Was für`s Gemüt !

= Weißt du eigentlich, warum Frauen Fußball besser finden als Sex ?  Weil nur die Ecke eine Fahne hat, weil`s neunzig Minuten dauert und weil nach dem Abpfiff keiner schnarcht.

= Ottfried Fischer:  „Ein Mann ist ein Lebewesen, das die Fußballkarten für drei Monate im Voraus kauft und die Blumen für den Valentinstag erst am Abend an der Tankstelle besorgt.“

= Ephraim Kishon – Ekstase:  „Der Schreiber dieser Zeilen hat eine Reihe erfolgreicher Bücher, Filme und Theaterstücke verfasst, hat Preise und Auszeichnungen eingeheimst, hat einige Male geheiratet und ist im Besitz eines persönlichen Handschreibens von Golda Meir. Nichts von alledem hat ihm auch nur einen Bruchteil jener ekstatischen Beseeligung vermittelt, die eintritt, wenn ein Ball im Tor des Gegners landet.“

= George Best antwortete auf die Frage „Wo sind deine Millionen geblieben ?“

„Die Hälfte ging für Sportwagen, schöne Frauen und Alkohol drauf – den Rest habe ich verspielt, verhurt und versoffen.“

= „Zum Glück ist die Mannschaft nach dem Spiel besser ins Spiel gekommn.“  Andy Brehme

= „I hope, we have a little bit lucky.“ Lothar Matthäus

= Die Theologin Dorothee Sölle hat einmal auf die Frage, wie sie einem Kind erklären würde, was Glück ist, geantwortet:  „Ich würde es ihm nicht erklären. Ich würde ihm einfach einen Ball zuwerfen.“  Der Ball, die Erde, der Mond, die Sonne: alles Großartige ist rund und das eine dreht sich um das andere.“

= Beten alleine reicht nicht:  Eng umschlungen knien sie da, die Reihe der Spieler reicht von Pfosten zu Pfosten  –  sie beten.  Der Klub nennt sich TP Mazembe und schaffte es als erster afrikanischer Verein ins Finale einer Club-WM. Dort unterlag er Inter Mailand 0:3, für die Kongolesen aus der Stadt Lubumbashi war es dennoch wunderbar. Gebetet wird übrigens immer, zumindest vor großen Spielen. Das hat Geschichte, denn der Club wurde 1939 von Benediktinermönchen ins Leben gerufen; die Missionare sehnten sich in ihrer Freizeit nach einer irdischen Beschäftigung. Der Himmel bedankte sich dennoch: Viermal gewann TP die kontinentale Champions League.

=  Bis heute ein Mythos !  Es waren die Kinder und Enkel der ersten Einwanderer aus Polen, die den Ruhm von Borussia Dortmund und Schalke 04 mitbegründeten.

= „Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.“  (Rudi Völler)   Täterbeschreibung in der Sendung Aktenzeichen XY:  „Er hatte blonde Haare und trug den sogenannten Rudi-Völler-Schnitt.“

 

„Deutschland ist jetzt attraktiver als die Schweiz“

Diese Schlagzeile in der FAZ befasst sich mit Untersuchungen des Weltwirtschaftsforums, das zu folgenden Ergebnissen kam:

  • Im „Global Competitiveness Report 2018“, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit misst, liegt Deutschland hinter den USA und Singapur weltweit auf Platz drei. (Besonders gute Noten bekam Deutschland für die Fortschritte bei der Digitalisierung in der Industrie)
  • Auf Platz   E I N S  von 140 untersuchten Ländern steht Deutschland beim Innovationsprozess von der Entwicklung einer Idee bis hin zu ihrer Umsetzung; hier konnte Deutschland mit seiner Stabilität, dem hohen Ausbildungsgrad seiner Beschäftigten und der Größe des eigenen Marktes punkten.

In einer anderen Schlagzeile heißt es:  „779 Milliarden Dollar Haushaltsdefizit in einem Jahr. Die USA machen trotz Wirtschaftsaufschwung hohe Schulden.“  In diesem Ranking steht Deutschland am anderen Ende !  Denn die Bundesregierung hat es geschafft, nach der Schuldenexplosion durch die Fianzkrise die Haushalte nicht nur zu sanieren, sondern sogar Überschüsse zu erzielen. Gratulation !!! Das schafft bei der nächsten größeren Krise den nötigen Spielraum,  mit gezielten Investitionen und Steuererleichterungen gegenzusteuern.

 

Kunst – Eunuchen

Von Fäkalinstallationen bis zum Mordaufruf  –  Alles vom Steuerzahler finanziert !

Was ist der Unterschied zwischen der Kunst-Industrie und der Auto-Industrie ?

Bei der Autoindustrie entscheidet der Kunde über Erfolg und Mißerfolg ;  Theater, Museen und Opernhäuser entscheiden selbst, was die Menschen gut zu finden und was sie mit ihren Steuern zu finanzieren haben.

Charles Saatchi, Entdecker und Sammler moderner Kunst, verdammt den Kunstkommerz als „unerträglich, monströs, vulgär“; die Künstler verschwinden hinter „unverständlichen, postkonzeptuellen Fotografien und Installationen; die unfähigen und verunsicherten Ausstellungsmacher werden von den ebenso unfähigen Kuratoren bewundert; hinzu kommen Kritiker, Journalisten und Händler mit ihrer mastubatorischen Selbstüberschätzung.“

In Deutschland wird die Kultur-Industrie vom Staat mit vielen Milliarden Euro subventioniert. Eine objektive Untersuchung über den ganzen Subventionsdschungel inclusive Abschreibungen, Abfindungen, Altersversorgung und vielen anderen versteckten Kosten und auch inclusive verdeckter Subventionen wie z.B. kostenlose Werbung gibt es  n i c h t ! Im Gegenteil: Es wird getrickst und gelogen, daß sich die Balken biegen.

So erschien im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung ein aberwitziger Vergleich der Kultur-Industrie mit der Autoindustrie: Die Kulturwirtschaft macht mehr Umsatz, beschäftigt mehr Mitarbeiter und erzielt einen höheren Gewinn für die Gesellschaft.

Wenn Städte oder Bundesländer den Versuch wagen, das Wort Einsparungen in den Mund zu nehmen, dann ist das Geschrei aus den verschiedenen Kultur-Lobby-Gruppen groß. Ist das nur bei uns so ?  In Holland wurde der Kultur-Etat um 200 Millionen Euro gekürzt, es kam zu teilweise gewalttätigen Protesten; es blieb bei den Kürzungen und der zuständige Minister ließ verlauten, er bezuschusse nur noch „Top-Niveau in Top-Institutionen.“

Im hoch verschuldeten Bundesland NRW „verscherbelte“ das landeseigene Spielcasino zwei Bilder von Andy Warhol, die es in den 1970er Jahren für 400.000 Deutsche Mark gekauft hatte, für 135 Millionen Dollar; die NRW-Regierung wurde beschimpft, als hätte sie Goethe nach Südsudan ausgebürgert. (Zu Warhol schrieb der Schweizer Monat: „Ist diese Kunst geistreich? Ist sie schön? Warhol steht mittlerweile für die  s c h a l  gewordene Postmoderne, für eine stereotype Museumsmonokultur, die nur noch langweilt.“)

Der geschätzte Daniel Kehlmann redet Klartext:

  • „Das Regietheater lebt als letzte Schrumpfform linker Weltanschauung aus einem Bündnis zwischen Kitsch und Avantgarde. Für diese Regisseure ist es angenehm, ein genialischer Schöpfer zu sein, ohne dafür eigene Stücke verfassen zu müssen.  In diesem Milieu herrscht ein Klima der Repression, in dem Widerspruch geächtet wird.
  • Manchmal üben genau jene, die das Zeichen der Aufklärung vor sich hertragen, ihre Macht rücksichtslos aus.
  • Der Mainstream im deutschen Theater wird auch deshalb so aggressiv verteidigt, weil es um die Verteilung von sehr viel Geld geht; hinter ästhetischen Argumenten stehen oft konkrete finanzielle Interessen; in einem Milieu, das von Subventionen lebt, hat jeder Angst, das man ihm was wegnimmt.
  • Zadek war ein großer Regisseur und ein beeindruckender Mensch: scharf und liebenswürdig. In einem seiner letzten Interviews sagte er, es wäre schön, wenn man in Deutschland mal wieder ein Stück von Ibsen oder Skakespeare so sehen dürfte, wie es geschrieben wurde.“

„Als der Herr Knauserig unter den Selbsterklärern hebt Gerhard Richter sich von den Malerfürsten unter seinen Kollegen ab; diese kultivieren die Tugend der Freigiebigkeit ja vor allem dadurch, daß sie ihre Werke großzügig mit selbstgemachten Bedeutungen überladen. Gelehrte Maler beeindrucken bei der Präsentation ihrer Werke das exclusive Publikum durch eine mitgelieferte Programmatik, die im Idealfall undurchschaubar ist, wie ein Staatsgeheimnis.“

 

Oberflächlich. Destruktiv. Einseitig.

Deutsche Tageszeitungen und ARD und ZDF stehen angeblich unter hohem Kostendruck; da hätte ich einen Vorschlag: Sparen Sie die Korrespondenten ein, die aus dem Ausland berichten !  Die immer wieder gleichen Kommentare und Berichte könnte man auch in Wiesbaden oder Frankfurt produzieren.

Oder haben Sie in den letzten Jahren etwas darüber erfahren, daß die Regierung Griechenlands eine einzige gute Entscheidung  getroffen hat ? Heerscharen von Experten und Journalisten haben  g e w u s s t, daß die Griechen wegen der Eurokrise und ihrer Schulden pleite gehen und aus der EU austreten müssen; Hektabomben von falschen und erfundenen Nachrichten sind über Jahre auf uns niedergegangen; die Medien haben sich lieber mit dem Clown und damaligen Finanzminister Varoufakis und dem die deutsche Regierung beschimpfenden Philosophen Habermas beschäftigt; das bringt ja auch Quote. Nun ist Griechenland nicht pleite gegangen, hat immer noch den Euro und die Chance, die Wirtschaft zu stabilisieren und die hohen Schulden langfristig abzubauen. Übrigens ohne den deutschen Steuerzahler zu belasten !  Liebe Leser, können Sie sich an seriöse Berichte  über die Fortschritte der letzten Jahre  erinnern?

Mit Italien ist es genau so !  Der Italien- Korrespondent der immer noch empfehlenswerten FAZ  heißt seit vielen Jahren Thomas Piller. ( Weil ich mal in Italien gelebt habe verfolge ich alles, was dort passiert.)  Ich kann mich an  k e i n e n  e i n z i g e n   Artikel von Herrn Piller erinnern, der von Fortschritten oder irgendwelchen positiven politischen Entwicklungen berichtet hätte; es war alles negativ und destruktiv. Mit der neuen Regierung Salvini & Co. kommt natürlich weiter Öl ins Feuer.

Was haben wir in den letzten Jahren über China gehört und gelesen ? Die Berichte befassen sich fast ausschließlich mit folgenden Themen:  China unterdrückt die demokratischen Bestrebungen in Hong Kong; China bedroht Taiwan und will sich das Land einverleiben; China besetzt Inseln und beschwört damit einen Krieg herbei; China hat Tibet besetzt und unterdrückt das tibetische Volk; China unterdrückt die muslimischen Uiguren; China kauft unsere Firmen auf und stiehlt unser Know How; China mißachtet die Menschenrechte und sperrt Kritiker ins Gefängnis; China vergiftet mit einer altertümlichen Industrie die Umwelt. An all diesen Vorwürfen ist etwas dran – mal mehr, mal weniger.

Die unglaublich positiven humanitären, sozialen und politischen Fortschritte seit dem Ende des mörderischen Mao-Kommunismus sind den üblichen Medien kaum der Rede wert. Aber es gibt Ausnahmen, so z.B. die Zeitschrift „Schweizer Monat“, aus der ich zitiere:

= Die Chinesen machen sich mit einer Mentalität an die Arbeit, die im Westen im Rückzug begriffen ist:  Nach Kulturrevolution, Massenarmut, Hungersnot und sozialistischer Mißwirtschaft will das Land zurück an die Spitze. Es gibt eine ungeheure Dynamik. Auch in China drohen Risiken, z.B. die stark alternde Gesellschaft.

= „1985 reiste ich mit der staatlichen Fluglinie nach Peking; ich landete auf einem uralten Flugplatz und schlief in einem von zwei Hotels, in die Ausländer überhaupt hineindurften. Bei den Verhandlungen mit einem möglichen Geschäftspartner traf ich auf lokale Mandarine in blauen Mao-Kutten; dann reiste ich in einer mehrstündigen Fahrt in einem alten Eisenbahnwagen nach Tianjin; heute brauchen Sie von Peking dorthin mit dem Bullet Train weniger als eine Stunde. Wir suchten Land, um eine Fabrik zu bauen und hielten vor einem riesigen Reisfeld – soweit das Auge reichte, gab es nur Reisfelder – heute liegt dieses Areal in der Mitte von Shanghai, es ist ein Hightech-Park für Biotechnologie und Pharmazie – umgeben von Hochhäusern.

= Was China zwischen 1985 und 2018 realisierte, hat im Westen 150 Jahre gedauert: Eine Infrastruktur der Weltklasse.

= Den Weg des eigenen Vorteils geht China durchaus auch bei Auslandsinvestitionen, so bauen sie in Afrika Präsidentenpaläste für Diktatoren und Stadien für das Volk; aber sie bauen auch – anders als westliche Länder – Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Straßen und Bahnlinien.

= Nach der Kulturrevolution hat China einen Sprung vom Mittelalter direkt ins 21. Jahrhundert gemacht. Chinas aktuelle Staatsform ist ein Hybrid, eine Art Autokratie mit marktwirtschaftlichen Elementen; China stellt die westliche Doktrin in Frage, dass ab einem gewissen Wohlstandsniveau Marktwirtschaft und Demokratie zwingend zusammen gehören.

= „Es ist eine Art unausgesprochener Gesellschaftsdeal, den die Politelite dem Volk offeriert hat: dem chinesischen Bürger werden persönliche und wirtschaftliche Freiheiten eingeräumt, und im Gegenzug hält er sich aus der Politik raus.“  (Fabian Gull)  Das wäre für Deutschland auch eine gute Idee.

 

Kurz und interessant

= „Der Klerus ist die größte institutionelle Schwulenvereinigung des Planeten und zugleich eine feste Burg der Homophobie; seit Jahrzehnten werden hier auf der ganzen Welt Abertausende kleine Jungs sexuell mißbraucht. Ein Klerus, der diese Verbrechen deckt, vertuscht und immer neue Voraussetzungen für ihre Fortsetzung schafft. Dieser systematische Machtmißbrauch hat strukturelle Ursachen.“ (Fundstück)

= Die berüchtigte Pillen-Enzyklika „Humanae Vitae“, die u.a. Kondome zur Empfängnisverhütung verbietet, wurde unter Papst Paul VI verkündet. Jetzt wurde Papst Paul VI heiliggesprochen, weil ihm die Heilung eines Fötus im fünften Monat zugeschrieben wird.

= Viele europäische Gesellschaften haben es sich in ihrem vergleichsweise jungen Wohlstand gemütlich gemacht. Freiheit, freier Handel und globale Kooperation – wichtige Voraussetzungen für Fortschritt in Frieden – werden zunehmend als Gefahren begriffen. Wollen wir die Zukunft gemeinsam anpacken. tut Aufklärung not. (Schweizer Monat)

= Rafael Nadal hat nach den heftigen Unwettern mit Toten und Vermissten auf Mallorca für betroffene Menschen die Räume seiner Sportzentren zur Verfügung gestellt; Nadal packte auch selbst mit an und beteiligte sich an den Aufräumarbeiten. Mit seiner Stiftung „Fundacio Nadal“ unterstützt der Spanier seit langem Sportprogramme für sozial benachteiligte Kinder.

= Der ehemalige Rennfahrer David Coulthard hat nicht alle Frauen unangetastet gelassen; so berichtete er nach seinem Rücktritt: „Ich traf die argentinischen Zwillinge im Fahrerlager von Buenos Aires. Sie arbeiteten als Grid Girls an meinem Auto, die hübschen Frauen hielten meine Startnummer. Ihr Angebot war eindeutig: Sie wollten mich. Aber ich lehnte ab. Im Rückblick ist das eine der wenigen Entscheidungen, die ich in meiner Karriere bereue.“

= Politiker sind wirklich arme Schweine !  Sie werden für jede tatsächliche oder scheinbare Unzulänglichkeit niedergemacht. So schrieb das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung: „Politiker reden erst und denken dann; das Theater nimmt sich Zeit zum Denken.“ Niveaustufe null !

= Es lebe der Sozialismus !!! Im sozialistischen Venezuela gibt es viel Erdöl, aber die Supermärkte sind leer. Die Bonzen leben im Überfluss und plündern das Land aus  –  die Massen hungern !!

= Kluger Typ !  Der Schauspieler Moritz Bleibtreu würde gerne das Internet abschaffen. „Die reale Gewalt, die Kinder und Jugendliche täglich im Netz konsumieren, z.B. die Gewaltvideos auf Youtube, finde ich wirklich schlimm. Das Internet ist die größte Büchse der Pandora, die die Menschheit bisher geöffnet hat; die Wurzeln für die Gewalt, die wir täglich erleben, sind in dieser zweiten Realität zu finden.“

= Das schrieb Ausonius ca. 350 n.Chr. an seine Frau: „Frau, lass uns leben, wie wir gelebt, und beibehalten die Namen, die wir uns gaben in der ersten Nacht !  Kein Tag soll werden, der uns ändern mag: Dir bin ich Jüngling, du mein Mädchen. Wäre ich noch älter gar als Nestor, du noch betagter als Sybille, das hohe Alter ignorieren wir, der Wert der Jahre zählt, nicht ihre Zahl.“

 

Fußball – Ein Liebesroman

Ich bin Jahrgang 1941 und die zehn Jahre nach dem 2. Weltkrieg hatte ich nur eines im Sinn:  F u ß b a l l !

Zu Hause war es nicht so gemütlich und Schule und Lehrer habe ich als völlig überflüssig verachtet.

Jeden Tag raus auf die Straße; blutige Kniee waren Dauerzustand; dann in den Fußballverein (Beuel 06) zum Training und zum Spiel am Wochenende.

Als ich 15 Jahre alt war begannen die Verführungen durch Mädels, Alkohol und Zigaretten und die Zeit mit dem Ball wurde immer kürzer.

Eines Tages hatten wir mal wieder nichts zu rauchen – da kam mein Freund mit einem supercoolen Vorschlag:  Lass uns zu den Jusos gehen, die treffen sich jeden Donnerstag bei dem Vorsitzenden und da gibt es Bier und Zigaretten umsonst.

Also nichts wie hin !

Es war ein Glücksfall für mich, weil ich auf wunderbare Menschen wie z.B. Rudi Maerker und Rudi Skolnik getroffen bin, die ich heute noch im Herzen habe und weil ich mich seitdem sehr intensiv mit Politik befasse.

Ich erzähle das, weil das gesellschaftspolitische Klima auf der ganzen Welt immer mehr und sehr positiv vom Fußball beeinflusst wird.

Fußball ist  M a n n s c h a f t s sport.

Fußball ist preiswert (du kannst es im Wohnzimmer, im Garten, auf der Wiese, am Strand und vor der ärmsten Hütte spielen).

Fußball lehrt dich Disziplin, Verlieren, Gewinnen, Solidarität, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft.

Fußball ist klassenneutral  (alle spielen oder schauen zu)

Fußball ist der beste Motor für die Integration von Ausländern.

Fußball bewirkt Frauenemanzipation (sogar Musliminnen spielen Fußball)

Fußball ist  d e r  Friedensbringer weltweit: Verfeindete Völker spielen ebenso miteinander, wie unterschiedliche Religionen.

Fußball bringt alle zusammen: Alle Religionen, Gottlose, alle Hautfarben, Alt und Jung, Mann und Frau, Arbeiter und Manager, Kinder, Rollifahrer, Familien und Singles: Alle sollen ihre Sorgen und Agressionen vor dem Stadion lassen, sie sollen miteinander singen, sich bei den Händen fassen und ihre Mannschaft anfeuern. Das macht alle glücklich !!!

Der Dichter Hermann Hesse schrieb schon 1926:  „Ich bin mit der Entgeistigung der Leute ein wenig einverstanden. Ja, wenn sie Goethe lesen würden – aber wegen Kellermann, Wassermann oder Hesse lohnt es sich nicht, den Fußball zu vernachlässigen.“

Am Höhepunkt des Kalten Krieges (August 1955) fand das erste Fußball-Länderspiel Russland gegen Deutschland in Moskau statt und zur Freude beider Seiten wurde es ein friedliches und fröhliches Spektakel. „Fußball als Eisbrecher“ schrieben die Medien und der deutsche Bundeskanzler Adenauer nutzte sofort die Gunst der Stunde und flog hinterher, um Gespräche mit der russischen Regierung zu führen.

Der deutsche Unicef-Chef Christian Schneider sagte über traumatisierte Kinde und die Wirkung einer kleinen Kiste:  „Sobald der Ball rollt,  l e u c h t e n  i h r e  A u g e n  !!“

 

Die Welt ist ein Dorf

= David Grossmann: „Man kann die Massen auch durch das Individuum verstehen, aber das ist kompliziert. Immer wenn ich Fernsehbilder von Flüchtlingen sehe, die wegen der neuen Regierung an der italienischen Grenze zurückgewiesen werden, zwinge ich mich, die Individuen zu sehen: Dieser alte Mann – zum Beispiel – wollte, wie mein Vater, nie ein Flüchtling sein. Oder die Frau mit dem Kind, deren Welt gerade zusammengebrochen ist. Es dauert nur eine Sekunde. Tun Sie es !“

= In Deutschland ließen sich in einem Jahr 251.000 Medizin – Touristen aus 176 Ländern behandeln.

= Singapurs Vordenker und „Architekt Asiens“ Goh Chock Tong auf die Frage: Wie wird die Welt im Jahr 2050 aussehen ?  „Ich zeichne jetzt eher ein Wunschbild, statt eine exakte Prognose abzugeben; aber ich gehe davon aus, daß das Gewicht Asiens in der Weltwirtschaft weiter steigen wird; also werden wir dann drei Regionen haben, die florieren:  Asien, und hier besonders der Nordosten; natürlich Europa; und dann Amerika.  Die Amerikaner werden auch in Zukunft die Kraft haben, Fremde ins Land zu holen, die neue Talente mitbringen. Das führt dazu, daß das Land auch in Jahrzehnten noch innovationsstark sein wird.“

= Der Trainer des Handball-Bundesligisten Flensburg Ljubomir Vranjes antwortet auf die Frage „Welche Identität haben Sie? Deutscher? Schwede? Serbe? Oder Europäer?“ wie folgt: „Ich bin Europäer. Wo bin ich zu Hause?  Ich wohne in Deutschland seit 2001.  Ich habe in Spanien und Schweden gewohnt. Mein Wurzeln liegen in Serbien. Meine Eltern wohnen in Belgrad mit meiner Schwester.  Wenn ich nach Serbien fahre, bin ich Ausländer. Hier bin ich Ausländer. In Schweden bin ich Ausländer. Also was bin ich? Ich bin Europäer.“

= Die richtige Entwicklungshilfe ! Architekturstudenten aus Österreich und Deutschland sind am Bau zweier Schulen in Südafrika beteiligt. Mit klassischer Entwicklungshilfe haben die Lehm-Projekte in Zonkizizwe und Mzamba nichts zu tun. Hier geht es um die langjährige Schaffung von Strukturen und um das Wiederbeleben vergessener Traditionen.  Für diese Bauweise braucht man keine erfahrenen Handwerker. Eine Architektur, die den starken Küstenwinden standhält.

= In Prag wird die deutschsprachige katholische Gemeinde zu einer Personalpfarrei erhoben. Ihr gehören vor allem Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die beruflich in der tschechischen Hauptstadt tätig sind. Auch tschechische Bürger deutscher Muttersprache und binationale Familien kommen gerne dort hin. Neben der deutschsprachigen Personalpfarrei gibt es in Prag auch eine polnische und eine slowakische. (CiG)

= Der IS bekriegt nicht die westliche Wertegemeinschaft, sondern alle Menschen, die nicht in sein religiös drapiertes Weltbild passen. Die Pflicht zum Kampf gegen den IS führt auch zu der Notwendigkeit, sich mit all den politischen Kräften zu verbünden, die den Terror ablehnen, gleichgültig, ob sie dem Modell westlicher Demokratien genügen oder nicht. In Europa müssen wir unsere Werte notfalls mit Gewalt verteidigen. Anderen Völkern sollten wir diese Werte vorleben, jedoch nicht gewaltsam aufzwingen wollen (Götz Aly)

= Welterfahren !  Mit seinen 77 Lebensjahren bringt Pedro Pablo Kuczynski Godard nicht nur viel Erfahrung mit ins peruanische Präsidentenamt; er bringt buchstäblich die Welt mit in den Regierungspalast in Lima. Das fängt mit seiner Herkunft an. Sein Vater Max Hans Kuczynski, der einer deutschen jüdischen Familie aus Posen entstammte, war Medizin-Professor an der Berliner Charitè. Nach der Machtergreifung der Nazis musste Kuczynski Deutschland verlassen. Über Frankreich, die Schweiz und Venezuela kam er 1936 nach Peru, wo er viele Jahre ein Lepra-Krankenhaus in Iquitos am Amazonas leitete. Kuczynskis Frau Madeleine Godard war eine Lehrerin aus Frankreich, die dem Sohn Pedro Pablo, der am 3. Oktober in Lima geboren wurde, die Liebe zur klassischen Musik vererbte. Zur Familie der Mutter gehört der französisch-schweizerische Filmregisseur Jean-Luc Godard. Auch Pedro Pablo Kuczynski blieb ein Wanderer durch die Welten. Daheim hatte man französisch gesprochen, die Schulausbildung absolvierte er in Lima und England.

 

Weisheiten

= Die Band „Sportfreunde Stiller“ macht vor, wie „Ein Kompliment“ zu klingen hat. Textzeile des gleichnamigen Hits: „Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise. Die Perfektion der besten Art und Weise, in stillen Momenten leise, die Schaumkrone der Woge der Begeisterung, bergauf, mein Antrieb und Schwung.“

= Liebevoll zu sein, heilt alte innere Wunden und öffnet ungenutzte Quellen von Energie und Talent. (Fundstück)

= Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen voller Zweifel. (Bertrand Russell)

= „…….dass die Vögel des Kummers und der Sorgen über unseren Häuptern kreisen, können wir nicht verhindern, aber dass sie Nester in unsere Haare bauen – dagegen können wir etwas tun….“ (Altes chinesisches Sprichwort)

= „Hoffnungsvolle Zeiten, die Welt im weichen Klang. Unsere Seelen gleiten, leise nimmt ein Kind dich an der Hand.“ (Monika Minder)

= Gemeinsam statt einsam. Es herrscht viel Einsamkeit in der Welt. Doch jeder von uns kann etwas dazu beitragen, diese zu lindern. Teilen wir etwas von unserer Zeit mit Menschen, die viel allein sind. Es sind die kleinen und großen Gesten des Teilens und Miteinanders, der Aufmerksamkeit und Zuwendung, die unsere Welt menschlicher machen.“ (Fundstück)

= „Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt ?“ (J. Swift)

= „Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann.“ (M.Twain)

= „Hlte deine Stunden zusammen – denn du wirst weniger vom Morgen abhängen, wenn du das Heute erfasst.“  (Seneca)

= „Geniessen Sie den Sonnenuntergang, statt ihn zu fotografieren. Hören Sie auf, Erlebnisse als Einzahlungen auf Ihr Erinnerungskonto zu betrachten.“  (Rold Dobelli)

 

Die AfD sagt D a n k e !!!

Zahlreiche Medien jagen seit Jahren die Bundesregierung vor sich her.  Bei den Politikern gibt es nur Nieten und Versager.  Alles wird in den Dreck gezogen. K e i n e  e i n z i g e  Entscheidung, kein einziges Gesetz wird positiv kommentiert. Es wird nur nach Themen gesucht, bei denen die Koalition auseinander liegt. Dann kommt die erfreute Meldung: Schon wieder Streit in der Regierung. Kein Journalist verschwendet einen Gedanken daran, dass es die Aufgabe der Politiker ist, um die beste Lösung zu streiten.  Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Ländern der Welt – damit haben die Politiker natürlich nichts zu tun. Für diese Medien geht es nur um`s Geschäft – Einschaltquote und Auflage steigen, weil der frustrierte deutsche Michel genau das lesen will und motiviert wird, die AfD zu wählen oder bei der Wahl zu Hause zu bleiben. Es kotzt mich an !

Ein Beispiel aus der letzten Woche: Ein kleiner Artikel der FAZ berichtet, dass der für den Abbau unsinniger Bürokratie zuständige Normenkontrollrat Fortschritte bei neuen Gesetzen sieht. Die 2015 beschlossene Bürokratiebremse wirkt ! Seitdem seien Belastungen für Unternehmen aus nationalen Gesetzen um 1,8 Milliarden Euro  g e s u n k e n .  Und was schreibt der SPIEGEL in einem ganzseitigen Artikel zu diesem Thema ?  „Anschluss verpasst. Deutschland war einst Vorreiter für eine moderne Verwaltung. Heute hinkt das Land hinterher – ein schweres Versäumnis der Ära Merkel.“  Beim SPIEGEL  kommt zur notorisch antipolitischen Hetze noch die krankhafte Merkel-Phobie hinzu.

 

Gauland in der FAZ

Zunächst war ich sauer auf die FAZ, weil sie diesem Herrn so viel Platz eingeräumt hat; dann las ich einen Leserbrief, der sachlich auf Gaulands Artikel reagierte und den ich hier zitiere:

„Es klingt recht wohlfeil, was Alexander Gauland schreibt:  Eine urbane Elite sitzt an den gesellschaftlichen und politischen Schalthebeln und agiert dort ohne Bezug zur Mittelschicht und den einfachen Menschen, im besten Fall nur abgehoben, im schlimmsten Fall aber skrupellos und zerstörerisch. Dem ist selbstverständlich Einhalt zu gebieten, sei es nun mit einer Besinnung auf „Volkes Stimme“ oder eben mit dem Instrument des „politischen Populismus“.  Wo aber sind die Belege für dieses einfache Weltbild der abgehobenen Elten?  Ich selbst bin seit über 30 Jahren Mitglied der CDU und habe in dieser Zeit auch beruflich viele Mandatsträger auf allen Ebenen kennengelernt.  Diese Begegnungen fanden weder auf dem Golfplatz noch in fließendem Englisch statt. Auch ging es nicht um den Jobwechsel zwischen Berlin, London und Singapur, sondern zumeist um recht trockene Fragen des täglichen Miteinanders und in aller Regel um politische Detailthemen. Hier von einer abgehobenen Elite zu sprechen ist ein starkes Stück und schlichtweg die Unwahrheit. Die Begründung  „Warum Populismus sein muß“ ist nichts anderes als ein Popanz, der nur dazu dient, Bestehendes zu diskreditieren und verächtlich zu machen.  Auf diese unredliche Weise wurde aber nicht nur die Weimarer Republik in den Untergang getrieben, sondern auch der Boden für den Rassenwahn der Nazis bereitet, oder war die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung etwa mehr als nur ein Popanz ? (Dr. Jürgen Bufka)

Kommentar: Offensichtlich haben viele Millionen Deutsche aus allen Schichten eine mehr oder weniger aggressive Wut auf  „die Politik“ oder „die Politiker“; niemand sieht,  dass politische Arbeit auf allen Ebenen anstrengend, trocken, zeitraubend und völlig unbeachtet von der Bevölkerung stattfindet.  Neunzig Prozent aller Entscheidungen in den Parlamenten auf allen Ebenen sind von den demokratischen Parteien gründlich vorbereitet und führen zu verantwortungsvollen Beschlüssen und das in der Regel einvernehmlich; kein Bürger bekommt etwas davon mit und kein Journalist will etwas davon wissen, weil das alles so unspektakulär. Wenn unsere lieben Mitbürger von „der Politik“ und „den Politikern“ so angewidert sind, dann gibt es doch nur eine Lösung: Rein in die demokratischen Parteien (CDU, SPD, FDP, Grüne) und eine bessere Politik machen. Die AfD, die Linke und andere Radikale führen in den Untergang.

 

Wissenschaftliche Fußball – Analyse

Der sogenannte Philosoph Wolfram Eilenberger sondert seit Jahren seinen Verbal – Müll über den Fußball ab;  es begann mit einer „Analyse“ in der Frauenversteher-Zeitung „Die ZEIT“, wo Eilenberger den  „unbedingten Erlöserglauben“ in Dortmund kritisierte und die Borussia als „Sekte“ bezeichnete. Der Mann startete als Handballfachmann und wurde von der geschätzten FAZ-Journalistin Bettina Weiguny so beschrieben:

„Mir musste erst der Philosoph Eilenberger in einer ZEIT-Kolumne die Augen öffnen. Es ging darin um den Handball und darum, welches Wunschdeutschland unsere Nationalmannschaft verkörpert. Keine Frage, dem kann man mal nachgehen. Eilenberger mag Handball nicht, so viel vorweg. Er findet, das sei  „ein ehrlicher Sport von ehrlichen Männern für ehrliche Bürger. Herzhaft. Blutnah. Widerständig.“  Er nennt das „100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft.“

Vor ein paar Wochen durfte Eilenberger (leider) einen großen Artikel im Kicker über den „pädagogischen Nutzen und das Wesen des Fußballs“ schreiben und dabei den Videobeweis verdammen; seine wissenschaftliche Begründung geht dann so: „Der Halbzeit-Elfmeter in Mainz war eine Art Tschernobyl des Videobeweises.“

Kein Scherz:  In Münster haben  „Physiker und Sportpsychologen“ der Universität 362 Trainerentlassungen aus 46 Bundesligaspielzeiten analysiert. Das „erschütternde Ergebnis“:  Die Forscher konnten hinter den Entscheidungen der Vereine allenfalls eine Logik des Würfelspiels entdecken.    Müssen wir Steuerzahler diese Typen von der Uni auch noch finanzieren ?

Noch ein Wissenschaftler: „Doping, Korruption, Kommerz: Der Spitzensport steckt in einer moralischen und ethischen Krise. Muss sich die Kirche stärker einmischen?  Norbert Müller, Sportwissenschaftler und Beirat des  P a p s t e s, spricht über Fairplay, Moral und christlische Werte.“  Das ist ein Hammer:  Angesichts  b e w i e s e n e r  Korruption im Vatikanstaat und mitten in der Enthüllung von abertausenden Mißbrauchsfällen in der Kirche erzählt uns der Herr Wissenschaftler und Berater des Papstes halbgare Geschichten über Moral.

Der Star-Journalist Martenstein kann das auch:  „Beim Fußball aber beleidigt das Publikum  u n u n t e r b r o c h e n  die gegnerische Mannschaft und den Schiedsrichter. Spieler beleidigen sich gegenseitig.“

 

Die Kirchen und der Holocaust

Dietrich Bonhoeffer:  „Wer nicht jüdisch schreit, der möge auch nicht gregorianisch singen.“

Zahlreiche unabhängige Historiker haben das Verhalten der Kirchen und des Papstes in der Nazizeit (und danach !) erforscht und dokumentiert:

= Der amerikanische Historiker und Pulitzerpreisträger David Kertzer in „Christ in der Gegenwart“:  „Benito Mussolini hat mit Pius XI und mit Pius XII eng kooperiert. Um sich Hitler geneigt zu halten, war Pius XI bereit, die kirchlische Unterstützung für die katholische Zentrumspartei zu beenden, die sich daraufhin auflöste. Papst Pius XII zu kanonisieren, würde seine geschichtliche Rolle völlig falsch bewerten. Daß er versucht hat, die Kirche zu schützen, ist das eine. Aber zu sagen, er habe Millionen Juden das Leben gerettet, ist völlig lächerlich, ja sogar ketzerisch angesichts der Tatsache, daß er zum Holocaust geschwiegen hat; trotzdem versucht der rechte Flügel der Kirche, aus dem Papst einen Heiligen zu machen.“  (Das Buch von D. Kertzer „Der erste Stellvertreter – Papst Pius XI und der geheime Pakt mit dem Faschismus“ erschien im Theiss Verlag Darmstadt)

= Der Historiker Saul Friedländer:  „Weder die protestantische noch die katholische Kirche kamen den bedrängten Juden zur Hilfe, im Gegenteil:  Führende Repräsentanten äußerten offen oder verklausuliert Verständnis für die antijüdische Politik. Ein öffentlicher Protest blieb selbst dann noch aus, als den christlichen Würdenträgern unbezweifelbare Informationen über das ganze Ausmaß der Mordaktionen zugegangen waren.“    Ernst T. Mader:  “ Hitler war bis zu seinem Tod Katholik. „Gott mit uns“ lautete folgerichtig die Parole auf dem Koppelschloss der Soldaten des NS-Staates. Den Soldaten empfahl die katholische Kirche das Gebet:  „Segne die deutsche Wehrmacht, welche dazu berufen ist, den Frieden zu bewahren und den heimischen Herd zu beschützen und gib ihren Angehörigen die Kraft zum höchsten Opfer für   F  ü  h  r  e  r  ,   V  o  l  k   und   V  a  t  e  r  l  a  n  d  .  Segne besonders unseren Führer und obersten Befehlshaber in allen (!!) Aufgaben, die ihm gestellt sind.  Lass uns alle unter seiner Führung in der Hingabe an Volk und Vaterland eine  h e i l i g e  Aufgabe sehen.“

 

„Fußball ist unser Leben“

Dieser bekannte Spruch gilt besonders für die Menschen in Ruanda. Ist man doch immer wieder erstaunt, wie gut sie sich selbst im tiefsten Hinterland mit der deutschen Bundesliga auskennen. Ein unter Anleitung von Fr. THaddee hergerichteter Fußballplatz wird fast jeden Abend für Spiele genutzt. Beide Tore wurden über Spenden finanziert. Die heimische Mannschaft wurde jetzt zum ersten Mal vom VfL Münster-Wolbeck mit einer kompletten Fußball-Garnitur ausgestattet. Organisiert wurde es von Thomas Steljes, der jährlich kostenfrei in seinem Unternehmen den Rundbrief an die Ruandafreunde druckt. Hierfür ein herzliches Dankeschön an den Verein und das Unternehmen. Spenden sind willkommen an:  Clemensschwestern für Ruanda DKM Darlehnskasse Münster eG – IBAN DE80 4006 0265 0003 1560 04.  Danke !!

 

Abstoßende Welt- und Menschenbilder

„Der Bundesinnenminister hat es gewagt, Kriegs- und Killerspiele als schädlich zu bezeichnen. Grund genug für viele Zeitungen, sofort Medien- und Kommunikationsexperten zu befragen, die einer durch Amok und Gewalt aufgepeitschten Öffentlichkeit verkünden:  Alles ist gut !  Alles nur Spielkultur !  Und was für eine ! Mit aufwendigsten Produktionen, eingebautem Suchtfaktor und großen Werbeetats jagt die Computerindustrie abscheuliche Gewaltorgien und Kriegsszenarien in die Köpfe junger Menschen. Die verzocken ihre Lebenszeit mit brutalen, archaischen und technoiden Gewalt- und Allmachtsphantasien. Mit abstoßenden Welt- und Menschenbildern, militärischer Dauermobilisierung und Einzelkämpfer-Selbstjustiz. Und immer auf dem aktuellen Stand geistig-moralischer Verwahrlosung.

Experten wie der Wissenschaftler Prof.Dr. Quandt übersehen wohlwollend die Perversität dieser Spielerwelten und behaupten, Killerspiele seien keine Killerspiele, weil sie ja die Möglichkeit bieten würden, gemeinsam und strategisch ihr Ziel zu erreichen. Spricht da ein  „Hoffnungsträger der Gesellschaft“, zu dem ihn die Zeitschrift Capital gekürt hat oder ein Computerspiellobbyist ?  Einem mit reichlich Forschungsgeldern und Drittmitteln versehenen Forscher ist es offenbar ein dringendes Anliegen, Kriegs- und Killerspiele mit professoraler Autorität zu verharmlosen – ein humanwissenschaftlicher Offenbarungseid.  ( FAZ-Leserbrief von Rudolf Müller)

 

Zukunft sichern !!!

Deutschland ist das wirtschaftlich erfolgreichste Land der Welt !  In den letzten 70 Jahren haben wir alle (Arbeiter, Angestellte, Gewerkschafter, Manager, kleine und große Unternehmer und unsere Politiker) zu einer Entwicklung beigetragen, die nach dem 2. Weltkrieg niemand, auch nicht der größte Optimist, für möglich gehalten hätte. Nach dem ersten Wirtschaftswunder und der zwischenzeitlichen Krise mit über fünf Millionen Arbeitslosen und der unerwarteten Finanzkrise stecken wir jetzt im zweiten Wirtschaftswunder. Unser Land ist nicht perfekt; es gibt immer noch Unzulänglichkeiten wie z.B. die fehlende Chancengerechtigkeit.

Was müssen wir tun, damit unsere Wirtschaft weltweit konkurrenzfähig bleibt und unsere Kinder und Enkel ein gutes Leben haben ?  Unsere Jahresarbeitszeiten (35-Stunden-Woche + Urlaube  + Feiertage + Fehlzeiten)  liegen auf niedrigstem Niveau; der durchschnittliche Koreaner hat eine um 50 Prozent höhere Arbeitszeit, verdient deutlich weniger und ist so intelligent und kreativ wie wir Deutsche.  Dennoch muss es bei uns keine Ausweitung der Arbeitszeiten geben und die Löhne und Renten können weiter steigen, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt werden:

1. Die Besteuerung der Unternehmen muss um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Nicht nur die USA haben die Unternehmensbesteuerung deutlich gesenkt und stärken damit die Konkurrenzfähigkeit ihrer Wirtschaft.

2. Die Belastung der deutschen Wirtschaft mit einer überbordenden Bürokratie (auch aus der EU) muss drastisch sinken; das gilt für das inzwischen absurde Steuerrecht ebenso wie die zuletzt eingeführten Datenschutzregelungen und vieles andere mehr.

Der Staat kann durch Bürokratieabbau viele Milliarden an Kosten sparen und damit eventuell sinkende Steureinnahmen kompensieren. Es ist z.B. absurd, dass es in Deutschland immer noch hoch verschuldete und völlig überflüssige Bundesländer wie Bremen und das Saarland gibt und dass wir mit Städten und Gemeinden, Regierungsbezirken, Bundesländern, Bundesstaat und EU-Regierung fünf Hierarchie-Ebenen haben und das neben hunderten staatlicher oder halbstaatlicher Institutionen. Ein kleines Beispiel: Der deutsche Staat finanziert auch hunderte (wenn nicht tausende) lokaler oder internationaler Organisationen wie die WHO/Weltgesundheitsorganisation. Diese WHO hat jetzt die gesundheitliche Gefährdung durch den Lärm von Windrädern untersucht und eine akzeptable Lärmgrenze von 45 Dezibel festgelegt. Das ist so aberwitzig, dass es eigentlich in den Karneval gehört, denn 45 Dezibel können schon durch die Bürotastatur am Nachbartisch erreicht werden. Wir zahlen also an die WHO Geld, damit unsinnige Verordnungen entstehen, die dann unsere Wirtschaft auch noch finanziell belasten. Unser Staat kann eine hohe zweistellige Milliardensumme sparen, wenn die gesamte Bürokratie durchforstet, auf Effektivität getrimmt und auf das Notwendige reduziert wird.

 

Es wird besser !!!

= Von der Neugier beflügelt. Wie Schüler das forschende Lernen im Rahmen einer eigenen Förderinitiative in allen Schularten für sich entdecken.

= Steven Pinker: Wir leben in einer Skeptiker-Generation, die auf dem Glücksindex meist hintere Mittelplätze einnimmt. Und das ändern wir jetzt !!  Ein Plädoyer fürs Positivdenken. Uns ging es noch nie so gut wie jetzt !  Die Menschheit ist in jeder Beziehung im Aufwind, angefangen mit den Frauenrechten (ein Begriff der früher nicht mal existierte) bis hin zu einer Kindererziehung, die heute auf Liebe und Förderung beruht statt auf der Prügelstrafe.

= Anteil unterernährter Menschen im Jahr 1970: 28 Prozent der Weltbevölkerung  –  2015 11 Prozent.

= Kaufkraft der Rentner deutlich gestiegen:  Im Jahr 1984 gehörten gut 31 Prozent der Menschen im Alter von 65 Jahren zum unteren Einkommensfünftel der Bevölkerung. 2014 waren es noch 19 Prozent.

= Vier Fünftel der Menschen weltweit können lesen und schreiben, gegenüber nur der Hälfte im Jahr 1950. Es gibt ländliche Gebiete in Indien, wo fast keine Frau jemals zur Schule ging, während heute fast alle ihre Töchter die Schulbank drücken.

= Erstmals haben etwa 60 Prozent aller HIV-Infizierten Zugang zu einer Therapie. Die Zahl der an Aids Gestorbenen hat sich zwischen 2005 und 2017 mehr als halbiert.

= 1980 waren 52 Prozent der Weltbevölkerung mit Trinkwasser versorgt. 2016 waren es über neunzig Prozent.

= Die globale Wirtschaftsleistung wird sich in den kommenden zwanzig Jahren – kaufkraftbereinigt – mindestens verdoppeln, von heute über 60.000 Milliarden auf circa 120.000 bis 140.000 Milliarden US-Dollar.

= In Zürich startet eine WM, auf der Behinderte mit computergesteuerten Prothesen und motorisierten Gehmaschinen gegeneinander antreten.

= Ein neuer Rekord: In Deutschland gibt es 45 Millionen Arbeitsplätze.

 

Fußball – Fetischist

= Außer dem Kicker kenne ich keine Zeitschrift oder Zeitung, die so positiv und konstruktiv und berührend über Fußball berichtet, wie die FAZ. Mein FAZ-Lieblings-Journalist Christian Eichler hat jetzt für sein Buch „90: Oder die ganze Geschichte des Fußballs in neunzig Spielen“ eine völlig verdiente Auszeichnung bekommen. So kommentiert Eichler das Fußballwochenende und wählt als Überschrift:  „So schön kann Fußball sein.“ Oder sein ebenfalls geschätzter Kollege Roland Zorn wählt als Überschrift: „Seliges Lächeln. Ein Spieltag für BVB-Romantiker.“ Noch ein Eichler: „Die Krönung der Fusion.  Ein paar erfahrene Endzwanziger und eine Schar aufregende Jungprofis: Mit dieser neuen Mischung stürmt Dortmund nach irrem Spiel  an die Tabellenspitze.“  Ich weiß nicht, ob Eichler Abitur hat, aber seine Kollegen von der Süddeutschen Zeitung haben bestimmt ein Germanistik-Studium abgeschlossen und das liest sich nach dem Sieg der Hertha gegen Bayern dann so: „Direkter, offensiver, mit Esprit und Intellekt.“ Und zu einer Äußerung von Matthias Lehmann („Fußball ist zu 80 Prozent Kopf“) kommentiert die S.Z.: „Mit dieser prägnant verdichteten Formulierung wollte Lehmann seine empirische Erkenntnis ausdrücken ……..“

= Man darf davon ausgehen, dass Fußball-Profis so wie Trainer und Präsidenten durchschnittlich intelligent sind; einige liegen über dem Durchschnitt und andere darunter. Einer, der nicht ganz an die Mitte heranreicht, ist der seit einiger Zeit arbeitslose Trainer Peter Neururer, der sein Taschengeld mit Kolumnen bei der „Bild“ aufbessert.  Zitat: „Fußball mutiert immer mehr zum Affenzirkus“ und dann haut er Bayerns Trainer Kovac auf Niedrig-Niveau in die Pfanne: „Wie kann eine Bayern-Mannschaft so ausgelaugt wirken?“ In die Intelligenz-Kategorie von Neururer gehört auch Thomas Bertoldt, der z.B. absondert: „Jugendliche lernen im Training  v o r  a l l e m , den Schiedsrichter zu hintergehen.“  Da halten wir uns doch lieber an den britischen Zweitligaspieler Saido Berahino von Stoke City, der in nur sieben Wochen einen einmalig coolen  Hattrick hingelegt hat:  Er wurde dreimal Vater: Einmal mit seiner Verlobten Stephania, dann mit dem amerikanischen Modell Lovelace und schließlich mit einer Krankenschwester, die noch in Verhandlungen mit Berahinos Anwälten steht.  Eine wunderbare Fußball-Story haben wir noch: Seit neunzig Jahren schlägt das Herz von Roy Prentice für den Zweitligisten Notts County. Wegen einer Demenzerkrankung im Pflegeheim lebend, erzählt Roy einer Pflegerin von seinem großen Traum: „Ich will einmal in meinem Leben ein Tor an der Meadow Lane, dem Stadion des Vereins, erzielen.  Der Traum wurde wahr, als Roy in der Halbzeitpause des Spiels gegen Crawley Town von Betreuern im Rollstuhl auf den Platz zum Elfmeterpunkt gefahren wird; Roy trägt ein Trikot mit der Rückennummer 90; er schießt mit rechts, trifft – im zweiten Anlauf –  ins untere rechte Eck und tausende jubeln. Viele haben Tränen in den Augen.

 

Wichtiges in Kürze

=  Die meisten neuen Stellen in Deutschland werden von Auslädern besetzt. Ohne sie würden kaum noch Häuser gebaut, Pakete ausgefahren oder pflegebedürftige Senioren versorgt.

= Ganze Heerscharen von Ökonomen und anderen Experten behaupteten seit der Finanzkrise, dass der Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) rechtswidrig sei.  Der CSU-Politiker Peter Gauweiler und der Anti-Euro-Fanatiker Hans-Olaf Henkel u.a.m. hatten durch alle Instanzen geklagt. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof in  l e t z t e r  Instanz die Klagen abgewiesen und das 2,6 Billionen Euro umfassende Rettungsprogramm für rechtens erklärt.

= In den siebziger und achtziger Jahren sind in Chile Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt worden. Unter dem Regime von Militärs liess man Oppositionelle „verschwinden“; unter dem Codenamen „Operation Condor“ ging man mit Unterstützung der Vereinigten Staaten gegen politische Gegner vor.  Die chilenische Justiz ist immer noch mit der Aufarbeitung der Verbrechen beschäftigt; so wurden jetzt erneut ehemalige Geheimdienstmitarbeiter zu Gefängnisstrafen verurteilt.

= Konfuzius (551 – 479 v.Chr.) lebte in einer Zeit politischer Zerrissenheit und sozialer Not. Eine Vielzahl von Staaten des alten China rangen um Macht und Einfluss, als Konfuzius als erster über eine politische und soziale Ordnung voller Mitmenschlichkeit und Harmonie nachdachte. Sein Leben ist in unzähligen Anekdoten und Legenden überliefert.

= „Kleingärten könnten Welterbe sein“  sagt der Landschaftsarchitekt Klaus Neumann und macht darauf aufmerksam, dass Schrebergärten in Großstädten dem Neubau geopfert werden. Das ist  ein Angriff auf den gesellschaftlichen Frieden !  Wenn ich König von Deutschland wäre, bekämen alle Familien, die in einer Mietwohnung leben, für kleines Geld einen Schrebergarten zur Verfügung gestellt; das würde das Seelenleben von Millionen Menschen positiv verändern.

= Es gibt zwei Grundwahrheiten:  1. Männer sind klüger als Frauen.  2. Die Erde ist eine Scheibe.

= Der französische Schriftsteller und Widerstandskämpfer Romain Gary:  „Patriotismus ist Liebe zu den Seinen. Nationalismus ist Hass auf die anderen.“

= Albert Einstein:  „Manche Männer bemühen sich ein Leben lang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, z.B. der Relativitätstheorie.“  (Albert Einstein)

= „Viele freie Gesellschaften sind multirassische, multiethnische, multikulturelle Gesellschaften. So sollte es sein.“ (Ralf Dahrendorf)

= „Das Beamtentum ist aus der Zeit gefallen und gehört abgeschafft. Beamte sollen dann hoheitliche Aufgaben übernehmen, etwa als Richter, Polizisten oder beim Zoll.  Alle anderen sind Angestellte des Öffentlichen Dienstes – inklusive Streikrecht.“  (Chrismon)

= Auch eine Art von Zuwanderung.  Auf Kolumbus Befehl begannen die Spanier umgehend damit, die Urbevölkerung zu versklaven; sie mordeten, vergewaltigten, verstümmelten und machten dabei nicht einmal vor Kindern halt; die Europäer schleppten Krankheiten ein, die hunderttausende Ureinwohner das Leben kostete. Kolumbus hat Amerika auch nicht „entdeckt“; das waren jene Jäger und Sammler gewesen, die vor mehr als 10.000 Jahren von Sibirien her einwanderten und die Kolumbus dann „Indianer“ taufte.

= Die Stadt Frankfurt hat Fußgängerampeln umgerüstet; die Ampeln zeigen ein schwules Paar, das sich umarmt owie ein lesbisches Paar, das sich an der Hand hält und über dem ein Herzchen schwebt.

 

Die Bergpredigt lesen !!

„Wenn das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen ?“  (Matthäus 5,13)   Jesu berühmte Bergpredigt enthält fast seine ganze Botschaft – von der Sorge für Arme über den Frieden bis hin zum Glauben an Gott und das Gebet. In allem sollen Jesu Anhänger Vorbild sein. Sie sind das Salz der Erde.  (Eduard Kopp)

 

Widerlicher Populismus

Auch Teile der Kirchen beteiligen sich an der Hetze gegen unsere Regierung und gegen die Soziale Marktwirtschaft. So schreibt die Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“:   „Das Kindergeld fällt kaum ins Gewicht. Das aber interessiert den Gesetzgeber nicht, weil er nicht weiß, wie das anders umgelegt werden soll, ohne Lobbygruppen zu verprellen. Stattdessen richtet sich die Parteien-Politpropaganda kindchenschemalieb auf kleine Geschenkchen für junge Familien, auf das Säuglings- und Kleinkindalter. Die späteren Phasen bleiben politisch ausgeblendet.“ Und weiter:  „Da aber ist die Lobby der Großen – etwa Mercedes, BMW, Audi – davor. An Familien kann Vater Staat seine finanziellen Lücken schließen. Er will es.“

Ich würde diese Herrschaften von der Kirche gerne fragen, zu welchem Zeitpunkt der Geschichte und in welchem Land der Welt bessere soziale Bedingungen herrschen, als in der deutschen Sozialen Marktwirtschaft, für die fast eine Billion Euro jährlich aufgewendet wird; und ich würde gerne wissen, warum die Nazi-Partei AfD zum Katholikentag in Münster eingeladen wurde und ich möchte glasklar wissen, wie die Kirchen zum Rechtspopulismus stehen, nachdem sie in der Nazizeit – von einigen Ausnahmen abgesehen – loyal mitgemacht und zu den Verbrechen geschwiegen haben und die Akten immer noch unter Verschluss halten; und ich würde gerne wissen, warum die Kirchen immer noch eine unabhängige Untersuchungskommission zu ihren jahrzehntelangen weltweiten Missbrauchsverbrechen ablehnen und warum sie auf erbärmliche Weise mit finanziellen Entschädigungen geizen.

Es ist ein billiger Propagandatrick, mit einer zur Zeit sehr populären Hetze gegen die Regierung von den eigenen Verbrechen ablenken zu wollen.

 

1000 Liter Bier täglich !

Andreas Hensel, der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung:  „Um eine kritische Menge Glyphosat aufzunehmen, müssen Sie etwa 1000 Liter Bier trinken, und zwar  t ä g l i c h !!  Glyphosat wird seit 40 Jahren in der Lnadwirtschaft eingesetzt, ohne dass es auch nur den kleinsten ernst zu nehmenden Hinweis auf schädliche Nebenwirkungen für den Menschen gibt. Die tödlichen Dosen von Glyphosat und Kochsalz liegen in der gleichen Dimension. Das Gerede von der angeblich glyphosatverseuchten Muttermilch ist verantwortungslose Panikmache. Das Verfüttern von Rohmilch an Babys grenzt an Körperversetzung.“

Ohne Glyphosat oder andere geeignete Pflanzenschutzmittel wäre es  n i c h t  möglich, die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Umweltschützer arbeiten  b e w u s s t  mit Fehlinformationen, um ihr Geschäftsmodell voranzutreiben und um Spenden einzusammeln. Glyphosat ist das meistgenutzte und erfolgreichste Pflanzenschutzmittel der Welt und damit ein ideales Feindbild für Nichtregierungsorganisationen und Aktivisten, die die moderne Landwirtschaft ablehnen.

 

Lachen ist gesund

=  „Stimmt es eigentlich Herr Torberg,  dass Sie auf die Frage, wie Sie als Jude zu diesem nordisch-arischen Namen kamen, immer antworten: Weil mein Großvater Schiffsrabbiner bei den Wikingern war ?“ Darauf Torberg, äußerst pikiert: „Bitte, bei  d i e  Wikinger !“ Er ließ sich von seinem Judentum kein Jota abhandeln – vor allem kein grammatikalisches. Und mit Witzen verstand er sowieso keinen Spaß.

= Mein Lieblingswitz ist die folgende Zeitungsanzeige:  „Sie sucht ihn. 70-jährige Witwe sucht einen Freund, Rechtsanwalt oder Dachdecker, habe ein schönes Haus und  war Schönheitskönigin.“ Briefe an 17Z264052.

= Ein paar gestandene Männer sitzen in der Männersauna. Da klingelt ein Handy, das auf der Holzbank liegt. Einer ergreift es „Ja?“. „Hallo Schatzi, gut, dass ich dich erreiche. Du, ich bin gerade beim Juwelier in der Königstraße; der würde mir auf die schöne Kette, die ich mir so wünsche, einen tollen Rabatt einräumen. Statt 5500 Euro will er jetzt nur 5200 Euro. Was meinst du?“  „Keinen Cent mehr als 5000!“  „Ich probiers. Ich liebe dich, mein Schatzi, bis später. Tschüssi !“  Der Mann legt das Telefon zurück. Nach einer Weile fragt er in die Runde: „Wem gehört das Handy eigentlich ?“

=  Frage an Radio Eriwan:  „Mein Mann leistet in der Kolchose viel mehr als andere Männer. Daheim aber, im Schlafzimmer, versagt er. Was soll ich tun?“  Radio Eriwan antwortet: „Versuchen Sie es mit ihm in der Kolchose.“

= Frage an Radio Eriwan:  „Lässt sich mit Hilfe von Karotten die Potenz erhöhen ?“  Radio Eriwan antwortet: „Im Prinzip ja – sie sind aber sehr schwer zu befestigen.“

= Frage an Radio Eriwan:  „Stimmt es, dass ein dünnes Blatt Papier ein sichereres Verhütungsmittel sein kann als die westliche Pille ?“  Radio Eriwan antwortet:  „Im Prinzip nein – außer wenn es die Frau zwischen den Knien festhält.“

= Cool: In den Sozialismus haben alle Skispringer Chancengleichheit !

= „Sollte dies Kaffee sein, bringen Sie mir bitte Tee. Sollte dies Tee sein, bringen Sie mir bitte Kaffee.“

= Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr verdient, als seine Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die so einen Mann findet.“  (Mario Adorf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Experten – Müll

= Der Deutsch-Koreaner Byung-Chul Han nennt sich „Müdigkeitstheoretiker“ und behauptet, dass die Individuen an den unmenschlichen Leistungsanforderungen des neoliberalen Kapitalismus leiden, der die Methode der offenen Ausbeutung durch die der Verführung ersetzt  und sich damit heimtückisch in die Seelen der Menschen eingeschlichen hat.  Wer Burnout hat und nicht revoltiert, ist Opfer unbewusster neoliberaler Selbstoptimierung.

= Süddeutsche Zeitung:  „Die Übermacht der Händler. Lebensmittel sind so billig, weil nur wenige Konzerne den Markt beherrschen. Verlierer sind die Lieferanten und deren Beschäftigte. Discounter lösen eine beispiellose Preisschlacht in Deutschland aus .  Kommentar:  Die Perversität dieser Feststellung ist verblüffend !  Hätten wir mehr Discount-Konzerne, dann wären die Preise höher und wir hätten mehr Arbeitsplätze. Bisher dachte ich, niedrige Preise seien im Interesse der Allgemeinheit. Und: Absprachen für höhere Preise verstoßen gegen das Kartellrecht.

= Zukunftsforscher Matthias Horx:  „Die Finanzkrise war auch eine Testosteron-Krise. Börsenralleys sind hormongesteuert und Frauen sind die besseren Anleger.“

= „Wie solide sind Resultate sozialpsychologischer Studien ?  Spektakuläre Studien werden von allen gerne aufgegriffen; stellen sie sich später als falsch heraus, interessiert das kaum noch jemanden.“  (Fundstück)

= Wenn man Expertisen und Prophezeiungen der sogenannten Wirtschaftswissenschaftler verfolgt, dann gibt es auch viel zu lachen; nachdem Experten wegen Schäubles Schwarzer Null mehr Investitionen gefordert haben, heißt es anderer Stelle: „Wirtschaftsforscher warnen vor zu viel Investitionen.“

= Kein Scherz !!  Zitate aus Studien:  „Fallsüchtig. Hamster werden depressiv, wenn sie bei Licht schlafen. Hochhackige Schuhe sind gut für den Orgasmus (der Frau). Männer werden dümmer, wenn sie Blondinen betrachten.“

= Psychiater leben in einer Boom-Branche, weil (angeblich) immer mehr Jugendliche und Erwachsene gewalttätig, computersüchtig, lernbehindert, hyperaktiv, depressiv, selbstverletzend, essgestört und ausgebrannt sind. Unter amerikanischen Psychiatern kursiert der Witz, dass die Wahrscheinlichkeit, manisch-depressiv zu erkranken, mit der Wohnortnähe zu Boston steigt, weil dort die Koryphäe für bipolare Störungen bei Kindern sitzt. Die entsprechenden Diagnosen haben sich zwischen 1995 und 2010 vervierzigfacht.

= Ankündigung ZDF – Dokumentation:  „Wie gut sind unsere Chefs?  In Deutschland führen  m e i s t  die Falschen.“  –  sagt der Wirtschaftspsychologe (!) Prof.Dr. Cisik.“  Ein Mann, der noch nie eine Firma von innen gesehen hat.

=  FAZ – Artikel mit der Überschrift:  „Das sogenannte Böse“  und der Einleitung:  „Verbrecherhirne haben mit Managerhirnen oft erstaunlich viel gemein.  Solche Psychopathen sind auch behandelbar. Es kommt nur darauf an, die Formbarkeit des Geistes zu verstehen.“  Frage an die FAZ: Wie sieht es in den Hirnen Ihrer Redakteure aus?

=  „Sensible Bohne.  Wegen des Klimawandels könnte bis zum Jahr 2050 die Hälfte der Anbaugebiete für Kaffee verschwinden.“  Irgendwie erinnert diese Aussage der S.Z. an den Slogan „Erst stirbt der Wald – dann stirbt der Mensch.“  Aber 2050 ist noch sehr weit weg und die Autorin dieses Artikels dann sicher in Rente.

 

Die schlimmste Mischung: Dummheit plus Arroganz

Der VW-Konzern ist mit seinen Marken VW, Porsche, Audi, Seat, Skoda, MAN, Scania u.a.m. neben Toyota das erfolgreichste Unternehmen dieser Branche der Welt. Daran wird auch der Abgas-Skandal, der einige Milliarden an Kosten verursacht, nichts ändern. Es gibt Medien und Politiker, die bei dem Wort „Konzern“ Hautausschlag bekommen und für die der Abgasskandal eine willkommene Gelegenheit ist, mit ihrer Intelligenz und ihrem Fachwissen auf die Pauke zu hauen.

= Der grüne Ex-Minister Trittin sondert folgende Empfehlungen ab:  „W  i  r   müssen VW modernisieren, damit es nicht endet wie Opel  –  und das heißt, wir brauchen einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, sonst kommt VW nicht in die Puschen. “

= Der Wirtschaftsredakteur Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung beweist seine Kompetenz mit folgenden Ratschlägen: „VW braucht eine Doppelstrategie. Es müssen wegen Organisationsversagen (?!) alle gehen, die damals führend dabei waren, ob ihnen nun individuelle Schuld nachzuweisen ist oder nicht. VW muss die meisten seiner Marken abstossen………… und sich auf ein weniger spektakuläres Kerngeschäft konzentrieren: VW und Audi und vielleicht noch Porsche bauen. Alles andere muss weg. Volkswagens große Zeit ist vorbei – vielleicht für immer.“

Kommentar: Man ist ja von Experten und Medien schon viel gewohnt – aber so viel Arroganz und Ignoranz auf einem Haufen verdient Beachtung !