Wir Weltbürger und Fußball-Fetischisten 2017-10-06T08:18:37+00:00

Wir Weltbürger
und Fußball-Fetischisten

Willkommen Weltbürger!

Walther Seinsch
Walther Seinsch

Liebe Leser,

Willkommen bei weltbuerger.de

Wir freuen uns darauf, Sie kompetent über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Fußball zu informieren, und ein wenig Kultur ist stets auch dabei.

Wir wollen mehr. Wir wollen die neugierige, kritische und konstruktive Sicht von Weltbürgern darstellen und spannende Geschichten erzählen. Eines ist uns dabei besonders wichtig: Bei Weltbürger darf, ja muss, auch gestritten werden, aber wir legen Wert darauf, dass Kritik konstruktiv und sachlich geäußert wird.

Denn gerade in einer immer komplexeren und vernetzteren Welt genügt es nicht, Entscheidungen, Entwicklungen und Gesetze nur zu kritisieren. Wir wollen, dass von meinungsstarken, profilierten Autoren dargelegt wird, wie die praktikable Alternative auszusehen hat.

Wichtiger als der Wettlauf um die schnellste Meldung und die hysterischste Headline ist für Weltbürger, einen Schritt zurückzutreten und relevante Themen aus einem unvoreingenommenen Blickwinkel zu betrachten und nach Lösungen zu suchen. Pauschale Schuldzuweisung an die Politik und an die Politiker finden wir zu einfach.

Unsere politische Basis kann man als freiheitlich bezeichnen: Wir sind für die Soziale Marktwirtschaft, für die Europäische Union, für den Euro, für den freien Welthandel, für den Erhalt des Rechtstaats, für die Trennung von Kirche und Staat, für die Nato und für eine atomwaffenfreie Welt.

Ich bin begeistert über die politische, wirtschaftliche und humanitäre Entwicklung in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg und ich freue mich darüber, dass Länder, die von Nationalsozialismus und Kommunismus malträtiert wurden, heute Teil des demokratischen Europas sind.

Ich schlafe ruhig, weil die Jahrhunderte der Kriege mit Frankreich endgültig vorbei sind und ich beneide meine Nachkommen, weil sie in einem friedlichen und noch besser organisierten und erfolgreichen Europa mit freundschaftlichen Beziehungen zu Russland leben werden.

Ich bin überzeugt davon, dass Europa ein wichtiger, friedlicher und humanitärer Teil der Weltgemeinschaft sein wird und mit anderen Ländern und einer reorganisierten, effizienteren UNO die Lebensqualität von vielen Millionen Menschen verbessern wird.

Ich glaube fest an ein Europa, das einmal ein Staat sein wird, mit einem Militär, mit einer Rechtsordnung, mit einer Außenpolitik, mit einem Einwanderungsrecht. Dann betrachte ich den in Spanien geborenen Francisco Goya als europäischen Maler und meinen Landsmann ebenso wie den von mir hoch geschätzten Fußballer und Philosophen Albert Camus, der in Algerien geboren wurde, in Frankreich lebte und der schon vor Jahrzehnten alle „Grenzen“ überwinden wollte.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Walther Seinsch
Herausgeber weltbuerger.de

Zu meiner Person

Geboren am 21.10.1941 in Mayen/Eifel und aufgewachsen in Bonn-Beuel war ich nach der Lehre einige Jahre Arbeiter am Bau und in der Industrie. Dann landete ich im Einzelhandel (Kaufhof-Konzern) und war danach als Geschäftsführer und Minderheitsgesellschafter bei den Firmen Takko und KiK tätig (bis 1997).

Von 2000 bis 2015 war ich Präsident vom F.C. Augsburg und zur Zeit bin ich Mitglied des Aufsichtsrats von Preußen Münster.

Entstehungsgeschichte weltbuerger.de

Meine Webseite weltbuerger.de existiert seit April 2016.

Eigentlich sollte die Internet-Zeitung „Was geht?“ heißen: Mit diesem Titel wollte ich den destruktiven, negativen, ignoranten und tendenziösen Berichten der deutschen Medien etwas entgegensetzen.

Weil die EU elementar wichtig ist für unsere Zukunft und weil die Welt zusammenwächst und weil wir über das Weltgeschehen entweder gar nicht oder oberflächlich und ebenfalls tendenziös informiert werden, habe ich mich dann für den Titel „Weltbürger“ entschieden. Und der Fußballseite, welche ein Teil von Weltbürger ist, habe ich den Titel „Fußball-Fetischist“ gegeben. Alle Titel sind patenrechtlich geschützt.

weltbuerger.de
weltbuerger.de

Von Ende 2016 bis Mitte 2017 habe ich zusammen mit meinem Team die Webseite überarbeitet und präsentiere nun weltbuerger.de in einer kompakteren und damit noch lesefreundlicheren Version.

Willkommen Fußball-Fetischisten!

Eng verknüpft mit dem Weltbürger-Ideal ist der Fußballsport.

„Fußball ist die längste Beziehung meines Lebens“ – diese Feststellung Nick Hornbys trifft auch auf mich zu.

1945, unmittelbar nach Kriegsende, ging es auf zerbombten Straßen mit Bällen, die unsere Mütter gebastelt hatten, los. Jeden Tag, stundenlang.

Ab 1948 durchlief ich die Jugendmannschaften von Beuel 06, wobei ich fast immer in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, weil die Trainer mein überragendes Talent übersahen.

Später waren es dann die Mädels und andere Sünden, die meine Entwicklung zum Nationalspieler verhinderten; dennoch habe ich mit unglaublicher Lust und Freude viele Jahre lang bei den „Alten Herren“ gespielt. Bis meine von den betonharten Aschplätzen lädierten Knie nicht mehr mitmachten.

Ich begann übrigens als Linksaußen, wurde dann zum „linken Läufer“, bis ich schließlich als linker Verteidiger endete.

Da ich aus beruflichen Gründen meinen Wohnort häufig wechseln musste, konnte ich in den alten Stadien vieler Vereine der Oberliga West und später der Bundesliga hunderte von Spielen anschauen, von denen nicht wenige immer noch so präsent sind als wäre es gestern gewesen.

Ich verdanke dem Fußball unendlich viele schöne Stunden mit anderen Fußballverrückten, von denen einige zu meinen Freunden wurden.

Ich liebe den Fußball auch aus politischen Gründen.

Mit fünfzehn Jahren landete ich bei den Jusos, wo mich die Kameradschaft, die Loyalität und die nächtelangen Diskussionen über die Nazis, den Zweiten Weltkrieg, die entstehende Bundesrepublik, die Nato, den Vietnamkrieg und vieles andere begeisterten.

Fußball ist heute auf der ganzen Welt eine hochpolitische Angelegenheit:

Es gibt keine Institution, keine UNO, keine Kirche, keine Ideologie und auch keine Philosophie, die an die humanitäre Kraft von Fußball heranreicht.

Frauen, Mädchen, Männer, Alte und Junge, Katholiken und Muslime, Gottlose, Kapitalisten und Arme, Gelbe, Weiße, Braune, Schwarze, Behinderte, Blinde, Rollifahrer, Analphabeten und Gebildete spielen oder schauen Fußball, diskutieren, lachen, weinen und schimpfen.

Von Südafrika bis Island – in allen Ländern der Welt. Vor armen Hütten, am Strand, im Kloster, in Stadien, in Gärten, Parks und Wohnzimmern. Und im Kopf, wo der geniale Spielzug, der zum Siegtreffer führte, noch mal abgespult wird.

Man kann das gut finden oder auch nicht: Für viele Millionen Menschen ist der Fußball, ist ihr Verein, neben der Familie zum beständigsten, wichtigsten Teil ihres Lebens geworden.

Fußball bewirkt politische Veränderungen, wenn Hutu und Tutsi in Ruanda in einer Nationalmannschaft spielen, wenn Palästinenser und Israelis zusammen kicken, wenn unterdrückte Frauen sich über Fußball emanzipieren.

Fußball bringt die Welt zusammen. Fußball ist gelebtes Weltbürgertum!

Auf unserer Rubrik Fußball-Fetischist wollen wir über die sportlichen, menschlichen, politischen und sozialen Aspekte berichten und wir werden versuchen, die Arroganz und Ignoranz einiger Medien zu widerlegen.