Wolfgang Amadeus Mozart

ist mir zunächst durch seine traurige Lebensgeschichte ans Herz gewachsen; den Herren Fürsten durfte er vorspielen – eine Scheibe Brot hatten sie nicht für ihn. Mozarts Klarinetten-Konzert ist mein Lieblingsstück. Sollte ich mal sterben – was ich nicht hoffe – dann müsste das Klarinetten-Konzert ertönen und alle Beerdigungs-Gäste würden Rotz und Wasser heulen.

 
 

Kluge Worte

= „Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.“ Heinrich Böll)

= „Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.“ (Coco Chanel)

= „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“ (Hermann Hesse)

= „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.“ (Christian Morgenstern)

= „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ (Benjamin Britten)

= „Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.“ (Chinesisches Sprichwort)

= „Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.“ (Ralph Emerson)

= „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“ (Lee Iacocca)

= „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.“ (John F. Kennedy)

= „Der Geist ist demselben Gesetz unterworfen wie der Körper: Beide können sich nur durch beständige Nahrung erhalten.“ (Vauvenargues)

= „Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch ihre schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.“ (Ricarda Huch)

= „Es gibt Leute, die als charaktervoll gelten, nur weil sie zu bequem sind, ihre Ansichten zu ändern.“ (Robert Lembke)

 

Flüchtlinge, Asylbewerber, Zuwanderer: Eine rein materielle Betrachtung: (w)

= Ohne die Zuwanderung von „Gastarbeitern“ vor allem in den sechziger Jahren wäre das deutsche Wirtschaftswunder unmöglich gewesen und ohne die etwa zwei Millionen Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber, die im Laufe der Jahre eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis erhielten, hätten viele Unternehmen ihre Produktion in Länder verlegen müssen, wo genug Arbeitskräfte zur Verfügung standen. Gunnar Kilian, Personalvorstand von Volkswagen: „Allein bei VW in Deutschland arbeiten Männer und Frauen aus 114 Nationen friedlich und erfolgreich zusammen – Menschen aus Deutschland und europäischen Ländern wie Menschen aus Syrien, Vietnam, Gambia oder Gabun u.a.m.“

= Zahlreiche Branchen würden ohne „Ausländer“ ihren Laden dicht machen, weil die Deutschen an einer Beschäftigung in Krankenhäusern, Gaststätten, Bauunternehmen, Handwerksbetrieben, Reinigungsunternehmen, Schlachthöfen, Hotels, Agrarbetrieben usw. nicht interessiert sind.

Auch die für uns alle immer wichtiger werdenden Pflegeberufe suchen händeringend nach Mitarbeitern und finden sie überwiegend bei Ausländern.

= In den Sechzigern kamen Italiener, Spanier, Kroaten, Portugiesen, deren Kinder in den Jugendmannschaften der Fußballclubs spielten und die nicht selten als Mafiadreckskerle oder Spaghettifresser vom Spielfeldrand beschimpft wurden. Oder es hieß: „Passt bloß auf die Mädels auf ! Die legen alles flach ! Und dann können sie nicht mal Alimente zahlen, die Italo-Anmacher !“ Das hielt übrigens einige hunderttausend deutsche Frauen nicht davon ab, die gut aussehenden Südländer zu heiraten. Diese Gastarbeiter wurden von deutschen Behörden angeworben und haben unseren Wohlstand vorangebracht und leben heute in dritter Generation hier (und sind manchmal deutscher als die Deutschen).

= Dann kam das Jahr 2015 mit weit über einer Million Flüchtlingen. Viele Deutsche gerieten in Panik. Fast alle Medien schürten das Feuer. Die Zustimmung zur AfD und der Hass im Internet und auf der Straße explodierte. Angela Merkel wurde von linken und rechten Medien und aus dem „Volk“ beschimpft und aufgefordert, zurückzutreten. Einige islamistische Attentate in Europa kamen den Hassern gerade recht.

= Sogenannte Qualitätsmedien errechneten, dass „Merkels Flüchtlingswelle“ den deutschen Steuerzahler weit über eine Billion Euro kosten würde, dass deshalb die Steuern erhöht werden müssten usw.

Schon heute steht fest, dass es genau umgekekhrt ist: Weil schon fast 60 Prozent der Flüchtlinge einen Teil- oder Vollzeitjob haben kann der „Tagesspiegel“ schreiben: „Zuwanderer zahlen deutlich mehr ein, als sie in Anspruch nehmen. Die Beiträge von Migranten haben die gesetzliche Krankenversicherung seit 2012 um acht Milliarden Euro entlastet. Ohne die Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung der 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherten um etwa 0,6 Beitragspunkte höher. 6,4 Prozent der aktuell Versicherten sind Zuwanderer; der Anteil der Zuwanderer an den Gesamtbeitragseinnahmen betrug 2019 7,9 Prozent – der Anteil der Zuwanderer an den Ausgaben der Krankenkassen betrug dagegen 3,5 Prozent !!!

= Erstaunlich ist, dass nicht nur „Wir-sind-das-Volk-Fanatiker“ die Flüchtlinge bedrohen, sondern auch gebildete Leute mit Professoren- und Doktor-Titel. Ein Herr Dr. Heinz Gilch schreibt: „Ist es vernünftig, so viele Asylanten ins Land zu holen ? Brauchen wir wirklich so viele neue Arbeitskräfte ? Wäre es nicht besser, wenn neue Fabriken dort gebaut würden, wo wir die Menschen herholen ?“ Und Frau Christa Wolf in einem Leserbrief: „Frau Merkel bürdet den Deutschen finanzielle Lasten auf, die uns noch schwer zu schaffen machen werden. Ihre Selbstherrlichkeit macht mir Angst und macht mich wütend. Auf den deutschen Steuerzahler kommen 400 Milliarden Euro an Kosten zu.“

„Manchmal scheint mir, dass der Hass auf Menschen, die ihre Heimat verloren haben, ironischerweise mit einer inneren Heimatlosigkeit zu tun hat. Dieser völkische Nationalismus sucht sich ein Objekt für seinen Zorn – und leidet doch offensichtlich an der eigenen Instabilität.“ (Carolin Emcke)

 

Zur aktuellen Lage (w)

= Das gestrige Wahlergebnis in Hamburg macht Mut ! Die AfD wurde eingegrenzt. SPD und Grüne werden eine Regierung bilden und eine vernünftige Politik machen. Die FDP hat bestätigt, dass sie unbedingt einen anderen Vorsitzenden braucht, um ihre großen Möglichkeiten auszuschöpfen und die CDU muss schnellstens ihre Kandidaten für den Vorsitz und den Kanzler bestimmen und dann die Reihen schließen. (Die SPD sollte schnellstens ihre beiden Vorsitzenden zu Ehrenvorsitzenden ernennen und in Rente schicken und Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten machen !)

= Nach dem Attentat in Hanau gab es zahlreiche Kommentare; am besten hat mir jener des Schriftstellers Said gefallen: „Endlich, endlich kriechen die Nazis aus ihren Löchern heraus, mit ihrem uralten Hass und dem modernsten Sozialen Netzwerk, aber Deutschland – das demokratischste Deutschland, das es je gegeben hat – wird eine passende Antwort darauf finden: Mit Vernunft und Solidarität.“

Ein Kommentar lautete: „Nur die Anerkennung und Aneignung der deutschen Leitkultur ermöglichen ein gedeihliches Zusammenleben.“ Frage dazu: Müssten sich dann nicht auch die Deutschen die deutsche Leitkultur aneignen ?

= Der Frauenversteher und linke Vordenker der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl, verlangt ein G e s e t z , das die paritätische Besetzung aller Führungspositionen in der Wirtschaft e r z w i n g t !! Das ist ungefähr so sinnvoll, wie den DDR-Sozialismus wieder einzuführen und es ist nach unserem Grundgesetz nicht umsetzbar und vor allem ist es deshalb absurd, weil Frauen an diversen Ausbildungen und Studiengängen keinerlei Interesse haben. Sollen dann Vorstandsjobs mit weiblichen Azubis besetzt werden ?

= Ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln können wir die Weltbevölkerung nicht ernähren. Die cleveren Dänen haben mit der vor sieben (!) Jahren eingeführten „Lenkungsabgabe“ den Einsatz der Pflanzenschutzmittel um v i e r z i g Prozent reduziert, indem sie die Kosten für Pestizide deutlich verteuert haben. Seitdem spritzen die Bauern nicht mehr vorbeugend oder nach festen Spritzplänen, sondern nur noch, wenn es für die Sicherstellung des Ertrags unumgänglich ist.

= Es ist eine Schande, wie dumm und oberflächlich immer wieder über Ägypten und den Präsidenten al Sisi berichtet wird. Nach der geplatzten Ordens-Verleihung in der Dresdener Semperoper bürstet ein Stefan Locke in der FAZ mal kurz alle politischen Fortschritte der letzten Jahre beiseite; er schreibt: „Der Friedensstifter al Sisi hat sich mit Hilfe des Militärs an die Macht geputscht. Seitdem wurden Massenproteste gewaltsam niedergeschlagen, Oppositionspolitiker entführt, Wahlen wohl manipuliert und hunderte Regimegegner hingerichtet.“ Locke schreibt nicht, dass die von al Sisi und den Militärs gestürzte Regierung der Muslim-Brüder kurz davor war, die gesamte Region einschließlich Israel mit islamistischen Terrorakten zu destabilisieren und damit einen Nahostkrieg herbeizuführen, gegen den die Lybien/Irak/Syrien-Kriege ein Kinderspiel sind. Ich kann nicht beurteilen, ob Ägypten demokratisch regiert wird oder überhaupt demokratisch regierbar ist. Fakt ist, dass al Sisi dafür gesorgt hat, dass die koptisch-christlische Kirche geschützt wird und inzwischen ein einigermaßen entspanntes Verhältnis zu den Muslimen pflegt. Fakt ist, dass es trotz riesiger Probleme wirtschaftliche Fortschritte gibt. Fakt ist, dass gegen Terroristen, die brutale Attentate auch gegen Touristen verüben, mit äußerster Härte vorgegangen wird. Fakt ist, dass Ägypten unter al Sisi die von den Muslimbrüdern zerstörte friedliche und konstruktive Zusammenarbeit und Nachbarschaft mit Israel wieder reanimiert hat.

= Die haben es aber eilig !! Das Bundesverfassungsgericht will seine ersten Jahre in der Bundesrepublik und die damit einhergehenden Verquickungen mit dem Nationalsozialismus untersuchen lassen, weil das deutsche Justizministerium in den Archiven auf „schockierende Einsichten“ gestossen war. So hatte ein gewisser Willi Geiger in der Nazizeit an einem Sondergericht mehrere Todesurteile erwirkt. Geiger war von 1951 bis 1977 Verfassungsrichter. In den drei Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg waren tausende Ex-Nazis, die mehr oder weniger belastet waren, in den Behörden und Ministerien und Gerichten tätig. Alle deutschen Institutionen, Konzerne und Vereine haben spät oder gar nicht mit der Aufarbeitung ihrer Nazigeschichte begonnen.

= Die neue EZB-Direktorin Isabel Schnabel redet Klartext und bemängelt eine „Verrohung der Sprache“ bei der vielfältigen Kritik an der Zinspolitik der EZB. Als Beispiel nennt Schnabel einen Bericht der Bild-Zeitung, wo es garniert mit einem Foto des Ex-EZB-Chefs Draghi heißt: „So saugt Graf Draghila unsere Konten leer.“ Und der unsägliche Gabor Steingart, der als Chefredaktuer vom Handelsblatt gefeuert wurde, bezeichnet die EZB-Zinspolitik als „größtes Enteignungsprogramm seit der SED-Zwangskollektivierung“. In diese Reihe passt der AfD-Funktionär Meuthen, der Draghi als Totengräber der deutschen Sparer bezeichnete. Will es diesen ignoranten Hetzern nicht in den Schädel, dass die Zinspolitik der EZB die europäischen Südländer und Irland vor der Pleite grettet hat und dass damit der Euro gerettet wurde und dass auch die vom Export abhängige deutsche Wirtschaft vor dem Ruin bewahrt wurde ! Ohne Draghi hätten wir die Deutsche Mark wieder einführen müssen; das hätte wegen der Aufwertung zu derben Export-Einbrüchen und zu Millionen Arbeitsplatz-Verlusten geführt und das wiederum zur Kanzlerschaft von Herrn Gauland.

= Wir dürfen Gesichtsschleier von islamischen Frauen weder an den Unis noch an den Schulen dulden. Wenn das aktuelle Gesetz für ein Verbot nicht ausreicht, muss schnellstens das Gesetz geändert werden. Das würde übrigens auch den betroffenen Frauen dienen, die zum Tragen des Schleiers gezwungen werden. Inzwischen haben sogar mehrere islamisch geprägte Länder die Verschleierung an den Unis verboten ! Zuletzt bestätigte das ägyptische Oberverwaltungsgericht eine entsprechende Verordnung.

= In der Verfassung des modernen Indonesien sind fünf Grundsätze der „Pancasila“, einer geistig-religiösen Gemeinschaftsordnung zur Sicherung von Harmonie, in der Präambel fest verankert. Inhaltlich dreht es sich um die Herrschaft Gottes, Humanismus, nationale Einheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Radikale Muslime bekämpfen im bevölkerungsreichsten islamischen Staat der Erde zusehends die aus diesen staatstragenden Prinzipien abgeleiteten Verhaltensweisen als „unislamisch“. Gemeint sind u.a. die weit verbreiteten interreligiösen Festivals. Die ultrakonservative islamische Vereinigung „Formasi“ hat die Regierung aufgefordert, solche Feste strikt zu verbieten; denn sie feierten die Vielgötterei, „die dem Islam zuwiderläuft“. Die Radikalen drohten der Staatsführung, sie würden die Dinge selbst in die Hand nehmen, falls die Behörden nicht entsprechend handeln.

Jakarta beobachtet seit Jahren mit Unbehagen, wie der Einfluss eines militant-politischen Islam zunimmt; dessen Hass richtet sich vor allem gegen Christen. Staatspräsident Joko Widodo will diese Radikalisierung, die aus dem Nahen Osten (!!) gesteuert wird, zurückdrängen. So hat er durchgesetzt, dass zwischen der in Jakarta gelegenen Istiqlal-Moschee, die renoviert wird, und der gegenüberliegenden katholischen Kathedrale Mariä Himmelfahrt ein „Tunnel der Freundschaft“ entsteht. Muslime und Christen, so die Botschaft, verbindet mehr als sie trennt. Die bauliche Nähe von Moschee und Kirche bedeutet aus Sicht der „Pancasila“-Lehre, dass beide Religionen sich mit Toleranz begegnen und einander schätzen. Das werde durch den Tunnel noch deutlicher, so Widodo.

 

Auch die Tiedjes dieser Welt schüren Hass und Verachtung ! (w)

Der Attentäter von Hanau verbreitete ein Video, in dem er seine gewaltverherrlichende Ideologie beschrieb. Über Youtube und andere Kanäle werden Hass und Verschwörungstheorien millionenfach verbreitet; allein im zweiten Quartal 2019 sind 9 Millionen Videos, 4 Millionen Kanäle und 537 Millionen Kommentare gelöscht worden.

Selbst wenn alle Hasskommentare sofort gelöscht werden, ist der Hass damit nicht aus der Welt. Könnte es sein, dass dann die Hasser radikalere Wege suchen, so wie es der Attentäter in Hanau vorgeführt hat ?

Ich habe keine Patentlösung. Aber ich weiß, dass Bildung und Wissen und die Begeisterung für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat viele Menschen davon abhalten würde, sich den Hassern anzuschließen und radikale Parteien zu unterstützen.

Aber es ist nicht nur dieser Hass, der unsere Demokratie und damit die Zukunft unseres Landes gefährdet. Es sind auch erhebliche Teile der klassischen Medien, die seit Jahren unsere Politiker, die demokratischen Parteien und die Bundesregierung diffamieren und gleichzeitig Angst vor der Zukunft schüren.

Hans-Hermann Tiedje war Chefredaktuer der Bild-Zeitung und schreibt u.a. in der Finanzzeitung „Euro am Sonntag“ wöchentliche Kommentare, in denen er seine Verachtung und Häme gegen deutche Politiker zum Ausdruck bringt. Drei Tage nach dem Hanauer Attentat versucht er, den CDU-Politiker Norbert Röttgen wie folgt lächerlich zu machen:

„Der Röttgen kommt – Alaaf ! Für Röttgen spricht seine Allwetterfrisur und dass er gepflegt und akzentfrei und salbungsvoll reden kann, auch wenn es öfter Larifari ist, aber das auf hohem Niveau. Vielleicht versucht Röttgen mit seiner Kandidatur nur herauszufinden, ob er in der CDU mehr als sieben Prozent bekommt. Man muss sich eben Ziele setzen. Und Aschermittwoch ist sowieso alles vorbei.“

Ich bin kein Röttgen-Fan – aber ich bin allen Politikern der CDU/CSU und der SPD und der Grünen und der FDP dankbar, dass sie sich von all der Medien-Hetze nicht davon abhalten lassen, sich für uns einzusetzen und zu versuchen, unsere Demokratie am Leben zu halten und eine Machtübernahme der Hasser zu verhindern.

Auch der STERN zeigt sich von dem Hanauer Attentat unbeeindruckt und bringt auf der Titelseite ein Foto von Angela Merkel mit dem Wort „Danke“ und der Aufforderung, doch schon jetzt zurückzutreten. Können Sie sich, liebe Leser, das Geschrei der Medien vorstellen, wenn Angela Merkel jetzt zurücktreten würde ? Eine Schlagzeile würde lauten: „Merkel macht den Weg frei für die AfD“ .

 

12 Leitsätze für ein neues Erziehungsbewusstsein (w)

  1. Erziehung beginnt mit dem Hinterfragen der eigenen Einstellung.
  2. Kinder vertrauen auf die Macht der Eltern. Missbrauche diese nicht.
  3. Gib deinem Kind die Chance, eine eigene Meinung zu bilden.
  4. Lerne, dass dein Kind nicht das werden muss, was du nicht geworden bist.
  5. Deine Zeit ist das Kostbarste, was du deinen Kindern geben kannst.
  6. Konsequenz ist keine Drohung, sondern bedeutet Sicherheit und Schutz.
  7. Das Erfahren von Grenzen ist ein lebenswichtiges Recht und keine Strafe.
  8. Nur derjenige hat Autorität, der andere mittels Begeisterung führt.
  9. Echte Disziplin fördert die Entwicklung und nicht den Gehorsam.
  10. Es gibt keinen Grund, von einem Kind enttäuscht zu werden.
  11. Dein Kind ist zwar nicht dein Partner, aber ein Gleichwertiges Gegenüber.
  12. Wenn die Zeit reif ist, dann lasse dein Kind ziehen.
 

Das Geschäft mit der Angst

Achtzig Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage mit ihrem Leben zufrieden – haben aber Angst vor der Zukunft. Diese Ängste werden von sogenannten Leitmedien seit der Finanzkrise mit Panikmache und absurden Behauptungen gefüttert. So lautet die Schlagzeile der WELT: „Die Bundesrepublik steckt in einer gefährlichen Stagnation. Vor allem die Industrie zieht das Bruttoinlandsprodukt herunter. Und dabei sind die Folgen des Coronavirus noch gar nicht einberechnet“ Und diese WELT entblödet sich nicht und lässt die Sozialistin Kipping vor ein paar Tagen in einem ganzseitigen Artikel folgendes absondern: „Es wird nicht reichen, eine gescheiterte Politik notdürftig zu modernisieren. Wir brauchen eine neue linke Mehrheit für eine dringend notwendige sozial-ökonomische Wende.“

Völlig abartige Bücher, die den größten Crash aller Zeiten ankündigen, werden zu Bestsellern. Eine Wirtschaftszeitung fragt: „Droht ein Bürgerkrieg ?“ Eine „finanzielle Atom-Explosion“ wird angekündigt, die Pleite von Griechenland und Portugal war so sicher wie das Amen in der Kirche und das Ende des Euro stand vor der Tür.

Man könnte diesen ganzen Müll ignorieren. Aber die politischen Auswirkungen der Angstmache sind katastrophal, wie man an der Radikalisierung von Millionen AfD-Wählern und dem zunehmenden rechten Terrorismus erkennen kann. Das alles findet in Zeiten statt, in denen es uns Deutschen gut geht und in denen unsere Demokratie und unser Rechtsstaat funktionieren. Und auch unsere Wirtschaft entwickelt sich auf sehr hohem Niveau und trotz kleiner Einbußen gut ! Unsere Arbeitslosigkeit ist niedrig und wir haben mit 44 Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen einen Rekordwert erreicht !

Was passiert, wenn wir eine derbe Wirtschaftskrise mit zehn Millionen Arbeitslosen und einer hohen Inflation bekommen ? Seit dem Attentat in dieser Woche sehe ich eine rechts- oder linksradikale Machtergreifung nicht mehr als völlig abwegig an.

Die sogenannten Leitmedien stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und versuchen verzweifelt, mit Horromeldungen ihre Leser bei der Stange zu halten.

 
 
 

Ein Theologieprofessor forderte (ohne Erfolg) die Abschaffung des Alten Testaments (w)

Die Kirchen – auch die evangelische Kirche – erheben immer noch den Anspruch, bei der Bibel handele es sich uneingeschränkt um Gottes Wort – also auch das Alte Testament ist Gottes Wort. Im „Lied des Mose“ heißt es: „…….der Herr ist ein Krieger….. Deine Rechte, Herr, ist herrlich an Stärke, deine Rechte, Herr, zerschmettert den Feind. In deiner erhabenen Größe wirfst du den Gegner zu Boden. Du sendest deinen Zorn; er frisst sie wie Stoppeln.“

Das Reformkonzil Vaticanum II verkündete: „Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauche des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer Heiligen Mutter die Bücher des Alten wie des Neuen Testaments in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben (….) Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind.“

Heilig und kanonisch sind also folgende Worte aus der Bibel:

  • „Meine Pfeile mache ich trunken von Blut, während mein Schwert sich ins Fleisch frisst – trunken vom Blut Erschlagener und Gefangener.“ (Dtn. 32; 42)
  • Im Psalm 3 steht geschrieben: „…. denn all meinen Feinden hast du den Kiefer zerschmettert…“ Und in Psalm 9: „Ich will dir danken Herr, aus ganzem Herzen, verkünden will ich all deine Wunder. Ich will jauchzen und an dir mich freuen, … du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet, ihre Namen gelöscht für immer und ewig. Die Feinde sind dahin, zerschlagen für immer, du hast Städte entvölkert, ihr Ruhm ist versunken.“ Und in Psalm 18, ein „Danklied des Königs“: „Ich verfolge meine Feinde und hole sie ein, ich kehre nicht um, bis sie vernichtet sind. Ich schlage sie nieder; sie können sich nicht mehr erheben. Sie fallen und liegen unter unseren Füßen …… Ich konnte die vernichten, die mich hassen. Sie schreien, doch hilft ihnen niemand, sie schreien zum Herrn, doch er gibt keine Antwort. Ich zermalme sie zu Staub vor dem Wind, schütte sie auf die Straße wie Unrat….“ In Psalm 82 betet der fromme Psalmist: „Mach es mit ihnen (den Feinden) wie mit Midian und Sisera, wie mit Gabin am Bach Kischon, die du bei En-Dor vernichtet hast. Sie werden zum Dung für die Äcker…“
  • Zur Preisung Gottes gehört auch die Ermordung von Kindern – wie die Tötung aller Erstgeborenen in Ägypten: „Halleluja ! Lobt den Namen des Herrn ! Lobt den Herrn, denn er ist gütig ! Singt und spielt seinen Namen, denn er ist freundlich! Er erschlug Ägyptens Erstgeburt, beim Menschen und beim Vieh … Er schlug viele Völker nieder … Gepriesen sei der Herr auf Zion, er, der thront in Jerusalem. Halleluja !“
  • Prophet Hesekiel (Ezechiel): „Darum sollen in deiner Mitte Väter ihre Kinder und Kinder ihre Väter fressen.“ (5,10) Es soll ein Drittel von dir an Pest sterben und durch Hunger vernichtet werden in deiner Mitte, und das zweite Drittel soll durchs Schwert fallen rings um dich her, und das letzte Drittel will ich in alle Winde zerstreuen und will hinter ihnen her das Schwert ziehen.“

Das Verlangen nach Gewalt, nach unversöhnlicher Rache und Bestrafung zieht sich durch das ganze Alte Testament:

Was hat das mit J e s u s C h r i s t u s und dem Gebot der Nächstenliebe zu tun ?

Haben wir Christen das Recht, die „Modernisierung“ des Koran zu verlangen, während wir uneingeschränkt zu „unserer“ Bibel stehen ? Oder, wie es in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ heißt: „Beim Blick auf die Prophetie des Alten Testaments muss im Vordegrund das Glaubensbewusstsein von der Einheit der b e i d e n biblischen Testamente stehen. Dies gründet darin, dass es ein und derselbe Gott ist, der in dem einen wie dem anderen spricht, um Zukunft und Hoffnung zu geben.“

Wenn Europa von einem nicht-christlichen Volk mit einem brutalen Krieg überzogen wird, haben dann die überlebenden Christen gemäß dem gültigen Alten Testament die Pflicht, diesen Feind abzuschlachten und zu vernichten ? Wie würden die europäischen und christlich geprägten Nationalisten mit den hier lebenden Muslimen verfahren, wenn es zu einem dritten Weltkrieg käme ? Würden sie dem Alten Testament folgen ? Wie würden die Kirchen-Oberen sich verhalten ?

Die Bibel hat sich (leider) nicht verändert, sondern die Gesellschaft. Die Aufklärung ist keine Leistung des Christentums, sondern das Ergebnis der Emanzipation von demselben.

Könnte man nicht die Bibel und alle Dogmen und Riten, alles Kultische, Liturgische und Sakramentale reduzieren, vereinfachen, jedem Menschen verständlich machen und auf das Gebot der Nächstenliebe reduzieren ?

 

Seelen – Leben

= Mahatma Gandhi: „Bevor ein Kind mit dem Alphabet und anderem Wissen von der Welt befasst wird, sollte es lernen, was die Seele ist, was Wahrheit und Liebe sind, welche Kräfte in der Seele schlummern. Wesentlicher Teil der Bildung müsste sein, dass das Kind unterwiesen wird, wie man im Lebenskampf Hass durch Liebe, Unwahrheit durch Wahrheit, Gewalt durch eigenes Leiden besiegt.“

= Welche Werte geben Sie Ihren Kindern mit ?

Erstens: Du musst teilen. Ein Leben ohne Teilen ist ein armes Leben. Teilen ist die Hauptregel der Welt. Teilen ist ein Liebesakt.

Zweitens: Du musst respektieren. Du musst die Natur respektieren, du musst deine Kollegen und deine Konkurrenten respektieren. Respekt ist ein Liebesakt.

Drittens: Du musst verzeihen. Man kommt nur durch das Leben durch Misserfolge. Jeder Irrtum bringt mich näher an den Erfolg. Jedes Kind fällt hundertmal um, bevor es stehen und laufen lernt.

= Beachtet zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis, so wie das Verlangen nach Nahrung und Schlaf. Diese tiefe Bedürfnis wirkt in allen zwischenmenschlichen Begegnungen. Da die meisten Menschen jedoch an einem Mangel an Beachtung leiden, kompensieren sie es vielfach mit Suchtverhalten – Sucht nach Geld, nach Mode, nach Unterhaltung usw., was ihre innere Leere aber nicht füllen kann, sondern sie im Gegenteil noch weiter von sich trennt. Der einzige Weg aus diesem Teufelskreis ist nicht die Suche im Außen, sondern der Weg nach innen.

= „Unwissenheit ist die Mutter des Misstrauens, von Feindseligkeit und Abscheu. Unwissenheit ist auch die Mutter der Angst.“ (Thich Nhat Hanh)

= Sogar noch unreiner als jene Unreinheiten, die äußerste Unreinheit, ist Unwissenheit. Legt diese Unreinheit ab und seid makellos. Der Buddhismus sieht Unwissenheit als die Wurzel allen Übels an; daher ist sie die äußerste Unreinheit.

 

Nur ein Vogelschiss

„Ich habe am 26. Juni 1942 mit der Arbeit im Standesamt der Politischen Abteilung begonnen. Jedes Standesamt hatte drei Funktionen: Die Aufzeichnung der Geburten, der Hochzeiten und der Todesfälle. Bei uns wurden auch einige Geburten registriert, ich glaube, es waren etwa 20, natürlich von Arierinnen. Es wurde auch eine Hochzeit bei uns gefeiert: Rudi Friemel hat seine spanische Frau nach deutschem Recht heiraten dürfen. Ende 1944 wurde er gehenkt.“ (Raya Kagan, Häftlingsschreiber in der Politischen Abteilung – Standesamt, Auschwitz)

 

Kurz und interessant (w)

= „Entwicklung für Frieden und Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Wir müssen deutlich mehr in zivile Konfliktbearbeitung, Krisenprävention und Friedensförderung investieren. Seit 2014 sind die Rüstungsausgaben weltweit um acht Prozent auf 1600 Milliarden Dollar p.a. gestiegen – dem stehen weniger als 160 Milliarden Dollar für Entwicklungsmaßnahmen und humanitäre Hilfen gegenüber.“ (Gerd Müller/Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

= Ungarn gewährte 2019 nur 60 Personen Asyl.

= „Wir müssen den Feind der offenen Gesellschaft nicht bloss bei den Terroristen, Geheimdiensten oder Internetriesen orten, sondern auch in unserer Trägheit und Sorglosigkeit.“ (Fundstück)

= Die Zahl der über 65-jährigen beträgt in den USA 76 Millionen + in Japan 43 Millionen + in Deutschland 24 Millionen + in China 250 Millionen + in Indien 140 Millionen + in Russland 33 Millionen + in Indonesien 28 Millionen.

= Die Gesamtauflage aller Papierzeitungen lag in Italien im Jahr 2000 über 6 Millionen – heute liegt sie unter 2 Millionen.

= Über die Hälfte der Jobs in den USA sind in Frauenhand.

= Opel will in Kaiserslautern ein neue Fabrik für E-Autobatterien errichten.

= Die Kernpunkte des von Donald Trump vorgelegten Haushaltsentwurfs sehen 740 Milliarden Dollar für das Militär vor; die Sozialausgaben sollen gekürzt werden.

= „Es gibt tatsächlich eine Logik hinter dem, was Trump tut – und die dreht sich um den Erhalt der eigenen Macht. Das ist sein Fixstern. Bei jeder einzelnen Entscheidung geht es ihm um die Frage, wie kann er sein eigenes Image polieren, wie kann er noch beliebter werden, wie mache ich meine Basis glücklich. Darüber zu sprechen, dass Einwanderer kriminell sind und draußen bleiben sollen, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen.“ (US-Journalisten Carol Leonnig u. Philip Rucker in der FAZ a.S.)

= Laut Prognosen von Wissenschaftlern steigt die weltweite Zahl der Internetnutzer von jetzt 4,5 Milliarden auf 7,5 Milliarden im Jahr 2030 + die Anzahl der vernetzten Geräte von 30 Milliarden auf 500 Milliarden + der globale tägliche Datentransfer von 57 Exabytes im Monat auf 4394 pro Monat + die Anzahl der Roboter von 2,3 Millionen auf 20 Millionen + die Verkäufe von E-PKWs von zwei Millionen auf 28 Millionen p.a. + die Angehörigen der Mittelklasse von 3,6 Milliarden auf 5,3 Milliarden + der Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix von 9 Prozent auf 25 Prozent.

= Stress, Erschöpfung, Burnout: Die psychischen Krankheiten seien heuzutage so schlimm wie noch nie, heißt es. Auch ein Schuldiger ist längst gefunden – der ach so böse Kapitalismus. Selten wurde so viel Quatsch geredet. Seelisches Leid gab es immer schon. Doch die Welt ist heute viel schöner als früher. Bettyna Weiguny hat das Gejammere satt.

= Dieter Nuhr wäre damit einverstanden, wenn man ihm eine feministische Klempnerin schicken würde, solange sie ihm nicht den Wasserhahn ab- und stattdessen eine Ritze einbaut, weil sie das Rohr als phallisches Zitat ablehnt. Und er fügt hinzu: Wenn ich mich zu 66 Prozent als Mann fühle, zu 28 Prozent als Frau und zu 6 Prozent als Veganer, dann frage ich mich: Darf ich mit dieser Identtät auf einen Frauenparkplatz ?

= Augustinus sagte: „Kümmert Euch um den unter dem Torbogen liegenden, kümmert Euch um den Verdurstenden, kümmert Euch um den Hungrigen.“

 

Fußball – Fetischist (w)

= Ich habe in meinem Fußball – Leben (also in den letzten 70 Jahren) bestimmt schon einige hundert mal die Schiedsrichter verflucht und für die Niederlagen meines Clubs verantwortlich gemacht; das geschah immer hinter verschlosenen Türen. Nur einmal wäre ich einem Schiri an den Kragen gegangen, wenn mich meine Kollegen nicht festgehalten hätten.

In den letzten Jahren sind die Proteste von Spielern und Trainern gegen die Schiris immer mehr zur Normalität geworden; bei fast jedem Pfiff wurde der Schiri bedrängt, angefasst oder auch bedroht. Einerseits waren das emotionale Reaktionen und andererseits wollten Spieler und Trainer gezielt reklamieren, um die Schiris zu manipulieren.

Diese Reklamiererei hatte zwei negative Folgen: Die Attraktivität des Spiels litt darunter, dass der Spielfluss immer mehr beeinträchtigt wurde. Und viele Zuschauer wurden durch die übertriebenen Reaktionen von Trainern und Spielern motiviert, ebenfalls auf die Barrikaden zu gehen.

Die Entscheidung der Schiedsrichter-Kommission des DFB, konseqent durchzugreifen und verstärkt gelbe Karten auch gegen Trainer zu verteilen, ist absolut richtig und notwendig. Und die Entscheidung, mit der Hilfe von Kameraaufzeichnungen Abseitstore oder ungerechtfertigte Strafstöße etc. zu verhindern, war goldrichtig. Eine falsche Torentscheidung kann zum Abstieg eines Clubs führen und damit dessen Existenz gefährden.

Aber die Schiedsrichter haben nicht nur beschlossen, bestimmte Regelverstöße schärfer zu ahnden, sondern auch mehr Freundlichkeit gegenüber Spielern und Trainern an den Tag zu legen, indem sie verbal und mit Gesten versuchen zu deeskalieren und kurz zu erklären, warum sie mit einem Pfiff in das Spiel eingreifen; das führt oft dazu, dass auch Spieler weniger aggressiv sind oder sogar ebenfalls freundlich reagieren.

Der von Trainern geforderte Runde Tisch mit der Schiedsrichter-Kommission ist völlig überflüssig. Wir wollen keine Aggressionen auf dem Platz ! Basta !

= Der Sport ist sozial ! Ein Klub in Kabul verlor bei einem Selbstmordanschlag Dutzende Athleten. Die Überlebenden bauten ihre Halle in eine Festung um – und trainierten weiter. (SPIEGEL)

= Nick Hornby – Arsenal gegen Stoke City – 14.9.1968 : „Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden.“ Kommentar: Ein Fußball – Fan muss leiden können !

= Fußball ist sozial:

  • Der Nationalspieler Thilo Kehrer sammelt Spenden für die Armen in Burundi, dem Land seiner Mutter.
  • Bastian Oczipka (Schalke 04) hat als neuer Botschafter der Special Olympics in NRW zusammen mit der Stiftung „Schalke hilft“ Kinder mit geistiger Behinderung zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen; Oczipka absolvierte mit 45 Kindern verschiedener Förderschulen aus der Region eine 90-minütige Trainingseinheit auf dem Clubgelände.

= „Pomadig und langsam im Kopf und in den Beinen“ – so kritisierte der Wolfsburger Trainer Oliver Glasner die Leistung seiner Mannschaft beim Spiel gegen Düsseldorf. Frage an Herrn Glasner: Ist das Selbstkritik ? Ist es nicht Aufgabe des Trainers, seine Spieler schnell im Kopf und in den Beinen zu machen ?