Aus dem Takt

Spitzenjobs in der Medizin sind fest in Männerhand. Das hat nicht nur für Frauen Nachteile, sondern auch
für die Patienten. Und: Abteilungen, die von Frauen geführt werden, sind wirtschaftlich erfolgreich.

Auch die Forschung würde sich ändern, wenn Frauen mehr zu sagen hätten. In der prestigeträchtigen
Chirurgie sind nur drei Prozent der Top-Jobs mit Frauen besetzt.

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Frauenquote

Böse Mächte, im Zweifel die Männer, die nicht von ihren Privilegien lassen wollen, halten Frauen fern von Macht und Führungspositionen, Frau wird benachteiligt und unterdrückt. Weniger offen und aggressiv als früher, eher so latent unterschwellig, hinten rum, was besonders perfide ist. So klingt es aus dem Heer der Genderexperten und Gleichstellungsbeauftragten. Nicht zu vergessen die ehrgeizigen Frauen, die das Erreichen ihres ganz persönlichen Karrierezieles zu einer Frage der gesellschaftlichen Gerechtigkeit aufblasen. Klappt es damit nicht, braucht es übermächtige Gegner.

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Null Zinsen!

Die EZB bringt die Sparer um ihre Ersparnisse!

Dieses Gejammere sogenannter Ökonomen und Medien ist doch lächerlich: In Deutschland schlummern  Milliarden Euro zinslos auf den Konten. Wenn Sie allen Anlageempfehlungen grundsätzlich misstrauen,
dann sollten Sie vielleicht Ihren Lebenstraum realisieren und sich eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim kaufen.

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Geldanlagen

Neulich fand ich in meinem Briefkasten den Prospekt einer Vermögensverwaltung mit folgenden Hinweisen:

  • „Die heimliche Enteignung durch das Weltfinanzkartell“
  • „Ein Kartell aus Großbanken, Politikern und multinationalen Konzernen ist seit langem damit beschäftigt, zulasten der einfachen Bürger immer mehr Macht und finanzielle Ressourcen
    in seine Hände zu bringen.“
  • „Jetzt kommt die größte Enteignung aller Zeiten. Dabei werden Millionen Menschen einen Großteil ihrer Ersparnisse verlieren“
  • Usw. usw. usw.

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Friedenspolitik mit oder ohne Atomwaffen?

Zur Vergabe des Friedensnobelpreises an die Anti-Atomwaffen-Organisation stellt sich die Frage: Wem müssen wir folgen? Wir brauchen Atomwaffen, bis die Weltgemeinschaft einen Weg findet, der die gleichzeitige Abschaffung aller Atomwaffen auf der Welt garantiert.

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Kurz & bündig

Viele brüteten verzweifelt über den Senkblei-Texten von Jürgen Habermas, dem edeldeutschen Grossdenker der anspruchsvollen Kapitalismuskritik.

Auch ich kämpfte, ja nagte mich geradezu durch die schwindelerregenden Formulierungen des deutschen Diskurstheoretikers. Habermas faszinierte mich, präziser: Er forderte mich heraus, vor allem aber wollte ich mir und den anderen beweisen, dass es nicht an mir liegen konnte, wenn diese Texte beim besten Willen kaum zu entschlüsseln waren.

 

Hat das Leben einen Sinn?

Der Schriftsteller Jonas Jonasson in „chrismon“ auf die Frage „Hat das Leben einen Sinn?“:

Der Sinn sollte sein, sich gut zu fühlen –  nicht das Gegenteil. Ich fürchte, dass die meisten Menschen dazwischen leben, sie fühlen gar nichts. Wir haben eine graue Wohnung, einen grauen Ehemann oder eine graue Ehefrau, wir machen unsere graue Arbeit. Kommen wir nach Hause, öffnen wir graue Umschläge mit grauen Rechnungen, und Samstagnacht trinken wir zu viel Wein. Wir fürchten so sehr, das zu verlieren, was wir haben, darüber vergessen wir uns selbst und worum es uns eigentlich geht. Den Erfolg meines ersten Buches erkläre ich mir zum Teil damit, dass die Leser nicht aus ihren eigenen Fenstern klettern – doch in ihrer Fantasie tun sie es mit dem „Hundertjährigen“. Wir sollten in Betracht ziehen, in unserem Leben wenigstens zwei-, dreimal aus dem Fenster zu klettern und mit etwas völlig Neuem zu beginnen. Kletterst du nicht ab und zu aus dem Fenster, wirst du stillstehen, das kann nicht der Sinn sein. Ich selbst bin aus einigen Fenstern geklettert und ich bin heute unglaublich zufrieden famit, ein Schriftsteller zu sein und ein Vater und auf dieser Insel zu leben.

 

Kurz & bündig

«Aller Fortschritt der Menschheit vollzog sich stets in der Weise, dass eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schliesslich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerung bewog.»

Ludwig von Mises

 

Soziale Verantwortung

ELEKTROROLLSTUHL-FUSSBALL

Im Rahmen ihres Konzepts „Fußball für alle“, das den Fußball als Mittel zur Inklusion von Spielern, unabhängig von ihren Fähigkeiten, und von Randgruppen fördert, arbeitet die UEFA mit verschiedenen Organisationen zusammen. Einer der sechs UEFA-Partner ist der europäische Verband für Elektrorollstuhl-Fußball (European Powerchair Football Association, EPFA).

„Ich gebe immer 100 Prozent“

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Kurz & bündig

Die Rattenfängerin von Rom

Die Römer bezahlen weltweit die höchsten Müllabfuhrgebühren. Dennoch ist Rom eine der schmutzigsten
Hauptstädte des Westens. Die sich zuspitzende Müllkrise ist die Feuertaufe der neuen Bürgermeisterin Virginia Raggi vom Movimento 5 Stelle.

Von Nicholas Farrell

 

Petrus will die Himmelspforte renovieren…

Petrus will die Himmelspforte renovieren und holt dafür drei Angebote ein. Der Albaner verlangt sechshundert Euro – zweihundert für die Farbe, vierhundert für die Arbeit. Der deutsche Handwerksmeister will tausend Euro, dreihundert für die Farbe (bei der Himmelspforte muss es Qualitätsfarbe sein), dreihundert für die Arbeit und vierhundert für Steuer und Versicherung.

Der Grieche will dreitausend Euro und erklärt dem geschockten Petrus warum: „Tausend für mich, tausend für dich, zweihundert für die Farbe, fünfhundert, damit der Deutsche sein Angebot zurückzieht, und dreihundert für den Albaner – irgendwer muss die Arbeit ja machen.“

 

Experten-Stadl

Jetzt kommt unsere Lieblingsexpertin: Bischöfin Margot Käßmann!!

Käßmann hatte für einen Schuldenerlass für Griechenland plädiert und als Zeugen Martin Luther benutzt: „Luther war aus heutiger Sicht politisch inkorrekt.“

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Experten-Stadl

In Deutschland bezeichnen sich Betriebswirte, Volkswirte, Philosophen, Historiker, Soziologen, Politologen und Psychologen als Wissenschaftler. Diese sogenannten Geisteswissenschaften werden in England unter dem Begriff „Arts“ geführt, während die exakten Wissenschaften mit „Science“ bezeichnet werden.

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„Hörst du wie die Brunnen rauschen?“

von Clemens Brentano

Hörst du wie die Brunnen rauschen?
Hörst du wie die Grille zirpt?
Stille, stille, lass uns lauschen,
Selig, wer in Träumen stirbt.
Selig, wen die Wolken wiegen,
Wem der Mond ein Schlaflief singt,
O wie selig kann der fliegen,
Dem der Traum den Flügel schwingt,
Daß an blauer Himmelsdecke
Sterne er wie Blumen pflückt:
Schlafe, träume, flieg‘, ich wecke
Bald dich auf und bin beglückt.

 

Die Kraft des Fußballs

Von Ronald Reng

Eines Tages erhielt ich eine E-Mail von Athletic Bilbao und lernte, was ein professioneller Fußballverein alles macht. Man würde mich gerne einladen, schrieb mir ein Vereinsangestellter: zu Athletics Literaturfestival.

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Es wird besser

„Die britische Regierung hat die Zukunftschancen junger Menschen auf der ganzen Welt
verglichen. Deutschland liegt dabei ganz vorne.“

(FAZ)

 

MSV-Fans unterstützen Hilfsprojekt

SPENDEN Die Zebraherde – ein von Fans des MSV Duisburg getragener gemeinnütziger Verein – hatte sich in der vergange nen Saison zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit MSV-Stürmer Kingsley Onuegbu so viele Kupfermünzen zu sammeln, wie es dem Körpergewicht des Spielers entspricht. Das Geld sollte anschließend als Spende nach Tansania überwiesen werden, um ein Waisenhaus vor Ort zu unterstützen.

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Es wird besser

„Wie die zunehmende Verzahnung von Wissenschaft und Technologie unseren Fortschritt beschleunigt – und warum das kein Grund zur Sorge, sondern für rationalen Optimismus ist.“

„Der Wirtschaft mag ein starker Gegenwind entgegenschlagen, der ist aber nichts im Vergleich mit dem aktuellen technologischen Rückenwind, der in die umgekehrte Richtung bläst.“

(Schweizer Monat)

 

Es wird besser

„Der Freihandel und seine Feinde. Viele europäische Gesellschaften haben es sich in
 ihrem jungen Wohlstand gemütlich gemacht. Freiheit, freier Handel und globale
 Kooperation – wichtige Voraussetzungen für Fortschritt in Frieden – werden zunehmend 
als Gefahren begriffen. Wollen wir die Zukunft gemeinsam anpacken, tut Aufklärung not.“

(Schweizer Monat)