Alfred Hugenberg lässt grüßen! Wie Medien unsere Demokratie gefährden !

Hugenberg war mit rund 20 Zeitungen und Zeitchriften sowie der zweitgrößten Nachrichtenagentur der größte Medienmogul der Weimarer Republik, ein beschränkter und radikaler Verächter der Demokratie, die er „Schwatzbuden-Parlamentarismus“ nannte.

Hugenbergs Presseimperium machte die Nazis populär; man nannte ihn zu Recht „Hitlers Steigbügelhalter“.

Kann man die Macht heutiger Medien mit jener Hugenbergs vergleichen ? Ist unsere Demokratie durch die teilweise primitive, destruktive und verleumderische Berichterstattung einiger Medien gefährdet ? Der Zeitungswissenschaftler Hans Bohrmann meint: „Berlin ist nicht Weimar. Besorgniserregend ist allerdings die Entpolitisierung der Öffentlichkeit.“

Mich beruhigt unser Grundgesetz und unser Verfassungsgericht, die unsere Demokratie bewachen und mich beruhigt Deutschlands Einbindung in die EU, die in den Fällen Polen und Ungarn bereits bewiesen hat, dass totalitäre Rechtsbeugungen verhindert werden.

Dennoch empfinde ich die Tatsache, dass in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstands etwa die Hälfte unserer lieben Mitbürger Kommunisten oder Neonazis oder gar nicht wählen, als beunruhigend. Und ich bin entsetzt, dass in vielen sogenannten Leitmedien von einer objektiven, konstruktiven und fundierten politischen Berichterstattung und Kritik schon lange nichts mehr zu hören und zu lesen ist.

Ich gebe Ihnen drei Beispiele:

= Der Verleger Wolfram Weimer, der gerne Journalisten und sich selbst mit Preisen dekoriert und der in seiner Zeitschrift Cicero seit Jahren gegen die Regierung und vor allem gegen Kanzlerin Merkel hetzt – dieser Herr schreibt auf der Titelseite einer Wirtschaftszeitung folgenden ganz typischen Kommentar: „Die Politik vergisst die Zukunft. Die Konjunktur bricht ein, Handelskonflikte und der Brexit bedrohen die deutsche Industrie, es lauert eine Rezession. Was mascht die deutsche Politik ? Liberalisierungen ? Zukunftsinvestitionen ? Steuersenkungen ? Nichts ! Berlin gönnt sich in Anbetracht einer drohenden Krise lieber eine milliardenschwere Wahlgeschenke-Retro-Politik. Bei den Wahlen drohen den Volksparteien schwere Verluste. Darum sollen Kohlemilliarden und Grundrenten die Stimmung drehen.“ usw. usw. Das ist typisch für diese Herrschaften: Kritikgelaber ohne konkrete Fakten und ohne Vorschläge, wie man es besser regeln könnte. Steuersenkungen sind sinnvoll. Aber welche Steuern sollen wie gesenkt werden und wo sollen die fehlenden Einnahmen kompensiert werden ? Und darf ich den Herrn Verleger dezent darauf hinweisen, dass der Bundestag in einem Jahr vierzig Gesetze und Verordnungen beschlossen hat, darunter die Musterfeststellungsklage, Gesetzespakete für die finanzielle Entlastung von Familien, die Stabilität der Renten, die Förderung der Kindertagesstätten, die Unterstützung von Langzeitarbeitslosen, die rechtlich verbindliche Umsetzung der Klimaziele ist in Arbeit, der Solidaritätszuschlag soll für 90 Prozent der Zahler bis 2021 abgeschafft werden (dafür sollen die Spitzenverdiener mehr zahlen), der Pakt für den Rechtsstaat soll Strafverfahren beschleunigen, der lange diskutierte Rechtsanspruch auf Ganztagsschule soll kommen usw. usw.usw. Ja, es gibt noch viel mehr zu tun; z.B.: 53 Prozent der 11.000 Städte und Gemeinden haben die Gewerbesteuer erhöht – nur ein Prozent hat sie gesenkt; wenn Deutschland weltweit konkurrenzfähig bleiben will, müssen die Unternehmenssteuern gesenkt werden ! Unsere Konkurrenz hat uns das schon vorgemacht !

= Auf der T i t e l s e i t e der Zeitschrift Focus steht in großen Lettern: „Das Ende der Mittelschicht – Wie Digitalisierung, Demografie und Politikversagen unseren Wohlstand gefährden.“ (Kommentar überflüssig)

= Auf der Titelseite des Stern ein großer goldener Löffel und die Schlagzeile: „Euer Reichtum auf unsere Kosten. Wie sich deutsche Milliardäre aus ihrer Verantwortung stehlen. Und der Staat sie gewähren lässt. Unverschämt reich. Leistung lohnt sich – Vermögen aber so viel mehr. Im Grundgesetz steht: Eigentum verpflichtet. Warum geht das nicht mehr ?“ Eine Multi-Millionen-Erbin plädiert in dem Heft für 100 Prozent Erbschftssteuer. Muss man sich um den Stern Sorgen machen ? Sind die Auflagen und die Werbeeinnahmen so abgesackt ? Oder hat die linke „Tageszeitung“ die Stern-Anteile übernommen ?

Unter der Rubrik „Medien – Stadl“ werde ich immer mal wieder auf dieses Thema zurückkommen.


 

Bayern verliert – na und ?

Wenn deutsche Clubs in den europäischen Wettbewerben gegen ausländische Mannschaften spielen, dann drücke ich immer den Deutschen die Daumen – selbst wenn Bayern München spielt. Jetzt sind die Münchner gegen Liverpool ausgeschieden und die Erde in den Medien bebt !

Drama ! Totalschaden ! Ernüchterung ! Abstieg ! usw. usw.

Einerseits sind wir in den letzten Jahren mit deutschen Erfolgen verwöhnt worden und andererseits muss man mal zur Kenntnis nehmen, dass in Paris und Manchester und Liverpool und London und Madrid und Barcellona deutlich höhere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, als bei uns; wenn es den Engländern dann noch gelingt, unseren besten Trainer (Klopp) abzuwerben, dann ist das eine logische Entwicklung. Dennoch werden die deutschen Clubs – und mittelfristig nicht nur München und Dortmund – immer wieder vorne dabei sein; mal ganz vorne und auch mal fast vorne. Na und ?

Es ist klar, dass die Fußball – Verächter von der Süddeutschen Zeitung das Ausscheiden der Bayern dazu nutzen, mit großen Artikeln und eleganten Sätzen den deutschen Profifußball pauschal zu kritisieren und in einem gleichzeitig erscheinenden Riesenartikel mit der Wett – Mafia in Verbindung zu bringen. So heißt es in Riesenschlagzeilen im Magazin der S.Z.:

„D i e P a t e n – Fußball ohne Wetten ? Kann man sich kaum noch vorstellen: Fast alle Spitzenvereine und etliche Profis machen Werbung für Tipico, bwin und andere Anbieter. Das ist nicht verboten – aber skandalös.“

Dann kommt die scheinheilige Suggestiv-Frage: „Natürlich ist es in Ordnung, wenn Profifußballer nicht nur dem Ball, sondern auch dem Geld hinterherjagen. Die Frage ist nur: W i e w e i t g e h e n s i e d a f ü r ?“

Soll heißen: Es besteht das Risiko, dass Profis Spiele manipulieren (absichtlich verlieren…..), um damit Wettgewinne einzustreichen.

Mag sein, dass solche Betrügereien mal passieren; ich halte das angesichts der Tatsache, dass diese Profis ihre gesamte Karriere aufs Spiel setzen und angesichts der Tatsache, dass bei jedem Spiel dutzende Fernsehkameras jeden Pubs eines jeden Spielers aufzeichnen, für völlig unrealistisch.

Aber es ist eine bodenlose Schweinerei, dass in dem gleichen Magazin der S.Z., in dem der Fußball mal wieder diffamiert wird, im redaktionellen Teil Werbung für sündhaft teure Männermode gemacht wird. So viel ich weiß, ist diese Vermischung verboten – aber die S.Z. geht clever vor:

Ein z e h n Seiten langer redaktioneller Bericht befasst sich mit Herrenmode. Schlagzeile: “ K n i t t e r k u n s t . Falten in Kleidung gelten häufig als Fehler. Was für ein Irrtum !“ Dann folgen großformatige Fotos von Mänteln, Hemden und Sakkos und dem jeweiligen Hinweis auf die Marke. Beispiel: „Sakko von Paul Smith. Shirt von Bottega Veneta.“ Es ist natürlich purer Zufall, dass ein paar Seiten weiter eine ganzseitige Anzeige von Bottega Veneta erscheint – so wie mehrere ganzseitige Anzeigen von Emporio Armani, Herno, Louis Vuitton, Gucci, Dior und Boggi.

Ist das noch am Rande der Legalität oder schon Korruption ?

 

Ein kluger Kopf !

Wolf Biermann hat die Gabe, mit wenigen und jedermann verständlichen Worten auf den Punkt zu kommen. So z.B. in einem Focus-Interview:

Der Schriftsteller Manès Sperber hat Sie vom Glauben an den Kommunismus abgebracht. Wie hat er das gemacht?

„Mit dem schlauesten Argument, das es gibt. Sperber war raffiniert. Er lobte meine Gedichte und Lieder hymnich. Na ja, darauf fällt fast jeder rein.“

Er köderte Ihre Eitelkeit ?

„Natürlich. Und dann sagte er: Aber mit Ihren politischen Überzeugungen sind Sie tief unter dem Niveau, das Sie in den Gedichten erreicht haben. Sie müssen endlich den Mut haben, sich politisch auf das Niveau Ihrer eigenen Gedichte zu begeben ! Ich begriff endlich wie recht Karl Popper hatte mit dem Satz: „Die Hybris, die uns versuchen lässt, das Himmelreich auf Erden zu verwirklichen, verführt uns dazu, unsere gute Erde in eine Hölle zu verwandeln. Aber nach meinen Erfahrungen mit dem Kommunismus muss ich heute noch weiter gehen als Popper: Wer versucht, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, macht die Erde zwangsläufig zur Hölle. Ich bin Antikommunist, weil Kommunismus bedeutet: doppelte Ausbeutung und millionenfacher Mord an unschuldigen Menschen. Die Welt retten, das ist uns Menschen nicht möglich. Wir können – und wir müssen ! – die Welt verbessern.“

Zu Merkels Entscheidungen in der Flüchtlingsfrage sagt Biermann: „Merkel war in der Flüchtlingsfrage in einer prekären Situation. Sie stand vor der Wahl: Mache ich diesen Fehler oder den anderen ? Lasse ich die Flüchtlinge rein, oder mache ich die Grenzen dicht ? Beides würde, das war klar, Probleme bringen. Sie entschied sich da, nach meiner Meinung, richtig. Sie hat sich als eine tatkräftige Humanistin bewährt, sich wie eine echte Christin verhalten und ist trotz der innereuropäischen Turbulenzen eine stoische Europäerin geblieben. Sie zeigt der Welt das freundliche Gesicht menschlicher Vernunft. Aber trotzdem muss die Politik dafür sorgen, dass wir nie wieder in die Situation kommen, zwischen diesen beiden Fehlern wählen zu müssen.“


 

Kurz und interessant

= Ökonomen haben für fast jedes Phänomen ein passendes theoretisches Modell – und auch für das Gegenteil. Die Zukunft gehört den Ingenieuren und den Experimentellen unter den Ökonomen.

= „Die Klugen lernen von jedem, die Normalen aus den eigenen Fehlern, und die Dummen wissen schon vorher alles besser. (Wilhelm Peter Ihle)

Aus jahrzehntelanger Erfahrung kann ich das nur bestätigen: Lebenslange Lernfähigkeit ist die wichtigste Eigenschaft für Unternehmer und Manager.

Der Buddhismus sieht Unwissenheit als die Wurzel allen Übels an: „Sogar noch unreiner als jene Unreinheiten, die äußerste Unreinheit, ist Unwissenheit. Legt diese Unreinheit ab und seid makellos.“

= „Der Koran ist eine Art Supermarkt. Man kann in ihm alles finden, je nachdem, was man sucht. Wer Suren sucht, die die Gewalt, ja den Krieg rechtfertigen, wird sie finden. Doch er wird auch solche finden, die den Frieden beschwören. Wer Freundliches über Juden und Christen als Monotheisten sucht, wird es finden, doch auch das Gegenteil, Ablehnung und Ausgrenzung der „Verfälscher“ der ursprünglichen Offenbarung. Wer danach sucht, dass Sünder schwer bestraft werden sollen, weil sie Unzucht treiben oder Alkohol trinken – oder aber dass man ihnen verzeiht, kann die jeweils entsprechenden Verse heranziehen.“ (Hamed Abdel-Samad)

= „Ich denke bei „Statistik“ an den Jäger, der an einem Hasen beim ersten Mal knapp links vorbeischoss und beim zweiten Mal knapp rechts vorbei. Im statistischen Durchschnitt ergäbe das einen toten Hasen.“ (Franz Steinkühler)

= „Als ein Volk der ungeheuerlichsten Mischung und Zusammenrührung von Rassen, vielleicht sogar mit einem Übergewicht des vor-arischen Elementes, als „Volk der Mitte“ in jedem Verstande, sind die Deutschen unfaßbarer, umfänglicher, widerspruchsvoller, unbekannter, unberechenbarer, überraschender, selbst erschrecklicher, als es andere Völker sich selbst sind: Sie entschlüpfen der Definition.“ (Nietzsche)

= „Multikulturalismus in einem heute aktuellen Sinne bedeutet, dass Integration über Arbeit, über die Bildungschancen für die Kinder und über die Teilhabe an öffentlichen Aufgaben erfolgen muss.“ (Charles Taylor – kanadischer Philosoph)

= „Zweimal war Konrad Adenauer der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Nach dem ersten Weltkrieg modernisierte er als Oberbürgermeister seine Vaterstadt Köln, nach dem Zweiten Weltkrieg führte er das physisch und moralisch zerstörte Deutschland zurück in die Gemeinschaft der Völker.“ (Hanns Jürgen Küsters)

= Albert Einstein erklärt seine Relativitäts-Theorie: „Wenn man zwei Stunden mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.“

= „Je mehr zwei Gesellschaften wirtschaftlich miteinander verflochten sind – durch freien Handel oder Investitionen, auch durch Vermeidung von Protektionismus und Staatsbetrieben – desto geringer ist die Kriegsgefahr.“ (Fundstück)

= Bill Gates: „Allerdings bereitet mir die Möglichkeit, dass Computer und Software in fernerer Zukunft richtige Intelligenz erlangen könnten, auch Sorgen. Es ist unmöglich, einen zeitlichen Rahmen vorauszusagen, da die Entwicklung von künstlicher Intelligenz so unglaublich langsam voranschreitet. Wenn aber Maschinen erst einmal wirklich lernen können, werden sie in der Lage sein, die meisten Aufgaben zu übernehmen, die heute von Menschen erledigt werden. Damit stellt sich natürlich die Frage, wer wen kontrolliert und was die eigentliche Bestimmung der Menschheit ist.“

= Nach der Revolution 1917 gab es in Russland fürchterliche Hungersnöte – besonders in den Jahren 1918 und 1922. Während dieser Zeit liess sich Josef Stalin auf das ganze Land verteilt 20 große Villen und Landhäuser bauen.

= „Worauf es ankommt, ist nicht das Geschlecht, sondern die Eignung, der Charakter und die Berufung – und genau deshalb ist Joanna zur Bischöfin gewählt worden.“ (Barry Morgan – anglikanischer Erzbischof von Wales, der Joanna Penberthy zur ersten Bischöfin seiner Kirche geweiht hat)

 

Wie geht`s weiter mit Ungarn und Polen ?

Die europäische Union hat Verfahren gegen Ungarn und Polen wegen Verletzung der Rechtsstaatlichkeit eingeleitet – doch diese Verfahren kommen nicht voran. Europa ist ohne diese beiden Länder nicht denkbar. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo di Fabio und der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament Manfred Weber äußern sich in der FAZ a.S. sehr klug und konstruktiv zu diesem Thema:

„Europa sollte nicht in gute und schlechte Europäer eingeteilt werden. Vielmehr muss die EU den Mut aufbringen, überall – wo notwendig – Misstände beim Namen zu nennen und auf Abhilfe zu dringen.

Bei begründeten Verdachtslagen („Gelbe Karte“) sollte die Kommission in einem Rechtsstaatlichkeitsverfahren weiter aufklären. Bei ernsthaften, schweren Verletzungen („Rote Karte“) sollte der betreffende Mitgliedsstaat vor den Europäischen Gerichtshof gebracht werden. Zudem würde die Kommission dem EU-Parlament und dem EU-Rat Sanktionen gegen den betreffenden Mitgliedsstaat vorschlagen, die – im Falle einer Verurteilung durch den Gerichtshof – nur durch eine (eventuell sogar qualifizierte) Mehrheitsentscheidung eines der beiden europäischen Organe gestoppt werden könnten. Andernfalls würden die eingeleiteten Maßnahmen nach dem Urteilsspruch automatisch in Kraft treten.

Ein solch wirkungsvoller Kontrollmechanismus würde der EU ein Werkzeug geben, der Erosion rechtsstaatlicher Strukturen zügig und wirkungsvoll zu begegnen – entpolitisiert und auf festem juristischen Grund im Rahmen der europäischen Werte und Grundrechte.

Ein solcher Rechtsstaatsmechanismus wäre eine Antwort auf neue Herausforderungen.“ !!!

 

H e l f e n

Es gibt hunderte oder gar tausende Hilfswerke und Spendenorganisationen. Die meisten machen einen guten Job. Man sollte allerdings wissen, dass viele dieser Hilfswerke einen beträchtlichen Teil ihrer Spendeneinnahmen für sich selbst, für ihre Organisation und ihre Mitarbeiter verwenden – das geht bis zu 60 Prozent.

Ich habe langjährige Erfahrung mit diesem Thema und fördere nur Hilfswerke, die vom sogenannten Spenden-TÜV in Berlin ein „Spendensiegel“ erhalten.

Die Bewegung der „effektiven Altruisten“ nutzt wissenschaftliche Methoden, um die Wirksamkeit von Hilfsprojekten zu messen; auf der Website GiveWell.org oder Effektiver Altruismus.de werden Empfehlungen abgegeben.

Ein negatives Beispiel: Die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Einrichtung „Duisburger Behindertenwerkstatt“ erhielt ein Jahresgehalt von 376.000 Euro.

Das katholische Hilfswerk Misereor investiert seit Jahren in die Erforschung des Klimawandels und überweist 370.000 Euro an das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung; Misereor kann das so entscheiden, sollte aber beim Einwerben von Spenden darauf hinweisen; von den 190 Millionen Euro für Projekte setzte Misereor 1,7 Millionen in Deutschland ein – wofür, kann man im Jahresbericht nicht erfahren. Misereor sagt, man unterstütze einerseits Hilfsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika und andererseits finanziere man entwicklungspolitische Lobbyarbeit, um die Ursachen von Hunger, Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen. Man kann das gut finden – aber man sollte das v o r der Spendenentscheidung wissen.

Den Verein „Kinder unserer Welt“ kenne ich z.B. seit 30 Jahren und ich kann bezeugen, dass mit geringem Aufwand äußerst effektive Arbeit geleistet wird. Siehe folgende Seite: „Soziale Hilfe für Straßenkinder“.

Hin und wieder werde ich ein Hilfswerk empfehlen.

 

Deutschland ! Ich mag dich !

Gestern meldeten die Nachrichten, dass eine von der UNO organisierte Konferenz mit vielen Ländern beschlossen hat, für die unter den Kriegsfolgen leidenden Menschen in Syrien sechs Milliarden Dollar Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Deutschland übernimmt 25 Prozent dieser Summe – also 1,5 Milliarden Dollar. Es ist fast Normalität, dass unser Land in der internationalen Hilfsbereitschaft – so auch in der Entwicklungshilfe – eine Spitzenposition einnimmt. Man möge doch dem Cowboy auf dem amerikanischen Präsidentenstuhl mitteilen, daß wir unsere Militärausgaben n i c h t auf zwei Prozent vom Bruttosozialprodukt erhöhen, sondern in dutzenden Ländern sinnvoll und kooperativ zur Beseitigung von Armut und zur Entwicklung der Wirtschaft beitragen.

Neulich bezeichnete der Weltbildungsbericht der Vereinten Nationen den Einsatz Deutschlands für die Bildung von Flüchtlingen einschließlich der sprachlichen Bildung in Kindertagesstätten als v o r b i l d l i c h !! Bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen sei Deutschland sogar richtungweisend; das erhöhe bei Flüchtlingen die Chance auf Arbeit und bessere Entlohnung.

Vor 50 Jahren haben deutsche Rentner im Durchschnitt etwa zehn Jahre lang Rente bezogen; jetzt müssen aufgrund der längeren Lebenserwartung etwa 20 Jahre lang Renten überwiesen werden. Ein Problem ? Nicht in Deutschland mit seiner florierenden Wirtschaft und einer immer besser funktionierenden Sozialen Marktwirtschaft.

Nachdem der von der Partei „Die Linke“ beherrschte Paritätische Wohlfahrtsverband uns einreden will, dass die Armut in Deutschland ständig zunimmt, erfahre ich jetzt in einer kleinen Zeitungsnotiz, dass zwei Drittel der befragten Bundesbürger ihre finanzielle Situation als komfortabel bezeichnen.

Der Bund investiert Milliarden in die Digitalisiertung von Schulen.

Auf Weltspitzen-Niveau erarbeitet uns die Deutsche Wirtschaft – trotz der aktuellen kleinen Flaute – immer noch einen Zuwachs; die deutschen Maschinenbauer steigern (!!!) ihren Export. Die offenen Stellen sind auf Rekordhoch. Die Zahl der Arbeitslosen ist auf Rekord-Tief.

Wer hätte das 2008, als die Finanz- und Wirtschaftskrise explodierte, auch nur zu träumen gewagt ? Deutschland baut wie kein anderes Industrieland seine Staats-Schulden auf das vorgegebene Ziel von 60 Prozent des Bruttosozialprodukts ab.

Kein größeres Industrieland der Welt hat eine solch vorbildliche und die Armen und Flüchtlinge einbeziehende Gesundheitspolitik wie Deutschland.

Ich bin richtig stolz darauf, wie wir uns in unserem Land um die geistig und körperlich behinderten Menschen kümmern, die vor wenigen Jahrzehnten noch ermordet wurden und auch nach dem Krieg noch am öffentlichen Leben nicht teilhaben konnten. Liebe Leser, schauen Sie sich das folgende Foto unter der Überschrift „Zwei Kinder und ihr Baby“ an !

Ohne unsere parlamentarische Demokratie, ohne unseren Rechts-Staat und ohne die Mitarbeit von tausenden Politikern auf allen Ebenen wäre die vorbildliche Entwicklung unseres Landes nicht möglich gewesen !!! Ich möchte mich bei allen Politikern, die ihr Bestes geben, herzlich bedanken ! Und es kotzt mich an, dass zwanzig oder dreißig Millionen meiner lieben Mitbürger zu faul sind, sich politisches Wissen anzueignen und sich, wenn sie die Dinge noch besser machen wollen, in die Politik einzubringen. Nein – meinen ganzen Lebensfrust, meine Langeweile, meine Ignoranz und meine Agressionen kompensiere ich mit Wut auf die Politiker. Oder ich gehe als Wutbürger zur Linken oder zur AfD, weil die Nazis und die Kommunisten ja vorgemacht haben, wie es geht.

Es ist ein ernstes Problem, dass die demokratischen Parteien (CDU/CSU + SPD + FDP + Grüne) quantitativ ausbluten ! Bitte melden Sie sich an !

 

Gebildet müsste man sein !

Wenn ich als Leser deutscher Zeitschriften und Zeitungen mit unverständlichen Formulierungen und Worten für dumm verkauft werde, dann schwillt mir der Kamm ! Ist das nur Angeberei oder wollen diese Journalisten dem Leser sagen: „Nimm ein Lexikon und lies meinen Artikel – der bringt dich auf ein höheres Niveau !“ Der Journalist als Erzieher !

Ich habe 60 Jahre lang das Wort „Diskussion“ gelesen und verwendet; seit einigen Monaten heißt es überall nur noch „Diskurs“. Ich greife zum Duden und lese: „Diskurs: Erörterung, methodisch aufgebaute Abhandlung.“ Und ich lese: „Diskussion: Erörterung, Aussprache, Meinungsaustausch.“ Da methodisch aufgebaute Abhandlungen bestensfalls an den Universitäten oder in höheren intellektuellen Sphären stattfinden, ist das Wort „Diskussion“ immer passend. So ähnlich war das auch mit dem Wort „Narrativ“ (Erzählung), das plötzlich auftauchte und seitdem als Bildungskürzel benutzt wird.

Aber was interessieren mich schon meine Leser, denkt die Süddeutsche Zeitung und schreibt: „Der Schamane des Nichtwissens. Roger Buergel will mit der Hamburger Ausstellung „Mobile Welten“ den Eurozentrismus exorzieren. Doch mit der Kompilation aus Kitsch und Kunst, Fakes und Originalen entlarvt er nur seine Verblasenheit.“

Weitere Beispiele: = „Den Suspense des Paranormalen hätten Hitchcock oder De Palma nicht besser inszenieren können.“ Süddeutsche Zeitung.

= „Der Einfluss hat noch zu viel Einfluss. Strömungsirrlehre: Die Leitmetaphorik einer Kunstgeschichte der Vorläufer und Wegbereiter von Schulstilen raubt dem Künstler die Autonomie.“ FAZ

= „Das Buch verbindet auf phänomenale Weise ein akribisches Reporterethos mit einem dezidiert literarischen Weltzugriff, skupulöse Sprachsorgfalt mit nietzscheanischer Geschichtsskepsis, autofiktionale Selbstbeobachtung mit…………….“ Süddeutsche Zeitung

= In einem Leserbrief weist Dr. Hans Domsta auf „Blüten“ in der FAZ hin: „Win-Win-Situation“ und „chicken game“ und „blame game“ und „die große Angst vor dem Pull-Faktor“ und „Flow, die seherischen Fähigkeiten seines Bauchs“ und „Sex- and Crime-Blatt“.

= Bitte !! Liebe Leser, den folgenden Satz aus der Süddeutschen Zeitung müssen Sie lesen ! Nicht kneifen ! „Moretti bemüht sich programmatisch darum, die mittlere Ebene der hermeneutischen Beschäftigung mit literarischen Texten zu vermeiden, indem er entweder die ultrahermeneutische Radikalmakroskopie der maschinellen Auswertung riesiger Textmengen betreibt oder die infrahermeneutische Radikalmikroskopie der stilistischen Detailbeschreibung pflegt.“ Diesem Journalisten gehört der Orden „Wider den tierischen Ernst“

= Ein Film auf SKY Cinema heißt „Patti Cake`s – Queen of Rap“. In der Fernsehzeitung ist die Rede von „White-Trash-Alltag“ und „Ihre Beats sind tight“ und „Ihre Lyrics voller Realness“ und „Mit ihren Homies Jheri und Basterd hat sie killermäßige Unterstützung“.

= „Fast schon auratisch: RWF mit Storyboard.“ (FAZ)

= Die Süddeutsche Zeitung zu einem Foto von Beyoncè und Jay Z: „Dreifaltigkeit enigmatischer Ikonen. Ist das größenwahnsinnige Land Art oder technische Megalomanie ?“

= „An den Münchner Kammerspielen inszeniert Amir Reza Koohestani den Roman „Die Attentäterin“ als Nahost-Edutainment.“ (Süddeutsche Zeitung)

= „Neue Indizien legen nahe, dass die AfD-Spitze schon zur Gründungszeit über klandestine Geldgeber im Bilde war.“ (SPIEGEL)

= „Das Sprechen über die Digitalisierung ist von einer irreführenden Naturmetaphorik geprägt. Letztlich bedeutet das Sprechen von Datenbergern einen Rückfall in den Mystizismus. Im Datapozän werden Daten zu einem gewichtigen geologischen Faktor.“ (Süddeutsche Zeitung)

 

Fußball-Fetischist: Einwurf

= Es gibt sie wirklich: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Autoren.

= 18 staatlich anerkannte Religionen leben im Libanon. Sie sind Staaten im Staat. Im Alltag gibt es Wettbewerb nur innerhalb der Konfessionen. Einzige Ausnahme: Der Sport.

= Einer der bedeutendsten Klavierspieler der Gegenwart heißt Denis Matsuev, spielt seit seiner Kindheit Fußball und beantwortet die Frage der FAZ „Was verbindet Sport und Musik ?“ wie folgt: „Der Dirigent ist der Trainer, das Orchester die Mannschaft. Die erste Geige ist der Stürmer, die Bläser sind die Verteidiger, die Pauke der Torwart. Die Probe ist das Training, und das Wichtigste ist das Konzert, der Wettkampf für das Publikum, für die Fans. Beide erzeugen positive Empfindungen, das ist angesichts der Aggression und Negativität in den Medien sehr wichtig. Dostojewski abwandelnd, würde ich sagen, Fußball und große Musik werden die Welt retten.“

= Mehmet Scholl auf die Frage, wovor er Angst habe: „Vor Krieg und Olli Kahn.“

= Hermann Gerland auf die Frage, ob er vor dem nächsten Spiel seinem Bauchgefühl vertraut: „Ich habe drei Kinder zuhause. Es sind drei Mädchen. Jedesmal dachte ich vor der Geburt, es wird ein Junge.“

= Der damalige Bundespräsident Johannes Rau auf die Frage, ob Fußball-Stadien nicht auch mal nach Frauen benannt werden sollten: „Und wie soll dann bitte so ein Stadion heißen ? Vielleicht Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion ?“

= Emil, ein kleiner Schweizer Junge, steht vor dem Scheidungsrichter. Der Richter fragt: Willst du zukünftig bei deiner Mamma wohnen ? Emil antwortet heulend: Nein, die Mama schlägt mich immer ! Der Richter: Wohin willst du denn ? Emil: Ich will zur Schweizer Nationalmannschaft – die schlagen keinen !

= Fundstück: Die beiden sind aus einem einzigen Grund befreundet: Weil viele Männerfreundschaften selten wirklich mehr benötigen als das gemeinsame Interesse für Fußball, um ein ganzes Leben zu halten.

= Ernst Kuzorra über den Sinn der langen Sporthosen: „Weil wir so lange Dödel hatten.“

= „Na, dann brauchst du deiner Freundin ja nicht wieder zu erzählen, du hättest Kopfschmerzen.“ Carsten Wehlmann zu seinem Torwartkollegen Simon Henzler, der sich einen Hodenriss zugezogen hatte.

= „Das beste Traininglager ist eine Frau, die eigene natürlich.“ Gerade noch die Kurve gekriegt: Willi Lemke.

= „Wir kommunizieren über Transpiration. Die Spieler sehen mich schwitzen und sind bereit, das Gleiche zu tun.“ Gus Hiddink über seine Sprachprobleme.

= Der berühmte Musiker und Intendant der St. Petersburger Philharmoniker, Schostakowitsch, war Anhänger von Zenit St. Petersburg und meinte: „Diese Anhängerschaft bringt manchmal mehr Frust als Freude. Aber ohne Fußball hätte ich mein Leben zwischen Zwang und intellektueller Anstrengung nicht ausgehalten.“

= 8.7.1982 – Halbfinale Weltmeisterschaft – Deutschland – Frankreich 8 : 7 . Deutschland: Schumacher, Kaltz, Stieleke, K.H. Förster, B.Förster, Dremmler, Breitner, Magath, Hrubesch, Briegel.

= Das beste Fußball-Buch aller Zeiten: Nick Hornby – Fever Pitch:

Ein Zitat: „Heimdebüt – Arsenal gegen Stoke City – 14.9.1968. Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden.“

 

Terrorismus gegen das eigene Volk (und die Welt)

Im Iran gibt es ein Schein-Parlament, das dem sogenannten Revolutionsführer Ali Chamenei untergeordnet ist. So hat der Herr Revolutionsführer jetzt den Hardliner Ebrahim Raisi zum neuen Chef der Justiz der Iranischen Republik ernannt; Raisi ist damit ü b e r dem Justizminister angesiedelt und der Kontrolle durch die Regierung entzogen; Rechenschaft ist Raisi nur Chamenei schuldig. Dem Justizchef untersteht die gesamte Justiz, er beaufsichtigt Gerichte und Gefängnisse und er steht dem Obersten Gericht vor.

Der damalige Herrscher Ajatollah Chomeini hatte 1988 die inhaftierten politischen Gefangenen zum Tode verurteilt und Raisi angewiesen, das Urteil umzusetzen. Ebrahim Raisi entschied, wer hingerichtet wurde. Die Erhängungen an Kränen fanden im Juli und August 1988 täglich in einem halbstündigen Rhytmus von 7 bis 17 Uhr statt.

Raisi trägt übrigens als Zeichen direkter Abstammung vom Propheten den schwarzen Turban.

 

Gedichte

= Freudvoll und leidvoll gedankenvoll sein,

Langen und bangen in schwebender Pein,

Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt;

Glücklich allein ist die Seele, die liebt.

(J.W. von Goethe)

= Hörst du wie die Brunnen rauschen, hörst du wie die Grille zirpt ?

Stille, stille, lass uns lauschen, selig wer in Träumen stirbt.

Selig, wen die Wolken wiegen, wem der Mond ein Schlaflied singt,

O wie selig kann der fliegen, dem der Traum den Flügel schwingt,

daß an blauer Himmelsdecke Sterne er wie Blumen pflückt:

Schlafe, träume, flieg`, ich wecke bald dich auf und bin beglückt.

(Clemens Brentano)

= Stuttgarts Wein- und Bäckerstübchen (Joachim Ringelnatz)

Vor dem heißen Ofen balgen Katzen sich. Wie dumme Jungen.

Auf dem Tisch an kleinem Galgen hängen Brezel, schön geschwungen.

Würdebärte schlürfen kräftig wichtig diskutierte Weine.

Links im Laden bückt die Bäckerstochter sich geschäftig.

Zinn blitzt von der Holzfassade. Zeichnungen an allen Wänden,

(stumm, mit mehlbestaubten Händen, rückt der Wirt die schiefen gerade)

Setzte mich ganz bescheiden hin und vergaß auch nicht, laut zu grüßen.

Dennoch ließen Blicke mich leicht büßen, daß ich kein Stuttgarter bin.

= März. Brief nach Meran (Gottfried Benn)

Blüht nicht zu früh, ach blüht erst, wenn ich komme, dann sprüht erst euer Meer und euren Schaum, Mandeln, Forsythien, unzerspaltene Sonne – dem Tal den Schimmer und dem Ich den Traum.

Ich, kaum verzweigt, im Tiefen unverbunden, Ich, ohne Wesen, doch auch ohne Schein, meistens im Überfall von Trauerstunden, es hat schon seinen Namen überwunden, nur manchmal fällt er ihm noch flüchtig ein.

So hin und her – ach blüht erst, wenn ich komme, ich suche so und finde keinen Rat, daß einmal noch das Reich, das Glück, das fromme, der abgeschlossenen Erfüllung naht.

 

Kurz und interessant !

= Angst vor dem WWF (World Wide Fund For Nature): Die Organisation finanziert Wildhüter, die Ureinwohner malträtieren. Das geht schon lange so, im Kongo wie in Kamerun.

= Grünen – Politiker fordert Strafe für Flugreisen.

= Die Autorin Verena Brunschweiger plädiert für ein Leben ohne Kinder – für den Klimaschutz. „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“, sagte sie der Presse. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeute CO2-Einsparungen von 50 Tonnen im Jahr.

= Der Großscheich der Kairoer Universität beurteilt die Vielehe als Folge eines mangelnden Verständnisses des Koran. Der hochrangige sunnitische Gelehrte machte in seiner wöchentlichen Fernsehsendung deutlich, dass die Einehe die Regel und die Polygamie eine nur sehr eingeschränkte Ausnahme sei; das müsse jeder erkennen, der den entsprechenden Koranvers über die Polygamie vollständig lese.

= Frauen können heute alles machen, aber sie müssen nicht. Sie haben die Wahl.

= Wir züchten betreuungsbedürftige Hunde – und dann sollen sie auch noch Veganer werden. Das verrät viel über unsere Gesellschaft.

= Der Sozialismus in der DDR ist vor keiner Schweinerei und keinem Verbrechen zurückgeschreckt. So wurde der Missbrauch in den Jugendwerkhöfen tabuisiert und totgeschwiegen.

= „Ich galube schon, dass es Gott trotz Ungerechtigkeit in der Welt geben kann. Es gibt ja auch einen Friseur und trotzdem Leute, die mit einer schlechten Frisur rumlaufen.“ (Fatma Gezerler, Studentin)

= „Vergebung ist nichts Äußerliches und nicht mit einfachem wirtschaftlichen Austausch vergleichbar. Es geht nur über einen inneren Weg, wie die jüdische Zeitzeugin Etty Hillesum schrieb: „Die Schlechtigkeit der anderen ist auch in uns vorhanden…….. Ich sehe wirklich keine andere Lösung, als sich dem eigenen Inneren zuzuwenden und dort all das Schlechte auszurotten. Ich glaube nicht mehr daran, dass wir an der äußeren Welt etwas verbessern können, solange wir uns nicht selbst im Inneren gebessert haben.“ (Jean Vanier in „Von Liebe, Hoffnung und den letzten Dingen.“)

= Petrus, nach katholischer Auffassung der erste Papst, war verheiratet.

= Effektiv sieht anders aus ! Die ARD-Tagesschau hat zwölf Minuten Zeit, um über das Weltgeschehen zu berichten. Bei wichtigen Themen werden wir immer doppelt informiert: Der Tagesschausprecher berichtet über ein Ereignis und schaltet dann um zum Korrespondenten vor Ort, der die Mitteilungen des Sprechers wiederholt. So geht das seit Jahren. Könnte man die Zeit effektiver nutzen ?

= „Die Entscheidung gegen einen Krieg ist nicht immer die ethisch bessere. Der radikale Gewaltverzicht ist ehrenwert, steht aber moralisch schwächer da, als man landläufig meint, gerade in Deutschland, wo der Pazifismus als heimliche Staatsideologie uns daran hindert, die in der Welt bestehenden Konflikte richtig einzuschätzen. Der Pazifismus tendiert dazu, anderen Menschen Opfer abzuverlangen, die man ihnen – moralisch betrachtet – eigentlich nicht zumuten kann. Wenn jemand für sich sagt, „bevor ich andere töte, lasse ich mich lieber selber töten“, dann ist das hoch respektabel. Wer diese persönliche Entscheidung aber zur Staatsdoktrin erhebt und sie damit auch jenen auferlegt, die bereit sind, sich selbst und das Leben anderer notfalls mit Gewalt zu verteidigen, der gerät moralisch in äußerst fragwürdiges Fahrwasser.“ (Wilfried Hinsch)

= „Wir brauchen eine Regierung, die ihre Kernaufgabe in der Ausgestaltung der sozialen Marktwirtschaft erkennt.“ (Nicola Leibinger-Kammüller, Unternehmerin)

= „American capitalism has brought more benefits to more people than any other system in any part of the world at any time in history.“ Stimmt diese Feststellung von David Rockefeller noch ?

 

Auf IhreGesundheit !

Liebe Leser, auf die Gefahr hin, dass ich Ihnen auf die Nerven gehe: Einige Gesundheitstips werde ich öfter wiederholen – so meinen Hinweis, Industriezucker in jedweder Form zu meiden; also auch Zuckerersatzstoffe – sogenannte Süßstoffe und alle anderen verklausulierten sogenannten Geschmacksverstärker etc. Lesen Sie die Inhaltsangaben ! Zucker macht dick, führt zu Diabetes und hat negative Einwirkungen auf den Verdauungsprozess. Zum Süssen soll Ahornsirup weniger problematisch als Zucker sein. Bitte konsumieren Sie keinerlei Light-Produkte, keine Margarine (nur ungesalzene Sauerrahmbutter) und machen Sie keine Abnehmdiäten !

Obst ist wohl für gesunde Ernährung unverzichtbar – wegen der vielen Vitamine. Aber Obst ist nicht gleich Obst. Manche Obstsorten enthalten bis zu 90 Prozent Zucker (Wassermelone). Bananen vor dem Frühsport geben geben dem Körper viel Energie und sind gut verdaulich – haben aber auch einen hohen Zuckergehalt. Bitte informieren Sie sich über das Internet !

= Einmal im Jahr müssen Sie eine Darmreinigung (zu Hause) vornehmen. Trinken Sie an drei Tagen hintereinander morgens nüchtern leicht gewärmtes Wasser ohne Kohlensäure plus einen (evtl. zwei) gehäuften Kaffeelöffel mit Glaubersalz. Sie werden sich wundern, was da unten alles rauskommt. Manche Menschen, deren Nahrung über längere Zeit nicht so optimal ist, schleppen kiloweise Kot im Darm mit sich rum – mit auf Dauer unangenehmen Folgen.

= Eine für mich immer noch unbeantwortete Frage ist, wie lange sich Lebensmittel in geöffneten Verpackungen halten; nach dem Öffnen gilt das aufgedruckte Haltbarkeistdatum nicht mehr. Z.B. in Gläsern luftdicht verwahrte Remoulade oder Marmelade oder Öle oder Würstchen oder………. Ich kann doch nicht warten, bis der Schimmel zu erkennen ist. Deshalb macht es Sinn, immer die kleinste Verpackungseinheit zu wählen und eher zu früh als zu spät zu entsorgen.

= Beim Abnehmen auf Diätgetränke zu setzen, ist keine gute Idee. Wer nur stilles Wasser trinkt, nimmt besser ab und hat niedrigere Blutzuckerwerte.

= Die deutsche Toilette ist vergleichsweise sauber, Kühlschrank und Spüle sind es nicht ! Hier liegen die größten Bakterienherde. Mangelnde Küchenhygiene ist ein sehr großes Gesundheitsrisiko !

= Schutzfaktoren (Abwehr- und Aufbaukräfte): = Bewegung aus Freude = Gelassenheit + Genügsamkeit = Gerne, bewusst und maßvoll essen = Mehrfach ungesättigte Fettsäuren = Vitamin E aus Weizenkeimöl = Magnesium (Pflanzen) = Calium, Kalzium (Mineralstoffe) = Rohkost: Nicht zu viel und keine blähende! Besonders gründlich kauen ! = Heimat ! Geborgenheit ! Angenommen sein! = Gleichmäßiger Lebensrythmus = Alle Übel auf der Welt sind auf Angst zurückzuführen = Gut: Loslassen, offensein, Realitäten akzeptieren. Nicht gut: Kämpfen, urteilen, richten, verdammen.

= Das Hühnerei ist ein wertvolles Naturprodukt mit zahlreichen Vitaminen; zwei am Tag reichen; nicht zu hart kochen !

= „Vitamintabletten begleitend zur Bestrahlung sind fast schon kriminell !“ (Prof. Michael Ristow erforscht die Wirkung von Antioxidanzien)

= Was ist ungesünder als ungesundes Essen ? Wenn man das ungesunde Essen auch noch mit schlechtem Gewissen isst. Ab und an darf es auch mal eine Currywurst mit Fritten sein – aber dann mit Hosianna !