Kurz und interessant

= In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat der VW-Konzern sein Betriebsergebnis um 11,2 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro gesteigert. Auch die meisten DAX-Unternehmen haben entgegen den Voraussagen der Medien Umsatz und Gewinn gesteigert.

= „Die Erfahrung einer universellen Verbundenheit befreit uns von Angst. Wenn ich mich von der Angst befreie, schalte ich auch ein wesentliches Potenzial von Gewalt aus.“ (Fundstück)

= Renè Girard: „Wir müssen unseren Nachbarn gegenübertreten und den bedingungslosen Frieden erklären. Sogar wenn wir provoziert und herausgefordert werden, müssen wir der Gewalt entsagen, ein für alle Mal.“

= Die Armutsquote in Deutschland ist – besonders bei Senioren – so niedrig wie noch nie.

= Kleiner Höhrfehler: „Den Opfern von Krieg und Verschissmus“ statt „Den Opfern von Krieg und Faschismus“.

= Die neue Seidenstraße endet in Duisburg. Der Hafen am Rhein wird zum größten europäischen Binnenhafen und ist ein Paradebeispiel für den geglückten Strukturwandel. Auch Rügen liegt jetzt an der neuen Seidenstraße und soll zu einem Schienendrehkreuz für den Güterverkehr von und nach China werden.

= Die Bundesregierung hat dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkolose und Malaria für das nächste Dreijahresbudget eine Milliarde Euro zugesagt – 17,5 Prozent mehr als bei der letzten Finanzierungsrunde.

= Zur Zeit haben 100.000 Flüchtlinge eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und 80.000 einen Job in geringfügiger Beschäftigung.

= Die Süddeutsche Zeitung meldete am 29. November 2019: „Es häufen sich Meldungen, dass Unternehmen m a s s e n h a f t Beschäftigte entlassen.“ Am gleichen Tag teilte die Bundesbehörde mit, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland auch im letzten Monat zum Vorjahresmonat gesunken ist.

= Schimpansen küssen und umarmen sich, sie kommunizieren mit den gleichen Gesten und Körperposen wie wir.

= „Im Vergleich zum britischen Parlament ist eine ägyptische Sphinx ein offenes Buch. Man muss abwarten und – weil es um England geht – Tee trinken.“ (Jean-Claude Juncker)

= Die Linke und feministische Gruppen fordern einen neuen Straftatbestand: den „Femizid“; damit soll gegen Frauenmörder konsequenter vorgegangen werden.

= Vor dreißig Jahren wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verabschiedet. Gegenüber damals hat sich die Situation der Mädchen und Jungen in vielen Bereichen deutlich verbessert.

= Viele Länder nutzen Kernenergie; aber kein Land verfügt über ein funktionsfähiges Endlager.

 

Israel – Palästina

= Die Balfour-Erklärung von 1917 versprach den Juden eine nationale Heimstätte in Palästina und war ab 1920 völkerrechtlich gültig. 1922 beauftragte der Völkerbund die Briten mit der Errichtung dieser Heimstätte zwischen Jordan und Mittelmeer, inklusive ganz Jerusalem.

1947 haben die Vereinten Nationen die Teilung des Landes in zwei Staaten, einen jüdischen und einen arabischen, beschlossen. Obwohl das jüdische Gebiet kleiner und zum Teil Wüste war, wurde die Teilung von der jüdischen Bevölkerung sofort akzeptiert und von der arabischen Bevölkerung abgelehnt; die Angriffe auf jüdische Siedlungen, an denen sich fünf arabische Staaten beteiligten, begannen und wurden zum „Unabhängigkeitskrieg 1948“ erklärt. 650.000 Palästinenser verliessen ihre Häuser, weil ihre eigenen Führer sie dazu aufgerufen hatten; sie wurden von den arabischen Staaten bewusst nicht integriert, um als Waffe gegen Israel zu dienen. Gleichzeitig flüchteten 830.000 Juden aus arabischen Staaten; sie wurden in Israel und anderswo integriert.

Nach der freiwilligen Übergabe des Gazastreifens an die Palästinenser mussten israelische Siedler dieses Land und ihre Häuser verlassen. Seitdem wurden tausende Raketen auf Israel abgefeuert – z.B. auf die Stadt Sderot 4500 in sechs Jahren.

Auch die Israelis begingen Verbrechen – so z.B. das 1956 an der Grenze zu Jordanien von israelischen Soldaten verübte Massaker an Palästinensern.

Einige Zitate zum Thema:

  • Arabische Kultur ist chauvinistisch und fremdenfeindlich. Sie erkennt Rechte anderer nicht an, nicht nur die Israels nicht.
  • Wenn die Hamas chemische oder nukleare Waffen hätten, dann würde sie sie einsetzen. Die Hamas verkündet offen, dass sie nicht bereit ist, auch nur auf ein kleines Stück des Landes Israel zu verzichten; sie unterdrückt Christen, Frauen und Homosexuelle; sie baut Abschussrampen unter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser.
  • In den letzten 25 Jahren hat Palästina 50 Milliarden Dollar an ausländischer Hilfe erhalten. Mit dem Geld hätte man Palästina industrialisieren können.
  • Ich kann den Tod unschuldiger Zivilisten durch israelische Hand im Libanon nicht rechtfertigen oder, was noch schlimmer wäre, die israelische Politik im Gazastreifen oder im Westjordanland verteidigen. Aber in den palästinensischen Gebieten geschehen schreckliche Dinge, unzählige, ungeheurliche Menschenrechtsverletzungen.
  • Mir ist eine unvollkommene Demokratie wie Israel stets lieber als eine vollkommene Diktatur wie in arabischen Nachbarstaaten. (W.Biermann)
  • Gut ausgebildete Palästinenser haben keine Chance auf einen Job; die gibt es nur für Leute, die zur Hamas gehören.
  • Wenn Israel die Zweistaatenlösung nicht akzeptiert, stehen zwei unannehmbare Alternativen im Raum: Entweder den Palästinensern die vollen Rechte zu gewähren und damit aufzuhören, ein jüdischer Staat zu sein oder die Rechte der Palästinenser weiter einzuschränken und damit aufzuhören, eine rechtsstaatliche Demokratie zu sein.
  • Der israelische Premierminister wird angeklagt und schimpft und wirkt unfreiwillig komisch: „In welcher Demokratie, in welchem gestzestreuen Land ist so etwas möglich ?“ In Israel, möchte man ihm zurufen, im demokratischen Rechtsstaat Israel ist das möglich ! In welchem arabischen Land wäre das möglich ?
  • Die Ansiedelung israelischer Siedler im Westjordanland verstösst gegen das Völkerrecht und verhindert die Zweistaatenlösung.
  • Die palästinensische Führung hat jede Chance auf vertrauensbildende Maßnahmen verpasst. Doch rechtfertigt das die erniedrigende Behandlung der palästinensischen Bevölkerung ? Rechtfertigt dies, die palästinensische Bevölkerung in einen umzäumten riesigen Käfig zu sperren ? Die Religion müsste mit aller Macht aus der Politik in Israel verbannt werden. Die strikte Trennung von Staat und Sysnagoge ist ein Muss für das ethische Überleben des jüdischen Staates. Israel braucht eine Verfassung, die mit den grundlegenden Werten der Demokratie im Einklang steht. Aufgeschlossene Rabbiner und Gelehrte müssen daran gehen, den jüdischen Glauben wieder zu entmaterialisieren. Wenn man bedenkt, dass Hamas mit einer kruden Theologie inzwischen Frauen, die gesündigt haben, sprich: außerehelichen Sex hatten, die Möglichkeit gibt, ihre Sünden reinzuwaschen, indem sie sich in die Luft jagen, wenn man bedenkt, wie sie Kinder für Attentate instrumentalisieren, wird einem klar, mit welchem Gegner sich Israel konfrontiert sieht. Und niemand kann erwarten, dass Israel die andere Wange hinhält. Das muss Europa und die arabische Welt begreifen. Die jüdische Diaspora sollte begreifen, dass die blinde Unterstützung religiöser Gruppen und Parteien in Israel den Untergang des gesamten jüdischen Volkes heraufbeschwört. Nicht mehr. Nicht weniger. (Richard Chaim Schneider)
  • Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben. Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.
  • „Nakba“ bezeichnet das palästinensische Leid von Flucht und Vertreibung von 1948 und deren Folgen. Eine von jüdischen Israelis herausgegebene Zeitschrift beschäftigt sich ausschließlich mit dieser „Nakba“ und zeigt in einer Fotoserie, wie nach der Vertreibung hunderttausender Palästinenser (1948) deren Dörfer von der israelischen Armee zerstört oder in israelische Siedlungen umgewandelt wurden.
  • Auch bei Hamas-Terroristen genießen israelische Kliniken den besten Ruf. Wenn es um das eigene oder das Wohl von Frau und Kindern geht, kennen diese Terroristen kein besseres Land als das, dessen Auslöschung sie in ihrer Charta ganz obenan gestellt haben.
  • Krankenhäuser sind die Gullys der Konflikte. Das Tel-Haschomer-Spital bei Tel Aviv behandelt israelische und palästinensische Kinder.
  • Der Dokumentarfilm „Muhi“ zeigt, wie ein palästinensischer Junge ohne Arme und Füße mit Hilfe seines Großvaters und eines israelischen Aktivisten sein Schicksal meistert.

Fortsetzung mit Stellungnahmen der sehr geschätzten Israelis David Grossman und Amo Oz folgt.

 

Das Geschäft mit der Angst

Die deutsche Wirtschaft hat in den zehn Jahren nach der Finanzkrise (2008) mit Solidität, Kreativität und Fleiß die allseits angekündigte Katastrophe ignoriert. Es wurden mehrere Millionen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, die Löhne und die Gewinne und die Investitionen und die Steuerzahlungen und die Anmeldung von Patenten usw. usw. sind gestiegen. Diese erfolgreichen Jahre sind von den sogenannten Qualitätsmedien mit andauernden Panikmeldungen begleitet worden:

  • 2009: „Jetzt drohen Massenentlassungen“
  • 2009: „Das dicke Ende. Keine Jobs für Jugendliche. Ältere fliegen auf die Straße.“
  • 2010: „Angst vor Teuerungswelle steigt. Inflation ! Vertrauen in Notenbanken zerrüttet.“
  • 2011: „Der letzte Tanz. Euro am Ende. Finanzkrise kehrt zurück. Von nun an gehts abwärts. Das deutsche Märchen geht zu Ende.“
  • 2011: „Rekordquartale ! Überhitzung ! Währungsreform.“
  • 2012: „Der unheimliche Boom. Der Abschwung frisst sich in die deutsche Wirtschaft.“
  • 2012: „In 18 Monaten ist der Euro kaputt.“
  • 2013: „Bald geht unser Geld kaputt.
  • 2014: „Zwischen 2007 und 2013 weltweit stärkster Rückgang der Arbeistlosgkeit in Deutschland.“ „Spitzen-Bonität für Deutschland.“ „Rekordbeschäftigung und steigende Löhne.“
  • Oktober 2014 „Alarm im Wunderland. Abschwung. Das deutsche Wunder ist zu Ende. Der Absturz.“

Nach zehn Jahren deutlicher Zuwächse und wegen der Trump- und Brexitprobleme wird die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2019 „nur“ etwas über dem Vorjahresniveau liegen; eine Rezession gibt es nicht! Und was schreiben die Qualitätsmedien ?

  • „Deutschlands Wirtschaft wird demontiert. Umwelt-, Sozial- und Geldpolitiker zerstören die Grundlage der Wirtschaft.“ (Weltwoche)
  • Süddeutsche Zeitung (Juni 2019) „Ohne Kompass. DAX-Konzerne, aber auch Mittelständler, haben die Orientierung verloren. Die alten Erfolgsrezepte funktionieren nicht mehr. Es herrscht Hektik und Ratlosigkeit.“ „Die Party ist vorbei. Die Konjunktur macht schlapp, überall werden Jobs gestrichen. Und die EZB ist hilflos.“
  • Süddeutsche Zeitung Juli 2019: „Die Jobangst ist wieder da. Ein Konzern nach dem anderen baut in Deutschland wieder Stellen ab.“ „Schotten dicht. Der Ifo-Geschäftsklima-Index im freien Fall.“ (Kommentar: Im November 2019 ist dieser Index schon wieder leicht angestiegen !)
  • Titelseite Cicero September 2019: „Absturz mit Ansage. Wie der politische Stillstand in die Rezession führt.“
  • Süddeutsche Zeitung Oktober 2019: Riesenschlagzeile: „Angekommen in der Rezession.“

(Natürlich wird auch außerhalb der Wirtschaftsnachrichten Angst geschürt. So lautete die Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung im August 2015: „Tsunamis zwischen Gibraltar und Haifa. Zerstörerische Flutwellen können auch im Mittelmeer auftreten.“ Und der SPIEGEL titelt: „Die nächste Krise. Das Scheitern der Koalitionsverhandlungen in Spanien bedroht die Stabilität Europas.“)

 

Deutsche Champions

Die 456 sogenannten Weltmarktführer sind die wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft. Zehn Beispiele:

  • ZF Friedrichshafen – Getriebe- und Fahrwerktechnik – 147.332 Mitarbeiter – Umsatz 37 Milliarden Euro
  • Boehringer Ingelheim – Biopharmazeutische Auftragsproduktion von Medikamenten – 50.400 Mitarbeiter – Umsatz 17 Milliarden Euro
  • Kion Group Frankfurt – Flurförderzeuge – 33.128 Mitarbeiter – Umsatz 8 Milliarden Euro
  • Carl Zeiss – Oberkochen – Optik u. Optoelektronik – 28.131 Mitarbeiter – Umsatz 6 Milliarden Euro
  • Mann + Hummel Ludwigsburg – Filtrationssytemlösungen – 21.149 Mitarbeiter – Umsatz 4 Milliarden Euro
  • Symrise – Holzminden – Duft- und Geschmacksstoffe – 9.647 Mitarbeiter – Umsatz über drei Milliarden Euro
  • Drägerwerk Lübeck – Gasmessysteme und Alkoholmessung – 14.400 Mitarbeiter – Umsatz 2,6 Milliarden Euro
  • KSB Frankenthal – Kraftwerkspumpen – 15.611 Mitarbeiter – Umsatz 2,2 Milliarden Euro
  • HBPO Lippstadt – Integrierte Frontend-Module für Automobile – 2.400 Mitarbeiter – Umsatz 2 Milliarden Euro
  • Perl-Werk Weißenborn – Schalungen und Gerüste – 8.600 Mitarbeiter – Umsatz 1,5 Milliarden Euro.
 

G e l a s s e n h e i t

Verdammt noch mal !! Es gelingt mir einfach nicht, auf alle Ereignisse und Menschen, die mir begegnen, gelassen zu reagieren. Dabei habe ich mir das schon tausend mal vorgenommen und immer wieder versucht. Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich würde gerne gelassen sein – aber nicht gleichgültig! Ich will politische Extremisten bekämpfen – aber nicht hassen und nicht fürchten; ich will meine Schwächen, die ich nicht mehr ändern kann, gelassen hinnehmen – genau so wie die kleinen Schwächen meiner Frau und meiner Freunde; an den folgenden Beispielen kann man sehen, dass ich im Kampf um Gelassenheit noch keinen Schritt vorangekommen bin:

  • Warum reagiere ich nicht gelassen, wenn ich jeden Tag ein Foto dieser dämlichen englischen Königsfamilie in meiner Zeitung sehe ?
  • Warum reagiere ich nicht gelassen auf den Niedergang der Talk-Shows in ZDF und ARD ? Da soll z.B. innerhalb von 60 Minuten mit sieben Teilnehmern das äußerst schwierige Thema Rentenreform abgehandelt werden !
  • Warum reagiere ich nicht gelassen, wenn mir jemand die Tür vor der Nase zuknallt ?
  • Auf die politische Dummheit vieler meiner Landsleute muss ich gelassen und überlegt und nicht wütend reagieren.
  • Ich muss nach siebzig Jahren endlich lernen, gelassen auf den Wecker (morgens um sieben Uhr) zu reagieren; ich könnte gelassen liegen bleiben.
  • Warum blättere ich immer noch jeden Abend das Fernseh-Programm durch, obwohl ich weiß, dass ich dort nur Müll finde und mich dann darüber ärgere.
  • Warum regiere ich nicht gelassen auf diese dämlichen Fußball-Sky-Reporter.

Gelassenheit ist die Schwester der Friedfertigkeit und die Basis für vernünftiges Handeln. Ich werde nicht aufgeben !

 

Der Mega-Crash und die rechten Nationalisten

Es gab schon immer viele Anlageberater, die ihren Kunden mit der Ankündigung von Katastrophen Angst machen, um dann ihre eigenen Produkte wie z.B. Gold zu verkaufen.

Und die AfD ist erst nach der „Überflutung Deutschlands mit Millionen Flüchtlingen und Terroristen“ auf die Siegerstraße gekommen. Es geht natürlich nur um Angstmache und nicht um Fakten, denn gerade da, wo die wenigsten Flüchtlinge untergekommen sind, hat die AfD die meisten Stimmen bekommen.

Das Konzept dieser sogenannten Börsenlegende Max Otte ist so genial wie einfach: Er verbindet Regierungskrise mit Vollgas-Katastrophe und Mega-Crash und blanker Angst vor dem Einsturz der Aktienkurse und schreibt dann wieder ein Buch, in dem er einen Welt-Crash und Krisen und Unruhen und eine neue Weltordnung ankündigt, wozu auch die „verfahrene Migrationspolitik“ beiträgt usw. Dann bewirbt Otte sein Buch in der rechtsnationalen Zeitschrift „Junge Freiheit“, weil deren Leser Futter für ihre Ängste brauchen.

 

Rettet die Kultur des Abendlands

Unter unseren Vorfahren gab es Millionen Menschen, die als Gastarbeiter oder Auswanderer ihre Heimat verlassen mussten, um zu überleben (manche wurden von den Herren Fürsten auch als Soldaten nach Amerika verkauft). Bis 1871 wanderten ca. drei Millionen Deutsche aus purer Not nach Nordamerika und in andere Länder aus. Von wegen „Lieb Heimatland adè“.

Jetzt verlangen die „Wir-sind-das-Volk-Verkünder“ die Rettung unserer Kultur vor den Millionen Afrikanern und Syrern, die auch aus purer Not eine Lebens-Existenz suchen.

Dieses Abendland-Kultur-Argument ist doch völlig verlogen. Dennoch muss die Zahl der Zuwanderer aus politischen Gründen begrenzt werden, weil wir die Integration mit der deutschen Sprache und der Vermittlung von Jobs und dem gelingenden Schulbsuch der Kinder zukünftig besser gestalten müssen. Wenn wir das umsetzen, dann reicht es völlig aus, wenn a l l e (Deutsche und Zuwanderer) unser Grundgesetz respektieren und die Gesetze einhalten.

Ich bin der Meinung, dass wir nach dem Vorbild von Kanada und Australien ein neues Einwanderungsgesetz für ganz Europa brauchen; damit sollen nachweislich ausgebildete und bei uns gesuchte Fachkräfte ohne lange Verfahren einwandern können; darüber hinaus muss Europa mit einem zu beschließenden Verteilungsschlüssel Kriegsflüchtlinge aufnehmen und wir müssen politisch Verfolgte gemäß unseren Gesetzen schützen.

Die wichtigste Maßnahme hat die Bundesregierung in die Wege geleitet: Wir unterstützen deutsche Firmen und afrikanische Staaten, damit dort mit unserer industriellen Kompetenz und mit deutschen Krediten Millionen Arbeitsplätze entstehen und die Afrikaner eine solide Lebensgrundlage bekommen; davon könnte Deutschland sogar wirtschaftlich profitieren.

 

Fußball – Fetischist

Der gemeinsame Förder-Etat der DFB-Stiftung Egidius Braun und der Sternsinger beträgt 1,2 Milllionen Euro. Damit werden u.a. neun Projekte in sechs mexikanischen Städten unterstützt:

 

Seil – Stadium erreicht ?

Dustin Hofmann: „Ich muss mindestens hundert Jahre alt werden. Und ich habe nicht vor einzurosten. Meine Vorbilder sind Künstler wie Picasso, der mit über neunzig noch malte, oder Bunuel, der mit über 80 noch inszenierte, oder mein Freund Sam, der mit über siebzig noch masturbierte. Als der göttliche Komiker George Burns neunzig wurde, wollte man von ihm wissen, ob er denn immer noch Sex habe. Er bejahte und man fragte ihn. „Wie fühlt sich das an ?“ Er entgegnete trocken. „Haben Sie je versucht mit einem Seil Billard zu spielen ?“ Ich selbst danke meinem Schöpfer dafür, dass ich unter Akne leide, denn das bedeutet, dass ich noch ein paar Spritzer Testosteron in petto habe. Als Jugendlicher habe ich Akne gehasst, doch jetzt sage ich: „Bleibt bei mir liebe Pickel !“ John Huston hat mit achtzig Jahren unterm Sauerstoffzelt seinen letzten Film inszeniert und zwischendurch noch seine Krankenpflegerin vernascht. Auf dieses Ziel arbeite ich hin !