Die Welt ist ein Dorf

John Steinbeck, amerikanischer Autor deutsch-irischer Abstammung, war als Gelegenheitsarbeiter, später als Reporter, und im 2. Weltkrieg als Kriegsberichterstatter tätig. Steinbeck erhielt den Literatur-Nobelpreis. Im Jahr 1947 reiste er für die „New York Herald Tribune“ in die Sowjetunion, um das Leben des russischen Volkes zu dokumentieren; die folgenden Auszüge stammen aus seinem faszinierenden Buch „Russische Reise“:

 

Kurz und interessant

= Schlagzeile Tageszeitung: „Griechenland vor Aufwärtsspirale“ ! Erinnert sich noch jemand an die Ökonomen, Professoren, Experten und Medien die im Chor die Bundesregierung und die EU beschimpft haben, weil sie mit Kreditabsicherungen geholfen haben. Der Austritt Griechenlands aus dem Euro war für die Herrschaften absolut sicher. Wie niveaulos diese Leute sind, erkennt man daran, dass n i e m a n d sich entschuldigt oder zumindest seine Fehlprognose korrigiert hat.

= Bei einem wichtigen Baseballspiel in Washington haben die Zuschauer Herrn Trump beschimpft: „Sperrt ihn ein.“

= Schneller als erwartet und schneller als die Sektoren Verkehr und Wohnen senkt die Energiewirtschaft ihre Emissionen.

= Der ZDF-Moderator Claus Kleber hat in seiner üblich-arroganten Art Österreichs Wahlsieger Kurz interviewt und dabei Suggestivfragen gestellt: „Wäre jetzt nicht von Ihnen eine klare Ansage (gegen die FPÖ) genau das Richtige.“ Sebastian Kurz antwortete kurz angebunden: „Vielleicht würden Sie besser wissen, was ich tun sollte, als ich das selbst weiß.“ Ein FAZ-Leserbrief dazu: „Nach der erfolgreichen Etablierung des betreuten Denkens und betreuten Wählens hätte Claus Kleber am Wahlabend nun gerne das „betreute Regieren“ in Deutschlands Nachbarländern eingeführt.“

= Aktuelle Meldung: Weniger Menschen brauchen sozialstaatliche Grundsicherung. Die Zahl der Hartz-IV-Bezieher sinkt auf einen neuen Tiefstand.

= Mitten in den von Medien und Experten geschürten Rezessionsängsten meldet Clemens Fuest vom kompetenten und seriösen Ifo-Institut: „Die deutsche Konjunktur stabilisiert sich.“

= „Rechtsextremistische Weltbilder: Geschlossenheit statt Offenheit, harte Kontraste statt Farbverläufen, hierarchische Komposition statt spielerisch ambivalente Bildelemente, Übermalung statt Ergänzung. Wenn es nicht die politisch Korrekten sind, gegen die sich der rechtsextreme Terror richtet, dann sind es die Juden. Und wenn es nicht die Juden sind, dann sind es die Feministinnen. Und wenn nicht diese es sind, sind es die Migranten – oder die Liberalen, die Gutmenschen, die Kapitalisten. Jedenfalls: Es sind immer die anderen. Am logischen Ende des Rechtsterrorismus würde somit die Selbstauflösung stehen. Bliebe kein Feind mehr übrig, wäre alles andere ausradiert, müssten sich die Terroristen paradoxerweise selbst als andere eliminieren, um ihr Weltbild zu wahren.“ (Jörg Scheller – Dozent für Kunstgeschichte/NZZ)

= Der linke Judenhass existiert seit Stalins Zeiten. Wer nur von rechtem Antisemitismus redet, handelt genau so verlogen wie jene, die den Eindruck erwecken, nur linker oder muslimischer Judenhass sei ein Problem. Dazu passt die Meldung, dass ausgerechnet die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin Kahane in Berlin über das Verhältnis der DDR zum jüdischen Staat referieren soll.

= AfD – Anhänger sehen die DDR so positiv, wie es Wähler keiner anderen Partei tun.

= Deutsche Pioniere aus Sachsen und dem Schwarzwald wollen Lithium für Batterien gewinnen: Dieser Schatz für die E-Mobilität liegt im Erzgebirge.

= In der Forschung und Entwicklung des Windkraftausbaus sind die deutschen Hersteller Weltspitze.

= Bundestag beschließt Seehofers Reformgesetz: Mehr Wohngeld für Geringverdiener.

= Fleischverzicht macht nicht gesund und rettet nicht das Klima.

 

Die Wahlhelfer der AfD und der Linken

Ich halte das nicht mehr aus ! Ich muss den Bereich Politik aus meinem Blog ausblenden und nur noch über Fußball und die herrliche Natur und wunderschöne Frauen berichten. Oder ich muss diese destruktiven, einseitig negativen und hetzerischen Medien einfach ignorieren und hoffen, dass unsere demokratischen Parteien und deren seriöse Politiker nicht alle aus dem Weg geräumt werden, damit die linken und rechten Radikalen aus Thüringen auch im Bund die Macht übernehmen; damit würden die Einschaltquoten und Auflagen dieser Medien natürlich nach oben schießen und endlich wieder Gewinne geschrieben.

Die folgende Schlagzeile mit Herrn Koch auf der heutigen Titelseite der BILD-Zeitung sagt eigentlich alles. Koch musste damals sein Amt als Ministerpräsident niederlegen und wechselte als Vorstand in eine Aktiengesellschaft; dort war er nicht erfolgreich und musste nach einigen Jahren sein Amt niederlegen (um es vorsichtig auszudrücken). Und dieser Herr wird von der BILD ausgegraben und als Legende (!!!) bezeichnet und darf die Bundeskanzlerin zur Sau machen. (Der BILD-Zeitung ist die Zukunft unseres Landes völlig egal, weil die Amerikaner, die jetzt das Sagen haben, Gewinne sehen wollen)

Mein Respekt für Angela Merkel wird natürlich durch die Kochs dieser Welt nur noch größer. Da gibt es übrigens noch einen Herrn Kubicki von der FDP, der die CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer wegen ihres Syrienvorschlags scharf angreift. Wie wäre es, wenn Kubicki und Lindner in die Filmbranche wechseln und dann die FDP mit kompetenten Leuten wie Lambsdorf u.a. endlich mal ihre Möglichkeiten ausschöpft ?

Die Bundesregierung hat auch in der laufenden Legislaturperiode zahlreiche Beschlüsse gefasst und Gesetze erlassen und dabei vor allem unseren Sozialstaat gestärkt; viele ärmere Familien und Rentner und Pflegebedürftige und Alleinstehende mit Kindern u.v.a.m. profitieren davon und gleichzeitig hat Deutschland wie kein anderes Industrieland der Welt nach der Finanzkrise seine Schulden reduziert. Deutschland wird in der Welt respektiert, weil die Bundesregierung in vielen Ländern sinnvolle Entwicklungshilfe leistet und an vielen Brennpunkten versucht, Frieden zu vermitteln – alles ohne militärische Agression. Man könnte ein paar Bücher füllen mit der positiven und erfolgreichen Politik der Bundesregierungen seit 1949. Und niemals hörst du vom SPIEGEL oder der ZEIT oder der WELT oder der ARD oder von all den anderen einen positiven Kommentar. Niemals !!!

Uns Deutschen geht es mit wenigen Ausnahmen gut (siehe unten „Wohlfühl-Land“). Wir m ü s s e n unsere demokratischen Parteien stärken und unterstützen und wir müssen das Wissen über Politik und Geschichte in den Schulen und Universitäten deutlich ausbauen !

 

Zur aktuellen Lage

= Vor wenigen Tagen habe ich in der FAZ gelesen, dass sich der sympatische Winfried Kretschmann für Volksbegehren und Volksentscheide einsetzt. Das war vor der Wahl in Thüringen. Lieber Herr Kretschmann, uns Deutschen geht es gut und dennoch sind solche Wahlergebnisse möglich. Wenn es uns mal wirtschaftlich richtig schlecht geht, dann können Sie sich ausmalen, was bei Volksentscheiden auf uns zukommt.

= Ein Hinderniss für mehr bezahlbaren Wohnraum ist die Unzahl von planungs- und umweltrechtlichen Vorschriften. Jetzt fordert die CDU in einem Zwölf-Punkte-Plan mehr Personal bei Gerichten und Behörden zur Verkürzung von Gerichtsverfahren, eine Einschränkung des Verbandsklagerechts u.a.m. Gut so !!

= Ein Hinweis an alle, die ein Tempolimit auf den Autobahnen fordern: Das Klima wird damit durch noch mehr Stop-and-Go belastet.

= Ein Traum von einem Vorschlag: Für die Halbierung der Dauer aller Verfahren des staatlichen Handelns und aller anderer Verfahren sollen umfassende Reformen eingeführt werden; Thomas de Maizière hat dazu eine Reihe von sehr beachtenswerten Vorschlägen ausgearbeitet. Die mangelnde Effektivität der Öffentlichen Verwaltung belastet die Bürger und die Wirtschaft !!

= Es ist ungewöhnlich, von Entwicklungsländern positive Nachrichten zu hören. Hier ist eine Ausnahme: „Es tut sich was in Afghanistan. Die Sterblichkeit von Kindern und Müttern sinkt deutlich. Zur dringend notwenigen Empfängnisverhütung werden Kondome und die Pille verteilt. Die Überlebenschancen von schwangeren Frauen haben sich gegenüber 2005 vervierfacht. Damals hatten die radikalislamischen Taliban die Behandlung von Patientinnen durch männliche Ärzte untersagt. Der Zugang zu einfacher Gesundheitsfürsorge hat sich für die Bevölkerung von neun auf sechzig Prozent erhöht – auch dank tausender – überwiegend ehrenamtlich arbeitender – Helferinnen. Immer mehr Frauen verlassen die Schulen mit einem Abschluss.“ (FAZ)

= Soll man darüber lachen oder weinen ? Die Inkompetenz und antikapitalistische Ausrichtung der Süddeutschen Zeitung dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Da darf Franziska Augstein mit ihrer Kolumne „Augsteins Welt“ nicht fehlen. Dort heißt es unter der Schlagzeile „I n v e s t i e r e n !“: „Deutschland hat einen hohen Außenhandelsüberschuss. Das geht auf Kosten der EU-Nachbarn. Die Bundesrepublik muss Geld ausgeben.“ „Deutsche Unternehmen bunkern ihre Profite in ausländischen Aktien.“ Das mit dem Handelsüberschuss hatten wir doch schon vor Jahren geklärt, als die Italiener und Griechen sich beschwerten; sollen wir etwa den deutschen Maschinenbau auffordern, Aufträge aus z.B. China abzulehnen und nach Italien weiterzuleiten, obwohl die erwünschten Maschinen dort gar nicht gebaut werden ? Und der Staat investiert schon mehr als genug, z.B. in die Infrastruktur; der Staat muss dringend die Steuerbelastungen für die Unternehmen reduzieren, wenn wir konkurrenzfähig bleiben wollen; wenn dann noch Geld übrig ist, müssen die Schulden weiter reduziert werden, damit wir in zukünftigen Krisenzeiten handlungsfähig bleiben. Das Wort „Profit“ hat natürlich bei der S.Z. ein Ekel-Image.

= Trotz steigender Steuereinnahmen und boomendem Arbeitsmarkt erhöht sich das amerikanische Staats-Defizit 2018/2019 von 779 Milliarden auf 984 Milliarden Dollar und die Defizit-Quote erhöht sich von 3,8 auf 4,6 Prozent. Die Risiken werden mit dem Dollar als Weltwährung auf die anderen Länder abgewälzt.

= Der Vorschlag von Frau Kramp-Karrenbauer, in Nordsyrien eine Schutzzone unter Beteiligung mehrerer europäischer Länder einzurichten, war sinnvoll. Syrien liegt vor der Haustür Europas; daher müssen wir im eigenen Interesse dazu beitragen, dass im Nahen Osten wieder friedliche Zeiten einkehren. Auf die Amerikaner dürfen wir uns nicht mehr verlassen. Die Türkei und Präsident Erdogan sind ebenso unberechenbar wie die syrische Regierung, wie der Libanon und der Iran. Der Irak hat noch viele Jahre damit zu tun, im eigenen Land Stabilität und Sicherheit herbeizuführen. Wenn wir Europäer uns einig sind und mit einer Stimme sprechen, dann sind wir nicht so leicht abzuweisen. In erster Linie geht es um den Schutz der in Nordsyrien lebenden Menschen; wir müssen auch verhindern, dass der in Auflösung befindliche Islamische Staat Attentäter nach Europa schleust; in Zusammenarbeit mit der UNO kann die politische Situation in Syrien verbessert werden, um dann auch den wirtschaftlichen Wiederaufbau zu ermöglichen; auch davon kann Europa profitieren. Wenn die Länder des Nahen Ostens (einschl. Jordanien und Libanon) mit stabilen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen zur Ruhe kommen, dann haben politische oder religiöse Extremisten keine Chancen mehr.

 

Ein politischer Tiefpunkt

Zunächst erfuhr ich von einer Meinungsumfrage, bei der 41 Prozent der befragten Deutschen äußerten, dass die Juden zuviel über den Holocaust reden und das 25 Prozent antisemitische Gedanken hegen und dass 22 Prozent der Meinung sind, dass die Juden wegen ihres Verhaltens gehasst würden.

Vor 17 Jahren habe ich in einem Nachwort zu Götz Alys Buch „Im Tunnel“ geschrieben: „…… andere versuchen Entlastung zu bewirken, indem sie die unmäßige Überhäufung der Deutschen mit der nun schon Jahrzehnte zurückliegenden Schuld und Schande beklagen. Sie bemängeln, dass die Verbrechen, die andere a n Deutschen oder auch an anderen Völkern begingen, zu geringe Aufmerksamkeit zuteil werde. Die Lügner, Verschleierer und Realitivierer schätzen auch das folgende Argument: Das Gerede über die Nazi-Verbrechen verhindere das Wiederfinden der deutschen Identität und sorge dafür, dass Deutsche vor lauter Bücklingen vor dem Ausland einen krummen Rücken und einen Hass auf ihr eigenes Land bekämen. Was für ein Unsinn ! Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts, einschließlich all seiner dunklen Seiten. Dennoch und gerade deshalb betrachte ich Deutschland als mein Vaterland und mich als deutschen Patrioten. Meine Zuneigung gilt den tausenden politisch, wirtschaftlich und sozial tätiger Deutschen, die sich gegen Atombomben, für Behinderte oder kriegsversehrte Kinder einsetzen. Mein Respekt gilt den ehrenamtlichen Sporttrainern und jenen, die Wärmestuben betreuen, Hausaufgabenhilfe für ausländische Kinder leiten oder Folteropfern helfen. Als Fussballer drücke ich jedem deutschen Verein die Daumen, wenn es gegen ausländische Mannschaften geht; ich bin stolz auf deutsche Philosophen, Musiker, Maler, Poeten und Wissenschaftler; selbst unsere gescholtenen Politiker möchte ich nicht eintauschen, denn Deutschland ist ein funktionierender Rechtsstaat mit einer vorbildlichen Verfassung. Eine solche Einstellung zu meinem Land und meinen Landsleuten wäre mir unmöglich, wenn ich die deutschen Verbrechen ausblenden oder relativieren würde. Oder, wie Gesine Schwan es formuliert hat:

„Verlieren wir unsere Würde, wenn wir uns erinnern oder gewinnen wir diese Würde gerade durch das Erinnern zurück ?“

Um einer wahrhaftigen Erinnerung willen darf es auch keine Denkverbote oder Tabus geben. Selbstverständlich ist über die Vertreibung der Deutschen zu reden, über Zwangsarbeit, die Deutsche nach dem 2. Weltkrieg leisten mussten, über Flächenbombardements deutcher Städte oder über den verfehlten Frieden von Versailles. An unendlich viele Menschen, die der politischen Gewalt zum Opfer fielen, muss erinnert werden.“

Das war vor 17 Jahren. Seitdem haben seriöse Historiker die Naziverbrechen weiter erforscht und dokumentiert. Ja ! Deutsche haben diese Massenverbrechen begangen ! Das heißt doch nicht, dass die nachfolgenden Generationen Verbrecher sind ! Lasst Euch das nicht einreden ! Wir haben die Pflicht, die Nazizeit bis ins Detail zu erforschen, die Opfer um Verzeihung zu bitten und soweit möglich zu entschädigen.

U n d wir müssen um alles in der Welt daraus lernen ! Im eigenen Interesse und im Interesse unserer Kinder und im Interesse Deutschlands und im Interesse unserer Nachbarländer bzw. Europas.

Primo Levi hat gesagt „Es ist passiert – also kann es wieder passieren.“ Bis zur Gründung der AfD war ich fest überzeugt, dass Primo Levi falsch liegt; die Erfolge der AfD haben meine Überzeugung untergraben und die oben erwähnte Umfrage hat mich schockiert.

Und dann kam gestern auch noch das Wahlergebnis aus Thüringen dazu. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Von allen Wahlberechtigten haben 35 Prozent nicht gewählt und 19 Prozent der Wahlberechtigten haben die linksradikale Linke und 16 Prozent der Wahlberechtigten haben die rechstradikale AfD gewählt. Die demokratischen Parteien (CDU, SPD, Grüne u. FDP) haben zusammen etwa 29 Prozent der Wahlberechtigten gewählt.

Die Erkenntnis aus dieser Wahl und der o.g. Umfrage ist deprimierend. Aber wir dürfen nicht aufgeben. Wir kämpfen für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat. Meldet Euch in den demokratischen Parteien an ! Wir kämpfen für ein noch stärkeres Europa ! So wie wir z.B. die Jahrhunderte andauernde Erbfeindschaft mit Frankreich endgültig begraben haben – so werden wir hoffentlich auch mit allen anderen europäischen Ländern Freundschaft schließen und dabei immer auch Verständnis für das Leid oder die Macken und die kulturelle Vielfalt dieses Nachbarn aufbringen.

„Das Europa der Kriege und der kolonialistischen Expansion haben wir überwunden. Am geistigen Europa, dem Europa der Künstler und Gelehrten, aber gilt es festzuhalten.“ (Jan Assmann)

 

Fußball – Fetischist

In der Sommerpause hatten die üblichen Journalisten angekündigt, dass uns wieder eine langweilige Saison erwartet: Bayern und Dortmund weit vorne, dahinter die üblichen Verdächtigen. Das Gegenteil ist der Fall und das ist gut so ! Auch in den europäischen Wettbewerben gibt es einige gefallene Engel. Es bleibt spannend. Schade ist, dass es einige Sky-Reporter offensichtlich unter ihrer Würde finden, ein Spiel aus der unteren Tabellenhälfte zu kommentieren. Beim Spiel Köln gegen Paderborn ist der Kommentator beinahe eingeschlafen und hat dann in der 36. Minute verkündet: „Der erste ernst zu nehmende Versuch von Paderborn, ein Tor zu erzielen.“ Ich bewundere Clubs wie Paderborn, die es immer wieder mit geringen Mitteln schaffen, nach oben zu kommen und die bei jedem Spiel alles aus sich herausholen.

Ein Fußball-Journalist mit Abitur und vielleicht sogar mit einem Studium hat es natürlich schwer, sich von seinen intellektuellen Höhen auf ungebildete und überbezahlte Fußball-Profis herabzulassen; das Paradebeispiel findet sich immer in der Süddeutschen Zeitung; dort heißt die Schlagzeile zum Spiel Inter Mailand gegen Dortmund: „Konfuzius unter Druck“

Dann lesen wir lieber im Kicker eine lustige Geschichte über Istvan Sztani: