Frauen – Quote

= Frauen sollten die Süddeutsche Zeitung abonieren: Dort fühlen sie sich gut aufgehoben, dort wird ihnen geradezu heimelig ! So schrieb die S.Z.:

„Gleichberechtigung ? In Deutschland ? Soll das ein Witz sein ? Drängen Frauen in Berufe, die früher Domänen der Männer waren, sinken die Gehälter und im selben Zug das Prestige rasant.“

„Mütter am Rande des Nervenzusammenbruchs. Frauen mit Kindern sind öfter erschöpft und häufiger krank als noch vor einem Jahrzehnt. Denn sie sollen perfekt im Beruf sein, den Nachwuchs umsorgen und gleichzeitig die Hausarbeit erledigen. Protokoll einer Überforderung.“ (S.Z.)

„Der europäische Mann arbeitet sechs Stunden pro Woche im Haushalt, die Frau 25.“ (S.Z.)

„Gleichberechtigt nur bei Nachteilen. Erfahrungen zeigen, dass sich die Lage in Deutschland lediglich bessert, wenn es Quoten gibt.“ (S.Z.)

„Frauen, studiert, bildet Euch ! Aber hofft auf nichts. Der Global Summit of Women in Sao Paulo hat ein paar ewige Lügen der Gleichstellungsdebatte entlarvt. Die besseren Karrierechancen haben nach wie vor weiße, groß gewachsene Männer.“ (S.Z.)

Andere Medien können durchaus mithalten:

„Warum Männer sich immer überschätzen. Die Finanzprofessorin Niessen-Ruenzi erforscht, wie Männer und Frauen ihr Geld anlegen. Das Ergebnis: Frauen haben den Männern eine Menge voraus.“ (FAZ)

„Sind Frauen die besseren Anleger ? Warum die Finanzwelt weiblicher werden sollte.“ (ZEIT)

In Schweden wurde die Quotenregelung an den Unis abgeschafft, weil sie Frauen benachteiligt. Z.B. wollten viel mehr Frauen als Männer Medizin studieren – aber weil es eine 50/50-Quote gab, mussten viele Frauen zurückgewiesen werden.

„Alte Lüge, neues Gesetz. Die Behauptung, Frauen würden weniger verdienen als Männer, wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Wahr ist, dass es keinen einzigen Taifvertrag gibt, in dem definiert ist, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen. Die Tatsache, dass Männer im Schnitt mehr verdienen als Frauen hat damit zu tun, dass sie länger arbeiten und/oder größere Risiken eingehen und andere Berufe wählen. Die Lüge vom Gehaltsgefälle wurde erdacht von aus Steuergeldern finanzierten Gender-Inquisitoren, Medien verbreiten sie gebetsmühlenartig, um die staatliche Kontrolle über Privatunternehmen auszudehnen und das Eigentumsrecht einzuschränken.“ (Ronald Gläser)

Alice Schwarzer äußert sich über die „so evidente Parallelität zwischen der Judenfrage und der Frauenfrage.“

Und schließlich fordert die sympatische Renate Schmidt „die Frauenquote für Sportsendungen. Das Fernsehen soll zu 50 Prozent Frauenfußball zeigen.“

 

Pro AfD: Mit Lügen und Panikmache Angst schüren

Deutschlands unseriöseste Zeitschrift Focus Money (Burda-Verlag) hat mal wieder zugeschlagen ! Seit der Finanzkrise wird versucht, mit Lügen und Panikmache das Geschäft anzukurbeln und die Leser in eine bestimmte politische Richtung zu lenken. Da wird im August 2013 (vor der Bundestagswahl !) auf der Titelseite mit großen Lettern behauptet:

  • „Bald geht unser Geld kaputt – Nach der Bundestagswahl kommt der Schuldenschnitt. Ein Insider über das Ende der Euro-Tragödie.“

Ebenfalls im August 2013 heißt es auf der Titelseite: „G e f a h r“ . Angekündigt wird eine Inflation mit großen Preissteigerungen. Das Gegenteil ist eingetreten.

Anlässlich der brisanten Situation um die südeuropäischen Länder heißt die Schlagzeile auf der Titelseite im September 2011: „Angst ums Geld. Was droht nach dem Griechen-Kollaps ? So schützen Sie sich vor dem Gelduntergang. !“

Focus Money hat den Euro schon mehrfach für tot erklärt und gleichzeitig absurde Zielvorgaben für Gold genannt.

Auf dem Titelblatt erkennen Sie einen gewissen Herrn Mayer, der Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank war und mit deren Niedergang natürlich überhaupt nichts zu tun hat (die oberste Zeile auf dem Titelblatt ist ungewollt witzig). Focus Money findet immer wieder abgehalfterte Typen, die kein Honorar verlangen und wie in diesem Fall auf ihre Vermögensverwaltung aufmerksam machen.

 

So treibt die BILD-Zeitung die deutschen Wutbürger der AfD in die Arme !

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich ko……. möchte. Dieses Drecksblatt diffamiert seit Jahrzehnten unsere gewählten Politiker und deren Politik. Ich werde nie vergessen, wie die Springer-Presse gegen die Friedenspolitik von Willy Brandt gehetzt hat und wie sie den Menschen Willy Brandt mit Lügengeschichten fertig gemacht hat.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen ! Das lässt ein Chefredakteur schreiben, der sich über das Gehalt der Bundeskanzlerin tot lacht. Das geschieht in einem Konzern, der soeben für ein paar lächerliche Milliarden Dollar an eine amerikanische Investmentfirma verscherbelt wird ! Und das geschieht unter der Chefregie eines gewissen Herrn Döpfner, der immer wieder den Garanten des moralisch hoch stehenden Journalismus spielt. (Döpfner ist übrigens an dem Deal mit den Amis beteiligt)

Auch an der Machtergreifung der Nazis 1933 hatte die Presse einen wesentlichen Anteil. So weit sind wir noch nicht. Aber was passiert in einer schweren wirtschaftlichen Krise ? Schützt uns dann unser Grundgesetz ? Oder ist unsere Mitgliedschaft in der EU unser Schutzengel ? Brauchen wir ein Europäisches Grundgesetz und eine Europäische Armee, die auf dieses Grundgesetz verpflichtet ist ? Ist das naiv ? Wie sollen wir uns vor links- und rechtsradikalen Revolten schützen ?

In einem Punkt bin ich mir ganz sicher: Wir brauchen alle mehr politisches Wissen – vor allem natürlich die jungen Leute ! Und wir brauchen in den Öffentlichen Fernsehsendern jeden Monat eine Show mit beliebten Stars, in der unseren Mitbürgern ein wenig politisches Wissen vermittelt wird und in der wir alle motiviert werden, uns einer demokratischen Partei anzuschließen. (Die Sender müssen nur einen einzigen „Tatort“ streichen)

 

Kurz und interessant

= Um die Stromgewinnung oder gar den gesamten Primärenergiebedarf auf alternative Energien umzustellen, müsste neben Windkraft und Photovoltaik auch die für Biogas notwendige Ackerfläche vervielfacht (!) werden; das ist praktisch unmöglich ! Einmal ganz abgesehen von der Biodiversität !

= Frankreichs Präsident Macron empfängt vor dem G-7-Gipfel seinen russischen Kollegen Putin. Macron will das gestörte Verhältnis zur EU verbessern. Das ist gut so ! Für ganz Europa ! Die Süddeutsche Zeitung meint dazu: „Macron liebt die wuchtigen Auftritte mit mächtigen Männern.“ A b s u r d !!

= „Der Islam ist aus theologischen Gründen nicht fähig, den säkularen Staat in seinem Freiheitsgehalt zu akzeptieren.“ (Ernst-Wolfgang Böckenförde)

= Haben Sie einen alten Baukredit ? Dann schulden Sie um ! Den alten Kredit abbezahlen, indem Sie einen neuen mit deutlich geringeren Zinsen aufnehmen !

= Ja ! Lasst uns von Kanada lernen ! Das dortige Einwanderungssystem gilt als Vorbild – vor allem deshalb, weil es immer wieder den neuen Realitäten angepasst wird.

= Völlig skrupellos gegen die eigene Bevölkerung. Die deutsche Blockade von Leningrad gehört mit einer Million Toten zu den großen Verbrechen des 2. Weltkriegs. Stalin hat bewusst wenig zum Schutz der Zivilbevölkerung getan, weil er die Deutschen Soldaten dort binden wollte, um an anderer Stelle der Kriegsfront erfolgreich zu sein. Stalin hat die verhungernden Menschen gezwungen, Rüstungsgüter statt Lebensmittel zu produzieren. Der Kannibalismus grassierte und hunderttausende verhungerten.

= Die Ignoranten von der Süddeutschen Zeitung faseln ständig davon, dass die Bundesregierung „Investitionsprogramme“ auf den Weg bringen müsse. Jetzt kommt es noch dicker: „Die Bundesregierung muss ihre g l o b a l e konjunkturelle Verantwortung endlich wahrnehmen und sich nicht länger als T r i t t b r e t t f a h r e r der Weltwirtschaft gerieren. Dieser Ruf nämlich haftet den Deutschen vielerorts an, was dazu führt, dass auch in Paris oder Madrid, beim IWF oder bei der OECD so mancher heimlich nickt, wenn Trump seine Tiraden gegen den Exportweltmeister startet.“ Ich habe selten etwas absurderes gelesen !

= Bis heute existiert in Berlin eine nicht besonders homogene russische Parallelwelt, die ihre Ursprünge in der Weimarer Zeit hat, als tausende Exilanten vor den Kommunisten flohen und gen Westen aufbrachen. Nach 1989 kamen noch einige Tausend dazu.

= Im 19. Jahrhundert verwandelte die Industrialisierung das Land zwischen Rhein und Ruhr. Ingenieure aus England (!) brachten das technische Know-how; einfache Arbeiter, vor allem aus Polen, schufteten in den Zechen – viele von ihnen blieben. (Ich würde gerne mal wissen, wie hoch der Anteil von Gastarbeitern an unserem Bruttosozialprodukt der letzten 150 Jahre ist).

= „Nationalist sein, heißt die Idee der Nation als einen obersten Wert setzen, dem alle anderen Werte unterzuordnen sind. Ja, wir sind Nationalisten, und wir sind stolz darauf.“ (Ernst Jünger)

= „Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.“ (Artikel 104 Grundgesetz)

= „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ (Artikel 16 A Grundgesetz)

 

Fußball – Fetischist

= Die Süddeutsche Zeitung fordert zu Straftaten auf: Weil der 1. FC Köln zum Saisonstart gegen Wolfsburg, Dortmund, Mönchengladbach und Bayern antreten muss, schreibt ein gewisser Philipp Selldorf in der Süddeutschen Zeitung: „Es ist erstaunlich, dass die Kölner Fans nach Bekanntgabe dieser Zumutung von Spielplan nicht nach Frankfurt gezogen sind und die Scheiben der DFL-Zentrale eingeworfen haben, denn diese Komposition von Terminen gleicht einem Attentat auf den Vereinsfrieden.“

= Lothar Matthäus ist nicht mein Typ, aber jetzt hat er einen Treffer gelandet. Er verurteilt die ständige mediale Vorverurteilung von Franz Beckenbauer wegen der Abwicklung der WM 2006. Dreizehn Jahre nach dieser WM ist immer noch kein Urteil ergangen, weil der zuständige Schweizer Staatsanwalt wegen seiner Vorgehensweise selbst unter Beschuss steht. Für gewisse Medien gehört es zum Geschäftsmodell, rücksichtslos Existenzen zu vernichten.

= Die FAZ könnte ich manchmal knuddeln ! Jetzt schreibt Christian Eichler in einen langen Kommentar auf der Titelseite u.a.: „Die Institution Bundesliga wirkt so stabil, so sehr in der Mitte der Gesellschaft verankert, dass sie nahezu alle Ausschläge der sportlichen Konjunktur schadlos aushält. Nicht nur dem reichen Fußballpublikum liefert sie eine Grundversorgung an Gesprächsstoff jeder Art, jedes Niveaus, von banal bis fundamental. Vom Transfer-Tratsch bis zur Taktik-Kryptographie, vom Palaver über Aufstellungen bis zur Erregung über mikroskopische Handspiele, von der Kunstkritik rätselhafter Tinten-Symbolik auf tätowierten Männerkörpern bis zum Fremdschämen für peinliche Äußerungen wie jene vom Schalker Aufsichtsratschef Tönnies. Der Fußball schafft ein Unterhaltungsangebot für ein Publikum, das keine großen Veränderungen will, aber ständig Abwechslung. Der Fußball liefert beides.“

Ich weiß, liebe Leser, dass ich Ihnen damit auf den Keks gehe – aber ich werde bis zum letzten Atemzug die menschlichen, sozialen, politischen und sportlichen Seiten von Fußball geniessen, so wie inzwischen über zwei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt: Kinder, Rentner, Einbeinige, Blinde, Frauen, Schwule, Muslime, Schwarze, Gelbe, Braune, Weiße, Machos, Nonnen, Pfarrer und Päpste, Gefängnis-Insassen, Familien und Singles, Arme und Reiche u.v.a.m. Fußball hat auf der Welt hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen und zahlt Milliarden an Steuern. Fußball ist d e r Friedensbringer – sagt die UNO. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben im Fußball keine Chance ! Es gibt unendlich viele Gründe, den Fußball zu lieben !

 

Mit dem Herzen sehen

Das Wesentliche eines Menschen ist unsichtbar.

Aber auch das Wesentliche der Welt.

Lebenskunst besteht darin, mit dem Herzen zu sehen.

Nur wenn ich mit dem Herzen sehe, begegne ich in der Blume der Schönheit ihres Schöpfers.

Nur dann empfinde ich beim Anblick eines Baumes die Sehnsucht, so in meine Gestalt hineinzuwachsen und so aufzublühen, dass andere in meinem Schatten Geborgenheit und in meiner Nähe Trost finden.

Dalai Lama

F r e u n d e (Anselm Grün)

Der Mensch ist so angelegt, dass er sich freut und besser fühlt, wenn er sein Glück mit anderen teilen kann.

Wir brauchen den Beistand unserer Gefährten, und Freunde zu haben ist uns wichtig.

Mit ihnen zu lachen bereitet uns ein durch nichts zu ersetzendes Vergnügen.

 

Zur aktuellen Lage

= Trotz aller Trump-Manöver entwickelt sich Europa dynamisch. So haben hunderttausende Polen in Deutschland und Westeuropa einen Arbeistplatz gefunden; und weil die polnische Wirtschaft mit einem BIP-Wachstum von 4,2 Prozent in 2019 auch gut vorankommt, werden dort „händeringend“ Mitarbeiter gesucht ! Also werben die polnischen Unternehmen Mitarbeiter z.B. in Indien an.

= Frankreichs Präsident Macron hat Schwerstarbeit zu leisten; wenn er die Wirtschaftsleistung steigern will, muss er den Sozialstaat auf ein finanzierbares Niveau reduzieren. Beispiel: Französische Arbeitslose erhalten bis zu 7900 Euro pro Monat ! Diese Leistungen werden jetzt um bis zu 30 Prozent gesenkt – natürlich gegen große Widerstände.

= Mister Trump sammelt mit seinem Protektionismus nicht nur Pluspunkte bei den Amerikanern: Einem Teil der Wirtschaft und deren Arbeitnehmern bringen die Zölle Vorteile. Ein (geschätzt) ebenso großer Teil der US-Unternehmen hat durch Einfuhrzölle und den Protektionismus der anderen Länder Nachteile. Hier werden Arbeitsplätze wegfallen und dort werden sie wachsen. Die im nächsten Jahr anstehenden US-Wahlen hindern Mister Trump daran, den Handelskrieg zu forcieren, weil er unbedingt die Wahlen gewinnen will. Ich befürchte, dass der Handelskrieg nach diesen Wahlen erst richtig los geht.

Der Weltwirtschaft schaden diese Ungewissheiten noch mehr als die Zölle.

= Heinz Jörg Fuhrmann (Chef der Salzgitter AG): „Wir haben konkrete Pläne für einen Transformationsprozess des integrierten Hüttenwerks in Salzgitter. Kerngedanke ist der schrittweise Ersatz von Kohle bei Erzeugung von Eisen durch Wasserstoff und Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Am Ende stünde auf diese Weise eine Verminderung der CO2-Emmissionen um 95 Prozent. Die erforderlichen Produktionstechnologien sind heute zumeist vorhanden.“

= Terrorstaat Iran !!! Drei Iranerinnen sind wegen Prostitution zu drakonischen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie öffentlich gegen das in Iran obligatorische Tragen eines Kopftuches protestiert hatten. Modschgan Keschawarz wurde zu 23 Jahren, Jassaman Ariani und Monireh Arabschahi zu jeweils 16 Jahren Haft verurteilt. Die Frauen hatten am Weltfrauentag im März ohne Kopftuch in Teheran Blumen verteilt. Die Anwälte der Frauen durften nicht einmal an dem Prozess teilnehmen.

Die Weltgemeinschaft muss sich gegen diesen Unrechtsstaat zusammenschließen !!!

= Vielen Kindern – auch aus deutschen Familien – fehlt es an Entwicklungsreife und Sprachkenntnissen, wenn sie in die Schule kommen; diese Defizite müssen durch vorschulische Maßnahmen abgebaut werden ! Das fördert die Chancengleichheit, bereichert den Arbeitsmarkt und entlastet langfristig das Staatsbudget. Leider sind wie z.B. inNiedersachsen vorschulische Einrichtungen aus finanziellen Gründen abgeschafft worden. Deutschland kann es sich aus finanziellen und humanitären Gründen nicht leisten, dass Jugendliche ohne Abschluss die Schule verlassen !

= Die Sorge, Italien könnte aus dem Euro austreten, ist völlig fehl am Platz ! Die Lega weiß, dass sie damit das Vermögen ihrer Basis zerstört. Viele Italiener kaufen italienische Staatsanleihen, die mit 2,5 Prozent verzinst werden und die sicher sind. Italien hat wie wenige Länder vom Euro profitiert !!

= Angesichts der deutlich zunehmenden Gefahren durch linken und rechten und islamistischen Terrorismus kommen wir nicht an unpopulären Sicherheitsmaßnahmen wie Gesichtserkennung und DNA-Proben und Kamera-Aufzeichnungen und klar definierten Abhörpraktiken vorbei !! Die „Spring-ins-Wasser-und-mach-dich-nicht-nass“ – Grünen und Liberalen, die das alles als Bedrohung der Freiheit betrachten, müssen Farbe bekennen !

= Die US-Umweltbehörde EPA geht nach Untersuchungen davon aus, dass von Glyphosat kein Krebsrisiko ausgeht und weist die Unternehmen an, auf ihren Produkten Glyphosat-Warnhinweise zu entfernen.

= Nichts wusste ich bisher über Kaschmir ! Das hat mir anlässlich des Indien-Kaschmir-Konflikts der folgende Leserbrief bewusst gemacht: „Kaschmir ist von ähnlicher Bedeutung für die indische Geistesgeschichte wie Griechenland für die europäische: Die Upanischaden, der Mahayana-Buddhismus des Nagarjuna, der Sanskrit-Dichter Kalidasa, das Advaita, der Yoga-Vasishtha, das Tantra haben ihre Wurzel in Kaschmir. Und damit bildet diese Region auch die Brücke, die die Hindu-Tradition mit der des Islam verbindet. Kabir und Lalla sind zwei Mystiker, die sowohl von den Hindus als auch von den Sufis verehrt werden. Denn die Hauptströmung des Islams in Kaschmir bildet der Sufi-Islam, und gerade dieser hat keine Geltung für die Extremisten.“ (Dr. Kiran Desai-Breun/FAZ)

= Die Jugendarbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 1989.

= Wenn alle Interessengruppen gegen eine wichtige Entscheidung oder gegen ein neues Gesetz der Bundesregierung Stellung nehmen, dann kann man in der Regel davon ausgehen, dass die Politik eine g u t e Entscheidung getroffen hat. Beispiel Soli: Die vorgezogene (!) Entscheidung zur 90-prozentigen Abschaffung war genau richtig. Aber alle hatten was zu meckern – sogar die Linke und die FDP.

Ich bin mit der Arbeit dieser Bundesregierung sehr zufrieden ! Die Mietpreisbremse wird um fünf Jahre verlängert und die Entscheidung, gegen den Wunsch der Grünen mehr Ackerland in Bauland umzuwandeln, wird die Mieten zumindest mittelfristig auch eindämmen.


 

Ablenkungsmanöver

Es ist äußerst erstaunlich, mit welcher Dickfälligkeit sich die christlichen Kirchen in Deutschland weigern, gravierende Probleme anzugehen und sich gleichzeitig nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ mit populistischen Themen bei den Gläubigen einzuschleimen.

Gravierende Probleme sind z.B.:

  • Die Aufhebung des Zölibats. Es ist Skandal, dass darüber gestritten werden muss. Auf Gott oder Jesus Christus können sich die Bischöfe nicht berufen. Die sogenannte kultische Reinheit des Priesters stammt nicht aus der christlichen Botschaft, sonder aus der jüdischen und heidnischen Antike. Die Ehelosigkeit sollte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit garantieren, dass Geistliche die ihnen anvertrauten Güter nicht an ihre Kinder vererben konnten. Die Sicherung des kirchlichen Besitzes war das entscheidende Argument für den priesterlichen Zölibat. Weil viele Argumente nicht mehr zogen, überhöhten Paul der VI. und seine Nachfolger den Zölibat spirituell. Im 20. Jahrhundert wurde der priesterliche Zölibat zum besonderen Charisma verklärt und spiritualisiert. Weltweit ist der Pflichtzölibat ein wesentliches Hinderniss für die Entcheidung zum Priestertum. Der Weihe verheirateter Männer zu Priestern oder der Weihe von Frauen zu Priestern steht nur die Borniertheit und die Machtversessenheit von Bischöfen und Päpsten entgegen. Übrigens: In Matthäus 8.14 ist von der Schwiegermutter des Petrus die Rede. Und: Die Priester der mit Rom unierten Ostkirchen dürfen heiraten.
  • Warum weigern sich die Kirchen bis heute, ihre Archive zu öffnen und ihre teilweise Unterstützung des Nazi-Regimes erforschen zu lassen ? Nicht alle – aber zahhlreiche Priester und Pfarrer haben den Nazis gedient, z.B. indem sie Gehorsam gepredigt haben. Vielen Christen waren die Juden (seit Jesus Zeiten) suspekt. Als die Massenmorde an den Juden mehr und mehr bekannt wurden, gab es nur wenige Priester, die versucht hätten, Juden zu helfen oder über Rom die Weltöffentlichkeit zu informieren. Selbst nach dem Krieg haben zahlreiche Priester – auch in Rom – den Nazis geholfen, z.B. indem sie Naziverbrecher mit Hilfe des Vatikan nach Südamerika schleusten.
  • Bei den zigtausenden Missbrauchsfällen schachern die Kirchen – auch jene in Deutschland – um finanzielle Wiedergutmachungsleistungen; das finde ich besonders widerlich !

Das prägnanteste Ablenkungsmanöver der Kirchen ist der neu inszenierte Antikapitalismus, der von Jugend- und Hilfsorganisationen propagiert wird; auch in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ treibt der Chefredakteur Röser diese Ideologie mit abgestandenen Argumenten voran; deshalb darf auch der linke Soziologe Wolfgang Streeck in der Zeitschrift für „neue Gesellschaftsmodelle“ werben. Streeck: „Es braucht eine umfassende staatliche Förderung von Genossenschaften, Klimaschutzmaßnahmen und unkonventionellen Unternehmensformen, verbunden mit einer Abkehr von rein wirtschaftlichem Denken – kurz einen realistischen Antikapitalismus.“

Es ist einfach nicht zu fassen ! Nachdem der Antikapitalismus in der Sowjetunion, in China, in Kambodscha, im katholischen Venezuela und in anderen Ländern hunderte Millionen Verhungerte, Gefolterte, Hingerichtete und auf andere unmenschliche Weise Krepierte produziert hat und nachdem z.B. die deutsche Soziale Marktwirtschaft – trotz diverser Mängel – bewiesen hat, zu welchen Leistungen ein gezähmter Kapitalismus in der Lage ist – nach dieser positiven Entwicklung geht die Kirche mit links/grünem Antikapitalismus auf Kundenfang.

 

Geeignete Kandidaten

Sollte die AfD bei der nächsten Wahl den Bundeskanzler stellen oder an einer Regierungs-Koalition beteiligt sein, dann hätte ich einige Ministervorschläge:

  • Hans-Georg Maassen – Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes wäre der geeignete Innenminister.
  • Roland Tichy (Herausgeber einer ätzenden Hetzzeitschrift) könnte Justizminister werden.
  • Der auf tiefstem Niveau gegen die Bundesregierung hetzende Kolumnist der Zeitschrift „Euro am Sonntag“ und ehemalige Bundestagsabgeordnete Oswald Metzger würde als Bundespressesprecher einen gewissen Herrn Goebbels in den Schatten stellen.
  • Der Präsident des Bundes der Steuerzahler Reiner Holznagel hat eine extreme Begabung, seine Inkompetenz zu überspielen und mit aggressiven völlig unrealistischen Forderungen die Bundesregierung an die Wand zu nageln. Auch er in „Euro am Sonntag“. Holznagel wäre der geeignete Finanzminister und müsste dann seine Forderungen in die Tat umsetzen.
  • Und der ehemalige „Bild“ – Chef Hans-Hermann Tiedje, der ebenfalls für „Euro am Sonntag“ schreibt, ist die Krönung meiner Vorschläge: Er ist gleichzeitig Chef-Zyniker und völlig abgebrüht und versucht mit unterschiedlichem Erfolg, die deutschen Politiker lächerlich zu machen und zu diffamieren. Tiedje als Bundeskanzler wäre sicher in der Lage, unser Vaterland aus dem Euro und aus der EU und aus der Nato zu jagen und mit der Rückgewinnung der deutschen Ostgebiete zu altem Glanz zurückzuführen.

 

Nur ein Vogelschiss

= Drei Tafeltexte aus „ÜBER LEBENS HUNGER“ (Zeugnisse aus sechs Konzentrationslagern in Bild und Wort):

  • „Als unser Kommando ausmarschierte, um Planierungsarbeiten durchzuführen, hat ein SS-Mann die Mütze meines Vaters weggeworfen und ihm befohlen, die Mütze zu holen. Dabei hat er meinen Vater erschossen. Ich war damals 17 Jahre alt und dachte, mein Leben hat keinen Wert mehr. Ich stürzte mich auf den Mörder meines Vaters, weil ich nicht mehr weiterleben wollte. Ich wurde von diesem niedergeschlagen. Er sagte nur: „Dich erschieße ich nicht, du krepierst ja sowieso.“ Dann musste ich meinen toten Vater auf dem Rücken ins Lager zurücktragen. Ich habe noch sein warmes Blut gespürt.“ (Imrich Gönczi, Kommando Hygieneinstitut, Auschwitz)
  • „Eine Frau schrie laut, sie war gerade während der Geburt. Ich zog das Kind aus der Frau und habe es in Kleidungsstücke eingewickelt und neben der Frau auf den Boden gelegt. Dann brachte ich ein Lebensmittelpaket zur Mutter. Baretzki kam mit dem Stock auf mich zu und schlug mich und die Frau. Er schrie mich an: „Warum spielst du noch mit dem Dreck !“ und trat nach dem Kind, das es fortfiel wie ein Fußball. Dann befahl er mir: „Bring die Scheiße hierher !“ Das Kind war tot. Als ich später wieder an die Stelle kam, war die Mutter auch tot.“ (Simon Gotland, Aufräumungskommando und Neue Wäscherei, Auschwitz)
  • „Am schlimmsten sahen die Kinder aus; vielleicht hatte man diesen Eindruck nur, weil einen Kinder in einer solchen Situation am meisten bewegten. Ich besuchte den Krankenbau und auch die Baracke, in der die Frauen lagen, die entbunden hatten. Die einzige Sorge, die die SS dort zeigte, war die, dass man den Neugeborenen sofort die Häftlingsnummer auf den Oberschenkel tätowierte. Der Unterarm eines Babys ist zu klein für eine Häftlingsnummer.“ (Hermann Langbein, Häftlingsschreiber des SS-Standortarztes Auschwitz)