Zur aktuellen Lage

In den nächsten Wochen finden drei Landtagswahlen statt, bei denen die AfD zwei- oder dreihundert Prozent mehr Stimmen erhalten wird als die SPD oder die FDP. Hoffentlich gelingt jeweils eine Koalition ohne Beteiligung der AfD und der Linken !!

Die destruktive Hetze von sogenannten Qualitätsmedien (incl. diverser Talk-Shows) gegen die Regierung, gegen die deutsche Wirtschaftspolitik, gegen und für die Schwarze Null, für die vom Bundesverfassungsgericht untersagte Vermögenssteuer, für absurde Mietendeckel, gegen die notwendige und erfolgreiche Nullzinspolitik der EZB, gegen den deutschen Exportüberschuss, der angeblich auf Kosten anderer Länder gelingt usw.usw. ist natürlich unbezahlbare Wahlhilfe für die AfD. Ich nenne Ihnen drei Beispiele:

  • Die WELT a.S., die in diesen Tagen an amerikanische Investoren verscherbelt wird, titelt in Riesenlettern: „Das gefährliche Nichts. Geld hat keinen Preis mehr, das kapitalistische System steht auf dem Kopf. Ohne Zins ist seine Funktionsweise fundamental zerstört. Das birgt enormen gesellschaftlichen Sprengstoff.“ Hört sich wahnsinnig toll und gefährlich an – und ist nichts mehr als Blablabla. Aber es macht den Menschen Angst. (Zum Thema Null-Zins, der von Professoren, Volkswirten und Journalisten seit Jahren mit Schaum vor dem Mund kritisiert wird und der angeblich den kleinen Sparern ihre Zinsen stiehlt: Nach der Finanzkrise hat diese Nullzinspolitik unsere Wirtschaft, den Euro und ganz Europa vor dem Untergang gerettet; die deutsche Wirtschaft kann ihre Investitionen günstig finanzieren, der deutsche Steuerzahler spart hunderte Milliarden Euro an Zinsen, die für soziale Zwecke und für den Abbau unserer immer noch hohen Verschuldung verwendet werden. Und der kleine Sparer könnte sich besser informieren und über Direktbanken sichere Anlagen kaufen, die sich mit 2,5 Prozent verzinsen und er könnte sein Girokonto von der Sparkasse weg ebenfalls auf eine Direktbank verlegen, um viele Gebühren zu sparen).
  • Die überwiegend seriöse FAZ möchte auch im Konzert bleiben und liefert die Riesenüberschrift: „Von Schulden und anderem Schweinkram. Warum Politiker beim Geldausgeben plötzlich keine Grenze mehr kennen.“ Ja, was denn nun ??? Ständig wird die Politik von den Medien mit der Forderung bombardiert: „Mehr investieren !“ (Es ist Aufgabe der Politik, die Wirtschaft in die Lage zu versetzen, zu investieren; dazu bedarf es viel weniger Bürokratie und einer Senkung der Unternehmenssteuern, die in Relation zu konkurrierenden Staaten inzwischen deutlich zu hoch sind).
  • Und die Süddeutsche Zeitung, die man inzwischen als das Parteiorgan der Linken bezeichnen könnte, titelt „Land in Schieflage“, fordert die Einführung der Vermögenssteuer und behauptet: „Deutschland hat sich in eine ungerechte Gesellschaft verwandelt.“ Beim Reichtum gibt es laut S.Z. eine extreme Schieflage, die vom Immobilienboom „verschärft“ wird. Einige von der S.Z. verbreitete Unwahrheiten: „Binnen einer Dekade verdoppeln sich in Städten die Hauspreise. Der Wertzuwachs von drei Billionen Euro übersteigt die gesamten Staatsschulden. Er wanderte zu mehr als der Hälfte in die Taschen der reichsten zehn Prozent. Gleichzeitig stiegen die Mieten dort am stärksten, wo Geringverdiener leben – Villenglück und Wohnungsnot.“ Die S.Z. agitiert seit Jahren gegen den Kapitalismus und für Frauenrechte; die schlimmsten Feinde sind Konzerne und deren männliche weiße Vorstände und natürlich Milliardäre weltweit. Deutschland hat mit fast einer Billion Euro das vergleichsweise größte Sozialbudget; die Bundesregierung hat in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Verbesserungen für finanziell schlechter gestellte Menschen beschlossen; es gibt immer noch Ungerechtigkeiten, die abgebaut werden müssen (für mich steht die Chancen-Ungerechtigkeit an erster Stelle). Aber den Sozialismus möchte ich lieber nicht wieder einführen.

Zum Thema Mietendeckel wird von den Medien gerne Österreichs Hauptstadt Wien als Vorbild und als „Mieterparadies“ herangezogen, weil vor Jahrzehnten errichtete kommunale Wohnanlagen für dauerhaft niedrige Mieten gesorgt hätten. Auch das ist Vergangenheit, weil die Mieten dort besonders stark gestiegen sind und die Regulierung die Wohnungsknappheit noch verstärkt hat.

Natürlich muss vor den Wahlen im Osten das Flüchtlingsthema wieder auf den Tisch ! So findet man auf der Titelseite der WELT a.S. das Foto eines Mannes mit der Schlagzeile: „Terrorist in Deutschland. Ismail Shalabi wird seit elf Jahren nicht abgeschoben. Warum?“ Ja ! Der Mann muss abgeschoben werden ! Aber so lange Deutschland ein Rechtsstaat ist und das Grundgesetz gilt, so lange nutzen die Anwälte Shalabis jede Möglichkeit, die Abschiebung hinauszuzögern. Das müsste die WELT eigentlich wissen.

Auch Frau Maischberger benutzt das Flüchtlingsthema vor den Wahlen im Osten für ihre Talk-Show, die wie folgt beworben wird: „Sozialstaat unter Druck: Kosten uns die Flüchtlinge zu viel ?“ Oder: „Angst vor Flüchtlingen: Ablehnen, ausgrenzen, abschieben ?“ Ich weiß nicht, ob Maischberger ein Nazi ist und der AfD helfen will oder ob es ihr nur um ihre Einschaltquote geht; so oder so kann man ihren „geistigen Extremismus“ nur verurteilen.

 

Fussball – Fetischist

Meine Liebe zum Fussball hat politische, sportliche und humanitäre Gründe und ich brauche den Fussball aus egoistischen Motiven, weil überall sonst alles den Bach runtergeht. Der Weltuntergang droht mal wieder: Die deutsche Wirtschaft driftet ab; Trump zerstört den Welthandel; die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Angst vor der Zukunft und bei den kommenden Landtagswahlen werden die Nazis ein hohes zweistelliges Ergebnis verbuchen.

Die üblichen Intelligenzmedien versuchen zwar, nicht nur die Politik, sondern auch den primitiven Fußball mit erfundenen Geschichten und Lügen kaputt zu schreiben – aber bei mir und einigen Millionen Fußball-Fans haben sie damit keinen Erfolg.

Man muss den Fußball-Journalisten allerdings zugestehen, dass sie sehr gebildet sind (ich komme da nicht mit und habe immer ein Lexikon zur Hand). Beispiele:

Nach einer überraschenden Niederlage Guardiolas schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Er hat die Niederlage den Gesetzen der Stochastik in die Schuhe geschoben.“

Schlagzeile der S.Z. zu einem Bericht über Bayern München: „Kulturwandel mit Sollbruchstelle“.

Der SPIEGEL über Philip Lahm und Bastian Schweinsteiger: „Tatsächlich sind sie eher effeminierte Typen.“

Und der sogenannte Philosoph Sloterdijk in der ZEIT: „Doch ich denke, es gibt zynischen Fußball. Was ist denn Zynismus ? Es ist die Haltung derer, die die normale Welt von oben sehen. Eine Praxis der Verachtung. Sie geht von der Annahme aus, Regeln seien nur für Dumme da. Durch den heutigen allgemeinen Siegeszwang ist der Sport strukturell schmutzig gedworden.“

All diese arroganten Typen sollten mal dem Philosophen, Schriftsteller, Journalisten und Torwart der algerischen Nationalmannschaft Albert Camus zuhören:

„Alles was ich über Solidarität weiß, habe ich beim Fußball gelernt.“


 

Der Doping – Dichter

Im Profifußball werden weltweit Milliarden-Umsätze erzielt und die Einnahmen der Manager, der Spielerberater, der Trainer und der Spieler hängen ganz wesentlich vom sportlichen Erfolg ab: Eine bessere Plazierung in der Tabelle bringt Fernsehgeld, ein Sieg bringt Punktprämien, einem Spieler, der Top-Leistungen bringt, winkt ein höher dotierter Vertrag usw.

Noch mehr als in anderen Sportarten ist die Versuchung groß, mit Doping die eigene Leistung und damit die Entlohnung zu steigern. Vor allem gibt es zwei Gründe, die beim Fußball dagegen sprechen:

  • Die Dopingmittel müssten geeignet sein, die Leistungen auf Dauer zu steigern; zu diesem Punkt finden seit Jahren Diskussionen zwischen Ärzten und Wissenschaftlern statt; einige bestätigen die Langzeitwirkung – andere bestreiten sie.
  • Wenn ein Spieler beim Dopen erwischt wird, ist seine Karriere zu Ende und der Club wird so hart bestraft, daß seine Existenz gefährdet wäre.

Die Clubs haben also gute Gründe, die vom Verband auferlegten Doping-Kontrollen penibel durchzuführen: Vor jedem Spiel werden vom Doping-Kontrolleur drei Spieler ausgelost, die in einen Becher pinkeln müssen; der Urin wird dann analysiert.

Die Anzahl der in den letzten 30 Jahren nachgewiesenen Dopingfälle im europäischen Fußball lässt sich an zehn Fingern abzählen.

Einigen sogenannten Journalisten lässt das Thema keine Ruhe; es muss doch möglich sein, diesen überbezahlten, tätowierten Profis und deren arroganten Beratern was nachzuweisen

Einer dieser sogenannten Journalisten ist ein gewisser Thomas Kistner von der Süddeutschen Zeitung, der sein Leben mit der Suche nach Beweisen verbringt; das liest sich dann so:

„Das Traumgespinst vom sauberen Sport ist geplatzt. Eines der Märchen aber trotzt weiterhin jeder Aufklärung: das vom dopingfreien Profifußball. Es ist müßig, die unzähligen Gegenbelege anzuführen.“

Wie abgebrüht Kistner argumentiert, kann man am folgenden Satz erkennen: „Jüngst zeigte eine wissenschaftlich abgesicherte S t u d i e eine Doping- M e n t a l i t ä t unter Fußball-Profis hierzulande von 10 bis 35 Prozent.“

Kistner spricht von Studien und nicht von Beweisen. Kistner spricht von Mentalität, was jeder Idiot behaupten kann. Kistner zitiert eine Studie, deren Ergebnis eine Schwankungsbreite von 2 5 0 Prozent hat !! Noch wissenschaftlicher geht es nicht. Noch ein Kistner:

„Als bei einer Undercover-Recherche ein Londoner Arzt Profis von vier Clubs als Klienten benannte und ein Therapeut die Verdachtslage stützte, passierte nichts.“ Undercover und Verdacht: Wenn das mal keine Beweise sind ! Und noch ein Kistner:

„Im Fußball gibt es bis heute kein Dopingtestsystem, das den Namen auch nur ansatzweise verdient hat. Um bei rituellen Proben nach Spielende aufzufliegen, muss sich einer vorsätzlich dumm anstellen.“

Vor ein paar Wochen hat sich der Frankfurter Spieler Hinteregger während ein Bundesligaspiels verletzt; nach einer kurzen Behandlung reichte man ihm eine Tablette und er konnte weiterspielen; pflichtgemäß untersuchte die Nada den Fall und teilte dann mit, es habe sich um ein nicht verbotenes Kohlenhydrat-Gel gehandelt. Sofort schrieb Kistner dazu einen Leitartikel: „Transparenz und Fußball – das schließt sich aus wie Feuer und Wasser. Ein Blick nun auf den Fußball generell: Mehr Tempo, immer mehr Spiele in ständig neuen Formaten, um weitere Milliarden rauszupressen. All das beruht auf der Prämisse, dass der Körper eine Maschine sei, aus der ständig mehr rauszuholen ist. Es beginnt beim völlig undurchsichtigen Transfergeschäft, in dem oft halbseidene Geschäftspartner mal über, mal unterm Tisch absurde Milliardenbeträge bewegen, und es reicht über ein bemerkenswert stark interpretationsfähiges Regelwerk bis hin zum größten Schweigebereich: dem Körpertuning. Weil die Kickerbranche keine nennenswerte – sprich externe, unabhängige – Kontrolle hat, bleibt die Leistungsexplosion der vergangenen 15 Jahre Debattierstoff. Wer sieht, dass sich der Fußball (Russlands Amoniakschnüffler bei der WM 2018 lassen grüßen !) zwar ständig in Grenzbereichen bewegt, seine Leistungssprünge aber lieber mit guter Ernährung und toller Trainigsmethodik erklärt, darf die mythenumrankte Sportmedizin weiter als das betrachten, als was sie oft erscheint: als Grenzwissenschaft.“

Kistner ist nicht grenzwertig. Kistner ist vom Neid auf Fußball-Milliarden zerfressen. Kistner ist ein geschäftstüchtiger übler Verleumder, von dem sogar Goebbels hätte viel lernen können. Ohne einen einzigen Beweis zieht er eine ganze Branche und tausende Fußballer in den Dreck ! Und damit versucht er dann auch noch Geld zu machen und schreibt das wie folgt beworbene Buch (man beachte, das Kistner von einem „erschreckenden Gesamtbild“ und von „verdichteten Fakten“ schreibt; dabei ist das Wort „verdichtet“ ein Freudscher Versprecher):

 

Frauen – Quote

= Frauen sollten die Süddeutsche Zeitung abonieren: Dort fühlen sie sich gut aufgehoben, dort wird ihnen geradezu heimelig ! So schrieb die S.Z.:

„Gleichberechtigung ? In Deutschland ? Soll das ein Witz sein ? Drängen Frauen in Berufe, die früher Domänen der Männer waren, sinken die Gehälter und im selben Zug das Prestige rasant.“

„Mütter am Rande des Nervenzusammenbruchs. Frauen mit Kindern sind öfter erschöpft und häufiger krank als noch vor einem Jahrzehnt. Denn sie sollen perfekt im Beruf sein, den Nachwuchs umsorgen und gleichzeitig die Hausarbeit erledigen. Protokoll einer Überforderung.“ (S.Z.)

„Der europäische Mann arbeitet sechs Stunden pro Woche im Haushalt, die Frau 25.“ (S.Z.)

„Gleichberechtigt nur bei Nachteilen. Erfahrungen zeigen, dass sich die Lage in Deutschland lediglich bessert, wenn es Quoten gibt.“ (S.Z.)

„Frauen, studiert, bildet Euch ! Aber hofft auf nichts. Der Global Summit of Women in Sao Paulo hat ein paar ewige Lügen der Gleichstellungsdebatte entlarvt. Die besseren Karrierechancen haben nach wie vor weiße, groß gewachsene Männer.“ (S.Z.)

Andere Medien können durchaus mithalten:

„Warum Männer sich immer überschätzen. Die Finanzprofessorin Niessen-Ruenzi erforscht, wie Männer und Frauen ihr Geld anlegen. Das Ergebnis: Frauen haben den Männern eine Menge voraus.“ (FAZ)

„Sind Frauen die besseren Anleger ? Warum die Finanzwelt weiblicher werden sollte.“ (ZEIT)

In Schweden wurde die Quotenregelung an den Unis abgeschafft, weil sie Frauen benachteiligt. Z.B. wollten viel mehr Frauen als Männer Medizin studieren – aber weil es eine 50/50-Quote gab, mussten viele Frauen zurückgewiesen werden.

„Alte Lüge, neues Gesetz. Die Behauptung, Frauen würden weniger verdienen als Männer, wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Wahr ist, dass es keinen einzigen Taifvertrag gibt, in dem definiert ist, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen. Die Tatsache, dass Männer im Schnitt mehr verdienen als Frauen hat damit zu tun, dass sie länger arbeiten und/oder größere Risiken eingehen und andere Berufe wählen. Die Lüge vom Gehaltsgefälle wurde erdacht von aus Steuergeldern finanzierten Gender-Inquisitoren, Medien verbreiten sie gebetsmühlenartig, um die staatliche Kontrolle über Privatunternehmen auszudehnen und das Eigentumsrecht einzuschränken.“ (Ronald Gläser)

Alice Schwarzer äußert sich über die „so evidente Parallelität zwischen der Judenfrage und der Frauenfrage.“

Und schließlich fordert die sympatische Renate Schmidt „die Frauenquote für Sportsendungen. Das Fernsehen soll zu 50 Prozent Frauenfußball zeigen.“

 

Pro AfD: Mit Lügen und Panikmache Angst schüren

Deutschlands unseriöseste Zeitschrift Focus Money (Burda-Verlag) hat mal wieder zugeschlagen ! Seit der Finanzkrise wird versucht, mit Lügen und Panikmache das Geschäft anzukurbeln und die Leser in eine bestimmte politische Richtung zu lenken. Da wird im August 2013 (vor der Bundestagswahl !) auf der Titelseite mit großen Lettern behauptet:

  • „Bald geht unser Geld kaputt – Nach der Bundestagswahl kommt der Schuldenschnitt. Ein Insider über das Ende der Euro-Tragödie.“

Ebenfalls im August 2013 heißt es auf der Titelseite: „G e f a h r“ . Angekündigt wird eine Inflation mit großen Preissteigerungen. Das Gegenteil ist eingetreten.

Anlässlich der brisanten Situation um die südeuropäischen Länder heißt die Schlagzeile auf der Titelseite im September 2011: „Angst ums Geld. Was droht nach dem Griechen-Kollaps ? So schützen Sie sich vor dem Gelduntergang. !“

Focus Money hat den Euro schon mehrfach für tot erklärt und gleichzeitig absurde Zielvorgaben für Gold genannt.

Auf dem Titelblatt erkennen Sie einen gewissen Herrn Mayer, der Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank war und mit deren Niedergang natürlich überhaupt nichts zu tun hat (die oberste Zeile auf dem Titelblatt ist ungewollt witzig). Focus Money findet immer wieder abgehalfterte Typen, die kein Honorar verlangen und wie in diesem Fall auf ihre Vermögensverwaltung aufmerksam machen.

 

So treibt die BILD-Zeitung die deutschen Wutbürger der AfD in die Arme !

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ko……. möchte. Dieses Drecksblatt diffamiert seit Jahrzehnten unsere gewählten Politiker und deren Politik. Ich werde nie vergessen, wie die Springer-Presse gegen die Friedenspolitik von Willy Brandt gehetzt hat und wie sie den Menschen Willy Brandt mit Lügengeschichten fertig gemacht hat.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen ! Das lässt ein Chefredakteur schreiben, der sich über das Gehalt der Bundeskanzlerin tot lacht. Das geschieht in einem Konzern, der soeben für ein paar lächerliche Milliarden Dollar an eine amerikanische Investmentfirma verscherbelt wird ! Und das geschieht unter der Chefregie eines gewissen Herrn Döpfner, der immer wieder den Garanten des moralisch hoch stehenden Journalismus spielt. (Döpfner ist übrigens an dem Deal mit den Amis beteiligt)

Auch an der Machtergreifung der Nazis 1933 hatte die Presse einen wesentlichen Anteil. So weit sind wir noch nicht. Aber was passiert in einer schweren wirtschaftlichen Krise ? Schützt uns dann unser Grundgesetz ? Oder ist unsere Mitgliedschaft in der EU unser Schutzengel ? Brauchen wir ein Europäisches Grundgesetz und eine Europäische Armee, die auf dieses Grundgesetz verpflichtet ist ? Ist das naiv ? Wie sollen wir uns vor links- und rechtsradikalen Revolten schützen ?

In einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Wir brauchen alle mehr politisches Wissen – vor allem natürlich die jungen Leute ! Und wir brauchen in den Öffentlichen Fernsehsendern jeden Monat eine Show mit beliebten Stars, in der unseren Mitbürgern ein wenig politisches Wissen vermittelt wird und in der wir alle motiviert werden, uns einer demokratischen Partei anzuschließen. (Die Sender müssen nur einen einzigen „Tatort“ streichen)

 

Kurz und interessant

= Um die Stromgewinnung oder gar den gesamten Primärenergiebedarf auf alternative Energien umzustellen, müsste neben Windkraft und Photovoltaik auch die für Biogas notwendige Ackerfläche vervielfacht (!) werden; das ist praktisch unmöglich ! Einmal ganz abgesehen von der Biodiversität !

= Frankreichs Präsident Macron empfängt vor dem G-7-Gipfel seinen russischen Kollegen Putin. Macron will das gestörte Verhältnis zur EU verbessern. Das ist gut so ! Für ganz Europa ! Die Süddeutsche Zeitung meint dazu: „Macron liebt die wuchtigen Auftritte mit mächtigen Männern.“ A b s u r d !!

= „Der Islam ist aus theologischen Gründen nicht fähig, den säkularen Staat in seinem Freiheitsgehalt zu akzeptieren.“ (Ernst-Wolfgang Böckenförde)

= Haben Sie einen alten Baukredit ? Dann schulden Sie um ! Den alten Kredit abbezahlen, indem Sie einen neuen mit deutlich geringeren Zinsen aufnehmen !

= Ja ! Lasst uns von Kanada lernen ! Das dortige Einwanderungssystem gilt als Vorbild – vor allem deshalb, weil es immer wieder den neuen Realitäten angepasst wird.

= Völlig skrupellos gegen die eigene Bevölkerung. Die deutsche Blockade von Leningrad gehört mit einer Million Toten zu den großen Verbrechen des 2. Weltkriegs. Stalin hat bewusst wenig zum Schutz der Zivilbevölkerung getan, weil er die Deutschen Soldaten dort binden wollte, um an anderer Stelle der Kriegsfront erfolgreich zu sein. Stalin hat die verhungernden Menschen gezwungen, Rüstungsgüter statt Lebensmittel zu produzieren. Der Kannibalismus grassierte und hunderttausende verhungerten.

= Die Ignoranten von der Süddeutschen Zeitung faseln ständig davon, dass die Bundesregierung „Investitionsprogramme“ auf den Weg bringen müsse. Jetzt kommt es noch dicker: „Die Bundesregierung muss ihre g l o b a l e konjunkturelle Verantwortung endlich wahrnehmen und sich nicht länger als T r i t t b r e t t f a h r e r der Weltwirtschaft gerieren. Dieser Ruf nämlich haftet den Deutschen vielerorts an, was dazu führt, dass auch in Paris oder Madrid, beim IWF oder bei der OECD so mancher heimlich nickt, wenn Trump seine Tiraden gegen den Exportweltmeister startet.“ Ich habe selten etwas absurderes gelesen !

= Bis heute existiert in Berlin eine nicht besonders homogene russische Parallelwelt, die ihre Ursprünge in der Weimarer Zeit hat, als tausende Exilanten vor den Kommunisten flohen und gen Westen aufbrachen. Nach 1989 kamen noch einige Tausend dazu.

= Im 19. Jahrhundert verwandelte die Industrialisierung das Land zwischen Rhein und Ruhr. Ingenieure aus England (!) brachten das technische Know-how; einfache Arbeiter, vor allem aus Polen, schufteten in den Zechen – viele von ihnen blieben. (Ich würde gerne mal wissen, wie hoch der Anteil von Gastarbeitern an unserem Bruttosozialprodukt der letzten 150 Jahre ist).

= „Nationalist sein, heißt die Idee der Nation als einen obersten Wert setzen, dem alle anderen Werte unterzuordnen sind. Ja, wir sind Nationalisten, und wir sind stolz darauf.“ (Ernst Jünger)

= „Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.“ (Artikel 104 Grundgesetz)

= „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ (Artikel 16 A Grundgesetz)

 

Fußball – Fetischist

= Die Süddeutsche Zeitung fordert zu Straftaten auf: Weil der 1. FC Köln zum Saisonstart gegen Wolfsburg, Dortmund, Mönchengladbach und Bayern antreten muss, schreibt ein gewisser Philipp Selldorf in der Süddeutschen Zeitung: „Es ist erstaunlich, dass die Kölner Fans nach Bekanntgabe dieser Zumutung von Spielplan nicht nach Frankfurt gezogen sind und die Scheiben der DFL-Zentrale eingeworfen haben, denn diese Komposition von Terminen gleicht einem Attentat auf den Vereinsfrieden.“

= Lothar Matthäus ist nicht mein Typ, aber jetzt hat er einen Treffer gelandet. Er verurteilt die ständige mediale Vorverurteilung von Franz Beckenbauer wegen der Abwicklung der WM 2006. Dreizehn Jahre nach dieser WM ist immer noch kein Urteil ergangen, weil der zuständige Schweizer Staatsanwalt wegen seiner Vorgehensweise selbst unter Beschuss steht. Für gewisse Medien gehört es zum Geschäftsmodell, rücksichtslos Existenzen zu vernichten.

= Die FAZ könnte ich manchmal knuddeln ! Jetzt schreibt Christian Eichler in einen langen Kommentar auf der Titelseite u.a.: „Die Institution Bundesliga wirkt so stabil, so sehr in der Mitte der Gesellschaft verankert, dass sie nahezu alle Ausschläge der sportlichen Konjunktur schadlos aushält. Nicht nur dem reichen Fußballpublikum liefert sie eine Grundversorgung an Gesprächsstoff jeder Art, jedes Niveaus, von banal bis fundamental. Vom Transfer-Tratsch bis zur Taktik-Kryptographie, vom Palaver über Aufstellungen bis zur Erregung über mikroskopische Handspiele, von der Kunstkritik rätselhafter Tinten-Symbolik auf tätowierten Männerkörpern bis zum Fremdschämen für peinliche Äußerungen wie jene vom Schalker Aufsichtsratschef Tönnies. Der Fußball schafft ein Unterhaltungsangebot für ein Publikum, das keine großen Veränderungen will, aber ständig Abwechslung. Der Fußball liefert beides.“

Ich weiß, liebe Leser, dass ich Ihnen damit auf den Keks gehe – aber ich werde bis zum letzten Atemzug die menschlichen, sozialen, politischen und sportlichen Seiten von Fußball geniessen, so wie inzwischen über zwei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt: Kinder, Rentner, Einbeinige, Blinde, Frauen, Schwule, Muslime, Schwarze, Gelbe, Braune, Weiße, Machos, Nonnen, Pfarrer und Päpste, Gefängnis-Insassen, Familien und Singles, Arme und Reiche u.v.a.m. Fußball hat auf der Welt hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen und zahlt Milliarden an Steuern. Fußball ist d e r Friedensbringer – sagt die UNO. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben im Fußball keine Chance ! Es gibt unendlich viele Gründe, den Fußball zu lieben !