Der Sport ist die größte Umweltschutzbewegung

Meine Eltern haben mir Werte vermittelt, die den Blick eines Menschen für immer prägen. Sehr früh brachten sie mir bei, die Natur zu beobachten, ihre Reichtümer zu entdecken, und erklärten mir, warum wir unsere Umwelt pflegen müssen. Zugleich ließen sie mich den Sport und die damit verbundene Disziplin entdecken. Erst später konnte ich ermessen, welche unersetzliche und für die Erziehung förderliche Rolle der Sport bei der Bildung der Persönlichkeit spielt.

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Das Jahrhundert der Wölfe

von Nadeschda Mandelstam

Nadeschda Mandelstam beginnt im Jahre 1964 zurückzuschauen. Sie erinnert sich an ihre Zeit, an ihre Ehe mit dem Lyriker Ossip Mandelstam. Von 1919 bis 1938 hat sie ihn begleitet. Sie hat mit ihm seinen Ruhm genossen, und sie war mit ihm zusammen in der Verbannung. (mehr …)

 

Kurz & bündig

„Kampagne nach Drehbuch. Die Weltgesundheitsorganisation taxierte Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Seither führen Umweltverbände, linke Politiker und Medien einen Kampf gegen das Pflanzenschutzmittel. Dabei ist es weniger gefährlich als Kochsalz und Backpulver.“
(Weltwoche)

 

Experten-Stadl

Experten-Panoptikum:

„Im Bad brauchen Männer nur sechs Minuten weniger als Frauen“

„Aspirin ist bei Trägern des Sterbnzeichens Steinbock besonders wirksam. Bei Waage oder Zwilling nicht“

„In der Talk-Show zur Eurokrise durfte ein Schauspieler aus der Lindenstraße als Experte auftreten“

 

Egidius Braun

Egidius Brauns Liebe zu den Kindern kennt keine kontinentalen Grenzen – seit ihrer Gründung engagiert sich die DFB-Stiftung Egidius Braun für Kinder in Afrika. So ging 2001 die erste Zuwendung der Stiftung an ein Projekt in Kenia.

 

Experten-Stadl

In der ZEIT kritisierte der PHILOSOPH Ellenberger den unbedingten Erlöserglauben von Borussia Dortmund und bezeichnete den Club als Sekte; die Abhängigkeit von Klopp
sei ein schwerer Managementfehler.

Gibt es soviel Dummheit und Arroganz auf einem Haufen wie bei diesem Philosophen?

 

Armutsdiskussion

Die Armutsdiskussion in deutschen Medien treibt absurde und verlogene Blüten.

Die Schlagzeile auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung sieht dann so aus: „Tiefe Kluft zwischen Arm und Reich. In Deutschland gehört zehn Prozent der Bevölkerung mehr als die Hälfte des Vermögens. Die unteren 50 Prozent der Gesellschaft werden immer ärmer.“

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Experten-Stadl

Männer auf den Müll!!

Eine gewisse Angela Homberg, die angeblich die Top-Etagen der europäischen Wirtschaft berät, darf in der Süddeutschen Zeitung einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin schreiben; das geht dann so:

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Nicht mutig

von Marie Luise Kaschnitz

Die Mutigen wissen
Daß sie nicht auferstehen
Daß kein Fleisch um sie wächst
Am jüngsten Morgen
Daß sie nichts mehr erinnern
Niemandem wiederbegegnen
Daß nichts ihrer wartet
Keine Seligkeit
Keine Folter
Ich
Bin nicht mutig

 

Es wird besser

Der amerikanische Psychologe Steven Pinker: „Wir leben im friedlichsten aller Zeitalter. Durch die Aufklärung, den Zivilisationsprozess und den Handel, der potenzielle Feinde zu Gesprächspartnern macht, ist die Welt humaner geworden.“

 

Journalismus kann töten – Fußball-Journalismus auch!

Auszug aus „11 Freunde“: Benjamin Kuhlhoff interviewt Henrik Larsson.

Henrik Larsson, Sie haben nahezu alle großen Titel in Europa gewonnen und bei den größten Klubs gespielt. Was war die dunkelste Stunde in Ihrer Karriere?

Der 6. Juni 2009. Nach einem Länderspiel gegen Dänemark saß ich in der Kabine. Ein Betreuer gab mir mein Handy und sagte, ich solle sofort meine Frau anrufen. Ich antwortete, dass ich erst noch duschen wolle. Er sagte nur: „Es ist ernst!“. Mein erster Gedanke war, dass unseren Kindern etwas passiert sei.

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Es wird besser

„Deutschlands Rentner leben lange, haben viel freie Zeit und jede Menge Geld. Es geht ihnen besser als allen Generationen vor ihnen.“

(FAZ a.S.)

 

Fremde Federn – Dialog statt Eskalation

Helmut Schäfer (Staatsminister im Auswärtigen Amt 1987-1998), Edmund Stoiber (bayrischer Ministerpräsident 1993-2007), Hörst Teltschik (Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz 1999-2008), Günter Verheugen (EU-Kommissar 1999-2010), Antje Vollmer (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages 1994-2005)

Mit großer Sorge beobachten wir den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Russland und dem Westen. Gegenseitige Sanktionen, die Schließungen von Einrichtungen und Dialogforen, die einmal der Verständigung und Kooperation dienten, folgen in immer schnellerem Rhythmus. Wir haben es inzwischen mit einer beunruhigenden Entfremdung zu tun. Das gegenseitige Verhältnis ist bestimmt von gegenseitigen Schuldzuweisungen, Verdächtigung und militärischen Drohgebärden.

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Es wird besser

„Vier Fünftel der Menschen weltweit können lesen und schreiben, gegenüber nur der Hälfte im Jahr 
1950. Es gibt ländliche Gebiete in Indien, wo praktisch keine erwachsene Frau jemals zur Schule ging,
 während heute fast alle ihre Töchter die Schulbank drücken.“

(Angus Deaton)

 

Unglaublich! – Vatikan will an Familienmoral festhalten

„Unkenntnis als Ursache für Distanz zur Lehre“ / Arbeitspapier für Bischofssynode

Die katholische Kirche plant allenfalls geringfügige Änderungen ihrer Familienmoral. Das geht aus einem 90 Seiten langen Arbeitspapier hervor, das Lorenzo Kardinal Baldisseri am Donnerstag in Vorbereitung der für Oktober geplanten außerordentlichen Bischofssynode vorgestellt hat. Für die Erstellung des Papiers hatte die Kirche Bischöfe aus aller Welt befragt. Im deutschsprachigen Raum hatte die Umfrage eine große Kluft zwischen der Lebenspraxis der Gläubigen und der kirchlichen Morallehre offenbart.

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Klartext

Der geschätzte Daniel Kehlmann redet Klartext. Zum Regietheater sagt er:

  • „Das lebt als letzte Schrumpfform linker Weltanschauung aus einem Bündnis zwischen Kitsch und Avantgarde. Für diese Regisseure ist es angenehm, ein genialischer Schöpfer zu sein, ohne dafür eigene Stücke verfassen zu müssen.“
  • „In diesem Milieu herrscht ein Klima der Repression, in dem Widerspruch geächtet wird.“
  • „Manchmal üben genau jene, die das Zeichen der Aufklärung vor sich hertragen, ihre Macht rücksichtslos aus.“
  • „Der Mainstream im deutschen Theater wird auch deshalb so aggressiv verteidigt, weil es um die Verteilung von sehr viel Geld geht; hinter ästhetischen Argumenten stehen oft konkrete materielle Interessen; in einem Milieu, das von Subventionen lebt, hat jeder Angst, daß man ihm was wegnimmt.“
  • „Zadek war ein großer Regisseur und ein beeindruckender Mensch: scharf und liebenswürdig. In einem seiner letzten Interviews sagte er, es wäre schön, wenn man in Deutschland mal wieder ein Stück von Ibsen oder Shakespeare so sehen dürfte, wie es geschrieben wurde.“

(SPIEGEL)

 

Was ist der Unterschied zwischen der Kunst-Industrie und der Auto-Industrie?

Bei der Autoindustrie entscheidet der Kunde über Erfolg oder Mißerfolg; Theater, Museen, Opernhäuser entscheiden selbst, was die Menschen gut zu finden und was sie mit ihren Steuern zu subventionieren haben.

Charles Saatchi, Entdecker und Sammler moderner Kunst, verdammt den Kunstkommerz als „unerträglich, monströs, vulgär“. Die Künstler verschwinden hinter „unverständlichen, postkonzeptuellen Fotografien und Installationen; die unfähigen, verunsicherten Ausstellungsmacher werden von den ebenso verunsicherten und unfähigen Kuratoren bewundert; hinzu kommen Kritiker und Händler mit ihrer mastubatorischen Selbstüberschätzung.“

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Die Chinesen kommen

Chinesen lieben Markenprodukte. Nur in Japan können sie sicher sein, dass sie keine Raubkopien angedreht bekommen. Nicht zuletzt deshalb ist Japan so beliebt bei Touristen aus der Volksrepublik.

Kommentar: Ich liebe die Globalisierung! Die Rache der Chinesen für die Besatzung der Japaner: sie kaufen denen die Markenware weg. Nichts befriedet die Welt mehr als die Globalisierung.

 

Schreiben in Triest, also an der Bruchlinie

Ein Anwalt slowenischer Kultur und ein Aufklärer in politischen Dingen

1913 im österreichischen Triest geboren als Sohn eines slowenischen Photographen, lernte Boris Pahor bereits als Kind ethnischen Hass kennen, die tödliche Krankheit des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die Faschisten zündeten das Slowenische Kulturhaus an und verboten den Gebrauch der slowenischen Sprache. Die Familie verarmte, und das zehnjährige Kind verstummte beinahe, als es im ungewohnten Italienisch sprechen musste, „gleichsam mit einem falschen Gebiss im Mund“. Über kirchliche Schulen kam Pahor doch noch zu einem Literaturstudium in Padua, ehe ihn der italienische Staat als Soldaten nach Libyen verfrachtete.

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