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Ethik

= „Ethischer Realismus statt universalistischer Moralismus !!   Der Westen muss sich von der Phantasie verabschieden, daß er fremden Kulturen seine Vision vom besseren Leben nahebringen kann !  Die Demokratisierungsbemühungen und Interventionen des Westens haben in der islamischen Welt von Afghanistan über den Irak bis Lybien niederschmetternde Ergebnisse hervorgebracht.  Eifernde Medienintellektuelle werden nicht müde, militärische Unterstützung für die „aufständischen Rebellen“ in Syrien zu fordern. Die religiösen Minderheiten kämpfen für das Assad-Regime, weil sie nach dem Sieg der Islamisten nichts anderes als Massakrierung oder Vertreibung zu erwarten haben.

Fremde Kulturen sind uns deshalb fremd, weil wir sie nicht verstehen.  Solange der Westen diese wesenhafte Fremdheit nicht akzeptiert, schadet er seiner Position in der neuen multipolaren Weltordnung, die weder den ideellen noch den strukturellen Universalismus des Westens zu akzeptieren bereit ist.

Für eine Realpolitik der Kulturen ist sowohl die Abkehr vom politischen Universalismus des Westens als auch vom religiösen Universalismus des Islam erforderlich.  Statt um Einmischung geht es um Distanz, statt um Interkulturalismus um eine Beschränkung auf Handel und technologischen Wandel.

Der universalistische Moralismus des Westens muss durch einen ethischen Realismus ersetzt werden. Dieser umfasst Verhaltensregeln wie Vorsicht, Demut gegenüber Unabänderlichkeiten, Studium der Kulturen, Verantwortung gegenüber den Folgen und Akzeptanz der Werteordnungen fremder Kulturen.  Der Westen kann sich nur behaupten, wenn er nach innen unterscheiden lernt, was zu tolerieren und was nicht zu tolerieren ist, und nach außen, was zu ändern und was nicht zu ändern ist. Er muss unterscheiden, was verallgemeinerbar ist und was partikular bleiben soll.  (Heinz Theisen – Professor Katholische Hochschule Köln  –  FAZ)

=  Nächstenliebe.  Das Buch von Erich Fromm („Die Kunst des Liebens“) aus dem Jahr 1956 hat nichts an Aktualität eingebüßt. Für ihn beinhaltet die Nächstenliebe nicht zuletzt, den Fremden als gleichberechtigten Bruder willkommen zu heißen. „Die Liebe, die allen Arten der Liebe zugrunde liegt, ist die Nächstenliebe. Damit meine ich das Gefühl der Verantwortung, der Fürsorge, des Respekts und des Wissens gegenüber allen anderen menschlichen Wesen, also den Wunsch, das Leben des anderen zu fördern. Das ist auch jene Art von Liebe, von der die Bibel sagt:  Liebe deinen Nächsten wie dich selbst !  Die Nächstenliebe ist Liebe zu allen menschlichen Wesen; charakteristisch für sie ist das Fehlen der Ausschließlichkeit.  Wenn ich die Fähigkeit des Liebens entwickelt habe, kann ich nicht umhin, meinen Nächsten zu lieben. In der Nächstenliebe liegt das Erlebnis der Vereinigung mit allen Menschen, das Erlebnis der menschlichen Solidarität und der menschlichen Einheit.

=  Nur ein Vogelschiss:  Ludwig Holleis ist ein freundlicher und lebenslustiger Mann gewesen, so hat es seine Nichte dem Münchner Stadtarchiv erzählt. Viel mehr ist über den gebürtigen Rosenheimer nicht bekannt.  1897 als siebtes Kind in eine Bäckerfamilie geboren, lernte Holleis den Beruf des Ankerwicklers und Elektromaschinenbauers. Später wohnte er mit seiner verwitweten Mutter und der Familie seines Bruders Andreas in Sendling in der Daiserstr. 45.  Dort wurde er am 7. Janaur 1944 verhaftet. Dabei ging es der Gestapo eigentlich um seine Schwester. Diese, Emma Hutzelmann, hatte mit ihrem Mann Hans und Gleichgesinnten die „Antinazistische deutsche Volksfront“ gegründet und sowjetische Kriegsgefangene unterstützt. Im Frühjahr hob die Gestapo die Gruppe aus.  Was Holleis vom Widerstand seiner Schwester wusste, ist unklar. Doch Emma hatte in der Küche an der Daiserstraße eine Blechkassette versteckt, deren Inhalt Ludwig nach Emmas Verhaftung mit einer anderen Schwester vernichtete. Die Gestapo folterte Holleis, um Informationen aus ihm herauszupressen. Am 29. März 1944 starb er an den Folgen. Die Stele für Holleis wurde am 27. Juli um 15 Uhr enthüllt.  (Süddeutsche Zeitung)

 

 

Kurz und interessant

= Was gehört zu Deutschland ?  Man darf zum Glück alles Mögliche glauben und meinen in Deutschland, aber ihre Grenzen haben diese Rechte in den Grundrechten der anderen und in anderen Werten von Verfassungsrang.  (Fundstück)

= Kanada ist weiter:  Viola Desmond, eine afroamerikanische Geschäftsfrau, zog in vierziger Jahren gegen Rassentrennung in Kanada vor Gericht.  Jetzt ziert sie als erste Bürgerliche eine kanadiche Banknote. „Sie war eine Frau, die Grenzen durchbrach. Sie ist für alle Kanadier in Fragen der sozialen Gerechtigkeit eine Inspiration“ sagte der kanadische Minister Morneau bei einer Feierstunde. Viola Desmond war im Jahr 1946 wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie sich weigerte, in New Glagow in der Provinz Nova Scotia einen für Weiße reservierten Kinosaal zu verlassen.

= Holland fordert deutsches Gebiet.  „Einen Anspruch auf deutsches Gebiet will die niederländische Regierung demnächst bei den Außenministern der vier Großmächte anmelden, teilt die unabhängige holländische Zeitung „Het Parool“ mit.  Holland soll nach dieser Meldung Teile von Ostfriesland, eine Begradigung der Grenze östlich von Nijmwegen und die Bergwerksdidtrikte von Gelsenkirchen beanspruchen. Auf ostfriesischem Gebiet will Holland 6.000 kleine Bauern ansiedeln.“  Diese Meldung von den „Westfälischen Nachrichten“ stammt vom 30. Juli  1 9 4 6  !!!

= Die Berliner Jusos setzen sich für Unisexumkleiden und feministische Pornos ein.

= Der Pulitzerpreisträger Thomas Friedmann über den US-Präsidenten:  „Mit Trump haben wir einen Mann an der Spitze, der keine Scham kennt, der von einer Partei ohne Rückgrat an der Macht gehalten wird. Und der von einem Fernsehsender befeuert wird, dem aller Anstand abhandengekommen ist.“  (SPIEGEL)

=  „Es ist ermutigend, daß muslimische Religionsgelehrte und Politiker in Nigeria ein Zeichen des Friedens setzen und z.B. 20 Kirchen wieder aufbauen lassen. Außerdem bemüht sich die „Kirche der Geschwister“ um einen Prozess der Versöhnung zwischen Christen und Muslimen.“

=  Alle Leute wollen mir erzählen, daß Bewegung gut tut. Nicht mit mir !!  Ein Hase springt und hoppelt den ganzen Tag und lebt nur 15 Jahre  –  eine Schildkröte tut nichts und chillt den ganzen Tag und lebt 150 Jahre !!

=  Nur für ältere Zeitgenossen:  Als Rudi Altig 1960 bei der WM in Leipzig seinen ersten Weltmeisterschaftstitel in der Einerverfolgung gewann, erklang zu seinen Ehren erstmals in der DDR die Hymne der Bundesrepublik. Besser gesagt: Die Hymne sollte ertönen; doch plötzlich war in der ausverkauften Arena aus den Lautsprechern der Ton weg. Doch die Leipziger und die anderen Zuschauer aus ganz Deutschland sangen das Lied wie ein riesiger A-cappella-Chor zu Ende. Rudi Altig später:  „Die Hymne wurde abgebrochen, weil angeblich die Nadel des Plattenspielers abgebrochen war. Aber 20.000 Leute haben die Hymne weitergesungen – das ist mir unter die Haut gegangen.  (Peter Heinze Thüringen)

=  Exerzitien:  ( Lukas 15. 1 – 7)  „Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.  Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder auf und isst mit ihnen.  Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat ud, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er`s findet? Und wenn er`s gefunden hat, so legt er sich`s auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.  Ich sage euch:  So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“

 

Deutschlands Gerechtigkeits – Lücke

Zu diesem Problem sind sich (fast) alle Wissenschaftler, Politiker und Pädagogen einig:  Die frühen Lebensumstände prägen das spätere Leben.  Und: Dieser Mangel an Chancen-Gerechtigkeit wird in unserem Land größer. Ein Beispiel:  In NRW mussten die Komunen in einem Jahr über 10.000 Jugendliche aus ihren Familien nehmen und unter Schutz stellen. Tendenz steigend. Solche „Inobhutnahmen“ kosten allein in NRW jedes Jahr fast eine Milliarde Euro.

Babys entwickeln im Umgang mit ihren Eltern schon früh eine „Persönlichkeitsstruktur“.  Defizite in diesem Bereich führen zu schweren psychischen Erkrankungen. So zeigen sich z.B. Defizite darin, daß die Betroffenen sich nicht in andere hineinversetzen können.  Wenn Kinder im Vorschulalter verbale oder körperliche Gewalt in der Familie erfahren, wenn sie mit Fernsehen oder Videospielen ruhiggestellt werden, wenn sie nicht in die Kita oder in den Kindergarten  oder in den Fußballverein dürfen und wenn  sie dann in der Grundschule zu den Verlierern gehören  –  dann ist die Chance auf ein materiell und emotional gutes Leben so gut wie vertan.

Jedes Jahr verlassen 60.000 Schüler die Schule ohne einen Hauptschulabschluss !  Schon die Aufteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist falsch und schädlich. Bis zum 16. .Lebensjahr müssen  a l l e  Kinder in Ganztagsschulen in Klassen mit maximal 20 Schülern (und mit viel Mannschaftssport !!!) unterrichtet werden. Danach geht es in eine Berufsausbildung oder weiter zum Abitur.

Also Kita-Pflicht, Kindergarten-Pflicht, Vorschulgruppen-Pflicht, Schul-Pflicht.

Wenn kleine Kindergartenjungs schon massenweise Haargel für die coole Frisur brauchen, wenn vierjährige schlanke Mädchen sich für zu dick halten, wenn Achtjährige „Deutschland sucht den Superstar“ und „Germanys next Topmodel“ anschauen, wenn Zehnjährige auf dem Schulhof gefragt werden, welches Mädchen sie vergewaltigen würden, wenn Zwölfjährige jeden Tag stundenlang brutalste Gewaltvideos und Pornofilme schauen können, weil der Jugendschutz umgangen wird  –  dann kann man sich denken, wie es um die Chancengerechtigkeit steht.  Alle diese Menschen haben – oft unbewusst – eine Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit, nach Liebe und Zuwendung.  Alle wollen angenommen werden, alle wollen erfahren, was Anerkennung und Vertrauen bedeutet.  Das gilt übrigens auch für Kinder aus wohlhabenden Familien, die auch sehr früh mit anderen Kindern Kontakt haben müssen.

Wenn der Staat in die Kitas und Kindergärten und Schulen und in deren Personal eine zweistellige Milliardensumme jährlich zusätzlich investiert, dann wird auf Sicht von zehn Jahren auch ein materieller Gewinn entstehen, weil die Kosten für Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit, Inobhutnahmen usw. usw.  drastisch sinken und sich der Wirtschaft mehr geeignete Mitarbeiter anbieten.

Ein Rat an alle Eltern:  Mannschaftssport ist das beste Erziehungsmittel !!  Fußball, Handball. Basketball, Volleyball.  Die Betonung liegt auf dem Wort Mannschaft. Körperlich und mental lernen die Kinder hier alles, was sie für ihr Leben brauchen. (Wir brauchen viel mehr Sportplätze und ausgebildete Trainer). Auch hier entwickelt sich für den Staat – also für den Steuerzahler – mittelfristig ein positiver Saldo.

 

Nachhilfe in Sachen Wirtschaft

= Es ist August, eine kleine Stadt an der Reviera, Haupt-Saison, aber es regnet, also ist die Stadt leer.  Alle haben Schulden oder leben auf Kredit.

Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt hundert Dollar auf den Tisch, danach geht er sich das Zimmer anschauen.  Der Hotelchef nimmt die Banknote und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu tilgen.  Dieser nimmt die Banknote und bezahlt seine Schulden beim Schweinezüchter, der wiederum mit dem Geld zum Futterlieferanten rennt, um seine Schulden zu tilgen.  Dieser nimmt das Geld mit Freude in die Hand und gibt es der Hure, bei der er letztens war und bei der er die Dienstleistungen auf Kredit angenommen hat (Krise !!). Die Hure freut sich, weil sie ihre Schulden beim Hotelchef ausgleichen kann, wo sie Kredit hat.  In derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, daß das Zimmer ihm nicht gefalle; er nimmt seine hundert Dollar in die Hand und verlässt die Stadt.

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft.

=  Über ein Genie !  Nach Ladenschluss kommt der Manager zu ihm:  „Wie viele Kunden hatten sie denn heute ?“  Junger Mann:  „Einen.“  Manager: „Nur einen ?  Unsere Verkäufer machen im Schnitt 20 bis 30 Verkäufe pro Tag !!  Wie hoch war denn die Verkaufssumme ?“  Junger Mann: „210325 Euro und 65 Cent.“  Manager:  „Was ? Über zweihunderttausend Euro ?  Was haben sie denn verkauft ?“  Junger Mann:  „Zuerst habe ich dem Mann einen kleinen Angelhaken verkauft, dann habe ich ihm einen mittleren und dann einen ganz großen Angelhaken verkauft und dazu natürlich eine Angelrute.  Dann fragte ich ihn, wo er denn eigentlich zum Angeln hinwollte und er sagte ´hoch an die Küste´.  Also empfahl ich ihm ein Boot zum Angeln; wir gingen in die Bootsabteilung und ich verkaufte ihm diese doppelmotorige Seawind; er bezweifelte, daß seine Honda-Civic dieses Boot würde ziehen können – also ging ich mit ihm rüber in die Automobilabteilung und verkaufte ihm diesen Pajero mit Allradantrieb.“

Manager:  „Sie wollen damit sagen, ein Mann kam zu Ihnen, um einen Angelhaken zu kaufen und sie haben ihm gleich mehrere Haken, eine neue Angelrute, ein Boot und einen Geländewagen verkauft ?“

Junger Mann:  „Nein, nein, nein !  Er kam her und wollte eine Packung Tampons für seine Frau kaufen, also sagte ich zu ihm: ´Nun, wo ihr Wochenende doch sowieso langweilig ist, könnten sie ebenso zum Angeln fahren.“

 

Deutschland: Weltweit beliebt und erfolgreich !

= Der amerikanische Manager James Dimon sagt: „Deutschland ist ein fantastisches Land mit einer großartigen industriellen Basis. Ihr Deutsche seid manchmal zu kritisch euch selbst gegenüber. Aber deutsche Unternehmen haben es geschafft, wettbewerbsfähiger zu werden in einer zunehmend wettbewerbsintensiveren Welt. Deutschland exportiert so viel, weil es über die Technologie und das Wissen und die Ingenieurskunst verfügt.“

= Jürgen Hambrecht:  „Sagen Ihnen die Namen Wanzl, Gerriets oder Scherdel etwas?  Dise Firmen verbindet bei aller Verschiedenheit eine wesentliche Gemeinsamkeit:  Sie sind Weltmarktführer auf ihrem Gebiet; davon gibt es inzwischen in Deutschland, Österreich und der Schweiz über tausend !! Es ist faszinierend, welche innovativen Geschäftsideen von diesen Firmen entwickelt wurden, wie sie ihre Märkte erobern und zugleich Tausende von Arbeitsplätzen erschaffen.“  (Lesen Sie dazu das Buch: Hidden Champions des 21. Jahrhunderts von Hermann Simon, Campus-Verlag)

= In Lanzhou, einer Millionen-Metropole im Westen Chinas, ist die deutsche Sprache sehr beliebt; doch an der dortigen Uniuversität fehlen Lehrkräfte. Das will die Uni Münster ändern und macht sich für einen Austausch von Dozenten und Studenten stark.  (Westf. Nachrichten)

= Der weltbekannte Reiseführer „Lonely Planet“ schreibt: „Deutschland verzaubert“ !  Unter den Reisezielen steht Deutschland nach Sri Lanka weltweit an zweiter Stelle. (Westf.Nachrichten)

= Der italienische Philosoph Angelo Bolaffi spricht über „La dolce vita in Germania“ und findet das Leben hier “ viel leichter; die Leute sind entspannter, der Staat funktioniert, man muss sich um Alltagsdinge normalerweise keine Sorgen machen. In Deutschland gibt es Rechtssicherheit, eine effiziente Verwaltung und keine Korruption. Die Wirtschaft ist auch deshalb erfolgreich, weil der Staat funktionert.“

 

Nur ein Vogelschiss

Unter dem Titel „Das wunderbare Überleben“  hat W. Szpilman ein Buch geschrieben, das unter die Haut geht.  Ein Zitat: „Eines Tages, um den 5. August (im Warschauer Getto), ich hatte mich kurz von der Arbeit losgerissen und ging die Gesia entlang, wurde ich zufällig Zeuge des Abmarsches von Janusz Korczak und seinen Waisenkindern aus dem Getto.

Für jenen Morgen war die Evakuierung des jüdischen Waisenhauses, dessen Leiter Janusz Korczak war, befohlen worden. Die Kinder sollten allein abtransportiert werden; er selbst hatte die Möglichkeit, sich zu retten, und nur mit Mühe brachte er die Deutschen dazu, daß sie ihm erlaubten, die Kinder zu begleiten.

Lange Jahre hatte er mit Kindern verbracht, und auch jetzt, auf dem letzten Weg, wollte er sie nicht allein lassen. Er wollte es ihnen leichter machen. Sie würden aufs Land fahren, ein Grund zur Freude, erklärte er den Waisenkindern. Endlich könnten sie die abscheulichen, stickigen Mauern gegen Wiesen eintauschen, auf denen Blumen wüchsen, gegen Bäche, in denen man würde baden können, gegen Wälder, wo es viele Beeren und Pilze gäbe.  Er ordnete an, sich festlich zu kleiden, und so, hübsch herausgeputzt, in fröhlicher Stimmung, traten sie paarweise im Hof an.

Die kleine Kolonne führte ein SS – Mann an, der als Deutscher Kinder liebte, selbst solche, die er in Kürze ins Jenseits befördern würde.  Besonders gefiel ihm ein zwölfjähriger Junge, ein Geiger, der sein Instrument unter dem Arm trug.  Er befahl ihm, an die Spitze des Kinderzuges vorzutreten und zu spielen  –  und so setzten sie sich in Bewegung.

Als ich ihnen in der Gesia – Straße begegnete, sangen die Kinder, strahlend, im Chor, der kleine Musikant spielte ihnen auf, und Korczak trug zwei der Kleinsten, die ebenfalls lächelten, auf dem Arm und erzählte etwas Lustiges.

Bestimmt hat der alte Doktor noch in der Gaskammer, als das Zyklon schon die kindlichen Kehlen würgte und in den Herzen der Kinder Angst an die Stelle von Freude und Hoffnung trat, mit letzter Anstrengung geflüstert:

„Nichts, da ist nichts, Kinder …….“, um wenigstens seinen kleinen Zöglingen den Schrecken des Übergangs vom Leben in den Tod zu ersparen.“

Wolf Biermann hat zu Szpilmans Buch ein sehr wichtiges Nachwort geschrieben !

 

Hat das Leben einen Sinn ?

Der Schriftsteller Jonas Jonasson:  „Der Sinn sollte sein, sich gut zu fühlen – nicht das Gegenteil ! Ich fürchte, daß die meisten Menschen dazwischen leben, sie fühlen gar nichts. Wir haben eine graue Wohnung, einen grauen Ehemann oder eine graue Ehefrau, wir machen unsere graue Arbeit.  Kommen wir nach Hause, öffnen wir graue Umschläge mit grauen Rechnungen, und Samstagnach trinken wir zu viel Wein.  Wir fürchten so sehr, das zu verlieren, was wir haben, darüber vergessen wir uns selbst und  worum es uns eigentlich geht.  Wir sollten in unserem Leben wenigstens zwei-, dreimal aus dem Fenster klettern und mit etwas völlig Neuem beginnen – sonst wirst du stillstehen und das kann nicht der Sinn sein.  Ich selbst bin in meinem Leben aus einigen Fenstern geklettert und bin heute unglaublich zufrieden damit, ein Schriftsteller zu sein und ein Vater und auf dieser Insel zu leben.

 

Kurz und wichtig

= Der Präsident der deutschen Industrie- und Handelskammer Eric Schweitzer:  „Mach erst mal eine ordentliche Lehre. Der Arbeitsmarkt kann so leergefegt sein, wie er will, für Jugendliche ohne Schul- oder Berufsabschluss sieht es auch in Zukunft düster aus. Deshalb müssen wir die Zahl der Schulabbrecher reduzieren und die Chancengerechtigkeit deutlich verbessern.  J e d e s  Kind muss  g a n z t a g s  in die Kita oder in die Schule gehen !! Für die Kita haben wir jetzt einen Rechtsanspruch; den brauchen wir für die Ganztagsschulen auch !  Der Bund muss das Recht bekommen, gemeinsam mit den Bundesländern einheitliche Standards festzulegen und der Bund muss das dann finanziell unterstützen.“

= Was ist Aufklärung ?  In einem mit dieser Frage betitelten Aufsatz gab Immanuel Kant 1784 zur Antwort, Aufklärung bestehe im „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“  Aus „Faulheit und Feigheit“ unterwerfe sich der Mensch den „Satzungen und Formeln“ religiöser oder politischer Autoritäten.  Der Wahlspruch der Aufklärung sei:  „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“, ihre Urforderung sei jene nach Gedanken- und Redefreiheit.

= Aus dem Buch  „Der historische Jesus“:  Durch Juden, die an ihn glaubten, wurde er gleichzeitig zum Grund des Christentums.  Er gehört somit heute zwei Religionen an, die sich erst nach seinem Tod auseinander entwickelten.  Ihr gemeinsames Thema ist das Leben im Dialog mit dem einen und einzigen Gott und die ethische Verantwortung für Welt und Gesellschaft.  Ein Christentum, das sich in der Nachfolge Jesu um beides bemüht, kann sich selbst nur treu bleiben, wenn es seinen jüdischen Wurzeln treu bleibt, wenn es seine soziale Verantwortung wahrnimmt und wenn es die Jesusüberlieferung als Chance begreift, den Dialog mit Gott immer wieder neu zu beginnen.

= Kein Scherz:  Eine Volksabstimmung in der Schweiz soll darüber entscheiden, ob die Hörner von Kühen und Ziegen in die Verfassung aufgenommen werden.

= Der offene Rassismus in den USA beruft sich auf genetische Merkmale und reklamiert eine „weiße Überlegenheit“.  In einer unmißverständlichen Erklärung hat  die American Society of Human Genetics klargestellt, daß der Rassenbegriff genetisch gesehen völlig haltlos sei:  „Der Mensch kann nicht in biologisch klar abgrenzbare Unterkategorien eingeteilt werden.  Jahrzehntelange Forschung hat das bewiesen.“

= Eine wahre Geschichte, die auch verfilmt wurde:  Kenneth Waters wird mit 29 Jahren wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.  Seine Schwester Betty Anne aber glaubt an seine Unschuld; sie macht den Schulabschluss nach, studiert Jura und beweist trotz aller Schwierigkeiten die Unschuld ihres Bruders, der nach 18 Jahren aus dem Gefängnis frei kommt.

= Maria Felix, 116, mexikanische Rentnerin, konnte drei Monate lang nicht auf ihre Rente zugreifen, weil sie zu alt für die Bankkarte war. Das Computersystem akzeptierte keine Personen, die älter als 110 Jahre waren.

= Ich liebe Bäume. Vor allem jetzt im Herbst, wenn mich die wunderschönen Farben der Blätter anmachen.  Dazu ein Zitat:  „Dann komme ich zu der mächtigen Eiche, die viel älter ist als der Kiefernwald und die über die Bäume in ihrer Nachbarschaft hinausragt. Ich kenne den Baum, habe ihn erwartet wie einen Bekannten.  Worüber redet man mit einem Baum?  Mit seiner vielarmigen Muskulatur drückt er Beständigkeit aus, Kraft und Gelassenheit – lauter Eigenschaften, die selten sind in der Welt, aus der ich komme.“

=  Die Seele geht zu Fuß. Je hektischer die Welt wird, desto schlichter werden unsere Botschaften. Hör den Vögeln zu. Mach Komplimente – anderen und die selbst.  Geh  in den Wald, lass das Handy zu Hause. Geh langsam, nimm die Natur war. Atme den Wald!  (Fundstück)

= Vladimir Nabokov:  „Ich verabscheue Dinge wie Jazz, abstrakten Krimskrams, primitivistische Masken, progressive Schulen, Musik in Supermärkten, Swimmingpools, Brutalos, Langweiler, klassenbewusste Spießer, Freud, Marx, Pseudodenker, aufgeplusterte Denker, Schwindler und Haie.“

 

Kurz und wichtig

=  Ein Mann muss sich entscheiden:  Frau  o d e r  Motorrad ?  Er nimmt das Motorrad.

Seine Frau sagt:  Gute Entscheidung  –  beide trinken, beide rauchen und keiner spricht !

=  An einer Wallfahrt zu Geburts- und Lebensstätten Hitlers haben zahlreiche Afd – Politiker teilgenommen.

= Frieden ist auch in Libyen möglich: Der italienische Regierungschef Conte und Bundeskanzlerin Merkel werden im November an einer Konferenz in Palermo teilnehmen, die Fortschritte auf dem Weg zu Wahlen und einer Verfassungsordnung in Lybien erreichen soll. Der tunesische Außenminister würdigte das deutsche Engagement in Nordafrika und fügte hinzu:  „Deutschland ist das Land, das Tunesien am besten versteht und das den Aufbau des demokratischen Gemeinwesens mit Rat und Tat unterstützt.“

= „Entzieht der Kirche das Geld !  Spätestens nach dem Mißbrauchsskandal muss die Kirchensteuer abgeschafft werden. Die Gefahr, die Gläubigen könnten die fiskalische Exit – Strategie wählen, ist den Kirchen bewusst: Geradezu perfide droht die deutsche Kirche ihren Mitgliedern mit Exkommunikation und damit dem Verlust ihres Seelenheils, wenn sie ihr die Steuer verweigern.  Neun Prozent für das Seelenheil ? ( R. Hank/FAZ)

= Hand aufs Herz.  Der amerikanische Schultag beginnt immer noch mit dem Fahneneid. Widerstand dagegen ist selten und wird hart bestraft.

= Die USA beabsichtigen, den Vertrag zur Abschaffung nuklearer Mittelstreckenwaffen zu kündigen. Die Bundesregierung ist in Sorge und betont, dass der Vertrag unbedingt erhalten bleiben muss, um einen nuklearen Wettlauf in Europa zu verhindern.

= In Kasachstan leben immer noch 180.000 Deutschstämmige; die meisten von ihnen wollen gehen – falls möglich nach Deutschland.

= Daran führt kein Weg vorbei:  Über lange Zeiträume werfen Aktien den größten Gewinn ab; in den letzten 100 Jahren lag der Durchschnitt der Aktienrendite bei fünf Prozent – trotz Weltkrieg und zahlreicher Krisen; je früher man z.B. mit einem Aktiensparplan beginnt, desto besser. Wer  ab dem  Jahr 2000 monatlich 100 Euro angelegt hat, erreichte damit 15 Jahre später über 30.000 Euro  –  trotz zweier Finanzkrisen in den Jahren 2001 und 2008.

 

Frieden ist möglich !!

Vor ein paar Wochen stand die Gefahr im Raum, daß die syrische Provinz Idlib mit schweren Waffen und evtl. sogar mit Chemiewaffen der syrischen Armee angegriffen wird; deutsche Medien befürchteten bereits zehntausende Opfer unter der Zivilbevölkerung. Russland hat durch eine Vereinbarung mit der Türkei und mit Druck auf die syrische Regierung dieses Massaker verhindert.

Jetzt findet ein vom türkischen Staatspräsidenten ausgerichtetes Gipfeltreffen zur Zukunft Syriens statt, an dem noch Wladimir Putin, Emmanuel Macron und Angela Merkel teilnehmen: Ziel dieses Treffens ist, Fortschritte bei der Bildung der Verfassungskommission zu erreichen, die vom Chefunterhändler der Vereinten Nationen, Staffande Mistura, zusammengestellt wurde. Nun  m u s s  die syrische Regierung die vorgeschlagenen Mitglieder der Kommission anerkennen, damit eine Verfassung entworfen und umgesetzt wird und damit dann freie Parlamentswahlen stattfinden können; auch der aktuelle Präsident Assad kann sich dann zur Wahl stellen.

Eine dauerhafte friedliche Zukunft Syriens  wäre möglich.

Die Kriegstreiber Iran und Libanon müssen von ihrem Verbündeten Russland und von der Türkei und der EU von weiteren Agressionen abgehalten werden und die USA müssen das bis an die Zähne bewaffnete Saudi-Arabien von Kriegshandlungen abhalten und vor allem dazu verpflichten, die finanzielle Unterstützung des weltweiten muslimischen Terrors sofort und endgültig einzustellen.

 

 

Was für`s Gemüt !

= Weißt du eigentlich, warum Frauen Fußball besser finden als Sex ?  Weil nur die Ecke eine Fahne hat, weil`s neunzig Minuten dauert und weil nach dem Abpfiff keiner schnarcht.

= Ottfried Fischer:  „Ein Mann ist ein Lebewesen, das die Fußballkarten für drei Monate im Voraus kauft und die Blumen für den Valentinstag erst am Abend an der Tankstelle besorgt.“

= Ephraim Kishon – Ekstase:  „Der Schreiber dieser Zeilen hat eine Reihe erfolgreicher Bücher, Filme und Theaterstücke verfasst, hat Preise und Auszeichnungen eingeheimst, hat einige Male geheiratet und ist im Besitz eines persönlichen Handschreibens von Golda Meir. Nichts von alledem hat ihm auch nur einen Bruchteil jener ekstatischen Beseeligung vermittelt, die eintritt, wenn ein Ball im Tor des Gegners landet.“

= George Best antwortete auf die Frage „Wo sind deine Millionen geblieben ?“

„Die Hälfte ging für Sportwagen, schöne Frauen und Alkohol drauf – den Rest habe ich verspielt, verhurt und versoffen.“

= „Zum Glück ist die Mannschaft nach dem Spiel besser ins Spiel gekommn.“  Andy Brehme

= „I hope, we have a little bit lucky.“ Lothar Matthäus

= Die Theologin Dorothee Sölle hat einmal auf die Frage, wie sie einem Kind erklären würde, was Glück ist, geantwortet:  „Ich würde es ihm nicht erklären. Ich würde ihm einfach einen Ball zuwerfen.“  Der Ball, die Erde, der Mond, die Sonne: alles Großartige ist rund und das eine dreht sich um das andere.“

= Beten alleine reicht nicht:  Eng umschlungen knien sie da, die Reihe der Spieler reicht von Pfosten zu Pfosten  –  sie beten.  Der Klub nennt sich TP Mazembe und schaffte es als erster afrikanischer Verein ins Finale einer Club-WM. Dort unterlag er Inter Mailand 0:3, für die Kongolesen aus der Stadt Lubumbashi war es dennoch wunderbar. Gebetet wird übrigens immer, zumindest vor großen Spielen. Das hat Geschichte, denn der Club wurde 1939 von Benediktinermönchen ins Leben gerufen; die Missionare sehnten sich in ihrer Freizeit nach einer irdischen Beschäftigung. Der Himmel bedankte sich dennoch: Viermal gewann TP die kontinentale Champions League.

=  Bis heute ein Mythos !  Es waren die Kinder und Enkel der ersten Einwanderer aus Polen, die den Ruhm von Borussia Dortmund und Schalke 04 mitbegründeten.

= „Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.“  (Rudi Völler)   Täterbeschreibung in der Sendung Aktenzeichen XY:  „Er hatte blonde Haare und trug den sogenannten Rudi-Völler-Schnitt.“

 

„Deutschland ist jetzt attraktiver als die Schweiz“

Diese Schlagzeile in der FAZ befasst sich mit Untersuchungen des Weltwirtschaftsforums, das zu folgenden Ergebnissen kam:

  • Im „Global Competitiveness Report 2018“, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit misst, liegt Deutschland hinter den USA und Singapur weltweit auf Platz drei. (Besonders gute Noten bekam Deutschland für die Fortschritte bei der Digitalisierung in der Industrie)
  • Auf Platz   E I N S  von 140 untersuchten Ländern steht Deutschland beim Innovationsprozess von der Entwicklung einer Idee bis hin zu ihrer Umsetzung; hier konnte Deutschland mit seiner Stabilität, dem hohen Ausbildungsgrad seiner Beschäftigten und der Größe des eigenen Marktes punkten.

In einer anderen Schlagzeile heißt es:  „779 Milliarden Dollar Haushaltsdefizit in einem Jahr. Die USA machen trotz Wirtschaftsaufschwung hohe Schulden.“  In diesem Ranking steht Deutschland am anderen Ende !  Denn die Bundesregierung hat es geschafft, nach der Schuldenexplosion durch die Fianzkrise die Haushalte nicht nur zu sanieren, sondern sogar Überschüsse zu erzielen. Gratulation !!! Das schafft bei der nächsten größeren Krise den nötigen Spielraum,  mit gezielten Investitionen und Steuererleichterungen gegenzusteuern.

 

Kunst – Eunuchen

Von Fäkalinstallationen bis zum Mordaufruf  –  Alles vom Steuerzahler finanziert !

Was ist der Unterschied zwischen der Kunst-Industrie und der Auto-Industrie ?

Bei der Autoindustrie entscheidet der Kunde über Erfolg und Mißerfolg ;  Theater, Museen und Opernhäuser entscheiden selbst, was die Menschen gut zu finden und was sie mit ihren Steuern zu finanzieren haben.

Charles Saatchi, Entdecker und Sammler moderner Kunst, verdammt den Kunstkommerz als „unerträglich, monströs, vulgär“; die Künstler verschwinden hinter „unverständlichen, postkonzeptuellen Fotografien und Installationen; die unfähigen und verunsicherten Ausstellungsmacher werden von den ebenso unfähigen Kuratoren bewundert; hinzu kommen Kritiker, Journalisten und Händler mit ihrer mastubatorischen Selbstüberschätzung.“

In Deutschland wird die Kultur-Industrie vom Staat mit vielen Milliarden Euro subventioniert. Eine objektive Untersuchung über den ganzen Subventionsdschungel inclusive Abschreibungen, Abfindungen, Altersversorgung und vielen anderen versteckten Kosten und auch inclusive verdeckter Subventionen wie z.B. kostenlose Werbung gibt es  n i c h t ! Im Gegenteil: Es wird getrickst und gelogen, daß sich die Balken biegen.

So erschien im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung ein aberwitziger Vergleich der Kultur-Industrie mit der Autoindustrie: Die Kulturwirtschaft macht mehr Umsatz, beschäftigt mehr Mitarbeiter und erzielt einen höheren Gewinn für die Gesellschaft.

Wenn Städte oder Bundesländer den Versuch wagen, das Wort Einsparungen in den Mund zu nehmen, dann ist das Geschrei aus den verschiedenen Kultur-Lobby-Gruppen groß. Ist das nur bei uns so ?  In Holland wurde der Kultur-Etat um 200 Millionen Euro gekürzt, es kam zu teilweise gewalttätigen Protesten; es blieb bei den Kürzungen und der zuständige Minister ließ verlauten, er bezuschusse nur noch „Top-Niveau in Top-Institutionen.“

Im hoch verschuldeten Bundesland NRW „verscherbelte“ das landeseigene Spielcasino zwei Bilder von Andy Warhol, die es in den 1970er Jahren für 400.000 Deutsche Mark gekauft hatte, für 135 Millionen Dollar; die NRW-Regierung wurde beschimpft, als hätte sie Goethe nach Südsudan ausgebürgert. (Zu Warhol schrieb der Schweizer Monat: „Ist diese Kunst geistreich? Ist sie schön? Warhol steht mittlerweile für die  s c h a l  gewordene Postmoderne, für eine stereotype Museumsmonokultur, die nur noch langweilt.“)

Der geschätzte Daniel Kehlmann redet Klartext:

  • „Das Regietheater lebt als letzte Schrumpfform linker Weltanschauung aus einem Bündnis zwischen Kitsch und Avantgarde. Für diese Regisseure ist es angenehm, ein genialischer Schöpfer zu sein, ohne dafür eigene Stücke verfassen zu müssen.  In diesem Milieu herrscht ein Klima der Repression, in dem Widerspruch geächtet wird.
  • Manchmal üben genau jene, die das Zeichen der Aufklärung vor sich hertragen, ihre Macht rücksichtslos aus.
  • Der Mainstream im deutschen Theater wird auch deshalb so aggressiv verteidigt, weil es um die Verteilung von sehr viel Geld geht; hinter ästhetischen Argumenten stehen oft konkrete finanzielle Interessen; in einem Milieu, das von Subventionen lebt, hat jeder Angst, das man ihm was wegnimmt.
  • Zadek war ein großer Regisseur und ein beeindruckender Mensch: scharf und liebenswürdig. In einem seiner letzten Interviews sagte er, es wäre schön, wenn man in Deutschland mal wieder ein Stück von Ibsen oder Skakespeare so sehen dürfte, wie es geschrieben wurde.“

„Als der Herr Knauserig unter den Selbsterklärern hebt Gerhard Richter sich von den Malerfürsten unter seinen Kollegen ab; diese kultivieren die Tugend der Freigiebigkeit ja vor allem dadurch, daß sie ihre Werke großzügig mit selbstgemachten Bedeutungen überladen. Gelehrte Maler beeindrucken bei der Präsentation ihrer Werke das exclusive Publikum durch eine mitgelieferte Programmatik, die im Idealfall undurchschaubar ist, wie ein Staatsgeheimnis.“

 

Oberflächlich. Destruktiv. Einseitig.

Deutsche Tageszeitungen und ARD und ZDF stehen angeblich unter hohem Kostendruck; da hätte ich einen Vorschlag: Sparen Sie die Korrespondenten ein, die aus dem Ausland berichten !  Die immer wieder gleichen Kommentare und Berichte könnte man auch in Wiesbaden oder Frankfurt produzieren.

Oder haben Sie in den letzten Jahren etwas darüber erfahren, daß die Regierung Griechenlands eine einzige gute Entscheidung  getroffen hat ? Heerscharen von Experten und Journalisten haben  g e w u s s t, daß die Griechen wegen der Eurokrise und ihrer Schulden pleite gehen und aus der EU austreten müssen; Hektabomben von falschen und erfundenen Nachrichten sind über Jahre auf uns niedergegangen; die Medien haben sich lieber mit dem Clown und damaligen Finanzminister Varoufakis und dem die deutsche Regierung beschimpfenden Philosophen Habermas beschäftigt; das bringt ja auch Quote. Nun ist Griechenland nicht pleite gegangen, hat immer noch den Euro und die Chance, die Wirtschaft zu stabilisieren und die hohen Schulden langfristig abzubauen. Übrigens ohne den deutschen Steuerzahler zu belasten !  Liebe Leser, können Sie sich an seriöse Berichte  über die Fortschritte der letzten Jahre  erinnern?

Mit Italien ist es genau so !  Der Italien- Korrespondent der immer noch empfehlenswerten FAZ  heißt seit vielen Jahren Thomas Piller. ( Weil ich mal in Italien gelebt habe verfolge ich alles, was dort passiert.)  Ich kann mich an  k e i n e n  e i n z i g e n   Artikel von Herrn Piller erinnern, der von Fortschritten oder irgendwelchen positiven politischen Entwicklungen berichtet hätte; es war alles negativ und destruktiv. Mit der neuen Regierung Salvini & Co. kommt natürlich weiter Öl ins Feuer.

Was haben wir in den letzten Jahren über China gehört und gelesen ? Die Berichte befassen sich fast ausschließlich mit folgenden Themen:  China unterdrückt die demokratischen Bestrebungen in Hong Kong; China bedroht Taiwan und will sich das Land einverleiben; China besetzt Inseln und beschwört damit einen Krieg herbei; China hat Tibet besetzt und unterdrückt das tibetische Volk; China unterdrückt die muslimischen Uiguren; China kauft unsere Firmen auf und stiehlt unser Know How; China mißachtet die Menschenrechte und sperrt Kritiker ins Gefängnis; China vergiftet mit einer altertümlichen Industrie die Umwelt. An all diesen Vorwürfen ist etwas dran – mal mehr, mal weniger.

Die unglaublich positiven humanitären, sozialen und politischen Fortschritte seit dem Ende des mörderischen Mao-Kommunismus sind den üblichen Medien kaum der Rede wert. Aber es gibt Ausnahmen, so z.B. die Zeitschrift „Schweizer Monat“, aus der ich zitiere:

= Die Chinesen machen sich mit einer Mentalität an die Arbeit, die im Westen im Rückzug begriffen ist:  Nach Kulturrevolution, Massenarmut, Hungersnot und sozialistischer Mißwirtschaft will das Land zurück an die Spitze. Es gibt eine ungeheure Dynamik. Auch in China drohen Risiken, z.B. die stark alternde Gesellschaft.

= „1985 reiste ich mit der staatlichen Fluglinie nach Peking; ich landete auf einem uralten Flugplatz und schlief in einem von zwei Hotels, in die Ausländer überhaupt hineindurften. Bei den Verhandlungen mit einem möglichen Geschäftspartner traf ich auf lokale Mandarine in blauen Mao-Kutten; dann reiste ich in einer mehrstündigen Fahrt in einem alten Eisenbahnwagen nach Tianjin; heute brauchen Sie von Peking dorthin mit dem Bullet Train weniger als eine Stunde. Wir suchten Land, um eine Fabrik zu bauen und hielten vor einem riesigen Reisfeld – soweit das Auge reichte, gab es nur Reisfelder – heute liegt dieses Areal in der Mitte von Shanghai, es ist ein Hightech-Park für Biotechnologie und Pharmazie – umgeben von Hochhäusern.

= Was China zwischen 1985 und 2018 realisierte, hat im Westen 150 Jahre gedauert: Eine Infrastruktur der Weltklasse.

= Den Weg des eigenen Vorteils geht China durchaus auch bei Auslandsinvestitionen, so bauen sie in Afrika Präsidentenpaläste für Diktatoren und Stadien für das Volk; aber sie bauen auch – anders als westliche Länder – Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Straßen und Bahnlinien.

= Nach der Kulturrevolution hat China einen Sprung vom Mittelalter direkt ins 21. Jahrhundert gemacht. Chinas aktuelle Staatsform ist ein Hybrid, eine Art Autokratie mit marktwirtschaftlichen Elementen; China stellt die westliche Doktrin in Frage, dass ab einem gewissen Wohlstandsniveau Marktwirtschaft und Demokratie zwingend zusammen gehören.

= „Es ist eine Art unausgesprochener Gesellschaftsdeal, den die Politelite dem Volk offeriert hat: dem chinesischen Bürger werden persönliche und wirtschaftliche Freiheiten eingeräumt, und im Gegenzug hält er sich aus der Politik raus.“  (Fabian Gull)  Das wäre für Deutschland auch eine gute Idee.

 

Kurz und interessant

= „Der Klerus ist die größte institutionelle Schwulenvereinigung des Planeten und zugleich eine feste Burg der Homophobie; seit Jahrzehnten werden hier auf der ganzen Welt Abertausende kleine Jungs sexuell mißbraucht. Ein Klerus, der diese Verbrechen deckt, vertuscht und immer neue Voraussetzungen für ihre Fortsetzung schafft. Dieser systematische Machtmißbrauch hat strukturelle Ursachen.“ (Fundstück)

= Die berüchtigte Pillen-Enzyklika „Humanae Vitae“, die u.a. Kondome zur Empfängnisverhütung verbietet, wurde unter Papst Paul VI verkündet. Jetzt wurde Papst Paul VI heiliggesprochen, weil ihm die Heilung eines Fötus im fünften Monat zugeschrieben wird.

= Viele europäische Gesellschaften haben es sich in ihrem vergleichsweise jungen Wohlstand gemütlich gemacht. Freiheit, freier Handel und globale Kooperation – wichtige Voraussetzungen für Fortschritt in Frieden – werden zunehmend als Gefahren begriffen. Wollen wir die Zukunft gemeinsam anpacken. tut Aufklärung not. (Schweizer Monat)

= Rafael Nadal hat nach den heftigen Unwettern mit Toten und Vermissten auf Mallorca für betroffene Menschen die Räume seiner Sportzentren zur Verfügung gestellt; Nadal packte auch selbst mit an und beteiligte sich an den Aufräumarbeiten. Mit seiner Stiftung „Fundacio Nadal“ unterstützt der Spanier seit langem Sportprogramme für sozial benachteiligte Kinder.

= Der ehemalige Rennfahrer David Coulthard hat nicht alle Frauen unangetastet gelassen; so berichtete er nach seinem Rücktritt: „Ich traf die argentinischen Zwillinge im Fahrerlager von Buenos Aires. Sie arbeiteten als Grid Girls an meinem Auto, die hübschen Frauen hielten meine Startnummer. Ihr Angebot war eindeutig: Sie wollten mich. Aber ich lehnte ab. Im Rückblick ist das eine der wenigen Entscheidungen, die ich in meiner Karriere bereue.“

= Politiker sind wirklich arme Schweine !  Sie werden für jede tatsächliche oder scheinbare Unzulänglichkeit niedergemacht. So schrieb das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung: „Politiker reden erst und denken dann; das Theater nimmt sich Zeit zum Denken.“ Niveaustufe null !

= Es lebe der Sozialismus !!! Im sozialistischen Venezuela gibt es viel Erdöl, aber die Supermärkte sind leer. Die Bonzen leben im Überfluss und plündern das Land aus  –  die Massen hungern !!

= Kluger Typ !  Der Schauspieler Moritz Bleibtreu würde gerne das Internet abschaffen. „Die reale Gewalt, die Kinder und Jugendliche täglich im Netz konsumieren, z.B. die Gewaltvideos auf Youtube, finde ich wirklich schlimm. Das Internet ist die größte Büchse der Pandora, die die Menschheit bisher geöffnet hat; die Wurzeln für die Gewalt, die wir täglich erleben, sind in dieser zweiten Realität zu finden.“

= Das schrieb Ausonius ca. 350 n.Chr. an seine Frau: „Frau, lass uns leben, wie wir gelebt, und beibehalten die Namen, die wir uns gaben in der ersten Nacht !  Kein Tag soll werden, der uns ändern mag: Dir bin ich Jüngling, du mein Mädchen. Wäre ich noch älter gar als Nestor, du noch betagter als Sybille, das hohe Alter ignorieren wir, der Wert der Jahre zählt, nicht ihre Zahl.“

 

Fußball – Ein Liebesroman

Ich bin Jahrgang 1941 und die zehn Jahre nach dem 2. Weltkrieg hatte ich nur eines im Sinn:  F u ß b a l l !

Zu Hause war es nicht so gemütlich und Schule und Lehrer habe ich als völlig überflüssig verachtet.

Jeden Tag raus auf die Straße; blutige Kniee waren Dauerzustand; dann in den Fußballverein (Beuel 06) zum Training und zum Spiel am Wochenende.

Als ich 15 Jahre alt war begannen die Verführungen durch Mädels, Alkohol und Zigaretten und die Zeit mit dem Ball wurde immer kürzer.

Eines Tages hatten wir mal wieder nichts zu rauchen – da kam mein Freund mit einem supercoolen Vorschlag:  Lass uns zu den Jusos gehen, die treffen sich jeden Donnerstag bei dem Vorsitzenden und da gibt es Bier und Zigaretten umsonst.

Also nichts wie hin !

Es war ein Glücksfall für mich, weil ich auf wunderbare Menschen wie z.B. Rudi Maerker und Rudi Skolnik getroffen bin, die ich heute noch im Herzen habe und weil ich mich seitdem sehr intensiv mit Politik befasse.

Ich erzähle das, weil das gesellschaftspolitische Klima auf der ganzen Welt immer mehr und sehr positiv vom Fußball beeinflusst wird.

Fußball ist  M a n n s c h a f t s sport.

Fußball ist preiswert (du kannst es im Wohnzimmer, im Garten, auf der Wiese, am Strand und vor der ärmsten Hütte spielen).

Fußball lehrt dich Disziplin, Verlieren, Gewinnen, Solidarität, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft.

Fußball ist klassenneutral  (alle spielen oder schauen zu)

Fußball ist der beste Motor für die Integration von Ausländern.

Fußball bewirkt Frauenemanzipation (sogar Musliminnen spielen Fußball)

Fußball ist  d e r  Friedensbringer weltweit: Verfeindete Völker spielen ebenso miteinander, wie unterschiedliche Religionen.

Fußball bringt alle zusammen: Alle Religionen, Gottlose, alle Hautfarben, Alt und Jung, Mann und Frau, Arbeiter und Manager, Kinder, Rollifahrer, Familien und Singles: Alle sollen ihre Sorgen und Agressionen vor dem Stadion lassen, sie sollen miteinander singen, sich bei den Händen fassen und ihre Mannschaft anfeuern. Das macht alle glücklich !!!

Der Dichter Hermann Hesse schrieb schon 1926:  „Ich bin mit der Entgeistigung der Leute ein wenig einverstanden. Ja, wenn sie Goethe lesen würden – aber wegen Kellermann, Wassermann oder Hesse lohnt es sich nicht, den Fußball zu vernachlässigen.“

Am Höhepunkt des Kalten Krieges (August 1955) fand das erste Fußball-Länderspiel Russland gegen Deutschland in Moskau statt und zur Freude beider Seiten wurde es ein friedliches und fröhliches Spektakel. „Fußball als Eisbrecher“ schrieben die Medien und der deutsche Bundeskanzler Adenauer nutzte sofort die Gunst der Stunde und flog hinterher, um Gespräche mit der russischen Regierung zu führen.

Der deutsche Unicef-Chef Christian Schneider sagte über traumatisierte Kinde und die Wirkung einer kleinen Kiste:  „Sobald der Ball rollt,  l e u c h t e n  i h r e  A u g e n  !!“

 

Die Welt ist ein Dorf

= David Grossmann: „Man kann die Massen auch durch das Individuum verstehen, aber das ist kompliziert. Immer wenn ich Fernsehbilder von Flüchtlingen sehe, die wegen der neuen Regierung an der italienischen Grenze zurückgewiesen werden, zwinge ich mich, die Individuen zu sehen: Dieser alte Mann – zum Beispiel – wollte, wie mein Vater, nie ein Flüchtling sein. Oder die Frau mit dem Kind, deren Welt gerade zusammengebrochen ist. Es dauert nur eine Sekunde. Tun Sie es !“

= In Deutschland ließen sich in einem Jahr 251.000 Medizin – Touristen aus 176 Ländern behandeln.

= Singapurs Vordenker und „Architekt Asiens“ Goh Chock Tong auf die Frage: Wie wird die Welt im Jahr 2050 aussehen ?  „Ich zeichne jetzt eher ein Wunschbild, statt eine exakte Prognose abzugeben; aber ich gehe davon aus, daß das Gewicht Asiens in der Weltwirtschaft weiter steigen wird; also werden wir dann drei Regionen haben, die florieren:  Asien, und hier besonders der Nordosten; natürlich Europa; und dann Amerika.  Die Amerikaner werden auch in Zukunft die Kraft haben, Fremde ins Land zu holen, die neue Talente mitbringen. Das führt dazu, daß das Land auch in Jahrzehnten noch innovationsstark sein wird.“

= Der Trainer des Handball-Bundesligisten Flensburg Ljubomir Vranjes antwortet auf die Frage „Welche Identität haben Sie? Deutscher? Schwede? Serbe? Oder Europäer?“ wie folgt: „Ich bin Europäer. Wo bin ich zu Hause?  Ich wohne in Deutschland seit 2001.  Ich habe in Spanien und Schweden gewohnt. Mein Wurzeln liegen in Serbien. Meine Eltern wohnen in Belgrad mit meiner Schwester.  Wenn ich nach Serbien fahre, bin ich Ausländer. Hier bin ich Ausländer. In Schweden bin ich Ausländer. Also was bin ich? Ich bin Europäer.“

= Die richtige Entwicklungshilfe ! Architekturstudenten aus Österreich und Deutschland sind am Bau zweier Schulen in Südafrika beteiligt. Mit klassischer Entwicklungshilfe haben die Lehm-Projekte in Zonkizizwe und Mzamba nichts zu tun. Hier geht es um die langjährige Schaffung von Strukturen und um das Wiederbeleben vergessener Traditionen.  Für diese Bauweise braucht man keine erfahrenen Handwerker. Eine Architektur, die den starken Küstenwinden standhält.

= In Prag wird die deutschsprachige katholische Gemeinde zu einer Personalpfarrei erhoben. Ihr gehören vor allem Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die beruflich in der tschechischen Hauptstadt tätig sind. Auch tschechische Bürger deutscher Muttersprache und binationale Familien kommen gerne dort hin. Neben der deutschsprachigen Personalpfarrei gibt es in Prag auch eine polnische und eine slowakische. (CiG)

= Der IS bekriegt nicht die westliche Wertegemeinschaft, sondern alle Menschen, die nicht in sein religiös drapiertes Weltbild passen. Die Pflicht zum Kampf gegen den IS führt auch zu der Notwendigkeit, sich mit all den politischen Kräften zu verbünden, die den Terror ablehnen, gleichgültig, ob sie dem Modell westlicher Demokratien genügen oder nicht. In Europa müssen wir unsere Werte notfalls mit Gewalt verteidigen. Anderen Völkern sollten wir diese Werte vorleben, jedoch nicht gewaltsam aufzwingen wollen (Götz Aly)

= Welterfahren !  Mit seinen 77 Lebensjahren bringt Pedro Pablo Kuczynski Godard nicht nur viel Erfahrung mit ins peruanische Präsidentenamt; er bringt buchstäblich die Welt mit in den Regierungspalast in Lima. Das fängt mit seiner Herkunft an. Sein Vater Max Hans Kuczynski, der einer deutschen jüdischen Familie aus Posen entstammte, war Medizin-Professor an der Berliner Charitè. Nach der Machtergreifung der Nazis musste Kuczynski Deutschland verlassen. Über Frankreich, die Schweiz und Venezuela kam er 1936 nach Peru, wo er viele Jahre ein Lepra-Krankenhaus in Iquitos am Amazonas leitete. Kuczynskis Frau Madeleine Godard war eine Lehrerin aus Frankreich, die dem Sohn Pedro Pablo, der am 3. Oktober in Lima geboren wurde, die Liebe zur klassischen Musik vererbte. Zur Familie der Mutter gehört der französisch-schweizerische Filmregisseur Jean-Luc Godard. Auch Pedro Pablo Kuczynski blieb ein Wanderer durch die Welten. Daheim hatte man französisch gesprochen, die Schulausbildung absolvierte er in Lima und England.

 

Weisheiten

= Die Band „Sportfreunde Stiller“ macht vor, wie „Ein Kompliment“ zu klingen hat. Textzeile des gleichnamigen Hits: „Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise. Die Perfektion der besten Art und Weise, in stillen Momenten leise, die Schaumkrone der Woge der Begeisterung, bergauf, mein Antrieb und Schwung.“

= Liebevoll zu sein, heilt alte innere Wunden und öffnet ungenutzte Quellen von Energie und Talent. (Fundstück)

= Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen voller Zweifel. (Bertrand Russell)

= „…….dass die Vögel des Kummers und der Sorgen über unseren Häuptern kreisen, können wir nicht verhindern, aber dass sie Nester in unsere Haare bauen – dagegen können wir etwas tun….“ (Altes chinesisches Sprichwort)

= „Hoffnungsvolle Zeiten, die Welt im weichen Klang. Unsere Seelen gleiten, leise nimmt ein Kind dich an der Hand.“ (Monika Minder)

= Gemeinsam statt einsam. Es herrscht viel Einsamkeit in der Welt. Doch jeder von uns kann etwas dazu beitragen, diese zu lindern. Teilen wir etwas von unserer Zeit mit Menschen, die viel allein sind. Es sind die kleinen und großen Gesten des Teilens und Miteinanders, der Aufmerksamkeit und Zuwendung, die unsere Welt menschlicher machen.“ (Fundstück)

= „Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt ?“ (J. Swift)

= „Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann.“ (M.Twain)

= „Hlte deine Stunden zusammen – denn du wirst weniger vom Morgen abhängen, wenn du das Heute erfasst.“  (Seneca)

= „Geniessen Sie den Sonnenuntergang, statt ihn zu fotografieren. Hören Sie auf, Erlebnisse als Einzahlungen auf Ihr Erinnerungskonto zu betrachten.“  (Rold Dobelli)

 

Die AfD sagt D a n k e !!!

Zahlreiche Medien jagen seit Jahren die Bundesregierung vor sich her.  Bei den Politikern gibt es nur Nieten und Versager.  Alles wird in den Dreck gezogen. K e i n e  e i n z i g e  Entscheidung, kein einziges Gesetz wird positiv kommentiert. Es wird nur nach Themen gesucht, bei denen die Koalition auseinander liegt. Dann kommt die erfreute Meldung: Schon wieder Streit in der Regierung. Kein Journalist verschwendet einen Gedanken daran, dass es die Aufgabe der Politiker ist, um die beste Lösung zu streiten.  Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Ländern der Welt – damit haben die Politiker natürlich nichts zu tun. Für diese Medien geht es nur um`s Geschäft – Einschaltquote und Auflage steigen, weil der frustrierte deutsche Michel genau das lesen will und motiviert wird, die AfD zu wählen oder bei der Wahl zu Hause zu bleiben. Es kotzt mich an !

Ein Beispiel aus der letzten Woche: Ein kleiner Artikel der FAZ berichtet, dass der für den Abbau unsinniger Bürokratie zuständige Normenkontrollrat Fortschritte bei neuen Gesetzen sieht. Die 2015 beschlossene Bürokratiebremse wirkt ! Seitdem seien Belastungen für Unternehmen aus nationalen Gesetzen um 1,8 Milliarden Euro  g e s u n k e n .  Und was schreibt der SPIEGEL in einem ganzseitigen Artikel zu diesem Thema ?  „Anschluss verpasst. Deutschland war einst Vorreiter für eine moderne Verwaltung. Heute hinkt das Land hinterher – ein schweres Versäumnis der Ära Merkel.“  Beim SPIEGEL  kommt zur notorisch antipolitischen Hetze noch die krankhafte Merkel-Phobie hinzu.

 

Gauland in der FAZ

Zunächst war ich sauer auf die FAZ, weil sie diesem Herrn so viel Platz eingeräumt hat; dann las ich einen Leserbrief, der sachlich auf Gaulands Artikel reagierte und den ich hier zitiere:

„Es klingt recht wohlfeil, was Alexander Gauland schreibt:  Eine urbane Elite sitzt an den gesellschaftlichen und politischen Schalthebeln und agiert dort ohne Bezug zur Mittelschicht und den einfachen Menschen, im besten Fall nur abgehoben, im schlimmsten Fall aber skrupellos und zerstörerisch. Dem ist selbstverständlich Einhalt zu gebieten, sei es nun mit einer Besinnung auf „Volkes Stimme“ oder eben mit dem Instrument des „politischen Populismus“.  Wo aber sind die Belege für dieses einfache Weltbild der abgehobenen Elten?  Ich selbst bin seit über 30 Jahren Mitglied der CDU und habe in dieser Zeit auch beruflich viele Mandatsträger auf allen Ebenen kennengelernt.  Diese Begegnungen fanden weder auf dem Golfplatz noch in fließendem Englisch statt. Auch ging es nicht um den Jobwechsel zwischen Berlin, London und Singapur, sondern zumeist um recht trockene Fragen des täglichen Miteinanders und in aller Regel um politische Detailthemen. Hier von einer abgehobenen Elite zu sprechen ist ein starkes Stück und schlichtweg die Unwahrheit. Die Begründung  „Warum Populismus sein muß“ ist nichts anderes als ein Popanz, der nur dazu dient, Bestehendes zu diskreditieren und verächtlich zu machen.  Auf diese unredliche Weise wurde aber nicht nur die Weimarer Republik in den Untergang getrieben, sondern auch der Boden für den Rassenwahn der Nazis bereitet, oder war die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung etwa mehr als nur ein Popanz ? (Dr. Jürgen Bufka)

Kommentar: Offensichtlich haben viele Millionen Deutsche aus allen Schichten eine mehr oder weniger aggressive Wut auf  „die Politik“ oder „die Politiker“; niemand sieht,  dass politische Arbeit auf allen Ebenen anstrengend, trocken, zeitraubend und völlig unbeachtet von der Bevölkerung stattfindet.  Neunzig Prozent aller Entscheidungen in den Parlamenten auf allen Ebenen sind von den demokratischen Parteien gründlich vorbereitet und führen zu verantwortungsvollen Beschlüssen und das in der Regel einvernehmlich; kein Bürger bekommt etwas davon mit und kein Journalist will etwas davon wissen, weil das alles so unspektakulär. Wenn unsere lieben Mitbürger von „der Politik“ und „den Politikern“ so angewidert sind, dann gibt es doch nur eine Lösung: Rein in die demokratischen Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne) und eine bessere Politik machen. Die AfD, die Linke und andere Radikale führen in den Untergang.

 

Wissenschaftliche Fußball – Analyse

Der sogenannte Philosoph Wolfram Eilenberger sondert seit Jahren seinen Verbal – Müll über den Fußball ab;  es begann mit einer „Analyse“ in der Frauenversteher-Zeitung „Die ZEIT“, wo Eilenberger den  „unbedingten Erlöserglauben“ in Dortmund kritisierte und die Borussia als „Sekte“ bezeichnete. Der Mann startete als Handballfachmann und wurde von der geschätzten FAZ-Journalistin Bettina Weiguny so beschrieben:

„Mir musste erst der Philosoph Eilenberger in einer ZEIT-Kolumne die Augen öffnen. Es ging darin um den Handball und darum, welches Wunschdeutschland unsere Nationalmannschaft verkörpert. Keine Frage, dem kann man mal nachgehen. Eilenberger mag Handball nicht, so viel vorweg. Er findet, das sei  „ein ehrlicher Sport von ehrlichen Männern für ehrliche Bürger. Herzhaft. Blutnah. Widerständig.“  Er nennt das „100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft.“

Vor ein paar Wochen durfte Eilenberger (leider) einen großen Artikel im Kicker über den „pädagogischen Nutzen und das Wesen des Fußballs“ schreiben und dabei den Videobeweis verdammen; seine wissenschaftliche Begründung geht dann so: „Der Halbzeit-Elfmeter in Mainz war eine Art Tschernobyl des Videobeweises.“

Kein Scherz:  In Münster haben  „Physiker und Sportpsychologen“ der Universität 362 Trainerentlassungen aus 46 Bundesligaspielzeiten analysiert. Das „erschütternde Ergebnis“:  Die Forscher konnten hinter den Entscheidungen der Vereine allenfalls eine Logik des Würfelspiels entdecken.    Müssen wir Steuerzahler diese Typen von der Uni auch noch finanzieren ?

Noch ein Wissenschaftler: „Doping, Korruption, Kommerz: Der Spitzensport steckt in einer moralischen und ethischen Krise. Muss sich die Kirche stärker einmischen?  Norbert Müller, Sportwissenschaftler und Beirat des  P a p s t e s, spricht über Fairplay, Moral und christlische Werte.“  Das ist ein Hammer:  Angesichts  b e w i e s e n e r  Korruption im Vatikanstaat und mitten in der Enthüllung von abertausenden Mißbrauchsfällen in der Kirche erzählt uns der Herr Wissenschaftler und Berater des Papstes halbgare Geschichten über Moral.

Der Star-Journalist Martenstein kann das auch:  „Beim Fußball aber beleidigt das Publikum  u n u n t e r b r o c h e n  die gegnerische Mannschaft und den Schiedsrichter. Spieler beleidigen sich gegenseitig.“