Zukunft sichern !!!

Deutschland ist das wirtschaftlich erfolgreichste Land der Welt !  In den letzten 70 Jahren haben wir alle (Arbeiter, Angestellte, Gewerkschafter, Manager, kleine und große Unternehmer und unsere Politiker) zu einer Entwicklung beigetragen, die nach dem 2. Weltkrieg niemand, auch nicht der größte Optimist, für möglich gehalten hätte. Nach dem ersten Wirtschaftswunder und der zwischenzeitlichen Krise mit über fünf Millionen Arbeitslosen und der unerwarteten Finanzkrise stecken wir jetzt im zweiten Wirtschaftswunder. Unser Land ist nicht perfekt; es gibt immer noch Unzulänglichkeiten wie z.B. die fehlende Chancengerechtigkeit.

Was müssen wir tun, damit unsere Wirtschaft weltweit konkurrenzfähig bleibt und unsere Kinder und Enkel ein gutes Leben haben ?  Unsere Jahresarbeitszeiten (35-Stunden-Woche + Urlaube  + Feiertage + Fehlzeiten)  liegen auf niedrigstem Niveau; der durchschnittliche Koreaner hat eine um 50 Prozent höhere Arbeitszeit, verdient deutlich weniger und ist so intelligent und kreativ wie wir Deutsche.  Dennoch muss es bei uns keine Ausweitung der Arbeitszeiten geben und die Löhne und Renten können weiter steigen, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt werden:

1. Die Besteuerung der Unternehmen muss um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Nicht nur die USA haben die Unternehmensbesteuerung deutlich gesenkt und stärken damit die Konkurrenzfähigkeit ihrer Wirtschaft.

2. Die Belastung der deutschen Wirtschaft mit einer überbordenden Bürokratie (auch aus der EU) muss drastisch sinken; das gilt für das inzwischen absurde Steuerrecht ebenso wie die zuletzt eingeführten Datenschutzregelungen und vieles andere mehr.

Der Staat kann durch Bürokratieabbau viele Milliarden an Kosten sparen und damit eventuell sinkende Steureinnahmen kompensieren. Es ist z.B. absurd, dass es in Deutschland immer noch hoch verschuldete und völlig überflüssige Bundesländer wie Bremen und das Saarland gibt und dass wir mit Städten und Gemeinden, Regierungsbezirken, Bundesländern, Bundesstaat und EU-Regierung fünf Hierarchie-Ebenen haben und das neben hunderten staatlicher oder halbstaatlicher Institutionen. Ein kleines Beispiel: Der deutsche Staat finanziert auch hunderte (wenn nicht tausende) lokaler oder internationaler Organisationen wie die WHO/Weltgesundheitsorganisation. Diese WHO hat jetzt die gesundheitliche Gefährdung durch den Lärm von Windrädern untersucht und eine akzeptable Lärmgrenze von 45 Dezibel festgelegt. Das ist so aberwitzig, dass es eigentlich in den Karneval gehört, denn 45 Dezibel können schon durch die Bürotastatur am Nachbartisch erreicht werden. Wir zahlen also an die WHO Geld, damit unsinnige Verordnungen entstehen, die dann unsere Wirtschaft auch noch finanziell belasten. Unser Staat kann eine hohe zweistellige Milliardensumme sparen, wenn die gesamte Bürokratie durchforstet, auf Effektivität getrimmt und auf das Notwendige reduziert wird.

 

Es wird besser !!!

= Von der Neugier beflügelt. Wie Schüler das forschende Lernen im Rahmen einer eigenen Förderinitiative in allen Schularten für sich entdecken.

= Steven Pinker: Wir leben in einer Skeptiker-Generation, die auf dem Glücksindex meist hintere Mittelplätze einnimmt. Und das ändern wir jetzt !!  Ein Plädoyer fürs Positivdenken. Uns ging es noch nie so gut wie jetzt !  Die Menschheit ist in jeder Beziehung im Aufwind, angefangen mit den Frauenrechten (ein Begriff der früher nicht mal existierte) bis hin zu einer Kindererziehung, die heute auf Liebe und Förderung beruht statt auf der Prügelstrafe.

= Anteil unterernährter Menschen im Jahr 1970: 28 Prozent der Weltbevölkerung  –  2015 11 Prozent.

= Kaufkraft der Rentner deutlich gestiegen:  Im Jahr 1984 gehörten gut 31 Prozent der Menschen im Alter von 65 Jahren zum unteren Einkommensfünftel der Bevölkerung. 2014 waren es noch 19 Prozent.

= Vier Fünftel der Menschen weltweit können lesen und schreiben, gegenüber nur der Hälfte im Jahr 1950. Es gibt ländliche Gebiete in Indien, wo fast keine Frau jemals zur Schule ging, während heute fast alle ihre Töchter die Schulbank drücken.

= Erstmals haben etwa 60 Prozent aller HIV-Infizierten Zugang zu einer Therapie. Die Zahl der an Aids Gestorbenen hat sich zwischen 2005 und 2017 mehr als halbiert.

= 1980 waren 52 Prozent der Weltbevölkerung mit Trinkwasser versorgt. 2016 waren es über neunzig Prozent.

= Die globale Wirtschaftsleistung wird sich in den kommenden zwanzig Jahren – kaufkraftbereinigt – mindestens verdoppeln, von heute über 60.000 Milliarden auf circa 120.000 bis 140.000 Milliarden US-Dollar.

= In Zürich startet eine WM, auf der Behinderte mit computergesteuerten Prothesen und motorisierten Gehmaschinen gegeneinander antreten.

= Ein neuer Rekord: In Deutschland gibt es 45 Millionen Arbeitsplätze.

 

Fußball – Fetischist

= Außer dem Kicker kenne ich keine Zeitschrift oder Zeitung, die so positiv und konstruktiv und berührend über Fußball berichtet, wie die FAZ. Mein FAZ-Lieblings-Journalist Christian Eichler hat jetzt für sein Buch „90: Oder die ganze Geschichte des Fußballs in neunzig Spielen“ eine völlig verdiente Auszeichnung bekommen. So kommentiert Eichler das Fußballwochenende und wählt als Überschrift:  „So schön kann Fußball sein.“ Oder sein ebenfalls geschätzter Kollege Roland Zorn wählt als Überschrift: „Seliges Lächeln. Ein Spieltag für BVB-Romantiker.“ Noch ein Eichler: „Die Krönung der Fusion.  Ein paar erfahrene Endzwanziger und eine Schar aufregende Jungprofis: Mit dieser neuen Mischung stürmt Dortmund nach irrem Spiel  an die Tabellenspitze.“  Ich weiß nicht, ob Eichler Abitur hat, aber seine Kollegen von der Süddeutschen Zeitung haben bestimmt ein Germanistik-Studium abgeschlossen und das liest sich nach dem Sieg der Hertha gegen Bayern dann so: „Direkter, offensiver, mit Esprit und Intellekt.“ Und zu einer Äußerung von Matthias Lehmann („Fußball ist zu 80 Prozent Kopf“) kommentiert die S.Z.: „Mit dieser prägnant verdichteten Formulierung wollte Lehmann seine empirische Erkenntnis ausdrücken ……..“

= Man darf davon ausgehen, dass Fußball-Profis so wie Trainer und Präsidenten durchschnittlich intelligent sind; einige liegen über dem Durchschnitt und andere darunter. Einer, der nicht ganz an die Mitte heranreicht, ist der seit einiger Zeit arbeitslose Trainer Peter Neururer, der sein Taschengeld mit Kolumnen bei der „Bild“ aufbessert.  Zitat: „Fußball mutiert immer mehr zum Affenzirkus“ und dann haut er Bayerns Trainer Kovac auf Niedrig-Niveau in die Pfanne: „Wie kann eine Bayern-Mannschaft so ausgelaugt wirken?“ In die Intelligenz-Kategorie von Neururer gehört auch Thomas Bertoldt, der z.B. absondert: „Jugendliche lernen im Training  v o r  a l l e m , den Schiedsrichter zu hintergehen.“  Da halten wir uns doch lieber an den britischen Zweitligaspieler Saido Berahino von Stoke City, der in nur sieben Wochen einen einmalig coolen  Hattrick hingelegt hat:  Er wurde dreimal Vater: Einmal mit seiner Verlobten Stephania, dann mit dem amerikanischen Modell Lovelace und schließlich mit einer Krankenschwester, die noch in Verhandlungen mit Berahinos Anwälten steht.  Eine wunderbare Fußball-Story haben wir noch: Seit neunzig Jahren schlägt das Herz von Roy Prentice für den Zweitligisten Notts County. Wegen einer Demenzerkrankung im Pflegeheim lebend, erzählt Roy einer Pflegerin von seinem großen Traum: „Ich will einmal in meinem Leben ein Tor an der Meadow Lane, dem Stadion des Vereins, erzielen.  Der Traum wurde wahr, als Roy in der Halbzeitpause des Spiels gegen Crawley Town von Betreuern im Rollstuhl auf den Platz zum Elfmeterpunkt gefahren wird; Roy trägt ein Trikot mit der Rückennummer 90; er schießt mit rechts, trifft – im zweiten Anlauf –  ins untere rechte Eck und tausende jubeln. Viele haben Tränen in den Augen.

 

Wichtiges in Kürze

=  Die meisten neuen Stellen in Deutschland werden von Auslädern besetzt. Ohne sie würden kaum noch Häuser gebaut, Pakete ausgefahren oder pflegebedürftige Senioren versorgt.

= Ganze Heerscharen von Ökonomen und anderen Experten behaupteten seit der Finanzkrise, dass der Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) rechtswidrig sei.  Der CSU-Politiker Peter Gauweiler und der Anti-Euro-Fanatiker Hans-Olaf Henkel u.a.m. hatten durch alle Instanzen geklagt. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof in  l e t z t e r  Instanz die Klagen abgewiesen und das 2,6 Billionen Euro umfassende Rettungsprogramm für rechtens erklärt.

= In den siebziger und achtziger Jahren sind in Chile Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt worden. Unter dem Regime von Militärs liess man Oppositionelle „verschwinden“; unter dem Codenamen „Operation Condor“ ging man mit Unterstützung der Vereinigten Staaten gegen politische Gegner vor.  Die chilenische Justiz ist immer noch mit der Aufarbeitung der Verbrechen beschäftigt; so wurden jetzt erneut ehemalige Geheimdienstmitarbeiter zu Gefängnisstrafen verurteilt.

= Konfuzius (551 – 479 v.Chr.) lebte in einer Zeit politischer Zerrissenheit und sozialer Not. Eine Vielzahl von Staaten des alten China rangen um Macht und Einfluss, als Konfuzius als erster über eine politische und soziale Ordnung voller Mitmenschlichkeit und Harmonie nachdachte. Sein Leben ist in unzähligen Anekdoten und Legenden überliefert.

= „Kleingärten könnten Welterbe sein“  sagt der Landschaftsarchitekt Klaus Neumann und macht darauf aufmerksam, dass Schrebergärten in Großstädten dem Neubau geopfert werden. Das ist  ein Angriff auf den gesellschaftlichen Frieden !  Wenn ich König von Deutschland wäre, bekämen alle Familien, die in einer Mietwohnung leben, für kleines Geld einen Schrebergarten zur Verfügung gestellt; das würde das Seelenleben von Millionen Menschen positiv verändern.

= Es gibt zwei Grundwahrheiten:  1. Männer sind klüger als Frauen.  2. Die Erde ist eine Scheibe.

= Der französische Schriftsteller und Widerstandskämpfer Romain Gary:  „Patriotismus ist Liebe zu den Seinen. Nationalismus ist Hass auf die anderen.“

= Albert Einstein:  „Manche Männer bemühen sich ein Leben lang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, z.B. der Relativitätstheorie.“  (Albert Einstein)

= „Viele freie Gesellschaften sind multirassische, multiethnische, multikulturelle Gesellschaften. So sollte es sein.“ (Ralf Dahrendorf)

= „Das Beamtentum ist aus der Zeit gefallen und gehört abgeschafft. Beamte sollen dann hoheitliche Aufgaben übernehmen, etwa als Richter, Polizisten oder beim Zoll.  Alle anderen sind Angestellte des Öffentlichen Dienstes – inklusive Streikrecht.“  (Chrismon)

= Auch eine Art von Zuwanderung.  Auf Kolumbus Befehl begannen die Spanier umgehend damit, die Urbevölkerung zu versklaven; sie mordeten, vergewaltigten, verstümmelten und machten dabei nicht einmal vor Kindern halt; die Europäer schleppten Krankheiten ein, die hunderttausende Ureinwohner das Leben kostete. Kolumbus hat Amerika auch nicht „entdeckt“; das waren jene Jäger und Sammler gewesen, die vor mehr als 10.000 Jahren von Sibirien her einwanderten und die Kolumbus dann „Indianer“ taufte.

= Die Stadt Frankfurt hat Fußgängerampeln umgerüstet; die Ampeln zeigen ein schwules Paar, das sich umarmt owie ein lesbisches Paar, das sich an der Hand hält und über dem ein Herzchen schwebt.

 

Die Bergpredigt lesen !!

„Wenn das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen ?“  (Matthäus 5,13)   Jesu berühmte Bergpredigt enthält fast seine ganze Botschaft – von der Sorge für Arme über den Frieden bis hin zum Glauben an Gott und das Gebet. In allem sollen Jesu Anhänger Vorbild sein. Sie sind das Salz der Erde.  (Eduard Kopp)

 

Widerlicher Populismus

Auch Teile der Kirchen beteiligen sich an der Hetze gegen unsere Regierung und gegen die Soziale Marktwirtschaft. So schreibt die Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“:   „Das Kindergeld fällt kaum ins Gewicht. Das aber interessiert den Gesetzgeber nicht, weil er nicht weiß, wie das anders umgelegt werden soll, ohne Lobbygruppen zu verprellen. Stattdessen richtet sich die Parteien-Politpropaganda kindchenschemalieb auf kleine Geschenkchen für junge Familien, auf das Säuglings- und Kleinkindalter. Die späteren Phasen bleiben politisch ausgeblendet.“ Und weiter:  „Da aber ist die Lobby der Großen – etwa Mercedes, BMW, Audi – davor. An Familien kann Vater Staat seine finanziellen Lücken schließen. Er will es.“

Ich würde diese Herrschaften von der Kirche gerne fragen, zu welchem Zeitpunkt der Geschichte und in welchem Land der Welt bessere soziale Bedingungen herrschen, als in der deutschen Sozialen Marktwirtschaft, für die fast eine Billion Euro jährlich aufgewendet wird; und ich würde gerne wissen, warum die Nazi-Partei AfD zum Katholikentag in Münster eingeladen wurde und ich möchte glasklar wissen, wie die Kirchen zum Rechtspopulismus stehen, nachdem sie in der Nazizeit – von einigen Ausnahmen abgesehen – loyal mitgemacht und zu den Verbrechen geschwiegen haben und die Akten immer noch unter Verschluss halten; und ich würde gerne wissen, warum die Kirchen immer noch eine unabhängige Untersuchungskommission zu ihren jahrzehntelangen weltweiten Missbrauchsverbrechen ablehnen und warum sie auf erbärmliche Weise mit finanziellen Entschädigungen geizen.

Es ist ein billiger Propagandatrick, mit einer zur Zeit sehr populären Hetze gegen die Regierung von den eigenen Verbrechen ablenken zu wollen.

 

1000 Liter Bier täglich !

Andreas Hensel, der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung:  „Um eine kritische Menge Glyphosat aufzunehmen, müssen Sie etwa 1000 Liter Bier trinken, und zwar  t ä g l i c h !!  Glyphosat wird seit 40 Jahren in der Lnadwirtschaft eingesetzt, ohne dass es auch nur den kleinsten ernst zu nehmenden Hinweis auf schädliche Nebenwirkungen für den Menschen gibt. Die tödlichen Dosen von Glyphosat und Kochsalz liegen in der gleichen Dimension. Das Gerede von der angeblich glyphosatverseuchten Muttermilch ist verantwortungslose Panikmache. Das Verfüttern von Rohmilch an Babys grenzt an Körperversetzung.“

Ohne Glyphosat oder andere geeignete Pflanzenschutzmittel wäre es  n i c h t  möglich, die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Umweltschützer arbeiten  b e w u s s t  mit Fehlinformationen, um ihr Geschäftsmodell voranzutreiben und um Spenden einzusammeln. Glyphosat ist das meistgenutzte und erfolgreichste Pflanzenschutzmittel der Welt und damit ein ideales Feindbild für Nichtregierungsorganisationen und Aktivisten, die die moderne Landwirtschaft ablehnen.

 

Lachen ist gesund

=  „Stimmt es eigentlich Herr Torberg,  dass Sie auf die Frage, wie Sie als Jude zu diesem nordisch-arischen Namen kamen, immer antworten: Weil mein Großvater Schiffsrabbiner bei den Wikingern war ?“ Darauf Torberg, äußerst pikiert: „Bitte, bei  d i e  Wikinger !“ Er ließ sich von seinem Judentum kein Jota abhandeln – vor allem kein grammatikalisches. Und mit Witzen verstand er sowieso keinen Spaß.

= Mein Lieblingswitz ist die folgende Zeitungsanzeige:  „Sie sucht ihn. 70-jährige Witwe sucht einen Freund, Rechtsanwalt oder Dachdecker, habe ein schönes Haus und  war Schönheitskönigin.“ Briefe an 17Z264052.

= Ein paar gestandene Männer sitzen in der Männersauna. Da klingelt ein Handy, das auf der Holzbank liegt. Einer ergreift es „Ja?“. „Hallo Schatzi, gut, dass ich dich erreiche. Du, ich bin gerade beim Juwelier in der Königstraße; der würde mir auf die schöne Kette, die ich mir so wünsche, einen tollen Rabatt einräumen. Statt 5500 Euro will er jetzt nur 5200 Euro. Was meinst du?“  „Keinen Cent mehr als 5000!“  „Ich probiers. Ich liebe dich, mein Schatzi, bis später. Tschüssi !“  Der Mann legt das Telefon zurück. Nach einer Weile fragt er in die Runde: „Wem gehört das Handy eigentlich ?“

=  Frage an Radio Eriwan:  „Mein Mann leistet in der Kolchose viel mehr als andere Männer. Daheim aber, im Schlafzimmer, versagt er. Was soll ich tun?“  Radio Eriwan antwortet: „Versuchen Sie es mit ihm in der Kolchose.“

= Frage an Radio Eriwan:  „Lässt sich mit Hilfe von Karotten die Potenz erhöhen ?“  Radio Eriwan antwortet: „Im Prinzip ja – sie sind aber sehr schwer zu befestigen.“

= Frage an Radio Eriwan:  „Stimmt es, dass ein dünnes Blatt Papier ein sichereres Verhütungsmittel sein kann als die westliche Pille ?“  Radio Eriwan antwortet:  „Im Prinzip nein – außer wenn es die Frau zwischen den Knien festhält.“

= Cool: In den Sozialismus haben alle Skispringer Chancengleichheit !

= „Sollte dies Kaffee sein, bringen Sie mir bitte Tee. Sollte dies Tee sein, bringen Sie mir bitte Kaffee.“

= Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr verdient, als seine Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die so einen Mann findet.“  (Mario Adorf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Experten – Müll

= Der Deutsch-Koreaner Byung-Chul Han nennt sich „Müdigkeitstheoretiker“ und behauptet, dass die Individuen an den unmenschlichen Leistungsanforderungen des neoliberalen Kapitalismus leiden, der die Methode der offenen Ausbeutung durch die der Verführung ersetzt  und sich damit heimtückisch in die Seelen der Menschen eingeschlichen hat.  Wer Burnout hat und nicht revoltiert, ist Opfer unbewusster neoliberaler Selbstoptimierung.

= Süddeutsche Zeitung:  „Die Übermacht der Händler. Lebensmittel sind so billig, weil nur wenige Konzerne den Markt beherrschen. Verlierer sind die Lieferanten und deren Beschäftigte. Discounter lösen eine beispiellose Preisschlacht in Deutschland aus .  Kommentar:  Die Perversität dieser Feststellung ist verblüffend !  Hätten wir mehr Discount-Konzerne, dann wären die Preise höher und wir hätten mehr Arbeitsplätze. Bisher dachte ich, niedrige Preise seien im Interesse der Allgemeinheit. Und: Absprachen für höhere Preise verstoßen gegen das Kartellrecht.

= Zukunftsforscher Matthias Horx:  „Die Finanzkrise war auch eine Testosteron-Krise. Börsenralleys sind hormongesteuert und Frauen sind die besseren Anleger.“

= „Wie solide sind Resultate sozialpsychologischer Studien ?  Spektakuläre Studien werden von allen gerne aufgegriffen; stellen sie sich später als falsch heraus, interessiert das kaum noch jemanden.“  (Fundstück)

= Wenn man Expertisen und Prophezeiungen der sogenannten Wirtschaftswissenschaftler verfolgt, dann gibt es auch viel zu lachen; nachdem Experten wegen Schäubles Schwarzer Null mehr Investitionen gefordert haben, heißt es anderer Stelle: „Wirtschaftsforscher warnen vor zu viel Investitionen.“

= Kein Scherz !!  Zitate aus Studien:  „Fallsüchtig. Hamster werden depressiv, wenn sie bei Licht schlafen. Hochhackige Schuhe sind gut für den Orgasmus (der Frau). Männer werden dümmer, wenn sie Blondinen betrachten.“

= Psychiater leben in einer Boom-Branche, weil (angeblich) immer mehr Jugendliche und Erwachsene gewalttätig, computersüchtig, lernbehindert, hyperaktiv, depressiv, selbstverletzend, essgestört und ausgebrannt sind. Unter amerikanischen Psychiatern kursiert der Witz, dass die Wahrscheinlichkeit, manisch-depressiv zu erkranken, mit der Wohnortnähe zu Boston steigt, weil dort die Koryphäe für bipolare Störungen bei Kindern sitzt. Die entsprechenden Diagnosen haben sich zwischen 1995 und 2010 vervierzigfacht.

= Ankündigung ZDF – Dokumentation:  „Wie gut sind unsere Chefs?  In Deutschland führen  m e i s t  die Falschen.“  –  sagt der Wirtschaftspsychologe (!) Prof.Dr. Cisik.“  Ein Mann, der noch nie eine Firma von innen gesehen hat.

=  FAZ – Artikel mit der Überschrift:  „Das sogenannte Böse“  und der Einleitung:  „Verbrecherhirne haben mit Managerhirnen oft erstaunlich viel gemein.  Solche Psychopathen sind auch behandelbar. Es kommt nur darauf an, die Formbarkeit des Geistes zu verstehen.“  Frage an die FAZ: Wie sieht es in den Hirnen Ihrer Redakteure aus?

=  „Sensible Bohne.  Wegen des Klimawandels könnte bis zum Jahr 2050 die Hälfte der Anbaugebiete für Kaffee verschwinden.“  Irgendwie erinnert diese Aussage der S.Z. an den Slogan „Erst stirbt der Wald – dann stirbt der Mensch.“  Aber 2050 ist noch sehr weit weg und die Autorin dieses Artikels dann sicher in Rente.

 

Die schlimmste Mischung: Dummheit plus Arroganz

Der VW-Konzern ist mit seinen Marken VW, Porsche, Audi, Seat, Skoda, MAN, Scania u.a.m. neben Toyota das erfolgreichste Unternehmen dieser Branche der Welt. Daran wird auch der Abgas-Skandal, der einige Milliarden an Kosten verursacht, nichts ändern. Es gibt Medien und Politiker, die bei dem Wort „Konzern“ Hautausschlag bekommen und für die der Abgasskandal eine willkommene Gelegenheit ist, mit ihrer Intelligenz und ihrem Fachwissen auf die Pauke zu hauen.

= Der grüne Ex-Minister Trittin sondert folgende Empfehlungen ab:  „W  i  r   müssen VW modernisieren, damit es nicht endet wie Opel  –  und das heißt, wir brauchen einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, sonst kommt VW nicht in die Puschen. “

= Der Wirtschaftsredakteur Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung beweist seine Kompetenz mit folgenden Ratschlägen: „VW braucht eine Doppelstrategie. Es müssen wegen Organisationsversagen (?!) alle gehen, die damals führend dabei waren, ob ihnen nun individuelle Schuld nachzuweisen ist oder nicht. VW muss die meisten seiner Marken abstossen………… und sich auf ein weniger spektakuläres Kerngeschäft konzentrieren: VW und Audi und vielleicht noch Porsche bauen. Alles andere muss weg. Volkswagens große Zeit ist vorbei – vielleicht für immer.“

Kommentar: Man ist ja von Experten und Medien schon viel gewohnt – aber so viel Arroganz und Ignoranz auf einem Haufen verdient Beachtung !

 

Die Gutmenschen, Donald Trump und der Freihandel

Die EU und die USA haben jahrelang über das Freihandelsabkommen TTIP verhandelt und dabei die Interessen der Wirtschaft, den Verbraucher- und Umweltschutz und die Risiken für die Demokratie einbezogen; diese Verhandlungen wurden von links/grünen Agitatoren in Europa mit antikapitalistischer und verlogener Propaganda und zahlreichen Demonstrationen bekämpft. Ein Beispiel:

– Der ARD-Sender „One“ kündigt einen Film zu bester Sendezeit wie folgt an: „Die Journalistin Rommy Kirchhoff will einen Whistleblower interviewen. Der für den Agrarkonzern Norgren Life tätige Lobbyist P.H. ist bereit, über Hintergrundverhandlungen zu TTIP zu berichten. Doch kaum geht das brisante Interview los, wird Rommy überwältigt. Als sie wieder zu sich kommt, fehlt von dem Informanten jede Spur. Rommy wird klar, dass sie in eine Geschichte ungeahnten Ausmaßes geraten ist. Der Film thematisiert, welche Gefahren für Demokratie, Verbraucherschutz und viele Lebensbereiche von TTIP ausgehen und wie schwer es ist, sich dagegen aufzulehnen.“

Die Anti-TTIP-Agitatoren hatten schließlich Erfolg: Ende 2017 hat man die TTIP-Verhandlungen einschlafen lassen. Als dann im März 2018 der Welthandels-Feind Trump begann, Zölle auf Importe zu beschliessen, da wurde vielen Menschen klar, welche Chance verpasst wurde.

Es gibt keine besseren Friedensbringer als Internationale Freihandelsabkommen; Länder, die zum beiderseitigen Nutzen miteinander Handel treiben, werden nicht aufeinander schießen. Die Globalisierung macht aus dieser kleinen Erdkugel eine Weltgemeinschaft und ist hauptverantwortlich für die weltweit sinkende Armut.

Wir brauchen klug und verantwortungsbewusst ausgehandelte Freihandelsabkommen mit allen Staaten der Welt; auch die Entwicklungsländer werden davon profitieren.

 

Nur ein Vogelschiss

Vor 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen. Außerdem wurden innerhalb weniger Stunden zahlreiche jüdische Geschäfte zerstört. Mit über 30.000 Verhaftungen sowie mehr als 1.300 Todesopfern handelte es sich um eine menschliche Tragödie. Diese „Katastrophe vor der Katastrophe“ war eine Vorstufe zur systematischen Judenvernichtung. Spätestens mit dem Novemberprogrom konnte keiner mehr behaupten, er habe den verbrecherischen Charakter des NS-Regimes nicht erkennen können.

 

Von der Kurischen Nehrung bis nach Masuren

Was soll ich abends tun, wenn ich zu faul für ein Buch bin und wenn im Fernsehen kein Fußball läuft, sondern nur us-amerikanischer Scheißdreck gezeigt wird ? Ich gehe also an den Schrank mit den alten DVDs und siehe da, mir fällt eine Filmreihe in die Hand, die ich nie beachtet habe, weil sie mir zu langweilig schien.  Es geht um Filme von Volker Koepp mit den Titeln: „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ + “ Kurische Nährung“ + „Uckermark“ + „Dieses Jahr in Czernowitz“ + „Pommerland“ + „Schattenland – Reise nach Masuren“. Auf dem Klappentext steht völlig zutreffend: „Volker Koepp verschafft sich und uns Zeit und Raum für Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Er lässt reden und die Kamera schweifen, hört und sieht genau hin, frei von Folklore, fern von Ideologie. Seine Filme schlagen Brücken zwischen Gestern und Heute, zwischen Vergessen und Erinnern, zwischen großer Geschichte und dem Schicksal des Einzelnen.“

Ich habe mir die Filme angesehen und war hin und weg !  Die Gespräche, die Rückblicke, die Landschaften und die Familiengeschichten haben mich völlig unvorbereitet getroffen und mitgerissen; ich hatte mir eingebildet, einiges über die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten zu wissen und glaubte, beurteilen zu können, wie auch hier die Frage nach Schuld und Verantwortung zu beantworten ist. Mir war z.B. unbekannt, dass in die Vertreibungen von Westen nach Osten, vom Osten nach Westen, vom Süden nach Norden während des 2. Weltkrieges und danach neben den Deutschen auch Polen, Russen Ukrainer und andere Völker involviert waren.  Nachdem ich die Verbrechen Nazi-Deutschlands gründlich studiert habe, will ich jetzt die gesamte Geschichte der Vertriebenen, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt und die erst nach der Wiedervereinigung mit den letzten Rückkehrern aus Osteuropa und Russland endete, kennenlernen.

Nachbemerkung: Zahlreiche Vertriebene kamen nach dem 2. Weltkrieg auch nach Westdeutschland, so auch ins Rheinland, wo ich wohnte. Diese Menschen wurden „Flüchtlinge“ genannt und wurden ausgegrenzt, verachtet und beschimpft – nicht zuletzt auch von der katholischen Kirche. Mein bester Freund in ganz jungen Jahren war Günter Bärhausen aus einer dieser Flüchtlingsfamilien; ich werde nie vergessen, wie herzlich mich die Familie Bärhausen, die mit acht Personen in 2 kleinen Zimmern wohnte, angenommen hat.

 

Wenn ich das Wort Quote höre………….

……….werde ich wütend. Jetzt hat die Ministerin Barley eine Frauenquote für den Bundestag vorgeschlagen und will dafür das Wahlrecht ändern; auch in dieser Diskussion geht es um Scheinheiligkeit und Show, weil jeder weiß, dass ein solches Gesetz nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar wäre und weil keine Feministin z.B. die Frage stellt:  „Wieviel weibliche Mitglieder hat die Partei?“ Nehmen wir einmal an, dass 15 Prozent der Mitglieder der Partei NN weiblichen Geschlechts sind; soll dann diese Partei gesetzlich verpflichtet werden, dass 50 Prozent ihrer Bundestagsabgeordneten Frauen sein müssen? Bei dem seit Jahren vorhandenen Mitgliederschwund ist jede Partei für jedes neue Mitglied dankbar – egal ob Frau oder Mann; und wenn dieses neue Mitglied auch noch politisch informiert ist und mitarbeitet und bereit ist, für den Stadtrat zu kandidieren oder andere Ämter zu übernehmen, dann küsst man diesem Mitglied (oder muss ich sagen „Mitgliedin“) die Füsse. Es ist wie bei den großen Unternehmen, die zu einer Quote für Aufsichtsräte und neuerdings auch für Vorstände gezwungen werden sollen: Es fehlt an kompetenten Bewerberinnen ! Und das nicht, weil Frauen dümmer oder fauler als Männer sind, sondern weil Frauen andere Lebenswege bevorzugen. Ich glaube, dass Frauen für politische Ämter sehr geeignet sind und ich bin als SPD- oder FDP-Wähler zum Ärger meiner Freunde ein absoluter Merkel-Fan und ich schätze andere Politikerinnen. Also, liebe deutsche Landsmänninen, geht in die Politik !!

Hat Frau Ministerin Barley eigentlich auch eine Frauenquote für Dachdecker, Anstreicher, Installateure, Müllarbeiter u.a. gefordert ?

 

Einwanderungsgesetz jetzt !!!

Es gibt viele Gründe, die Einwanderung von Menschen aus Ländern außerhalb der EU in Gesetzen zu regeln, die praktikabel sind, die unser Grundgesetz respektieren, die Zuwanderung von Fachkräften ermöglichen, die die Aufnahme von politisch Verfolgten glasklar regeln und die Flüchtlingen aus Kriegs- und Katastrophengebieten in einem vertretbaren Umfang (EU-Quoten !!) und vorübergehend den Aufenthalt bei uns ermöglichen. Außerdem müssen die Außengrenzen der EU so wirksam geschützt werden, wie das z.B. einem Land wie Australien seit vielen Jahren gelingt.

Soeben erfahre ich, dass die Verabschiedung eines solchen Einwanderungsgesetzes kurz bevor steht und dass über einen wichtigen Punkt noch gestritten wird: Sollen Menschen, die keinen Anspruch auf Asyl haben, die aber schon länger hier und integriert sind  u n d  die einen Arbeitsplatz haben – sollen diese Menschen ein vorläufiges Bleiberecht haben ? Auf der einen Seite besteht die Gefahr, dass das Einwanderungsgesetz mit Ausnahmeregelungen wieder verwässert wird und auf der anderen Seite verliert die Wirtschaft (z.B. in der Pflege) Mitarbeiter, die mit Deutschen nicht zu ersetzen sind. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz meint dazu: „Den Menschen, die hart arbeiten, um ihren Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten, die sich mit unseren Werten identifizieren und sich nichts zuschulden kommen lassen, darf man nicht den Stuhl vor die Tür setzen.“

Sollte es in der EU zu einer Quotenregelung z.B. für Kriegsflüchtlinge kommen, dann muss Deutschland zu dieser Verpflichtung stehen – mehr aber auch nicht !!! Sollte also z.B. Ungarn diese EU-Regelung missachten, so darf Deutschland nicht wieder in die Breche springen !

Angesichts der Ängste großer Teile der Bevölkerung und der innenpolitichen Risiken (AfD und andere Nazis) würde ich auch akzeptieren, dass Asylbewerber zunächst in Erstaufnahmeeinrichtungen verbleiben müssen, bis über ihren Asylantrag entschieden ist.

Das wahre Problem Afrikas: Wegen Korruption und Rechtsunsicherheit machen Investitionen deutscher und internationaler Unternehmen keinen Sinn. Das Hauptproblem ist jedoch das explosive Bevölkerungswachstum, das jedes Wrtschaftswachstum auffrisst. Wenn wir Afrikas Menschen  (und damit auch uns selbst) helfen wollen,  m  u  s  s   die Geburtenkontrolle gefordert und gefördert werden. Wann starten die Internationalen Organisationen ein wirksames Programm – z.B. mit der kostenlosen Verteilung der Antibabypille. (Meine Wut auf die katholische Kirche wegen ihrer gegensätzlichen Verkündigung hat immer noch nicht nachgelassen)