Europäische Union – Die beste Erfindung seit es Menschen gibt!

Artikel 3 des EU-Vertrags: „Europa ist ein Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts.“

Priorität hat eine demokratisch legitimierte Politik.

„Europa ist ein facettenreicher, farbenprächtiger Flickenteppich, der nirgends auf Erden seinesgleichen findet.“ (T.G. Ash)

„Europa ist ein langes Patiencespiel, ein Geduldsspiel; aber es ist es wert.“ (Jacques le Goff)

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Bodenlose Heuchelei

Die Stuttgarter Erklärung des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland vom 19. Oktober 
1945:
„Wohl haben wir lange Jahre hindurch im Namen Jesu Christi gegen den Geist gekämpft, der im
 nationalsozialistischen Gewaltregime seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat, aber wir klagen 
uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht
 brennender geliebt haben.“
Muss man das kommentieren? (mehr …)

 

Einwurf

Danuta Sacher ist die Chefin des internationalen Kinderhilfswerks Terre des Hommes und darf in der S.Z. die Fifa
 und den Fußball mit gefälschten Zahlen diskreditieren: „Die Fifa verdient mit der Weltmeisterschaft Milliarden. Die Kosten der WM für Brasilien entsprechen der gesamten
 Entwicklungshilfe Deutschlands.“

Zunächst müsste man der Dame den Unterschied zwischen Umsatz 
und Gewinn („verdient“) klar machen und ihr dann erklären,
dass mindestens neunzig Prozent der Brasilianer, also auch 
die „Armen“, die WM herbeisehnen.

 

Experten-Stadl

Der VW-Konzern hat mit dem Abgas-Skandal einen massiven
 Rückschlag erlitten und wird viel Geld für Strafen und 
Reparaturen etc. verlieren; die Aktionäre bluten mit 
drastisch sinkenden Aktienkursen und sinkenden Dividenden;
 hoffentlich wird kein fester Mitarbeiter deshalb entlassen. (mehr …)

 

Einwurf

„Wetten, dass…?“ war seiner Zeit die mit Abstand beliebteste Fernsehsendung. Im Jahr 2002 z.B. belegte „Wetten, dass…?“ die ersten
 fünf Plätze bei den Einschaltquoten – nach dem Fußball. (mehr …)

 

Frauenquote

  • Ministerin Katarina Barley bemängelt den zu geringen Frauenanteil in den Parlamenten.
    Könnte man sich darauf verständigen, dass der Fraeunanteil in den Parlamenten in etwa so groß sein sollte, wie der Anteil der Frauen in den entsprechenden Parteien?
    Das Problem wäre sofort gelöst.
    Und das wäre die Antwort auf eine Schlagzeile in der Parteizeitung der Feministinnen (Süddeutsche Zeitung); dort heißt es:
    „Sie fehlen. Eine neue Studie zeigt: Nicht nur in der ersten Liga der Finanzwirtschaft, auch in der deutschen Politik gibt es nach wie vor nur wenige weibliche Führungskräfte. Frauen haben damit kaum Vorbilder.“
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Indien – Vielvölkerstaat mit vielen Problemen und viel Potenzial

Experten zufolge wird Indien im Jahr 2050 das bevölkerungsreichste Land der Erde sein.

Indien ist mit einer Fläche von 3,3 Millionen Quadratkilometern das siebtgrößte Land der Erde. Mit 1,25 Milliarden Einwohnern schickt sich der Subkontinent an, den Nachbarn China (1,3 Milliarden) als bevölkerungsreichste Nation zu überholen, laut Schätzungen bereits zur Hundertjahresfeier 2047. In Indien wohnen allerdings bereits jetzt 370 Menschen auf einem Quadratkilometer, nahezu dreimal so viele wie in der Volksrepublik China.

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Fußballbabys

Die Fanmeilen, auf denen sich während der Fußball-Weltmeisterschaft des vergan
genen Sommers Hundertausende tummelten, waren auch fabelhafte Flirtarenen -
 und damit naturgemäß verantwortlich für
 allerlei Liebesanfälle und Lustemphasen.

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Experten-Stadl

In Deutschland bezeichnen sich Betriebswirte, Volkswirte; 19 Philosophen, Historiker, Soziologen, Politologen und
 Psychologen als Wissenschaftler.
Diese sogenannten Geisteswissenschaftisxen werden in England
 unter dem Begriff „Arts“ geführt, während die exakten
 Wissenschaften mit „Science“ bezeichnet werden. (mehr …)

 

Fakten-Phobie

Der SPIEGEL schreibt in einem großen Leitartikel: „Gleicher Lohn für Frauen und Männer – das
sollte die entscheidende Frage bei der Wahl sein.“
Auch die Partei Die Linke und die Grünen und große Teile der Medien verlangen gleiche Bezahlung.
 Was soll diese Spiegelfechterei? Für die gleiche Tätigkeit mit der gleichen Anzahl von Berufsjahren in der gleichen Region gibt es
keine Benachteiligung!
Frauen wählen schlechter bezahlte Berufe, obwohl sie in besser bezahlten Berufen (z.B. Handwerk)
s ofort genommen würden. Frauen studieren für das Lehramt, Männer studieren vermehrt
 Naturwissenschaften oder wollen Ingenieure werden. Viel mehr Männer als Frauen machen sich selbständig. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit.
Mehrere Millionen Männer und Frauen im Öffentlichen Dienst werden gleich bezahlt (nach Rang und
 Dienstjahren). Millionen Männer und Frauen werden nach Tarif bezahlt, der für beide gleich ist.
In Deutschland werden Millionen Fachkräfte für die verschiedensten Berufe händeringend gesucht;
 welchen Grund sollten diese Firmen haben, Frauen zu benachteiligen?
Eine berufliche Benachteiligung haben Frauen, wenn sie Mütter werden: Oft setzen sie länger mit
 der Arbeit aus oder wechseln in Teilzeit; wenn sie dann evtl, nach einer Auszeit von zehn oder
 zwanzig Jahren wieder einsteigen, wird es fast unmöglich, den Gehaltsvorsprung der Männer, die
 durchgearbeitet haben, aufzuholen.

 

Verlogene Fanatiker

Von Walther Seinsch

In Deutschland ist gesetzlich geregelt, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen sogenannte Tierversuche durchgeführt werden dürfen.

Unter zwei Voraussetzungen respektiere ich die Mitbürger, die Tierversuche grundsätzlich ablehnen:

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Schuldig oder unschuldig?

Frankreichs Präsident Macron war erst einige Wochen im Amt, als seine Regierung „schon von 
ihrer ersten Affäre heimgesucht wurde, weil ein Minister sich in einem Immobiliendeal moralisch
 nicht einwandfrei verhalten habe“, so der SPIEGEL. (mehr …)

 

Der Fall China

Von Walther Seinsch

Die spannende Frage ist, ob die westlichen Demokratien und Medien das Recht haben, ihr politisches System, ihr Verständnis von Menschenrechten und ihre Auffassung vom Rechtsstaat dem Land China aufzuzwingen oder ob China dramatisch zurückgeworfen würde, wenn es z.B das Gesellschaftssystem der USA übernehmen würde.

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Einwurf

Fußball-Untreue

Von Walther Seinsch

Liebe Leser,

ein einziges Mal bin ich in meinem Leben dem Fußball untreu geworden; bis zum Alter von vierzehn Jahren hatte ich kein Training und kein Spiel versäumt und war glücklich damit. Dann begann ich mich für Mädchen zu interessieren und ließ mich von einem Freund in die angesagte Eisdiele schleppen, wo „man“ sich traf; unter den hübschen Mädels war eine besonders auffallende junge Dame, die mit Tenniskleidung und Tennisschläger bewaffnet war und die, wie mein Freund mir zuflüsterte, nicht zu haben war, weil aus besseren Kreisen.

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Gegen den Mainstream

Vor ein paar Jahren ist mir zufällig ein Buch in die Hände gefallen, das mich begeistert und das
 mich viel gelehrt hat. Autor dieses Buches mit dem Titel „Das egoistische Gen“ ist der Zoologe Matt Ridley, der 
zahlreiche Bücher, darunter einige Bestseller, geschrieben hat. (mehr …)

 

Blutsauger DFB

Von Walther Seinsch

Der F.C. Augsburg hatte sich im Jahr 2000 sportlich für die 3. Liga qualifiziert, erhielt aber, weil der Hauptsponsor abgesprungen war, keine Lizenz. Die Verschuldung des Clubs lag deutlich über drei Millionen Deutsche Mark.

Der neue Vorstand ging auf Betteltour und erreichte bei den Gläubigern den Verzicht von neunzig Prozent ihrer Forderungen; zwei festangestellte Mitarbeiter mussten entlassen werden; es gab keinen Manager und die Arbeit musste von Ehrenamtlichen geleistet werden, die teilweise fünfzig Stunden pro Woche zur Verfügung standen; die Kaffeemaschine und das Klopapier wurden von zu Hause mitgebracht und der Präsident genierte sich nicht, am Spieltag vor den Kassen den Dreck wegzufegen.

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Ägypten – Von der Muslimbruderschaft zur Terrorgruppe zum Flächenbrand

Von Walther Seinsch

Seit dem Ende der Monarchie (1953) waren Parlament und Parteien in Ägypten nichts weiter „als politische Verzierung der Autokratie“.

Während der dreißig Jahre Mubaraks stand Korruption im Vordergrund, das Militär war stark und der Volkswille war schwach.

Die Muslimbrüder steuerten das Land nach ihrer Machtübernahme in Richtung Islamistische Diktatur, die zwangsläufig zu einem Bruch der relativ guten Beziehungen zu Israel und einer dramatischen Verschiebung der politischen und militärischen Machtverhältnisse in Afrika, im Nahen Osten bis hin nach Iran, Afghanistan und Pakistan geführt hätte.

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Danke Franz Beckenbauer

Von Walther Seinsch

Die Intelligenz-Medien in Deutschland trennen glasklar zwischen den Bösen und den Guten:

Die Guten sind die Kulturschaffenden wie Künstler, Literaten, Skulpturen-Bauer, Musiker, Feuilleton-Redakteure, Opernsänger usw. Gut sind grundsätzlich alle Frauen, auch ältere weiße Frauen, selbst wenn sie in der verpönten freien Wirtschaft tätig sind; Künstlerinnen werden geradezu angebetet, besonders dann, wenn sie eine Kunst produzieren, zu der jeder Durchschnittsmensch keinen Zugang hat.

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Länderportrait Italien

Von Walther Seinsch

Im Winter 2014/15 schickte der italienische Finanzminister eine ganze Brigade von Steuerfahndern in die mondänen Skiorte der Alpen; die Anweisung lautete: Notiert die Autonummern aller Oberklassewagen mit italienischem Kennzeichen, ermittelt die Namen der Besitzer und prüft, welches Einkommen diese Leute dem Finanzamt gemeldet haben.

Wenn also jemand einen Daimler der E-Klasse fährt und ein Jahreseinkommen von 20.000 Euro angegeben hat, dann handelt es sich um einen Steuerhinterzieher; der bekommt dann unter Strafbefehl eine Nachzahlung von 40.000 Euro zugestellt, danach lassen wir uns auf 25.000 Euro herunterhandeln und die Sache ist abgeschlossen.

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Gefährliche Ignoranten

Von Walther Seinsch

Reiner Holznagel ist Präsident des Bundes der Steuerzahler und schreibt wöchentlich eine Kolumne für Euro am Sonntag.

Da geht jede Woche die Post ab: Auf die Politik oder die Politiker wird brutal auf unterstem Niveau eingedroschen. Man kann das auch als Hetze bezeichnen.

Jetzt plädiert Herr Holznagel für die Einführung von Volksentscheiden und nennt als Beispiel die Abschaffung des Solidaritätszuschlags; er schreibt: „Ich bin sicher, für diese Steuerentlastung würden die meisten Bürger votieren.“

Geht’s noch populistischer und ignoranter?

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