Die Kohle geht, ein Skigebiet kommt

Elf Jahre nach dem Beitritt zur Europäischen Union heißt Ru-mäniens größte Herausforderung Arbeitsmigration. Ein neuer Film macht diese zum Thema.

Eine Schafherde grast auf einer Wiese. Der Hirte liegt daneben und schläft. Traditionelle rumänische Musik untermalt die Szene. Was zunächst wie die perfekte Idylle aussieht, findet ein überraschendes Ende – als der Zuschauer merkt, dass die Musik nur aus dem Handy des Hirten kommt und ihn aus seinem Schlummer reißt.

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Die Chinesen kommen

Chinesen lieben Markenprodukte. Nur in Japan können sie sicher sein, dass sie keine Raubkopien angedreht bekommen. Nicht zuletzt deshalb ist Japan so beliebt bei Touristen aus der Volksrepublik.

Kommentar: Ich liebe die Globalisierung! Die Rache der Chinesen für die Besatzung der Japaner: sie kaufen denen die Markenware weg. Nichts befriedet die Welt mehr als die Globalisierung.

 

Polen!!! Polen???

Die Geschichte und das Schicksal unserer Nachbarländer Polen und Frankreich sind seit vielen Jahrhunderten mit jener Deutschlands und Europas verwoben. Über Frankreichs Historie, über die Intellektuellen, die Künstler, die Folgen der Revolution und die politischen Entwicklungen bilde ich mir ein, relativ viel zu wissen. (mehr …)

 

Australien – „lucky country“

Ein „lucky country“, ein glückliches Land, sei Australien, heißt es. Gesegnet ist es ganz sicher. Auf dem Fünften Kontinent liegen mehr Kohle, Erz, Gold und Uran, als in den nächsten hundert Jahren verkauft werden können, vor den Küsten gibt es Öl und Gas im Überfluss. Genau dieser Reichtum an Bodenschätzen aber hat das Land verführt, nachlässig gemacht. Es hat die Balance verloren.

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Indigene Völker in Brasilien

Nach dem Ende der Diktatur und der Verabschiedung der neuen Verfassung 1988 hat sich die Situation der Indigenen in Brasilien entscheidend verbessert; man verabschiedete sich von dem Postulat der Integration der Urvölker in die Gesellschaft, erkannte das Recht der Indigenen auf ihre ursprünglichen Lebensräume an, auf ihre kulturelle Identität sowie auf ihre traditionellen Organisationsformen.

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Streiflichter vom Straßenkinderprojekt

Zweimal im Jahr besuchen Mitglieder der kuwaitischen-Projektgruppe das Straßenkinderprojekt in Jimma. Intensive Konzeptdiskussionen, Kontrolle der Mittelverwendung, Evaluierung, künftige Projektentwicklung sind Schwerpunkte der Supervision – vor allem aber auch die Besuche und Interviews von jetzigen und ehemaligen Teilnehmers an dem Rehabilitations- und Reintegrationsprogramm.

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Indien – Vielvölkerstaat mit vielen Problemen und viel Potenzial

Experten zufolge wird Indien im Jahr 2050 das bevölkerungsreichste Land der Erde sein.

Indien ist mit einer Fläche von 3,3 Millionen Quadratkilometern das siebtgrößte Land der Erde. Mit 1,25 Milliarden Einwohnern schickt sich der Subkontinent an, den Nachbarn China (1,3 Milliarden) als bevölkerungsreichste Nation zu überholen, laut Schätzungen bereits zur Hundertjahresfeier 2047. In Indien wohnen allerdings bereits jetzt 370 Menschen auf einem Quadratkilometer, nahezu dreimal so viele wie in der Volksrepublik China.

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Der Fall China

Von Walther Seinsch

Die spannende Frage ist, ob die westlichen Demokratien und Medien das Recht haben, ihr politisches System, ihr Verständnis von Menschenrechten und ihre Auffassung vom Rechtsstaat dem Land China aufzuzwingen oder ob China dramatisch zurückgeworfen würde, wenn es z.B das Gesellschaftssystem der USA übernehmen würde.

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Ägypten – Von der Muslimbruderschaft zur Terrorgruppe zum Flächenbrand

Von Walther Seinsch

Seit dem Ende der Monarchie (1953) waren Parlament und Parteien in Ägypten nichts weiter „als politische Verzierung der Autokratie“.

Während der dreißig Jahre Mubaraks stand Korruption im Vordergrund, das Militär war stark und der Volkswille war schwach.

Die Muslimbrüder steuerten das Land nach ihrer Machtübernahme in Richtung Islamistische Diktatur, die zwangsläufig zu einem Bruch der relativ guten Beziehungen zu Israel und einer dramatischen Verschiebung der politischen und militärischen Machtverhältnisse in Afrika, im Nahen Osten bis hin nach Iran, Afghanistan und Pakistan geführt hätte.

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Länderportrait Italien

Von Walther Seinsch

Im Winter 2014/15 schickte der italienische Finanzminister eine ganze Brigade von Steuerfahndern in die mondänen Skiorte der Alpen; die Anweisung lautete: Notiert die Autonummern aller Oberklassewagen mit italienischem Kennzeichen, ermittelt die Namen der Besitzer und prüft, welches Einkommen diese Leute dem Finanzamt gemeldet haben.

Wenn also jemand einen Daimler der E-Klasse fährt und ein Jahreseinkommen von 20.000 Euro angegeben hat, dann handelt es sich um einen Steuerhinterzieher; der bekommt dann unter Strafbefehl eine Nachzahlung von 40.000 Euro zugestellt, danach lassen wir uns auf 25.000 Euro herunterhandeln und die Sache ist abgeschlossen.

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