Kann es wieder passieren ?

Der Chef der Neonazipartei AfD Gauland nannte die Ermordung von Millionen Menschen einen „Vogelschiss“ .
Unter den Ermordeten waren auch über einhunderttausend geistig und körperlich behinderte Menschen.
Nun hat die AfD-Fraktion im Bundestag eine Anfrage zur Schwerbehinderung gstellt und will wissen, wie hoch die Zahl behinderter Menschen in Deutschland ist.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband schreibt dazu: Die AfD-Fraktion suggeriert bei dieser Anfrage in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migranten und erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde.
Der italienische Schriftsteller Primo Levi hat Auschwitz überlebt und zu den deutschen Verbrechen festgestellt: „Es ist passiert ! Also kann es wieder passieren.“

 

Trumps Dienstbotenstaaten

Nach dem 2. WEltkrieg war die Präsenz der Amerikaner in Europa und die Gründung der Nato der Hebel dafür, dass Europa nicht Teil des sowjetischen Imperiums wurde; am Ende führte das Bündnis sogar zum Untergang des Kommunismus.
Nun hat Präsident Trump offen mit dem Ende der Nato gedroht. Nachdem er die Bündnispartner in Brüssel erst warten ließ, hat Trump sie abgekanzelt, wie er es früher in seiner Fernsehshow mit Fuzzis machte. Als Fuzzi auf dem Nato-Gipfel sollte ihm Angela Merkel dienen. Tags darauf traf es die britische Premierministerin May. Die nahm Trumps Drohungen und Demütigungen so unbewegt hin, wie seine ebenso abstoßenden Lobhudeleien. England kann sich dann als künftige Schoßmacht der Amerikaner herumschubsen oder vollschleimen lassen, ganz wie es Washington beliebt.
Trump will es nicht mit einer Union von 28 Staaten zu tun haben, einer anderen Wirtschaftssupermacht. Er will diese Union zerschlagen – dann hat er es nicht mehr mit Bündnispartnern, sondern mit Dienstbotenstaaten zu tun.
Das Ziel von Trumps Zerstörungswut: Die Kräfte des Multilateralismus, der internationalen Zusammenarbeit und der internationalen Ordnung. Sei es nun die Nato, die Europäische Union, die Vereinten Nationen oder die G 7. Diese Welt will Trump schwächen und zerstören und das Prinzip „dog eat dog“ einführen: Einzelne Staaten, die sich einzeln auseinandersetzen. In dieser Welt wäre Amerika der größte aller Hunde, der die anderen nach Belieben beißt und bedroht.
Für die Europäer stellt sich jetzt mehr denn je die Frage nach ihrer Unabhängigkeit, nach ihrem Selbstbestimmungsrecht. (Aus einem Artikel von Volker Zastrow FAZ a.S.)

 

No, Mr. President!

Der amerikanische Starinvestor und Multimüliardär Warren Buffett widerspricht dem vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump propagierten negativen Bild der heimischen Wirtschaft. (mehr …)

 

Die Guten und die Bösen

Es gibt Unternehmer und Top-Manager, die Steuern hinterziehen, die betrügen, die ihre Sekretärin vernaschen, die einen schlechten Job machen und damit die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter gefährden usw. usw. Darüber wird in unterschiedlicher Intensität und Objektivität von Medien berichtet.

ES gibt mehrere hunderttausend Deutsche, darunter auch viele Hartz-4-Empfänger, die schwarz arbeiten und damit den Staat und die Solidargemeinschaft betrügen; es gibt tausende Mitarbeiter, die ihren Arbeitgeber bestehlen(z.B. im Einzelhandel), es gibt mindestens 200 Millionen bezahlte Fehltage wegen Krankheit, obwohl diese Mitarbeiter nicht krank sind („krank feiern“).

Darüber lese oder höre ich nichts in den Medien.

W a r u m ???

 

Jetzt ist in Afghanistan Frieden möglich

Erstmals in der Geschichte des 17-jährigen Konfliktes schwiegen während der religiösen Feiertage die Waffen.
Bislang unvorstellbare Szenen spielten sich ab: Afghanen – Zivilisten, Soldaten, Taliban, Regierungsvertreter – lagen sich in den Armen und feierten gemeinsam das Ende des Fastenmonats Ramadan. Als die Führung der Taliban nach drei Tagen das Ende des Waffenstillstandes verkündete, folgten viele ihrer Kämpfer dem Befehl nur widerwillig. Offensichtlich hat sich das verlässliche Engagement der Nato für Sicherheit bewährt; es hat den notwendigen politischen Spielraum für einen afghanischen Friedensprozess eröffnet.

Präsident Ghanis Regierung hat mutig gehandelt, innenpolitische Risiken in Kauf genommen und so den Boden für eine Friedenslösung bereitet. Trotz mehrerer Anschläge in Kabul bot Ghani den Taliban Friedensverhandlungen ohne Vorbedingungen an. Mit der einseitigen und erstmaligen Ausrufung des Waffenstillstandes zeigte der Präsident allen Afghanen, dass Frieden mehr als nur eine ferne Zukunftsvision sein kann.

Die junge Generation, die die Hälfte der Bevölkerung ausmacht, erlebt zum ersten Mal Frieden im eigenen Land. Es bilden sich erste Ansätze einer noch nie dagewesenen Friedensbewegung. Junge und gut ausgebildete Menschen, darunter auch immer mehr Frauen, übernehmen Verantwortung für Frieden, Reformen und den Aufbau ihres Landes.

Die Taliban müssen begreifen, dass sie nicht durch Terror, sondern nur am Verhandlungstisch einen legitimen Platz in der Gesellschaft erreichen können.

Es geht vor allem um die schwierigen Fragen der Versöhnung und der Reintegration ehemaliger Kämpfer, wobei die Regierung klarstellt, dass grundlegende Errungenschaften wie die Menschenrechte – gerade auch für Frauen – nicht verhandelbar sind.

Die Nachbarstaaten Afghanistans müssen – auch im eigenen Interesse – in den Friedensprozess einbezogen werden; dazu haben sie sich auch in einer Reihe von internationalen Erklärungen bekannt.

Der Kampf gegen die Korruption und die Durchsetzung rechtsstaatlicher Verhältnisse – besonders gegen den Widerstand ehemaliger Kriegsfürsten – sind unabdingbar.

Die Nato-Staaten werden Afghanistan so lange unterstützen, bis der Friedensprozess abgeschlossen und der Rechtsstaat durchgesetzt ist. Dazu leistet auch Deutschland mit seiner zivilen und militärischen Unterstützung einen wichtigen Beitrag. (Erschienen in der FAZ – hier gekürzt wiedergegeben)

 

Das Geschäft mit der Angst

Die EZB hält die Zinsen immer noch niedrig und muss dies auch noch länger durchhalten, weil die weltweit hohe Verschuldung bei zu hohen Zinsen zu einem Kollaps führen kann; ich vermute, dass die EZB die Zinsen im nächsten Jahr auf 0,5 Prozent anheben wird. Deutlich höhere Zinsen würden Länder wie Italien oder Griechenland überfordern und eine erneute Eurokrise herbeiführen.
Was sollen die Sparer also entscheiden, wenn sie z.B. für das Alter vorsorgen wollen?
Die erste Antwort ist: Wohneigentum anschaffen! Wenn Ihr Haus oder Ihre Wohnung abbezahlt ist, wenn Sie in Rente gehen, dann kommen Sie gut klar, auch wenn Ihre Rente nicht sehr hoch ist.
Bei der Alternative wird es kompliziert. Welche von den hunderten Möglichkeiten, die mir von allen Seiten angeboten werden, soll ich auswählen ? Auf diese Frage komme ich immer mal wieder zurück. Heute geht es darum, Sie vor den zahlreichen Finanzberatern, Finanzexperten, Finanzzeitschriften und Institutionen zu warnen, die Sie nicht optimal beraten, um es höflich auszudrücken.

Die unseriöseste Finanzzeitschrift Deutschlands heißt FOCUS Money – darauf komme ich noch ausführlich zurück.

Heute geht es um „Der Aktionär“. Diese Finanzzeitschrift ist offensichtlich völlig schmerzfrei, wenn sie z.B. im Januar 2016 folgende Horror-Ankündigungen des Börsenanalytikers Martin Armstrong veröffentlicht:

„Mein Modell sagt, dass es Zyklen gibt, die genau 86 Jahre dauern. Der laufende Zyklus endet 2017. Ab dann erleben wir die H ö l l e. Die Staaten sind unfassbar hoch verschuldet und das fliegt uns um die Ohren. Die Steuern werden ab 2017 dramatisch ansteigen. Die Immobilienpreise werden drastisch fallen. Die Krise schlägt überall zu. Wir können uns auf den Zusammenbruch von Staaten gefasst machen.“ Jetzt haben wir das Jahr 2018 und wir warten auf die Hölle.

Warum schreibt „Der Aktionär“ diesen Mist? Ich glaube es gibt zwei Gründe: 1. Irgend wann passiert tatsächlich mal ein tiefer Absturz; dann kann die Zeitschrift auftrumpfen „Wir haben es gesagt.“ 2. Die Zeitschrift empfiehlt z.B. Aktien, die sie selber in Fonds oder ähnlichen Konstruktionen hält. (Darauf macht sie die Leser pflichtgemäß aufmerksam). Die Leser werden in Angst und Schrecken versetzt und folgen den Empfehlungen des Angstmachers.

Ich kenne übrigens keine Zeitschrift, die in solch aggressiver und inkompetenter Weise gegen die Politik und gegen Politiker hetzt; wahrscheinlich ist das Marketing und fällt bei den immer noch vorhandenen Lesern auf fruchtbaren Boden. Der Verleger der Zeitschrift heißt Förtsch und war bei der Einführung des sogenannten „Neuen Marktes“ so übereifrig, dass er einigen Ärger bekam.

 

Ignoranz

Ignoranz gegenüber der eigenen Inkompetenz oder auch Dunning-Kruger-Syndrom, kurz DKS.
Entdecker David Dunning, ein Sozialpsychologe in New York, umschreibt das Problem so:
Die Leute sind so inkompetent, dass sie nicht einmal merken, dass sie inkompetent sind.
Und nicht nur das: Sie halten sich auch noch für kompetenter als die anderen.
Da fallen mir sofort ein paar Artgenossen ein.

 

Inkompetenz

Ignoranz gegenüber der eigenen Inkompetenz oder auch Dunning-Kruger-Syndrom, kurz DKS.
Entdecker David Dunning, ein Sozialpsychologe in New York, umschreibt das Problem so:
Die Leute sind so inkompetent, dass sie nicht einmal merken, dass sie inkompetent sind.
Und nicht nur das: Sie halten sich auch noch für kompetenter, als die anderen.
Da fallen mir sofort ein paar Artgenossen ein.

 

Umarme jemanden

Ein Freund von mir
erinnert sich noch heute,
wie er seinen Vater sah,
der die Hand seines
Großvaters küsste,
als der im Koma lag.

Kurz bevor er starb.
Noch nie zuvor
hatte er gesehen, wie sich die beiden küssten.

Es war das einzige Mal,
dass sie sich küssten.

Und die einzige Umarmung
mit seinem eigenen Vater?
Als seine Schwester starb.

Nicht, dass sie sich
nicht nahe standen.
Sie waren nur erwachsen,
waren Männer.
Erst der Tod konnte
diese Regeln brechen.

Aber Kinder wissen
nichts von Regeln.
Sie umarmen und
wollen umarmt werden.

Wenn es also einen Rat
gibt für alle, die dieses
Buch lesen, hier ist er:

Berühre jemanden,
den du lieb hast.

Umarme ihn.

Drücke sie.

Küsse ihn.

Es ist pure Magie.
Und sie gehört uns.
Tag für Tag.

 

Deutschland hat Karriere gemacht

Unser Land gehört – gemessen an der Einwohnerzahl – zu den drei erfolgreichsten Ländern der Welt – und das nach zwei verlorenen Weltkriegen, dem Verzicht auf die deutschen Ostgebiete, der Teilung und Wiedervereinigung.
Niemand hätte vor siebzig Jahren diese Entwicklung für möglich gehalten. Unser Dank gilt den Trümmerfrauen, den Millionen Gastarbeitern, Mitarbeitern und Unternehmern und Gewerkschaften.
In dieser Zeit haben auch unsere Politiker – von wenigen Ausnahmen abgesehen – einen Super-Job gemacht; sie haben einen wesentlichen Anteil an unseren Erfolgen.

Robert B. Goldmann aus New York drückt es so aus:

„Jetzt freuen wir uns wieder auf den jährlichen Besuch in der Heimat und die vielen langen Gespräche in einem Deutschland, das für Europa und die Welt zum Segen geworden ist. Auch wenn sich die Deutschen politisch streiten, sollten sie wissen: Als freie Gesellschaft ist Deutschland ein M u s t e r l ä n d l e !!“

Und der Niederländer Leon de Winter:

„Die Deutschen haben mehr als 60 Jahre nach dem Holocaust ein Land geschaffen, das stolz und selbstbewusst auf seine eigene Fahne schauen darf. Ein Deutschland, für das jeder nüchterne Beobachter nur Bewunderung haben kann.“

Das sind zwei Stimmen aus dem Ausland !! Wir Deutsche lassen kein gutes Haar an unseren Politikern, weigern uns aber, den politischen Parteien beizutreten und die Sache besser zu machen; Politiker-Bashing ist Volkssport. Oder haben Sie, liebe Leser, schon mal einen Politiker gelobt?
Natürlich haben viele Medien mit ihrer verleumderischen und ignoranten Berichterstattung ganz wesentlich zu dieser Verachtung der Politiker beigetragen. Ein widerliches Beispiel: „Glaubwürdigkeit und Verantwortung sucht man in der Politik vergebens. Man reibt sich vor den Wahlen die Augen über die Scheinheiligkeit unserer Politiker, die, mit einer Dauerkarte im „Ämter-wechsle-dich-Spiel“ ausgestattet, Prinzipien mal eben über Bord werfen und das Gegenteil von dem proklamieren, was vor kurzem noch Parteiprogramm war.“
Schon in der Weimarer Republik waren Teile der Medien mitverantwortlich für die Machtergreifung der Nazis.

Deutschland ist ein wunderschönes Land mit seinen Meeren, Seen, Bergen, Flüssen, Tieren, Pflanzen, Dörfern und Städten.

Für die Aufarbeitung unserer Nazigeschichte, für unsere Verfassung und den Rechtsstaat, für die durchgehende Solidität unserer Politik, für die Leistungen unserer Wirtschaft und Wissenschaft u.v.a.m werden wir in der ganzen Welt geschätzt.

Jetzt müssen wir mit allen Kräften die Europäische Union stabilisieren und voranbringen und unseren Nachkommen ein gutes Leben ermöglichen.

 

Erektions – Störungen ?

Fast 20 Jahre lang haben die SPIEGEL – Machos sich damit befriedigt, Angela Merkel zu diffamieren und aus dem Amt zu schreiben. Das ging schon im Mai 2001 los, als der SPIEGEL titelte: „Das Vertrauen ist weg. Es ist einsam geworden um die Vorsitzende aus dem Osten.“ Seitdem ist Merkel unzählige Male auf der Titelseite und in großen und kleinen Geschichten mit Häme, Dummheit und Arroganz niedergemacht worden; ein paar Beispiele:
– 2005: „Die unsichtbare Vorsitzende ist zu zögerlich, zu wolkig, zu missmutig.“
– 2011: „Kaum einer hat noch Grund, loyal zu Merkel zu sein. Merkel bekommt ihre Kanzlerschaft nicht in den Griff.“
– 2011 vor der Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm: „Es liegt an ihr. Sie kann es nicht. Sie kann nicht erklären, nicht überzeugen, nicht führen. Dann hat sie ihre Kanzlerschaft verwirkt.“

– 2012: „Wie Merkel das Land in die Erstarrung regiert.“

– 2013 – Merkel wieder auf der Titelseite: „Die neue Selbstgefälligkeit der Angela Merkel. Sie verweigert dem Land wichtige Debatten und hat nur sich selbst im Angebot.“

– Im November 2015 stellte der SPIEGEL eine stille Kapitulation und eine Erosion von Merkels Autorität fest.

– Im September 2016 meint der SPIEGEL, dass Spätphasen einer Kanzlerschaft quälend seien und schrieb mal wieder „Herbst der Macht.“
– Nachdem mitten in der Flüchtlingskrise der Tenor bei STERN, ZEIT, BILD und Konsorten einhellig war (Merkels Kanzlerschaft ist zu Ende) titelte der SPIEGEL noch Ende Juni 2018: „Endzeit. Merkels Finale.“

Als ich dann heute (7.7.2018) am Bahnhof meine Zeitungen kaufte und mein Blick auf das SPIEGEL – Titelblatt fiel, traf mich ein Schock: Nur ein ganz kleines Merkel-Foto unten in der Ecke mit der Zeile „Warum Merkels Kanzlerschaft am seidenen Faden hing“ und als Titelfoto ein Liebespaar mit der Schlagzeile „Für immer? Wie Liebe gelingt“

Schlagartig wurde mir klar, dass Merkel bei den in die Jahre gekommenen SPIEGEL – Machos als Lustobjekt ausgedient hat und dass jetzt jüngere Frauen herhalten müssen. Und die Klatschpresse wie „Gala“ und „Die Bunte“ etc. bekommt h a r t e Konkurrenz.

 

Soll man Gold oder Goldaktien kaufen?

Eine sehr schwierige Frage! Es gibt durchaus seriöse Experten wie Dr. Jens Erhardt, die empfehlen, fünf bis zehn Prozent seines Vermögens in Gold anzulegen, damit ein Risikoausgleich geschaffen wird, wenn die Inflation explodiert oder wenn wir eine rabiate weltweite Wirtschaftskrise bekommen.

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ARD abschalten

Wir Bürger können leider nicht verhindern, dass uns Zwangsgebühren auferlegt werden, mit denen ARD und ZDF finanziert werden; nachdem mir Frau Slomka die Nachrichten im ZDF verleidet hat, bin ich zur ARD übergelaufen – aber nach den Ereignissen der vergangenen Tage geht auch das nicht mehr.
Das Nachrichten-Chaos um die Merkel-Seehofer-Auseinandersetzung hat wieder mal gezeigt, dass Sensationsgier und Quoten-Geilheit über allem stehen – auch über den Fakten.
N i e m a l s würde eine Nachrichtensendung mit der Ansage eröffnet: „Wir wissen noch nicht, ob Herr Seehofer zurückgetreten ist………..“ Was für eine Blamage wäre das !! Da faseln die Moderatorin und die leitende Dame vom Studio Berlin und der Reporter bei der CSU-Sitzung in München eine geschlagene halbe Stunde lang über Heiße Luft – es war extrem peinlich; die einzige Tatsache, über die berichtet wurde („Herr Seehofer ist zurückgetreten“) war erfunden.
Und wenn dann noch ein gewisser Kai Gniffke als Chefredaktuer der ARD jedwede Kritik zurückweist und seine Kompetenzen völlig mißachtet und den Rücktritt der Bundeskanzlerin fordert, dann muss ich ganz schnell einen Grappa trinken, um keinen Wutanfall zu bekommen (vor einigen Tagen hatte auch ein sogenannter Journalist vom MDR den Rücktritt der Kanzlerin gefordert auch da war ein Grappa fällig).
Was wir Bürger tun können: Wir schalten die ARD-Sender nicht mehr ein, senken die Quote, verringern damit die Einnahmen und zwingen die Sendeleitung, den gesamten Bereich Politik einzusparen und nur noch Tatort zu produzieren.

 

E u r o p a f i r s t

„Das vereinigte Europa ist die einzige vernünftige Utopie, die wir Europäer je ersonnen haben. Lassen wir einmal die offensichtliche Tatsache beiseite, dass nur ein vereinigtes Europa die Chance hat, in der Welt irgend etwas darzustellen, eine Kultur und politische Verfasstheit zu bewahren, die besser als jede andere ein Gleichgewicht zwischen Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit herzustellen vermag.

Der europäische Sport heißt nicht Fußball, sondern K r i e g. Das letzte Jahrtausend hindurch haben wir Europäer uns umgebracht: In hundertjährigen Kriegen, in dreißigjährigen Kriegen, in Bürgerkriegen und Religionskriegen oder in Weltkriegen, die eigentlich und in Wahrheit europäische Kriege wahren. Natürlich glauben manche, ein Krieg sei inzwischen in Europa unmöglich, ich glaube das nicht. Das Außergewöhnliche in Europa ist nicht der Krieg – sondern der Frieden. Es reicht schon, dass Probleme auftreten wie jetzt, und schon blüht wieder der Nationalismus auf. Schon allein, um damit Schluss zu machen, lohnt sich ein Vereinigtes Europa. (Javier Cercas in der FAZ)

Das R e c h t , der R e c h t s s t a a t ist die europäische Leitkultur !!

Ich habe eine Bitte an alle Schüler, Studenten und Lehrer: Lesen Sie das Buch „Höllensturz“ von Ian Kershaw ! Dann zweifelt niemand von Ihnen an der Notwendigkeit eines vereinten Europa. Der „Höllensturz“ wirkt wie ein flammendes Plädoyer für Europa.

„In Europa kommen heute all die richtigen Elemente für einen radikal neuen Traum zusammen, einen Traum, der für die gesamte Welt viel attraktiver ist, als der unzeitgemäße amerikanische Traum. Die Unterschiede zwischen amerikanischen und europäischen Werten sind fundamental. So definieren Europäer Freiheit und Sicherheit völlig anders als die Amerikaner, die Freiheit mit Autonomie, mit individueller Unabhängigkeit und Mobilität assoziieren und dies mit Geld zu erreichen versuchen.

Für Europäer ist Freiheit nicht Autonomie sondern Einbettung, menschlicher Beziehungsreichtum.

Der amerikanische Traum stützt sich auf uneingeschränktes Wirtschaftswachstum, materiellen Reichtum und individuellen Fortschritt, der europäische Traum aber auf Lebensqualität, nachhaltige Entwicklung und eine nährende Gemeinschaft.“ (Jeremy Rifkin)

 

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

Der deutsche Staat hat in den letzten Jahren seine durch die Finanzkrise aufgeblähte Verschuldung stark abgebaut, liegt aber immer noch über dem mit der EU vereinbarten Limit von 60 Prozent vom Bruttosozialprodukt.

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Eine gefährliche Mischung

Sogenannte Experten, die zu allem was zu sagen haben, begegnen uns täglich in den Medien; diese Herrschaften leiden an einem Doppel-Defekt: Arroganz plus Dummheit.
Sie halten sich für intelligenter und informierter als ihre Kollegen (= Arroganz), wissen aber nicht, dass das Gegenteil der Fall ist (=Dummheit).

Natürlich gilt das auch für einige Politiker oder Journalisten; das gilt nicht für Mitarbeiter des SPIEGEL, denn deren Werbespruch sagt ganz deutlich: „Nichts als die Wahrheit.“ So kann es auch nicht für das Augstein-Söhnchen Jakob gelten, der folgende „Wahrheiten“ absondert:

Die unteren 40 Prozent der Lohnempfänger verdienten 1995 mehr Geld als 2015 (bereinigt um die Inflation). Beinahe die Hälfte der Deutschen seien somit „verarscht“ worden.

Auf diese abenteuerliche Behauptung muss man nicht eingehen, wenn selbst der eher linke Paritätische Wohlfahrtsverband einräumt, dass auch die Einkommen der unteren Lohngruppen seit 1995 – bereinigt um die Inflation – zu- und nicht abgenommen haben.

Nichts als die Wahrheit ? Arroganz ? Dummheit oder cleveres Marketing?

 

Nur ein kleiner Vogelschiss

Ich lese soeben in den Nachrichten, dass unser Bundespräsident Steinmeier bei der Eröffnung der Gedenkstätte Malyj Trostenez (nahe Minsk/Weißrussland) daran erinnerte, dass dort Deutsche mehr als 600 Dörfer samt ihrer Bewohner a u s g e l ö s c h t haben.
Ich beschäftige mich seit 60 Jahren mit den deutschen Verbrechen während der Nazizeit – von diesem Ort und diesen Verbrechen habe ich noch nie gehört.
Bei den etwa zehn Millionen von Deutschen außerhalb der Kriegshandlungen ermordeten Menschen (Juden, Behinderte, Homosexuelle, Zigeuner, Kriegsgefangene usw.usw.) sind die paar hunderttausend Opfer in der Sowjetunion nicht der Rede wert.
Eben nur ein kleiner Vogelschiss.
(Die nationalistische Partei AfD soll in Bayern schon vor der SPD liegen: Müssen wir uns Sorgen machen?)
Ich bin immer noch extrem wütend auf die Katholische Kirche, die zum Katholikentag einen AfD-Mann eingeladen hat; das erinnert mich sofort an das Verhalten der Priester und Bischöfe im 3. Reich, die sich bestenfalls „neutral“ verhalten und zu tausenden den rechten Arm erhoben haben; einige wenige haben sich den Nazis widersetzt; die Geschichte der Kirchen in der Nazizeit und das Verhalten des Papstes ist immer noch nicht umfassend erforscht – auch weil die Kirchen wichtige Dokumente unter Verschluss halten.
Ich bin auch sauer auf die Stadt Münster, die direkt oder über die Sparkasse den Katholikentag und damit auch das Auftreten der AfD mit Steuermitteln finanziell gefördert haben.

 

Phantasielos und langweilig

Deutschland hat gegen Korea verdient verloren und ist ausgeschieden; das ist ärgerlich. Viel mehr als die Niederlage ärgert mich, daß Herr Löw nach zwei ähnlich schlechten Spielen bei seinem Guardiola-Fußball geblieben ist und das war eine krasse Fehlentscheidung, wie man gegen Schweden und Mexiko sehen konnte.

Ja, ja -Guardiola ist mit seinem System sehr erfolgreich; aber du musst Spieler haben, die das perfekt beherrschen und die bis in die Nasennebenhöhlen motiviert sind; waren unsere Spieler extrem motiviert? Bitte, liebe Leser, beantworten Sie sich diese Frage selbst. Wie viele unserer Spieler sind geeignet für das System? Özil ja, aber nicht heute, das hätte sich jedes Kind denken können nach den Ereignissen der letzten Wochen und nach seinem Spiel gegen Mexiko. Özil ist ein Schönwetter-Spieler, der für solche Spiele wie gegen Südkorea ungeeignet ist. Toni Kroos ist sehr geeignet – auch für andere Systeme. Alle anderen (Timo Werner, Leon Goretzka, Thomas Müller, Marco Reus) brauchen mehr individuelle Freiheit in ihrem Spiel, dann kann der Gegner sie vorher nicht ausrechnen.

Warum haben wir keine superschnellen langen Bälle gespielt, bevor die Koreaner sich wieder komplett zurückgezogen haben? Warum sind Süle und Hummels kaum zu Kopfbällen gekommen? Offensichtlich sind Flanken im modernen System von Herrn Löw verpönt: Der Ball muss ins Tor getragen werden. War Hummels nicht besonders motiviert oder irre ich mich da?

Der Bundestrainer hat uns schon phantastische Spiele verschafft und ich hoffe, daß er bleibt – wenn er lernfähig ist.

(Es gibt übrigens noch einen Grund, warum ich den Guardiola-Fußball nicht mag – ich finde ihn todlangweilig; ich sehe mir im Fernsehen lieber Sandhausen gegen Heidenheim an, wo es richtig zur Sache geht, als ein Spiel der Bayern gegen einen anderen Bundesligisten).

 

Tendenziös oder objektiv?

Am gleichen Tag (5.6.2018) lese ich zu Merkels Bemühungen um Europa folgende Schlagzeilen:

  • Süddeutsche Zeitung: „Ohne Enthusiasmus. Paris und Brüssel reagieren verhalten auf Merkels Europa-Pläne.“
  • FAZ: „Brüssel und Paris loben Merkels Vorschläge. Juncker: Sie stärken die Handlungsfähigkeit der EU.“
 

M e r k e l – M a f i a – M o n e t e n

Die klassischen gedruckten überregionalen Medien (SPIEGEL, ZEIT, Stern, WELT u.v.a.m.) haben in den letzten 15 Jahren etwa die Hälfte ihrer Leser eingebüßt; jetzt geht es um die nackte Existenz: Wie halte ich meine Leser bei der Stange? Wie kann ich mit dem Internet konkurrieren? Die Antwort ist einfach: Mit Fake News, mit üblen Verleumdungen und mit dem alten Journalisten-Spruch: „Bad News are good News.

Ein bevorzugtes Opfer dieser ertragreichen Geschäftsstrategie ist Angela Merkel, die in der überwiegend seriösen FAZ a.S. von einer gewissen Prof. Gertrud Höhler als „Patin“ bezeichnet und wie folgt porträtiert wurde:

„Angela Merkels System kennt nur ein Ziel: Machterhalt. Dafür räumt es erst die Spielgefährten ab, dann die Spielregeln. Das System Merkel räumt Gesetze und Wertkonzepte ab. Merkels Wetterlage bietet Umstürzlern beste Chancen. Merkel geht es nicht um Wahrheit, sondern um Zeitgewinn: Eher baut Merkel eine andere Republik, als mit diesem alten Kahn zu scheitern.“

Angela Merkel wird seit Jahren beschimpft, verunglimpft und auf verlogene Weise diffamiert. Von rechts außen (Junge Freiheit) über den grün/linken Main-Stream bis hin zur radikalen Linken sind sich alle einig, daß Merkel das Gesetz bricht, daß sie nichts entscheidet, daß sie Ängste schürt, um Gehorsam zu erzwingen usw. usw. usw.

Mit der äußerst positiven Entwicklung unseres Landes hat die Bundeskanzlerin rein gar nichts zu tun; zur Erinnerung:

– Deutschland hat die schwerste Wirtschaftskrise mit über fünf Millionen Arbeitslosen und die äußerst gefährliche Finanz- und Eurokrise nicht nur überwunden, sondern steht mit seiner sozialen Marktwirtschaft, mit seinen weltweit erfolgreichen Unternehmen, mit der höchsten Beschäftigten-Zahl aller Zeiten, mit den deutlich gesunkenen Schulden, mit dem dualen Bildungs-System u.v.a.m. sehr gut da. Man könnte Deutschland als das erfolgreichste Industrieland der letzten 15 Jahre bezeichnen. Deutschland wird immer beliebter in der Welt: „Das Ansehen Deutschlands steigt kontinuierlich – auch wegen Angela Merkel“ – so heißt es in einer Studie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, in der auch festgestellt wird, dass wir um unsere stabilen politischen Verhältnisse beneidet werden.

Mit all dem hat Angela Merkel aber rein gar n i c h t s zu tun. Die antikapitalistische Süddeutsche Zeitung entblödet sich nicht zu schreiben: „Angela Merkel, da wird Sarah Wagenknecht ganz deutlich, hat Deutschland heruntergewirtschaftet, ihre Politik hat dem sozialen Abstieg von immer mehr Menschen Vorschub geleistet.“

Financial Times: „Merkel wartet nur ab und schlägt dann in Krisensituationen wild um sich. Die Schwäche der Kanzlerin ist: Sie hat die Finanzkrise im Kern nie kapiert.“

Gesine Schwan: „….das tiefsitzende Misstrauen der Kanzlerin gegenüber den Bürgern in Deutschland und gegenüber den europäischen Nachbarn.“

New Statesman England: „Sie ist die gefährlichste deutsche Führungsfigur seit Adolf Hitler. Merkel ist für die Weltordnung und den weltweiten Wohlstand gefährlicher als der iranische und der israelische und der nordkoreanische Präsident.“

Süddeutsche Zeitung: „Der Euro-Kurs der Kanzlerin ist trotz Fehlern richtig, doch sie kann ihn den Bürgern nicht vermitteln.“

Die Süddeutsche Zeitung zeigt ein Foto von einer Anti-Atomkraft-Demo mit dem Transparent :“Angela Merkel -Die deutsche Atom-Nutte.“

Die angesehene spanische Zeitung „El Pais“ vergleicht Angela Merkel mit Adolf Hitler: „Wie Hitler hat Merkel dem Rest des Kontinents den Krieg erklärt, diesmal um sich wirtschaftlichen Lebensraum zu sichern.“

Süddeutsche Zeitung: „Merkel wird also gezwungen sein, im Wahljahr die Steuern wieder anzuheben oder einen finanzpolitischen Offenbarungseid zu leisten.“ (Kommentar: Im Wahljahr wurden die Steuern n i c h t erhöht; eine Entschuldigung der S.Z. gab es natürlich nicht.)

„Die eigene Partei beherrscht sie mit eisiger Kälte, einer in Formeln erstarrten Sprache, die nichts preisgibt, und mit einem Spitzelsystem, das sie von Kohl übernommen hat.“ (Deutschlandbrief)

„Sie ist berechnend und ehrgeizig. Sie ist stur. Machtbewusstsein gepaart mit Unterwürfigkeit ergibt eine perverse Mischung. Merkel richtet ihre Aggressivität gegen die eigene Bevölkerung (Leserbrief)

„Die Domina ist auch nicht mehr das, was sie mal war.“ (Gabor Steingart – inzwischen beim Handelsblatt geschasst)

Das vor Eitelkeit und Selbstverliebtheit triefende Augstein-Söhnchen Jakob: „Merkel hat die Willkommenskultur zur Rausschmeißerkultur verkommen lassen. Wie oft bin ich an dieser Frau verzweifelt, deren einzige Agenda die Macht war.“ „Merkel hat Griechenland in eine Rezession gestürzt, die schlimmer ist, als die berüchtigte Große Depression in den USA.“

Hans-Olaf Henkel: „Merkels Politik hat die Briten aus der EU getrieben.“

Der dubiose Verleger Bernd Förtsch: „Merkels Bilanz als Kanzlerin liest sich wie ein Drehbuch zur Wiedereinführung einer DDR 2.0 in Deutschland. In wichtigen Entscheidungen ist Merkel auf eine Linie eingeschwenkt, die selbst Erich Honecker mit Stolz erfüllen würde.“

Der Modezar Karl Lagerfeld zu Merkels Flüchtlingspolitik: „Man kann nicht, selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen Juden töten, um danach Millionen ihrer schlimmsten Feinde kommen zu lassen.“

Der Chef des Bundesverbandes der Volks- und Betriebswirte Professor Malcolm Schauf: „Merkel tut nichts oder sie macht Dinge, die Deutschland schaden.“

Der STERN übernimmt gerne die Rolle des AfD-Zentralorgans und suggeriert auf der Titelseite, daß für den Mord an Susanna F. Merkels Flüchtlingspolitik verantwortlich ist. Auch die ZEIT verkündet auf der Titelseite: „EinMord, der etwas ändern muss.“

Ein gewisser Hans-Ulrich Rühlke von der FDP: „Frau Merkel hat in der Vergangenheit bewiesen, daß sie jedes Abkommen bricht, wenn es ihr nutzt.“

„Nichts als die Wahrheit. Der S P I E G E L . “ Die SPIEGEL-Macher sind clever und wissen, dass sich Merkel-Bashing super verkauft; dennoch trägt die extreme und oft lachhafte Merkel-Verfolgungsjagd paranoide Züge. Lassen wir die SPIEGEL – Machos sprechen:

– „Wie Merkel und Putin Europa an den Rand des Abgrunds brachten.“

– „Die Monarchin – Wie Merkel das Land in die Erstarrung regiert.“

– Der SPIEGEL fragt: „Frau Diehl, das Elbhochwasser verschafft Frau Merkel die Möglichkeit, in Outdoor-Jacke den Helfern die Hand zu geben. Nutzt ihr das bei der Bundestagswahl?“ (Kommentar: SPIEGEL out door !!)

– „Muttis Konvoi. Hunderte Lastwagen mit Hilfsgütern sind auf dem Weg in die Ukraine. Der Kanzlerin geht es um eines – schöne Bilder.“

– „Merkel besucht mit ihrem Mann und dem polnischen Botschafter die Ausstellung „Tür an Tür – Polen/Deutschland“. Während sich Merkel und ihre Begleiter also in lebendige Ausstellungsstücke verwandeln, muss ein anderes Kunststück auf Vollendung warten: die Euro-Rettung.“
– Ein Herr Minkmar (SPIEGEL) führt die „Ödnis und Leere in der deutschen Kulturlandschaft auf die Erschöpfung nach zwölf Jahren Merkel zurück.“

– „Kanzlerin Merkel hat hunderttausenden arabischen Männern eine Chance auf ein besseres Leben gegeben – nicht aber deren Familien. Ein Besuch bei den zurückgelassenen Frauen und Kindern, für die nun kein Mitleid mehr übrig ist.“ (Kommentar: Einfach nur widerlich – primitiver geht es nicht !!!)

– Großer Leitartikel: „Staatsaffäre Böhmermann. Angela Merkel ist der türkische Präsident wichtiger als die Freiheit der Kunst.“ (Kommentar: Den türkischen Präsidenten als Ziegenficker zu bezeichnen ist also Kunst ???)

Liebe Leser, ich kann Ihnen als Merkel-Fan nicht ersparen, auch einige prominente positive Stimmen zu hören:

– „Ohne solide Entwicklung der Staatsfinanzen, ohne hohe Produktivität und ohne Reformen werde die Krise nicht überwunden, sagte Angela Merkel und ließ niemanden im Unklaren darüber, was sie von schuldenfinanziertem Wachstum hält: N ic h t s !! Die Amerikaner und Asiaten und Europäer hatten in Berlin den Eindruck, daß eine unprätentiös-selbstbewusst auftretende Kanzlerin zu ihnen sprach, die Europa nach vorne treiben will und die sich nicht mit dem Abstieg aus der Weltliga abzufinden bereit ist; die meisten waren davon ziemlich beeindruckt.“ (FAZ)

– „Angela Merkel handelt nach dem Sprichwort „Erst wäg`s – dann wag`s ! Erst denk`s, dann sag`s“.

– Shimon Peres: „Es gibt Politiker, die moralisch handeln, wie z.B. Angela Merkel. Sie hat die Flüchtlinge nicht eingeladen, sie stand vor einem Dilemma. Ben Gurion war ein ehrlicher Mann, ein wenig so wie Angela Merkel, sehr unschuldig, überhaupt nicht zynisch.

– Die Pädagogik der Angela Merkel: Wir schaffen das Drama in unserem Leben ab, das daraus entsteht, dass die Dinge anders sind, als wir sie uns im Moment wünschen. Wir stellen uns der Gegenwart, sehen von uns selbst ab und machen einfach unsere Arbeit.“ (Fundstück)

– „Wie dem Bundestrainer ist Merkel jedes Auftrumpfen fremd, nicht anders als er hat sie nie aufgehört zu lernen und ebenso ihren Weg beim Gehen finden müssen. Was dabei herausgekommen ist, sieht man ja.“(Volker Zastrow – FAZ a.S.)
– Barack Obama: „Eine der großartigen Qualitäten Angela Merkels ist ihre Zuverlässigkeit. Sie ist ehrlich.“

– Edi Rama, Ministerpräsident von Albanien: „Merkel hat die Länder des Balkans zusammengebracht. Es war ihre Vision und es ist ihr Verdienst. Die Justizreform, die ein Kernstück unseres Reformwerks ist, die hohe Mehrheitshürden im albanischen Parlament zu überwinden hatte, wäre ohne sie unmöglich gewesen. Sie ist eine Quelle der Ermutigung.“

– BAP – Gründer Wolfgang Niedecken zum Flüchtlingsthema: „Ich habe großen Respekt vor Angela Merkel, wie sie sich positioniert hat und das durchhält.“

– Robert B. Goldmann aus New York: „Schwächesymptome in Washington und Europa sind nicht zu übersehen. Die Ausnahme ist Angela Merkel, die ihre führende Rolle zurückhaltend spielt.“

– SAP – Chef McDermott: „Merkel ist eine exzellente Vordenkerin in Sachen Technologie. Ihr ist sehr bewusst, welche Bedeutung Themen wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung haben, um die globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.“

– Yasmina Reza (französische Autorin): „Sie gebietet Respekt und ich sehe sie mit zärtlichen Augen. Ich mag ihr Gesicht, ihren Gang, ihre Art, sich zu geben, ich sehe noch das kleine Mädchen in ihr. Ich liebe ihre Zurückhaltung, ich schätze dieses leicht distanzierte Verhalten, diese Diskretion. Sie haben mit ihr in Deutschland Stabilität und Nachhaltigkeit an der Spitze.“

– Wolf Biermann: „Das hysterisch verspottete Wort „Wir schaffen das“ finde ich goldrichtig.“

– Billie Jean King: „Heute, mit 74, träume ich davon, irgendwann Angela Merkel zu treffen. Sie ist eine Heldin für mich: eine weltweit respektierte Regierungschefin und ein Beispiel dafür, was eine Frau erreichen kann.“

Und zu allerletzt: „Was erwarten Sie von einem Busfahrer? Soll er Visionen und große Pläne haben, soll er singen und mich mit Anekdoten unterhalten? Oder soll er einfach konzentriert „auf Sicht“ fahren? Auf jede Gefahr regieren?

Er soll mich ohne Schaden ans Ziel bringen !!

Angela Merkel ist so ein Busfahrer. Schlicht, einfach, ohne großartige Ideen. Deswegen habe ich sie gewählt, und deswegen wählen sie die Deutschen.“

 

Die T r u m p – K o p i e

Ich bin froh, daß Markus Söder als Ministerpräsident Bayerns nicht ganz so viel Unheil anrichten kann, wie sein Kollege Trump in Washington; aber Söders Rücksichtslosigkeit gegenüber seiner Schwesterpartei, gegenüber der Bundeskanzlerin, gegenüber den meisten EU-Ländern und deren Problemen und natürlich auch gegenüber hunderttausenden Menschen, die unsere Hilfe brauchen, ja, Söder kommt seinem Vorbild sehr nah. Also haut er drauf, damit die Wähler Bayerns sagen: „Was sollen wir die AfD wählen, Söder ist die noch bessere Lösung.“

Natürlich brauchen wir baldigst ein europäisches Einwanderungsgesetz, dass einer festzulegenden Anzahl von Kriegsflüchtlingen (Beispiel Syrien) die Einreise erlaubt; a l l e EU-Länder müssen mit Sanktionen gezwungen werden, einen angemessenen Anteil zu übernehmen.

Ich wäre auch damit einverstanden, daß Asylbewerber eine Prüfung über sich ergehen lassen müssen, ob ihr Asylantrag berechtigt ist; diese gesamte Prüfungsprozedur muss abgeschlossen sein, bevor der Asylbewerber sich in seinem Aufnahmeland frei bewegen kann.

Schließlich müssen wir dringend Fachkräfte aus aller Welt motivieren, zu uns zu kommen; wer soll unsere Renten verdienen, wenn der Altersdurchschnitt der Deutschen ständig steigt. Bei diesen Fachkräften müssen wir nur die Regelungen in Australien und Kanada studieren und daraus das Beste machen. (Die Medien meldeten übrigens vor ein paar Tagen, daß schon über 250.000 Flüchtlinge einen Job gefunden haben; das sind überwiegend Jobs, die kein Deutscher übernehmen will).

Ich würde Herrn Söder wünschen, dass er mit seinen beiden Ball-Jungen Dobrindt und Scheuer ein hoch dotiertes Angebot von Herrn Trump annimmt und dafür verantwortlich wird, dass kein Lebewesen die Grenze der USA zu Mexiko überwinden kann.